Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Alliance Air führt besonders lange Inlandsflüge mit ATR72 durch

Die indische Fluggesellschaft Alliance Air, bekannt für ihr regionales Netzwerk mit vorwiegend kurzen Flügen unter Verwendung einer ATR-Flotte, fliegt nun zwischen der Hauptstadt Indiens, Neu-Delhi, und Kolkata. Dies ist eine neue Entwicklung, da diese Hauptverbindung normalerweise von den großen indischen Fluggesellschaften mit Airbus A320 und Boeing 737 bedient wird. Gewöhnlich werden auf der Strecke zwischen Delhi im Norden Indiens und Kolkata im Osten beliebte schmale Jets wie die Airbus A320-Familie oder die Boeing 737 eingesetzt. Die kleineren Turboprop-Flugzeuge, die von einigen Fluggesellschaften betrieben werden, sind in der Regel für regionale Verbindungen reserviert, wobei Flüge hauptsächlich zu und von Städten der Stufen 2 und 3 erfolgen. Der Luftfahrtexperte Ameya Joshi, auch bekannt als Khabri Lal auf X (ehemals Twitter), wies auf eine interessante Entwicklung hin. Sein Beitrag enthüllte, dass Alliance Air einen Flug zwischen Delhi und Hyderabad für den 24. April und 5 wöchentliche Verbindungen zwischen Delhi und Kolkata anbietet. Der Flug von Delhi nach Hyderabad war offensichtlich eine einmalige Gelegenheit, da Alliance Air ihn nicht auf ihrer Website gelistet hat. Allerdings werden Flüge zwischen Kolkata und Delhi verkauft, die eine Strecke von 1313 km zurücklegen und somit zum längsten ATR-Flug in Indien werden. Alliance Air hat für diesen Flug eine Blockzeit von fast drei Stunden angegeben, während andere Fluggesellschaften sie mit zwei Stunden und 10 Minuten angeben. Die Fluggesellschaft betreibt diesen Flug jedoch um 16:00 oder 17:00 Uhr, abhängig vom Wochentag, was für einige Passagiere geeignet sein könnte. Alliance Air, eine ehemalige Tochtergesellschaft von Air India, wurde 1996 gegründet und

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Gescheitert: Als selbst Flugzeuge atomar angetrieben werden sollten

Flugzeuge mit nuklearem Antrieb sind seit langem eine technologische Vision, die jedoch bisher nicht über das Experimentierstadium hinausgekommen ist. In der Geschichte der Luftfahrt gab es verschiedene Projekte und Konzepte, die darauf abzielten, Flugzeuge mit nuklearem Antrieb zu entwickeln. Einige dieser waren ehrgeizig, aber sie scheiterten aus einer Vielzahl von Gründen, darunter technische Herausforderungen, Sicherheitsbedenken und politische Entscheidungen. Ein frühes Projekt war das „Nuclear Energy for the Propulsion of Aircraft“ (NEPA)-Programm der USA in den 1940er und 1950er Jahren. Ziel war es, ein Flugzeug mit einem nuklearen Strahltriebwerk zu entwickeln. Das Projekt wurde jedoch eingestellt, bevor ein flugfähiges Modell gebaut werden konnte, hauptsächlich aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Strahlenexposition für Piloten und Passagiere sowie der Schwierigkeiten bei der Handhabung von radioaktivem Material. Ein weiteres bekanntes Projekt war das „Project Pluto“ der US Air Force in den späten 1950er Jahren. Dabei handelte es sich um ein nukleares Ramjet-Triebwerk, das als Marschflugkörper eingesetzt werden sollte. Obwohl das Projekt einige technologische Fortschritte machte, wurde es schließlich eingestellt, hauptsächlich aufgrund der enormen Sicherheitsrisiken und der Unmöglichkeit, das Flugzeug kontrolliert zu landen. In den 1960er Jahren untersuchten die Sowjets ebenfalls die Möglichkeit eines Flugzeugs mit nuklearem Antrieb. Das Projekt Tupolev Tu-119 sollte ein Passagierflugzeug mit einem nuklearen Strahltriebwerk sein. Es wurde jedoch nie über das Konzeptstadium hinaus realisiert, vermutlich aufgrund ähnlicher Sicherheitsbedenken und technischer Herausforderungen. Warum gibt es also kein einziges Passagierflugzeug mit Nuklearantrieb? Die Gründe sind vielfältig. Einerseits sind die technischen Herausforderungen enorm. Die Entwicklung eines zuverlässigen und sicheren nuklearen Antriebssystems für ein Flugzeug

