Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2024: Eurowings will Leipzig-Düsseldorf reaktivieren

Die Lufthansa-Tochter Eurowings beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 wieder innerdeutsche Flüge zwischen Düsseldorf und Leipzig/Halle anzubieten. Seit einiger Zeit liegt die Route brach. Nun plant Eurowings diese in geringfügigem Umfang zu reaktivieren. Laut Flughafen Leipzig/Halle soll ab 8. April 2024 wieder dreimal wöchentlich geflogen werden. Die Umläufe sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag durchgeführt werden. Gegenüber dem Angebot, das vor der Corona-Pandemie bestand, ist dies jedoch nur äußerst niederfrequent.

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Gulf Air nimmt Kurs auf Genf, Rhodos und Mykonos

Im Sommerflugplan 2024 wird Gulf Air ab Bahrain auch Kurs auf Mykonos, Rhodos und Genf nehmen. Diese Ziele werden als so genannte Direktflüge, also mit Zwischenlandungen, angeboten. Im Zeitraum von 1. Juni bis 28. September 2024 wird Gulf Air zweimal wöchentlich von Bahrain über Mykonos nach Rhodos fliegen. Anschließend geht es nonstop zurück in den Golfstaat. Diese Route soll mit Airbus A320neo bedient werden. Die Destination Mailand-Malpensa steuert man ab Bahrain ab 4. Juli 2024 sechsmal wöchentlich mit Zwischenstopp in Rom-Fiumicino an. Zusätzlich bietet man ab 4. Juni 2024 bis vorerst 27. September 2024 so genannte Direktflüge nach Genf an. Diese legen in Richtung des schweizerischen Airports eine Zwischenlandung in Mailand-Malpensa ein. Beide Routenführungen sollen mit Airbus A321LR bedient werden. Die Nonstopverbindung zwischen Bahrain und Manchester wird per 5. Juli 2024 auf fünf Umläufe pro Woche aufgestockt. Diese sollen mit Boeing 787-9 bedient werden.

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Sommer 2024: Corendon Europe legt Düsseldorf-Fez auf

Im Hochsommer 2024 wird die maltesische Ferienfluggesellschaft Corendon Europe Nonstopflüge zwischen Düsseldorf und Fez anbieten. Der Erstflug ist für den 16. Juni 2024 angekündigt. In Richtung Fez geht es jeweils nächtlich an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag. Die umgekehrte Richtung bedient man nächtlich an Montagen sowie an Donnerstagen. Vorerst ist diese Nonstopverbindung, die mit Boeing 737-800 bedient werden soll, bis zum 15. September 2024 befristet.

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Mailand: Ryanair gewinnt Prozess gegen Lastminute

In einem Berufungsverfahren hat ein Mailänder Gericht die Klagen der OTAs Lastminute in Viaggiare gegen die Billigfluggesellschaft Ryanair abgewiesen. Die beiden Unternehmen hatten dagegen geklagt, dass der Lowcoster die Ansicht vertritt, dass man nur selbst das Vertriebsrecht für eigene Tickets habe. Die Billigfluggesellschaft hat in den letzten Wochen insgesamt drei offizielle Vertriebsverträge mit OTAs abgeschlossen. Man kooperiert nun mit Kiwi, Weloveholidays und dem Tui-Konzern. Gegen andere Unternehmen geht man vor Gericht vor. Ryanair wirft den OTAs vor, dass diese erhebliche Aufschläge auf Zusatzleistungen wie Aufgabegepäck erheben würden und die Kontaktdaten der Passagiere nicht zur Verfügung stellen würden. Das Gericht in Mailand bestätigte, dass das exklusive Online-Vertriebsmodell von Ryanair gerechtfertigt war, „um die Betriebskosten einzudämmen und die mit der Vermittlung des Ticketverkaufs verbundenen Kosten zu beseitigen. Dies hat zur Anwendung wettbewerbsfähiger Tarife – die zweifellos auch den Verbrauchern zugute kommen – und zur Möglichkeit beigetragen, einen direkten Kommunikationskanal mit ihnen zu haben, wenn sie Informationen und Aktualisierungen über Flüge benötigen. Es wurde also kein Schaden für die Nutzer festgestellt…“

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Niederlande: DDA Classic Airlines legt historische Douglas DC-3 still

