Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Flughafen Chennai im Starkregen „versunken“

Enorm starke Regenfälle haben dazu geführt, dass der indische Flughafen Chennai am 4. Dezember 2024 regelrecht untergangen ist. Das Unwetter hat dazu geführt, dass im gesamten Staat rund 1.000 Flüge aus Sicherheitsgründen abgesagt werden mussten. Im Bereich der indischen Ostküste wütete das schlechte Wetter besonders stark. Dies bekam der Flughafen Chennai zu spüren, denn dieser ist regelrecht abgesoffen. Videos, die von Augenzeugen auf sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigen, dass der Wasserstand enorm stark gestiegen ist und auch Verkehrsflugzeuge davon betroffen sind. Der Flughafen Chennai wurde in der Vergangenheit schon mehrfach von schweren Unwettern, die auch Überschwemmungen zur Folge hatten, heimgesucht. Lokalen Medienberichten nach sollen beim jüngsten Vorfall mindestens 21 Maschinen, die sich auf dem Vorfeld befunden haben, betroffen gewesen sein. Der Airport musste temporär gesperrt werden. Von der widrigen Wetterlage war aber nicht nur dieser Flughafen betroffen, sondern in ganz Indien mussten aus Sicherheitsgründen etwa 1.000 Flüge abgesagt werden. Die Airlines Indigo und Air India waren aufgrund ihrer Größe besonders stark betroffen.  Nach Möglichkeit wurden Maschinen, die sich bereits in der Luft befanden, in andere Regionen, die nicht oder wesentlich schwächer vom Unwetter betroffen waren, umgeleitet.

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Sommer 2024: Eurowings mit einigen neuen Strecken ab Deutschland

Die Lufthansa-Tochter Eurowings startet im Sommerflugplan 2023/24 ab ihren Bases Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart und Prag einige neue Strecken. Ab Düsseldorf legt man Ende April 2024 drei wöchentliche Florenz-Umläufe auf. Zweimal pro Woche geht es ab 1. Mai 2024 nach Iasi. Dieses Ziel wird man in selbiger Frequenzen ab 3. Mai 2024 auch ab Stuttgart-Echterdingen anbieten. Ab dem Landesflughafen von Baden-Württemberg geht es ab 6. Mai 2024 auch viermal pro Woche nach Manchester. Von Köln/Bonn aus wird Eurowings ab 4. Mai 2024 zweimal wöchentlich Kurs auf Santiago de Compostela nehmen. Ab Prag legt man Tallinn auf, das ab 31. März 2024 dreimal wöchentlich angesteuert werden soll. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass Eurowings diese Route per 1. Mai 2024 um einen wöchentlichen Umlauf aufstocken wird.

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Zagreb: Ryanair legt weitere Strecken auf

Ab der von Lauda Europe betriebenen Ryanair-Basis Zagreb werden im Sommerflugplan 2024 einige neue Strecken aufgenommen. Diese führen nach Spanien, Italien und Frankreich. Ab 31. März 2024 soll zweimal wöchentlich ab der kroatischen Hauptstadt nach Palma de Mallorca und Marseille geflogen werden. Einen Tag später folgt Girona und dann Alicante. Auch diese beiden Destinationen sollen vorläufig zweimal wöchentlich bedient werden.

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Emirates-A380 in schweren Turbulenzen: 14 Verletzte

