Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutschland: Streiks haben Flugstreichungen enorm ansteigen lassen

Seit Beginn des Jahres 2024 sind in Deutschland unter anderem in der Luftfahrt zahlreiche Streiks verschiedener Berufsgruppen über die Bühne gegangen. Diese sollen die Anzahl der Streichungen exponentiell ansteigen lassen, so das Fluggastrechteportal Airhelp. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres soll es laut diesem Anbieter in Deutschland insgesamt zehn Streikereignisse, die zum Ausfall zahlreicher Flüge geführt haben, gegeben haben. Damit hat man schon fast das Niveau des Vorjahres erreicht, denn im Gesamtjahr 2023 soll es insgesamt elf Streiktage gegeben haben.

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Olympic Air nimmt Korfu-Skopje auf

Die griechische Fluggesellschaft Olympic Air wird im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Korfu und Skopje bedienen. Geflogen wird im Auftrag der Muttergesellschaft Aegean Airlines mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Der Erstflug ist für den 2. Juni 2024 angekündigt. Die zwei wöchentlichen Umläufe sollen bis vorerst 29. September 2024 von der griechischen Insel aus durchgeführt werden.

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Verspätete 737-Max-Lieferungen: United hat zu viele Piloten

So schnell kann es gehen: Erst hatte United Airlines massiven Pilotenmangel und nun hat man eigenen Angaben nach deutlich zu viele Flugzeugführer. Dies soll primär damit zusammenhängen, dass Boeing die Lieferzusagen bei den 737-Max-Bestellungen nicht einhalten kann. Zwischenzeitlich hat United Airlines sämtliche Neueinstellungen gestoppt. Nun versucht man die Kosten zu senken, in dem man Piloten auf freiwilliger Basis unbezahlte Urlaube im Mai 2024 schmackhaft machen will. Bei der Gewerkschaft geht man davon aus, dass es dabei nicht bleiben wird und United Airlines möglicherweise weitere Maßnahmen ergreifen muss.

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United Airlines stockt Malpensa-Flüge auf

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines wird im Sommerflugplan 2024 bis zu elf tägliche Nonstopflüge zwischen den USA und Italien anbieten. Zwischen Chicago O’Hare und Mailand-Malpensa wird man gegenüber der vorherigen Saison mehr Frequenzen durchführen. Auch hat man den Start dieser saisonalen Route um einige Wochen vorgezogen. Diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 787-8 bedient werden.

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Frankreich will Streikrecht einschränken: Air France Piloten wollen dagegen streiken

Im französischen Oberhaus wird am 9. April 2024 ein Gesetzesentwurf, der das Streikrecht im Verkehrssektor einschränken soll, debattiert. Dagegen läuft die Gewerkschaft SPAF Sturm und ruft die Piloten von Air France zum Streik auf. Die französische Regierung beabsichtigt als Reaktion auf den Umstand, dass Arbeitsniederlegungen im Verkehrswesen immer wieder das Land regelrecht lahmgelegt haben, das Streikrecht einzuschränken. Dies wollen die Arbeitnehmervertreter verhindern und rufen die Air-France-Piloten am 15. und 16. April 2024 zum Streik auf. Sofern die Maßnahme nicht zuvor abgesagt werden sollte, ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen.

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Marco Sansavini ist neuer Iberia-Chef

Die Fluggesellschaft Iberia steht nun unter der Leitung von Marco Sansavini, der auf Fernando Candela gefolgt ist. Laut Mitteilung zählt zu seinen ersten Aufgaben, dass die geplante Übernahme von Air Europa zum Abschluss gebracht wird. Sansavini zeigt sich „sehr zuversichtlich für die Zukunft“ und würdigt die Professionalität und das Engagement der Iberia-Mitarbeiter, die es der Fluggesellschaft ermöglicht haben, 2023 Rekordergebnisse zu erzielen. Marco Sansavini tritt die Nachfolge von Fernando Candela als Präsident von Iberia an. „Fernando Candela musste sich mit sehr wichtigen Themen befassen, die er zusammen mit dem gesamten Team mit großem Erfolg bewältigt hat. Dadurch konnte Iberia im Jahr 2023 die besten Ergebnisse seiner Geschichte erzielen“, so Sansavini.

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Marokko: Ryanair fährt Inlandsnetz hoch

Der Billigflieger Ryanair hat mit Beginn der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 die ersten Inlandsflüge innerhalb Marokko aufgenommen. Derzeit ist man das einzige ausländische Luftfahrtunternehmen, das die Bewilligung zur Durchführung von reinen Domestic-Flügen in diesem afrikanischen Land hält. Vor einigen Monaten sorgte die von Michael O’Leary geleitete Firmengruppe für eine große Überraschung, denn man steigt in Marokko ins Inlandsgeschäft ein. Dazu musste zunächst die notwendige Bewilligung beantragt werden, denn über ein lokales AOC verfügt man nicht. Eigentlich sind solche Flüge Anbietern mit Zertifikaten der Zivilluftfahrtbehörde von Marokko vorbehalten, jedoch wurde auf Antrag eine Ausnahmebewilligung erteilt. Somit ist Ryanair der momentan einzige ausländische Carrier, der mit offizieller behördlicher Genehmigung kommerzielle Domestic-Flüge innerhalb des nordafrikanischen Staats anbieten darf. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 hat man die ersten Strecken aufgenommen. Nach und nach sollen weitere Routen innerhalb von Marokko gestartet werden. Die Regierung erwartet sich vom Markteintritt von Ryanair auf Inlandsstrecken eine Verbesserung der Konnektivität des Landes, aber auch Vorteile für den Tourismus, aus dem wichtige Einnahmen generiert werden. Ryanair hat die Bewillig für vorerst elf Inlandsstrecken innerhalb von Marokko. Diese sollen im Laufe des Sommerflugplans 2024 schrittweise hochgefahren werden. Die ersten Flüge dieser Art wurden am 31. März 2024 durchgeführt. Der erste Domestic-Flug wurde unter der Flugnummer FR6741 mit der Boeing 737-800, die die Registrierung EI-DHG trägt, von Marrakesch nach Oudja durchgeführt.

