Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fettfleck nicht entfernt, ausgerutscht: Flugbegleiter klagt Singapore auf 1,2 Millionen U.S.-Dollar

Singapore Airlines von einem ehemaligen Flugbegleiter, der an Bord eines Airbus A350 am 5. September 2019 ausgerutscht sein soll und dadurch einen Bandscheibenvorfall erlitten haben soll, verklagt. Gefordert werden nicht weniger als 1,2 Millionen U.S.-Dollar. Ereignet hat sich der Unfall am 5. September 2019 auf einem Linienflug von San Francisco nach Singapur. An Bord des Airbus A350 soll der damalige Flugbegleiter auf einem nicht näher definierten Fettfleck ausgerutscht sein. Laut der TV-Station CNA fand am 13. Feber 2024 die erste Anhörung vor einem Gericht in Singapur statt. Der Kläger soll dabei ein Stützkorsett getragen haben. Eigenen Angaben nach soll er auf dieses seit dem Unfall angewiesen sein. Im Zuge der Befragung durch das Gericht gab er an, dass er seinem ehemaligen Arbeitgeber vorwirft, dass dieser verabsäumt habe die Abläufe an Bord so zu gestalten, dass der Unfall nicht passiert wäre. Konkret wäre durch den Fettfleck eine Gefahrenstelle entstanden. Auf Vorhalt, dass möglicherweise er selbst für die Beseitigung zuständig gewesen wäre, wurde auf das Cleaning-Service verwiesen. Es ist nicht so ganz klar, ob die Unreinheit bereits vor dem Start oder erst danach entstanden ist. Eine nähere Befragung durch den Richter brachte ans Licht, dass der Mann während dem Servieren einer Mahlzeit an einen Passagier auf dem Fettfleck ausgerutscht und anschließend mit dem Kopf auf den Boden der Flugzeugkabine geprallt sein soll. Er habe danach nicht mehr arbeiten können und wurde nach der Landung in Singapur in einem Rollstuhl aus der Maschine geholt und anschließend in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Singapore

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Kamerun: Camair-Co will die Flotte erweitern

Die im Kamerun ansässige Fluggesellschaft Camair-Co beabsichtigt ihre Flotte zu erweitern. Dazu will man eine Maschine des Herstellers Boeing gebraucht von Ethiopian Airlines erwerben. Camair-Co hat eine lange und bewegte Firmengeschichte hinter sich. Den Flugbetrieb musste man unter anderem wegen der Corona-Pandemie mehrfach einstellen. Derzeit verfügt man über zwei Boeing 737-700, eine Boeing 767-300, zwei de Havilland Dash 8-400, einen Embraer ERJ-135 und einen ERJ-145. Laut einem Bericht der Zeitung „Eco Matin“ ist man bestrebt ein weiteres Boeing-Modell zu kaufen. Dazu befindet man sich mit Ethiopian Airlines sowie einer Bank, über die man das Vorhaben finanzieren möchte, in Gesprächen. Derzeit ist noch offen um welchen Maschinentyp es sich genau handelt. Sowohl Ethiopian als auch Camair-Co wollten den Medienbericht zunächst nicht kommentieren.

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Qatar Airways bringt Stopover-Programm an den Start

Die Fluggesellschaft Qatar Airways will Passagieren so genannte Stopovers in Katar schmackhafter machen. Bislang nutzen viele Fluggäste den Doha Airport hauptsächlich zum Umsteigen. Nun führt man fünf verschiedene Optionen in Kooperation mit Discover Qatar ein. Reisende können aus den Paketen „Standard“, „Premium“, „Premium mit Strandzugang“ und „Luxury“ wählen. Weiters seht auch eine Allinclusive-Variante in Strandnähe zur Verfügung. Angesprochen werden sollen Passagiere aus dem gesamten Streckennetz, das derzeit aus rund 170 Destinationen besteht. Zusätzlich zu den Übernachtungspaketen können auch Transfers und Ausflüge gebucht werden.

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Doha: Qatar Airways kauft Catering auch von der Gategroup zu

Die Gategroup hat bekanntgegeben, dass man mit Qatar Airways einen neuen Kunden gewonnen hat. Künftig soll man auch in Doha für den Golfcarrier kochen. Laut Mitteilung soll es zu einer engen Kooperation der beiden Unternehmen kommen. Ein Ersatz für das hauseigene Cateringunternehmen von Qatar Airways soll das aber nicht werden. Erklärt wurde auf Anfrage, dass sich der Golfcarrier zusätzliche Catering-Kapazitäten sichert und bestimmte Mahlzeiten für die Lounges und an Bord künftig aus der lokalen Küche der Gategroup stammen werden.

