Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Spicejet begleicht Schulden bei Leasinggebern

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet konnte sich mit den Leasinggebern von 19 de Havilland Dash 8-400 und drei Boeing 737-800 einigen. Sämtliche Verbindlichkeiten wären beglichen worden, so dass die Maschinen ins Eigentum des indischen Carriers übertragen werden konnten. Im Rahmen einer Börsenmitteilung hat der Carrier bekanntgegeben, dass es unter anderem um Maschinen, die man bislang von Nordic Aviation Capital geleast hat, geht. Man hat auch gegenüber anderen Lessoren sämtliche Verbindlichkeiten beglichen und damit Kaufverträge erfüllt. Damit wird das Eigentum von 19 de Havilland Dash 8-400 und drei Boeing 737-800 auf Spicejet übergehen. Immer wieder sorgte Spicejet bezüglich Streitigkeiten mit Leasinggebern für Aufsehen. Beispielsweise wurde vor einiger Zeit in Dubai eine Boeing 737-800 an die Kette gelegt. Diese wurde aufgrund eines Beschlusses eines Gerichts dann rasch wieder freigegeben. Auch stellen immer wieder Gläubiger Konkursanträge gegen den Billigflieger. Bislang wurden diese aber von den zuständigen Gerichten stets abgewiesen. Bezüglich der 19 de Havilland Dash 8-400 steckt noch mehr dahinter. Die überwiegende Mehrheit wurde von Export Development Canada finanziert. Mit de Havilland Canada befand man sich über eine längere Zeit in einem Rechtsstreit, denn Spicejet hat nicht nur bestellte Maschinen nicht mehr abgenommen, sondern auch die vertraglich vereinbarten Anzahlungen nicht geleistet. Man hat diesbezüglich eine Einigung erzielt. Nun will Spacejet auch die Verbindlichkeiten in Kanada bezahlt haben, so dass es bei 15 de Havilland Dash 8-400 zum Eigentumsübergang kommt.

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OTA Esky und Ryanair arbeiten zusammen

Der Billigflieger Ryanair hat mit dem OTA Esky eine offizielle Vertriebspartnerschaft abgeschlossen. Unter anderem wurde vereinbart, dass keine Aufschläge erhoben werden. eSky ist neben loveholidays, Kiwi, TUI, On the Beach und El Corte Inglés der sechste zugelassene OTA-Partner von Ryanair. „Wir freuen uns, unsere sechste OTA-Partnerschaft mit eSky bekannt zu geben. Diese Vereinbarung ermöglicht es eSky-Kunden nun, Ryanair-Flüge, -Sitze und -Gepäck als Teil ihrer eSky-Buchung zu buchen, mit der Garantie, dass sie volle Preistransparenz für Ryanair-Produkte haben und alle Informationen zu ihrem Flug direkt von Ryanair erhalten sowie direkten Zugang zu ihrer Buchung über ihr myRyanair-Konto haben, was bei nicht autorisierten OTA-Piraten nicht der Fall ist. Diese Vereinbarung unterscheidet eSky von diesen OTA-Piraten, die die Verbraucher weiterhin betrügen, indem sie die Ryanair-Website unrechtmäßig auslesen und unsere Flüge mit ungeheuerlichen versteckten Aufschlägen und überhöhten Preisen falsch verkaufen“, so Dara Brady von Ryanair.

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USA: UPS luchst Fedex die Postflüge ab

Mit Wirksamkeit zum 30. September 2024 wechselt der United States Postal Service den Dienstleister für die Durchführung von Postflügen. Künftig wird nicht mehr Fedex, sondern UPS der Hauptpartner sein. Rund 20 Jahre lang fungierte Federal Express als primärer Partner für Brief- und Paketsendungen der U.S.-amerikanischen Post. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte sich der Mitbewerber UPS durchsetzen. Deren Frachtflugbetriebe werden mit Wirksamkeit zum 30. September 2024 die Flugdienstleistungen für den United States Postal Service, die bislang von Fedex erbracht wurden, übernehmen. Von dieser Veränderung sind lediglich die bisherigen Fedex-Dienstleistungen betroffen. Verträge mit anderen Cargo-Airlines bleiben unberührt. Die Vertragsdauer mit UPS wurde mit 5,5 Jahren kommuniziert. Weiters wurde eine Option auf Verlängerung vertraglich vereinbart. Seitens Fedex bedauert man die Entscheidung des United States Postal Service, räumt jedoch gleichzeitig ein, dass sich die jeweiligen Strategien im Verlauf der letzten 20 Jahre verändert hätten. Man habe sich nicht auf eine Fortführung einigen können. Die U.S.-amerikanische Post hofft, dass man mit Hilfe der neuen Kooperation mit UPS insbesondere Kosten einsparen kann. Man will innerhalb der nächsten zwei Jahre etwa drei Milliarden U.S.-Dollar, wovon eine Milliarde U.S.-Dollar allein auf das Segment Luftfracht entfällt, einsparen. In einer Mitteilung deutet man an, dass UPS günstiger ist als Fedex, denn der neue Vertrag würde maßgeblich zur Erreichung der selbstgesteckten Sparziele beitragen. Die Vereinbarung sieht vor, dass UPS den Großteil der Brief- und Paketsendungen des USPS innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika befördern wird. Auch weiterhin werden, besonders in entlegenen Regionen, auch andere Anbieter im Auftrag der Post unterwegs sein.