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KV-Abschluss: 7,5 Prozent mehr Lohn für Seilbahner

Die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft Vida haben sich auf Erhöhungen der Löhne für die bei Seilbahnbetrieben beschäftigten Mitarbeiter erhalten. Im Durchschnitt sollen diese 7,5 Prozent mehr Geld bekommen. „Das ergibt ab 1. Mai 2024 eine durchschnittliche Lohnerhöhung von 207 Euro“, sagt Walter Bacher, Leiter des KV-Verhandlungsteams der Gewerkschaft Vida. Die den Verhandlungen zugrundeliegende durchschnittliche Inflation im Zeitraum von März 2023 bis Februar 2024 beträgt 6,8 Prozent. „Mit unserem KV-Abschluss konnten wir somit auch heuer wieder eine deutliche Reallohnerhöhung erreichen“, weist Bacher auf die anhaltende überdurchschnittlich hohe Teuerung in Österreich hin. Durch eine Änderung im Sachbezugsschema für die Seilbahner konnten von der Vida außerdem Verbesserung bei den Fahrbegünstigungen erreicht werden. „Zusammen mit dieser Klarstellung und der Erweiterung des Lohnschemas, die wir schon für den letzten Winter vereinbart hatten, ist wieder ein sehr guter KV-Abschluss gelungen“, zeigt sich auch Uriach mit der vereinbarten Regelung zufrieden.

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Dortmund: Pegasus stockt Istanbul (SAW) auf

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus wird Dortmund künftig häufiger mit Istanbul (Sabiha Gökçen) verbinden. Nach der Streckeneinführung im Dezember des vergangenen Jahres wurden die wöchentlichen Abflüge bereits zu Beginn des Sommerflugplans im April von drei auf fünf angehoben. Passend zur Hauptreisezeit erhöht der Low-Cost-Carrier die Frequenz nun erneut, sodass ab dem 02. Juli 2024 täglich Flüge zwischen Dortmund und der türkischen Metropole verkehren. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales, begrüßt die Ankündigung der Airline: „Wir sind begeistert über das zusätzliche Angebot von Pegasus. Die Verbindung nach Istanbul war lange gewünscht und umso mehr schätzen wir es, dass die beliebte Destination nun noch flexibler erreichbar ist.“ Der Dortmund Airport bietet mit der Verbindung nicht nur Zugang zu einem der nachgefragtesten touristischen Reiseziele, sondern durch das Drehkreuz Sabiha Gökçen auch zu einer Vielzahl an weiteren attraktiven Zielen.

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Codeshare: Air India und ANA starten Kooperation

Die Star-Alliance-Mitglieder All Nippon Airways und Air India arbeiten seit 23. April 2024 im Rahmen eines Codeshare-Abkommens enger zusammen. Zunächst wird das japanische Luftfahrtunternehmen den NH-Designator auf die von Air India betriebene Route Narita-Delhi legen. Im Gegenzug wird der AI-Code auf den ANA-Routen Haneda-Delhi und Narita-Mumbai positioniert. Sukzessive soll die Kooperation ausgebaut werden und dann auch Zubringer- und Anschlussflüge beinhalten, teilten die beiden Carrier mit.

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Gewerkschafter überrascht: Airbus-Canada-Mitarbeiter lehnen Tarifvorschlag ab

Bei Airbus Canada schwelt schon länger ein Tarifkonflikt mit einer Gewerkschaft, die für rund 1.300 Mitarbeiter höhere Gehälter fordert. Betroffen ist das Werk auf dem Flughafen Montrael-Mirabel. Der Flugzeugbauer hat bereits drei Angebote vorgelegt. Laut lokalen Medienberichten haben die Arbeitnehmervertreter ihre Mitglieder über das jüngste Offert der Geschäftsleitung abstimmen lassen. Dieses wurde mit einer 70-prozentigen Mehrheit abgelehnt. Dies überrascht auch die Gewerkschafter, denn diese dachten eigentlich, dass man die Grundforderungen der Mitglieder erfüllt habe. Man geht davon aus, dass die Höhe der Bezahlung sowie die Arbeitszeiten den gewerkschaftlich organisierten Airbus-Mitarbeiter nicht gepasst haben. Nun soll neuerlich mit der Geschäftsleitung verhandelt werden.