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Flughafen Wien: Wifi NÖ zieht in Airport City ein

Das Wifi der Wirtschaftskammer Niederösterreich erweitert sein Bildungsangebot mit der „AirportCity Academy powered by Wifi NÖ“ und startet mit einem neuen Standort im modernen Office Park 4 direkt am Flughafen Wien. „Die ‚AirportCity Academy‘ wurde in enger Kooperation mit dem Flughafen Wien ins Leben gerufen, um das regionale Wachstum mit besten Bildungsmöglichkeiten am Puls der Wirtschaft zu versorgen.  Mit 250 Unternehmen in der Vienna AirportCity und deren über 23.000 Mitarbeitenden ist der Bedarf an attraktiven Aus- und Weiterbildungsangeboten enorm hoch“, hebt der Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, Wolfgang Ecker, die Wichtigkeit des neuen Angebots hervor, und betont: „Unser Wifi verbindet hier ein modernes und innovatives Lernumfeld mit qualitativ hochwertigen Ausbildungsinhalten, Trainerinnen und Trainern aus der Praxis und einem maßgeschneiderten Bildungsangebot für die Unternehmen aus der Region.“ Die Pilotphase mit dem bereits bewährten Weiterbildungsprogramm des Wifi NÖ am Flughafen Wien ist bereits gestartet. „Die AirportCity mit insgesamt rund 23.000 Beschäftigten braucht viele gut ausgebildete Fachkräfte. Die mehr als 250 Unternehmen am Flughafen Wien profitieren künftig mit der AirportCity Academy von einer Ausbildungsstätte für ihre Mitarbeiter in direkter Nähe. Das Interesse ist groß, denn die AirportCity wächst rasant: Auch 2023 war ein Rekordjahr an Betriebsansiedlungen – 20 neue Unternehmen brachten mehr als 700 zusätzliche Beschäftigte an den Standort. Auch 2024 verspricht sehr gut zu werden: So wird im September das neuerrichtete Helios-Logistikzentrum seinen Betrieb aufnehmen, der Bau des neuen Hotels beginnt in Kürze und viele neue Mieter konnten gewonnen werden“, so Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG.

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Florida: Zwei Tote nach Challenger-Absturz auf Autobahn

Am 9. Feber 2024 musste der Bombardier Challenger 600 mit der Registrierung N823KD aufgrund dem Ausfall beider Triebwerke eine Notlandung nahe der Ausfahrt 105, Golden Gate Estates, in Collier County, Florida, einlegen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Autobahn musste aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt werden. Einsatzkräfte eilten zur Hilfe, jedoch konnten diese den beiden verstorbenen nicht mehr helfen. An Bord der Maschine sollen sich offiziellen Angaben nach fünf Personen befunden haben. Durch den Unfall ist der Verkehr temporär zum Erliegen gekommen. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Columbus nach Naples. Der Ort des Absturzes ist nur etwa vier Meilen vom Airport entfernt. Dort sollte der Jet zwischenlanden und anschließend nach Fort Lauderdale weiterfliegen. Dazu kam es wegen dem tragischen Unfall nicht mehr. Die genaue Ursache ist noch unklar, jedoch erklärte die Flughafenbehörde, dass es Anzeichen dafür gibt, dass es zu einem doppelten Triebwerksausfall gekommen sein könnte.

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Riga: Frachtzentrum „Baltic Cargo Hub“ wird gebaut

Am Flughafen Riga errichtet Air Baltic in Zusammenarbeit mit UPB Nams den Baltic Cargo Hub. Diese Anlage soll das Luftfrachtabfertigungszentrum in Lettland werden. Die Anlage wird über einen direkten Zugang zum Vorfeld verfügen, so dass der Import, Export und Transit von Fracht schnell und einfach abgewickelt werden kann. Derzeit besteht das Luftfrachtaufkommen in Lettland aus vier Hauptbereichen: dem Export und Import hochwertiger Güter, dem Transport von Post und E-Commerce-Sendungen, Transit-Luftfrachtdiensten und dem Transit von nicht-militärischen Gütern. Weltweit macht die Luftfracht 1 % des Handelsvolumens aus, aber 35 % seines Wertes, was zeigt, dass Länder mit einem gut ausgebauten Luftfrachtnetz aus wirtschaftlicher Sicht erheblich profitieren. Das neue Baltic Cargo Hub wird mit hochmodernen, halbautomatischen Frachtabfertigungsanlagen – Material Handling System (MHS), einschließlich eines Postsortierers – ausgestattet sein. Diese Neuerungen werden die Effizienz der Abfertigung sowohl von Frachtflugzeugen als auch von Frachtflugzeugen für den Belly Cargo erheblich verbessern. Der Baltic Cargo Hub ist für die Abfertigung von Spezialfracht ausgelegt und verfügt über spezielle temperaturkontrollierte Räume für Pharmazeutika und verderbliche Güter sowie Räumlichkeiten für Gefahrgut, lebende Tiere und wertvolle Sendungen.