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Berlin: Eurowings stockt Wien und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Eurowings bietet ab sofort ab Berlin Brandenburg bis zu zwei tägliche Umläufe nach Wien und Zürich an. Zwischen April und Ende Oktober fliegt Eurowings insgesamt 40 Destinationen ab BER an. Die Ziele sind breitgefächert und reichen von einem starken Angebot in die nordischen Länder (Helsinki, Göteborg, Kopenhagen, Stockholm) über die klassischen Ferienziele (Palma de Mallorca, Dubrovnik, Bastia) bis hin zu Destinationen der Familien- und Heimatbesuche (Beirut). Neu im Flugplan der Airline stehen diesen Sommer neben Wien und Zürich, Jerewan in Armenien (ab dem 3. Mai jeweils freitags, ab dem 13. Juli zusätzlich samstags), Tivat in Montenegro (ab dem 4. Mai jeweils donnerstags und samstags), Tunis in Tunesien (ab dem 15. Juli jeweils montags), Adana in der Türkei (ab dem 16. Juli jeweils dienstags) und Casablanca in Marokko (ab dem 21. Juli jeweils sonntags). Insgesamt bietet Eurowings diesen Sommer acht Prozent mehr Sitzplätze als im Sommer 2023 an. Flugplan Berlin – Wien: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag Flugplan Berlin – Zürich: Montag bis Freitag Montag bis Freitag, Sonntag

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Bulgarien: Burgas mit 85 Sommerzielen

Im Sommerflugplan 2024 ist der bulgarische Schwarzmeer-Airport Burgas ab 85 Airports, die sich in 25 Staaten befinden, erreichbar. Neu ist auch, dass Bulgarien nun ein so genanntes Air-Schengen-Land ist. Der Billigflieger Ryanair bedient im Sommerflugplan 2024 insgesamt zehn Routen. Unter anderem fliegt man auch ab Wien und Bratislava nach Burgas. In der Sommersaison 2024 wird eine weitere Billigfluggesellschaft – Wizz Air – den Flughafen Burgas mit neun Zielen in fünf Ländern verbinden, nämlich Wien (Österreich), Budapest und Debrecen (Ungarn), Danzig, Kattowitz, Lublin und Warschau (Polen), Tel Aviv (Israel) und London Luton (Vereinigtes Königreich), das ganzjährig angeflogen wird. Am 28. April nahm Discover Airlines zum ersten Mal Linienflüge von Frankfurt nach Burgas auf, die zweimal wöchentlich verkehren werden. Damit bietet die zum Lufthansa-Konzern gehörende Fluggesellschaft neben Direktflügen in die deutsche Stadt auch Anschlussflüge zu zahlreichen Zielen weltweit an. Die Low-Cost-Airline EasyJet wird ihr Sommerflugprogramm nach Burgas bereits am 12. Mai mit Flügen ab Manchester (Großbritannien) wieder aufnehmen und in der letzten Juniwoche auch wieder Flüge ab zwei europäischen Hauptstädten – London Gatwick (Großbritannien) und Berlin (Deutschland) – anbieten. Die nationale Fluggesellschaft Bulgaria Air wird am 2. Juni, also drei Wochen früher als im letzten Jahr, den regulären Flugbetrieb auf der Strecke Sofia – Burgas wieder aufnehmen, und zwar zunächst zweimal wöchentlich, ab dem 17. Juni dann fünfmal wöchentlich. Mitte Juni wird Eurowings seine Flüge von vier deutschen Städten nach Burgas wieder aufnehmen (Düsseldorf, Stuttgart, Köln und Hamburg), und Anfang Juli werden erstmals auch Flüge von Salzburg (Österreich) aufgenommen. Im Sommer 2024

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Widerøe stockt Präsenz in München auf

Die norwegische Regionalfluggesellschaft Widerøe wird im Hochsommer 2024 den Flughafen München häufiger mit Bergen verbinden. Derzeit bietet man zwei Umläufe pro Woche an. Mit Wirksamkeit zum 25. August 2024 wird die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen um eine Rotation aufgestockt. Künftig wird man auch an Sonntagen zwischen Bergen und München vice versa fliegen.