Aus finanziellen Gründen muss die niederländische DDA Classic Airlines noch in diesem Jahr den Betrieb der historischen „Prinses Amalia“, eine Douglas DC-3, aufgeben. Der Flugbetrieb soll per 1. Oktober 2024 eingestellt werden. Die PH-PBA wurde im Jahr 1946 erstmals zivil in den Niederlanden zugelassen. Zuvor trug diese Maschine die militärische Registrierung 42-100971. Im Jahr 1975 wurde diese Douglas DC-3 zunächst stillgelegt und in ein Museum auf dem Flughafen Schiphol gebracht. Es dauerte einige Jahre, aber in 1994 wurde das historische Flugzeug dann ins Vereinigte Königreich zur Restaurierung überstellt. Im Jahr 1998 wurde die DC-3 dann feierlich an die Dutch Dakota Association (DDA) übergeben. Deren DDA Classic Airlines zeichnet sich bis heute für den Betrieb und die Wartung verantwortlich. Anfang des Vorjahres hat man einen Sponsor, der die gemeinnützige Organisation sieben Jahre lang kräftig unterstützt hat, verloren. Zwischenzeitlich sind auch die Kosten für den Hangar, die Wartung und die Versicherungen drastisch gestiegen. Auch muss man an den meisten Airports höhe Gebühren für die Nutzung der Start- und Landebahnen bezahlen. Alles in allem: Die Kosten wachsen dem Vereinsvorstand über beide Ohren hinaus. Nun hat man entschieden, dass die PH-PBA mit Ende der Sommersaison 2024 stillgelegt werden soll. Interessierte haben in diesem Jahr die möglicherweise letzte Chance mit diesem historisch wertvollen Flugzeug zu fliegen. Übrigens: Laut DDA Classic Airlines soll selbst die Treibstoffbeschaffung mittlerweile gar nicht mehr so einfach sein, denn an vielen Airports wird das für die Kolbenmotoren benötigte – und stark verbleite – Avgas gar nicht mehr angeboten. Somit ist man

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IFES: Beond setzt auf VR-Headsets von Apple

Die auf reine Business-Class-Flüge spezialisierte Malediven-Fluggesellschaft Beond will ihren Passagieren künftig Virtual-Reality-Headsets des Herstellers Apple leihweise zur Verfügung stellen. Dabei will man sowohl Highlights über den Inselstaat, Unterhaltungsprogramme als auch Werbung über die eigene Airline präsentieren. Derzeit sind die Maschinen von Beond nicht mit topmodernen IFE-Systemen ausgestattet. Offensichtlich will man einen alternativen Weg gehen, denn das Management verspricht sich von den Apple-Vision-Pro-Headsets ein besseres Erlebnis für die Reisenden. Weiters behauptet man, dass man der weltweit erste Carrier sein soll, der dieses VR-Produkt den Fluggästen an Bord leihweise zur Verfügung stellen wird. An Bord gibt es zwar ein Inflight-Entertainment-System, jedoch steht dieses immer wieder in der Kritik, da es eben nicht State-of-the-Art ist. Laut Beond soll dies durch die Apple-Headsets behoben werden. Auf diesen will man Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Informationen über die Malediven zur Verfügung stellen. Weiters wird es möglich sein, dass man Filme und Spiele, die ansonsten im verbauten IFES vorhanden sind, auch über die VR-Headsets abrufen kann. Zusätzlich will Beond Informationen und Hintergründe über die eigene Airline präsentieren, was eigentlich nichts anderes ist als Eigenwerbung. Der Business-Class-Carrier ist im Vorjahr an den Start gegangen. In der D-A-CH-Region sind die ersten Ziele, die man bedient, München und Zürich. Aufgrund mangelnder Range des eingesetzten Fluggeräts muss man einen Tankstopp einlegen. Der Auftakt ist holprig verlaufen, denn die Nachfrage war zunächst weit unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze. Deshalb wurde der Flugplan massiv ausgedünnt, jedoch betont man seitens Beond, dass es sich lediglich um „saisonale Schwankungen“ handeln würde. In Europa will man künftig auch Mailand-Malpensa

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Global Airlines: Hifly Malta führt ersten A380-Testflug durch

Im Auftrag von Global Airlines hat Hifly Malta am 15. Feber 2024 den ersten Testflug mit dem Airbus A380, der die Registrierung 9H-GLOBL trägt, durchgeführt. Der Superjumbo erhob sich nach langer Standzeit am Mojave Air and Space Port wieder in die Luft. Die Maschine stieg bis auf eine Höhe von 4.300 Fuß und kreiste rund 20 Minuten lang über dem Airport, der von vielen Flugzeugeigentümern als Lagerplatz genutzt wird. Zusätzlich verfügt dieser Wüsten-Flughafen seit dem Jahr 2004 auch die Zulassung als so genannter Weltraumbahnhof. Das Kerngeschäft der Betreiber ist aber das so genannte Long-Time-Storage von Flugzeugen, die derzeit oder nie wieder benötigt werden. Dabei spielt das Wüstenklima eine besondere Rolle, denn dieses führt dazu, dass mögliche Korrosion gering gehalten werden kann. Manche Maschinen sind nur vorübergehend abgestellt und werden dann wieder in Betrieb genommen, andere warten schon über ein Jahrzehnt auf bessere Zeiten oder aber ihre Verschrottung. Die nunmehrige 9H-GLOBL wurde eingelagert, da der vormalige Betreiber keinen Bedarf mehr gesehen kann. Global Airlines hat diesen Airbus A380 erworben. Registriert ist der Superjumbo auf dem AOC von Hifly Malta, die vormals eine baugleiche Einheit im Eigenbetrieb hatte. Man war der weltweit erste – und bislang einzige – Anbieter von ACMI- und Charterdienstleistungen der Airbus A380 im Portfolio hatte. Zwischenzeitlich hat man sich mangels Nachfrage aber wieder aus diesem Segment zurückgezogen. Gegenständlicher Airbus A380 war ursprünglich für China Southern Airlines im Einsatz und trug die Registrierung B-6140. Nach der Einsatzzeit beim Erstbetreiber ging es ins Long-Time-Storage in die Mojave-Wüste. Zwischenzeitlich hat Global