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Harbour Air will Flotte auf Elektro-Antrieb umrüsten

Die Fluggesellschaft Harbour Air kann sich vorstellen ihre Flotte auf elektrischen Antrieb umzurüsten. Dazu hat man eine Absichtserklärung über den Erwerb unterschrieben. Der LOI wurde mit MagniX abgeschlossen und umfasst bis zu 50 Magni650. Der Carrier gab bekannt, dass die elektrischen Antriebe, für die man eine Absichtserklärung unterschrieben hat, dazu verwendet werden sollen, um die Flotte künftig mit Elektroantrieben zu betreiben. Allerdings handelt es sich lediglich um eine LOI und noch keine Festbestellung.

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Elbe Flugzeugwerke lassen künftig auch in Japan umbauen

Die Elbe Flugzeugwerke und MRO Japan wollen künftig im Bereich der Umrüstung von Passagiermaschinen in Frachter zusammenarbeiten. Dazu wurde eine entsprechende Vereinbarung unterschrieben. Diese soll dazu führen, dass MRO Japan künftig Maschinen der A320-Reihe von Vollfrachter konvertieren kann. Es handelt sich dann um die erste Stätte in Japan, die im Auftrag der EFW derartige Arbeiten durchführen wird. Die umgerüsteten Flugzeuge werden als A320P2F bzw. A321P2F bezeichnet.

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Ehemaliger Jetblue-Chef heuert bei Airbus an

Mit 3. Juni 2024 wird sich der Nordamerika-Leiter von Airbus, Jeffrey Knittel, in Richtung Pension verabschieden. Sein Nachfolger stammt von Jetblue. Robin Hayes, der über einige Jahre an der Spitze des U.S.-amerikanischen Billigfliegers stand, wird künftig das Nordamerika-Geschäft von Airbus leiten. Er wird für 50 Standorte, die 10.000 Mitarbeiter beschäftigen, verantwortlich sein und ist direkt Airbus-CEO Guillaume Faury unterstellt.

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Flughafen Zürich AG hat Generalversammlung abgehalten

Vor wenigen Tagen hat die Flughafen Zürich AG ihre periodische Generalversammlung der Aktionäre abgehalten. Dabei wurden alle Anträge des Verwaltungsrats bewilligt. Die Teilhaber sollen nebst der üblichen Dividende auch eine zusätzliche Gewinnausschüttung erhalten. Im Fokus der Generalversammlung 2024 standen der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 und die Entwicklungen im laufenden Geschäftsjahr. Die Flughafen Zürich AG weist für das vergangene Jahr einen Gewinn von CHF 304.2 Mio. aus. Die deutliche Ertragssteigerung ist sowohl auf das aviatische als auch auf das nicht-aviatische Geschäft zurückzuführen. Die diesjährige Generalversammlung im “The Circle Convention Center” war die erste mit Josef Felder als Präsident des Verwaltungsrats und Lukas Brosi als CEO. Alle traktandierten Geschäfte wurden gemäss den Anträgen des Verwaltungsrates genehmigt, darunter auch die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende in der Höhe von CHF 4.00 pro Aktie sowie einer Zusatzdividende über CHF 1.30 pro Aktie. Erstmalig wurde in diesem Jahr auch über die nichtfinanzielle Berichterstattung abgestimmt. Die zur Wiederwahl stehenden Mitglieder im Verwaltungsrat Claudia Pletscher, Corine Mauch, Guglielmo Brentel, Stephan Gemkow und Josef Felder (Präsident) wurden für ein weiteres Jahr gewählt. Die mandatierten Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Zürich im Verwaltungsrat sind die für das Flughafendossier zuständige Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh sowie Beatrix Frey-Eigenmann und Vincent Albers. Die Vertreterinnen und Vertreter des Kantons im Verwaltungsrat der Flughafenbetreiberin werden nicht von der Generalversammlung gewählt, sondern vom Regierungsrat des Kantons Zürich delegiert.

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