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Friedrichshafen: Wettbewerb auf der Hurghada-Strecke

Über eine Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main verfügt der Flughafen Friedrichshafen seit dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 nicht mehr. Allerdings gibt es nun im Ferienflugbereich eine Neuerung. In Richtung Hurghada haben Passagiere ab Juli 2024 die Wahl aus zwei Fluggesellschaften. Einerseits bedient Corendon Europe die Ägypten-Strecke. Neu ist, dass ab 16. Juli 2024 auch Charterflüge von Nesma Airlines im Flugplan zu finden sind. Airportangaben nach sollen diese jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden. Im Sommerflugplan 2024 des Bodensee-Airports ist keine einzige klassische Linienstrecke mehr enthalten. Die Einstellung der Frankfurt-Flüge durch Lufthansa Cityline hat zur Folge, dass auch keine Drehkreuz-Anbindung mehr besteht. Die erhoffte „Übernahme“ durch die Regionalfluggesellschaft Skyalps ist nicht zu Stande gekommen. Im Bereich der Ferienflüge sieht es aber wesentlich besser aus. Das Highlight heuer: Das Comeback der Nonstopflüge auf die italienische Mittelmeer-Insel Elba. Dies Flüge werden von MHS Aviation mit Dornier 328 im Zeitraum von 17. Mai bis 4. Oktober 2024 jeweils an Freitagen durchgeführt. In Richtung Antalya bieten Corendon Airlines und Freebird Airlines ihre Flugdienstleistungen an. Ab Ende April 2024 gibt es nach Calvi (Korsika) Charterflüge, die von Avanti Air durchgeführt werden. Gran Canaria wird noch bis Ende April 2024 von Smartwings bedient. Anschließend geht diese Strecke in die Sommerpause. Heraklion wird im Sommer 2024 sowohl von Marabu Airlines als auch von Aegean bedient. Der zuletzt genannte Carrier verbindet Friedrichshafen auch mit Rhodos. Avanti Air fliegt im Charter mit de Havilland Dash 8-400 auch nach Preveza. Palma de Mallorca wird in dieser Saison sowohl von

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Eurowings sagt geplante Sfax-Flüge ab

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat die geplanten Sfax-Flüge ab Stuttgart und Köln/Bonn abgesagt. Beide Routen hätten jeweils einmal wöchentlich bedient werden sollen. Geplant war, dass im Juli und August 2024 ab Stuttgart und Köln/Bonn Kurs auf die tunesische Destination genommen wird. Nach rund vier Wochen Vorverkaufsphase hat sich offenbar herausgestellt, dass die Nachfrage nicht ausreichend ist. Eurowings hat daher die beiden Routen aus dem Verkauf genommen und wird diese dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht aufnehmen.

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U-Bahn zum Airport: Berlin lässt Kosten-Nutzen-Studie erstellen

In Berlin wird schon länger eine U-Bahn-Strecke zum Flughafen Berlin-Brandenburg diskutiert. Diese wird von den meisten Politikern befürwortet, jedoch gehen bei der Frage wer ab der Stadtgrenze die Baukosten tragen sollen die Meinungen weit auseinander. Derzeit ist der deutsche Hauptstadtflughafen sowohl mit der Bahn als auch mit Bussen erreichbar. Allerdings gibt es vermehrt Stimmen, die fordern, dass die U-Bahn-Linie U7 bis zum Airport, der sich im Bundesland Brandenburg befindet, verlängert werden soll. Nun wurde eine so genannte Kosten-Nutzen-Studie in Auftrag gegeben. Diese soll evaluieren, ob das Projekt aus finanzieller Sicht sinnvoll ist oder eben nicht. Allerdings ist jetzt schon klar, dass Berlin die Baukosten außerhalb des eigenen Bundeslands nicht alleine stemmen will bzw. kann. Man hofft auf eine finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung, wobei hierfür eine positive Kosten-Nutzen-Studie notwendig ist. Auch wird gefordert, dass sich das Bundesland Brandenburg beteiligen soll, denn auch dieses würde vom eventuellen zusätzlichen Öffi-Angebot profitieren. Derzeit wollen sich die Projektverantwortlichen noch nicht zu konkreten Baukosten äußern. Im Vorjahr nannte die Berliner Senatorin Franziska Giffey (SPD) eine Schätzung in der Höhe von etwa 890 Millionen Euro. Sie ging davon aus, dass die Bundesregierung bis Ende 2023 einen positiven Förderbescheid ausstellen würde. Dazu ist es bislang aber nicht gekommen, denn die notwendige Studie wurde noch gar nicht erstellt. Inwiefern eine mögliche Verlängerung der U7 eine tatsächliche Verbesserung für BER-Passagiere wäre, muss sich noch zeigen. Jedenfalls wären dann zahlreiche Haltestellen ohne Umstieg ab dem Flughafen Berlin-Brandenburg erreichbar. Es ist aber davon auszugehen, dass die Fahrzeit im direkten Vergleich mit

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Winter: Sundair mit vier Warmwasserzielen ab Münster

Die Fluggesellschaft Sundair plant im Winterflugplan 2024/25 vier Urlaubsstrecken ab Münster/Osnabrück anzubieten. Es handelt sich um die Ziele Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Hurghada. Die ägyptische Destination soll ab 1. November 2024 an Freitagen bedient werden. Nach Fuerteventura geht es ab 4. November 2024 jeweils an Montagen und Samstagen. Per 6. November 2024 fliegt Sundair ab Münster/Osnabrück mitwochs und sonntags nach Gran Canaria. Teneriffa-Süd steuert man ab 7. November 2024 an Donnerstagen an.

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