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Wartung: Condor und Lufthansa Technik bauen Zusammenarbeit aus

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt auch in Zukunft auf Wartungsdienstleistungen der Lufthansa Technik AG. Dazu wurden Verträge zur Komponentenversorgung der Airbus A320neo/A321neo-Flotte unterschrieben. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass ein bestehender Vertrag, der die Ceo-Modelle betrifft, verlängert wurde. Darüber hinaus wird Lufthansa Technik Condor während des Produktionsprozesses der wachsenden A32Xneo-Flotte mit einem Aircraft Production Inspection Program (APIP) am Produktionsstandort für mehr als 40 Flugzeuge unterstützen. Beide Total Component Support (TCS) Verträge treten im Mai 2024 in Kraft und haben eine Laufzeit von zwölf Jahren. Sie beinhalten umfassende MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) sowie ein Ersatzteil-Pooling und Homebase-Services für die benötigten Komponenten von Condor. Mit den neu unterzeichneten Verträgen erbringt Lufthansa Technik die Komponentenversorgung für die gesamte Airbus-Flotte von Condor, nachdem bereits seit 2023 die Airbus-A330neo-Flotte mit Komponentenservices unterstützt wird. Für die wachsende neue Airbus-A32Xneo-Flotte betraut Condor Lufthansa Technik mit der Überwachung des Produktionsprozesses am Produktionsstandort. Das Aircraft Production Inspection Program (APIP) deckt den gesamten Prozess von der Inspektion der ersten Baugruppen bis zur Endabnahme des Flugzeugs ab und wird den Prozess von mehr als 40 von Condor bestellten Airbus-Flugzeugen begleiten.

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Erster Airbus A321XLR soll erst im dritten Quartal 2024 ausgeliefert werden

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird Maschinen des Typs A321XLR höchstwahrscheinlich erst später als mit den Kunden vertraglich vereinbart ausliefern können. Aufgrund von Verzögerungen auf der Lieferkette soll das erste Exemplar erst im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden. Zuletzt hieß es seitens Airbus, dass es bereits im zweiten Quartal 2024 so weit sein wird. Im Rahmen der jüngsten Jahrespressekonferenz musste der Hersteller aber einräumen, dass dieses Ziel nicht eingehalten werden kann. In einem Schreiben an die Kunden, über das die Agentur Reuters berichtet, ist auch die Rede davon, dass es Ende 2024 bzw. Anfang 2025 zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen könnte. Diese Informationen wollte der Konzern aber nicht kommentieren. Verschiedene Flugzeugbauer, darunter auch Airbus, leiden unter dem Problem, dass für die Endmontage benötigte Komponenten nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Man spricht dabei von „Problemen auf der Lieferkette“. Davon sind die Hersteller weitgehend gleichermaßen, aber je nach Maschinentyp in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Diese Problematik dauert schon seit einigen Jahren an und ist auch eine Folge daraus, dass während der Corona-Pandemie bei vielen Firmen Stellen abgebaut wurden und somit nun personelle Engpässe bestehen. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe. Bezüglich dem Airbus A321XLR erklärte Airbus, dass man kurz vor der EASA-Zertifizierung stehen würde. Es gäbe noch tausende Dokumente abzuschließen. Man geht derzeit davon aus, dass die erste Einheit dann im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden kann. Auf die Frage wie viele Maschinen dieses Typs heuer an Kunden übergeben werden könnten, hieß es lediglich „eine Handvoll“. Die Massenproduktion

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Tui und Ryanair schließen Vertriebspartnerschaft

Der Billigflieger Ryanair und der Reisekonzern Tui haben eine Vertriebspartnerschaft bekanntgegeben. Diese ermöglicht es dem Tour Operator Flüge des Lowcosters in Pauschalreisen zu integrieren. „Tui ist nun berechtigt, ihren Kunden Ryanair-Flüge, -Sitzplätze und -Gepäck im Rahmen ihrer Urlaubspakete anzubieten, sofern sie keine überhöhten Preise für Ryanair-Produkte verlangen. Die Vereinbarung garantiert den Tui-Kunden auch, dass ihre korrekten Kontakt- und Zahlungsinformationen an Ryanair weitergegeben werden, so dass sie direkten Zugang zu ihrem myRyanair-Konto haben und wichtige Fluginformationen direkt per E-Mail erhalten“, teilte Ryanair mit. Es handelt sich um die dritte Vereinbarung dieser Art. Zuvor hat Ryanair mit Weloveholidays und Kiwi offizielle Vertriebsverträge abgeschlossen. Der Carrier geht seit vielen Jahren gegen so genannte OTAs, die ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Carriers verkaufen, vor. Diesen wirft man vor, dass diese erhebliche Aufschläge, beispielsweise auf Aufgabegepäck, erheben würden.

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