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Kasachstan: Fly Arystan hat eigenes AOC erhalten

Der Billigflieger Fly Arystan wird künftig unter eigenem AOC unterwegs sein. Bislang war man lediglich eine Marke von Air Astana. Es handelt sich um das zweite Lowcost-Brand, das in jüngerer Vergangenheit in ein selbstständiges Unternehmen ausgegliedert wurde. Der Konkurrent Turkish Airlines hat die Aktivitäten der Marke Anadolujet, die vormals auf dem AOC der Muttergesellschaft durchgeführt wurden, in eine neue Tochtergesellschaft mit eigenen Zertifikaten ausgegliedert. Diese tritt nun als Ajet auf und soll in den nächsten Jahren stark expandieren. Ungefähr gleich ist man bei der kasachischen Air Astana vorgegangen. Bislang wurden die Flüge des Lowcost-Brands Fly Arystan auf dem AOC der Muttergesellschaft durchgeführt. Nun wurden diese Aktivitäten in eine neue Tochtergesellschaft ausgegliedert. Diese hat am 1. April 2024 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrtbehörde Kasachstans erhalten. Laut Mitteilung will man die Geschäftsmodelle der beiden Marken stärker voneinander trennen. Dies soll es Fly Arystan ermöglichen effizienter zu expandieren. Die Billigmarke von Air Astana ist seit dem Jahr 2019 auf dem Markt. Im Vorjahr wurde dann eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die nun die für die Durchführung von kommerziellen Passagierflügen notwendigen Zertifikate erteilt bekommen hat. Noch im Jahr 2024 soll die Flotte von Fly Arystan auf 24 Maschinen ausgebaut werden. Die Ausgliederung ermöglicht – zumindest in der Theorie – auch, dass Air Astana den Billigflieger für Investoren öffnen kann. Rein theoretisch wäre auch ein Verkauf möglich. Derzeit gibt es aber keine Pläne, dass sich Air Astana von der Lowcost-Tochter trennen will.

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Salzburg: Wizz Air hat Bukarest und Skopje aufgenommen

Der Billigflieger Wizz Air hat am 1. April 2024 die Erstflüge ab Skopje und Bukarest nach Salzburg aufgenommen. Bereits seit Feber 2024 nimmt man ab London-Luton Kurs auf die Mozartstadt. „Die Ausweitung unseres Streckennetzes ab Salzburg unterstreicht unser Engagement für den österreichischen Luftfahrtsektor. Wizz Air bekräftigt sein Engagement für die österreichischen Passagiere mit der Einführung von drei Strecken ab dem Flughafen Salzburg. Reisende in Salzburg und Umgebung sowie Reisende aus dem Ausland, die diese großartige Region besuchen möchten, haben nun direkte und bequeme Flüge nach Bukarest, Skopje und London. Aufbauend auf unserer Erfolgsbilanz mit über acht Millionen Passagieren von und nach Wien freuen wir uns, mehr Kapazität nach Salzburg zu bringen und neue Reiseerlebnisse zu schaffen und den Tourismus anzukurbeln. Wir sind stolz darauf, unsere Passagiere an Bord unserer neuen, branchenführenden und nachhaltigen Flugzeuge willkommen zu heißen und ihnen das beste Kundenerlebnis zu bieten“, so Zsuzsa Poós, Chief Customer und Marketing Officer bei Wizz Air.

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Berlin: Ryanair mit sechs zusätzlichen Sommerzielen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet im Sommerflugplan 2024 mit Castellón, Kaunas, Birmingham, Triest, Dubrovnik und Reggio Calabria sechs zusätzliche Destinationen ab Berlin an. Zusätzlich erhöht die Airline die Frequenzen auf mehreren Strecken, darunter nach Rom, Manchester, Chania und Tallinn. Ab sofort geht es mit der irischen Airline zweimal pro Woche (mittwochs und sonntags) nach Castellón in Spanien. Kaunas in Litauen steht dreimal pro Woche (dienstags, donnerstags und sonntags) im Flugplan von Ryanair. Nach Birmingham in England starten die Ryanair-Flugzeuge zweimal pro Woche (dienstags und samstags), ebenso wie nach Triest in Italien (dienstags und sonntags) und ins kroatische Dubrovnik (mittwochs und sonntags). Ab dem 28. April wird die Region Kalabrien zweimal pro Woche angeflogen. Jeweils donnerstags und sonntags fliegt Ryanair dann zum Flughafen Reggio Calabria. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung, Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Ryanair ist für uns ein wichtiger Partner. Als größte Airline am Standort BER erweitert Ryanair kontinuierlich ihr Flugangebot. Wir freuen uns über weitere neue und attraktive Destinationen für unsere Passagiere. Ryanair fliegt damit in diesem Sommer zu 53 Zielen ab dem BER“.

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