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Superjet New: Sitze sollen Aufpralltests bestanden haben

Erst im dritten Anlauf sollen jene Flugzeugsitze, die für die „rein russische Variante“ des Sukhoi Superjet SSJ-100 bestimmt sind, die Aufpralltests bestanden haben. Zuvor scheiterten die Sessel zweimal in den im Rahmen der Zertifizierung notwendigen Tests. Die Sitze sind unter anderem für den „Superjet New“ bestimmt. An diesem sollen – nebst russischen Airlines – auch Anbieter aus dem Iran und aus Nordkorea interessiert sein. Laut russischen Medien sollen die Sessel – im dritten Anlauf nach konstruktiven Änderungen – die Aufpralltests bestanden haben. Ob das tatsächlich zutreffend ist, lässt sich aufgrund der komplizierten Informationslage in der Russischen Föderation nicht ohne jeden Zweifel verifizieren.

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Pauschalreisen: Weiterhin hohe Hurghada-Nachfrage

Erneut ist Hurghada die von Tui-Österreich-Kunden am häufigsten gebuchte Osterferien-Destination. Auf Platz Zwei rangieren die Malediven, gefolgt von Teneriffa und Dubai. Das ägyptische Ziel konnte seine Position „verteidigen“, jedoch sind in diesem Jahr Mallorca und Dubai weniger stark nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Tui Österreich hat eigenen Angaben nach darauf reagiert, dass die Kanaren weiterhin häufig gebucht werden. Dazu legt man je einen Zusatzflug für den 23. März 2024 nach Teneriffa und Gran Canaria ab Wien-Schwechat auf.  Die Top 3 Urlaubsländer sind Spanien – vor allem mit den Kanaren und Mallorca – vor Ägypten und den Malediven. Auf die gestiegene Nachfrage für die Malediven hat Tui mit der Aufnahme zusätzlicher Flugplätze reagiert. Sieht man sich die Regionen im Detail an, liegt Hurghada mit einem guten zweistelligen Plus im Vergleich zum Vorjahr wieder an erster Stelle. Die Malediven und die ganzjährig bereisbare Kanareninsel Teneriffa haben zum Vorjahr einige Plätze gutgemacht und belegen die Ränge zwei und drei im Tui Osterranking. Die Nachfrage nach Fernreisen ist noch einmal stark angestiegen. Die drei beliebtesten Urlaubsländer auf der Fernstrecke – die Malediven, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA – verzeichnen gute Buchungszuwächse. Katharina Doppler-Reitner, Head of Flug- und Revenue Management bei Tui Österreich, berichtet dazu: „Wir haben auf die hohe Nachfrage für die Malediven reagiert und bis Ende April weitere Flugplätze in unser Programm mit aufgenommen.“ Noch sind Restplätze für die Strecke von Wien auf die Kapverden-Insel Sal buchbar. Auch auf den Osterflügen nach Rhodos sowie Chania (Kreta) sind noch einige Plätze frei. Zudem

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Kupferdiebe legten wichtige DB-Strecke temporär lahm

Am Montag, den 12. Feber 2024, musste der Eisenbahnverkehr zwischen Stuttgart und Frankfurt am Main eingeschränkt werden. Grund dafür war nicht etwa ein spontaner Streik, sondern der Diebstahl von Kupferkabeln. Zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Lampertheim haben in der Nacht von Sonntag auf Montag Metalldiebe zugeschlagen. Diese sollen Kupferkabel, die für den Betrieb notwendig sind, in einem nicht näher von DB Netze kommunizierten Ausmaß gestohlen haben. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb reduziert werden musste. Zahlreiche Fernverkehrszüge sind ausgefallen bzw. waren wegen Umleitungen auf alternative Routen erheblich verspätet.

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