Am 4. Dezember 2024 ist Emirates-Flug EK421 auf dem Weg von Perth nach Dubai in schwere Turbulenzen geraten. Dabei erlitten mehrere Passagiere Verletzungen. Auch die Kabine des Airbus A380, der die Registrierung A6-EEV trägt, erlitt Schäden. In ihren Durchsagen empfehlen Flugbegleiter stets, dass man am Sitzplatz auch dann angegurtet bleiben soll, wenn das Fasten-Seatbelt-Signal abgeschaltet ist. In der Praxis hört man aber sehr häufig das Klicken der Verschlüsse, die geöffnet werden, wenn das Leuchtzeichen von den Piloten abgestellt wird. Unerwartete Turbulenzen können jederzeit auftreten und sind für Reisende, die nicht angeschnallt sind, mitunter sehr gefährlich. Mindestens 14 Reisende haben diesen Hinweis auf besagtem Emirates-Flug wohl nicht so ernst genommen und das obwohl einer der Piloten mittels Durchsage explizit darauf hingewiesen hat, dass das Durchfliegen möglicherweise schwerer Turbulenzen unmittelbar bevorsteht und die Fluggäste unbedingt angeschnallt auf ihren Sitzen bleiben sollen. Einige Passagiere haben die Warnung nicht wahrgenommen oder aber ignoriert. Der Superjumbo ist tatsächlich in schwere Turbulenzen geraten. Mehrere Fluggäste sind mit dem Kopf gegen Overhead-Bins geschleudert worden und haben dadurch Verletzungen erlitten. Aufgrund der Wucht der Aufprälle wurde auch die Kabine des Emirates-Langestreckenjets beschädigt. Gegenüber australischen Medien bestätigte Emirates Airline den Vorfall und erklärte, dass die verletzten Personen an Bord von medizinischem Personal, das sich unter den Passagieren an Bord befunden hat und freiwillig zur Hilfeleistung gemeldet hat, betreut wurde. Weiters soll über eine Stattelitenverbindung zusätzliche Unterstützung bereitgestellt worden sein.

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Skytrax: Iberia erhält erneut Vier-Sterne-Rating

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat seitens der Organisation Skytrax ihr Vier-Sterne-Rating erneuert bekommen. „Diese Bewertung spiegelt die Qualität der Erfahrung wider, die wir unseren Kunden bieten, wenn sie mit Iberia fliegen; es ist eine internationale Zertifizierung, die uns unter den besten Fluggesellschaften der Welt positioniert. Die vier Sterne, die wir erhalten haben, sind ein Ansporn, die Aufmerksamkeit und die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden bieten, weiter zu verbessern“, sagte Gabriel Perdiguero, Direktor für Kunden, Transformation und Technologie bei Iberia.

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Air France und SNCF bauen Train+Air aus

Die französische Staatseisenbahn SNCF und Air France haben bekanntgegeben, dass das „Train+Air-Angebot“, das bislang aus 33 Strecken bestand, um acht weitere ausgebaut wurde. Zu den Pariser Airports Orly und Charles de Gaulle kommen neu Routen nach Aix-en-Provence, Arras, Laval und Lille samt Zwischenstopps hinzu. Passagiere der Air France sollen so Bahnzubringer bzw. –anschlüsse auf einem einheitlichen Ticket buchen können. Es soll auch eine Anschlussgarantie geben, die Umbuchungen auf andere Verbindungen ermöglicht falls Zug und/oder Flug verspätet sein sollten.

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Saudi-Arabien hat sich am Flughafen London-Heathrow eingekauft

Der Saudi-Arabische Staatsfonds Public Investment Funds mischt künftig auch bei der Heathrow Airports Group mit. In der vergangenen Woche hat man sich mit zehn Prozent eingekauft. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Ferrovial die Beteiligung von 25 Prozent aufgelöst hat. 10 Prozent gingen an den Staatsfonds von Saudi-Arabien und 15 Prozent hat Ardian übernommen. Der Gesamtverkaufserlös wird mit 2,37 Milliarden Pfund-Sterling geschätzt.

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USA bestellen 15 weitere Tankflugzeuge

Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika haben beim Flugzeugbauer Boeing weitere Tankflugzeuge bestellt. Die für die U.S.-Air Force bestimmten KC-46A „Pegasus“ haben einen Gesamtauftragswert von 2,3 Milliarden U.S.-Dollar. Dieses militärische Muster basiert auf der B767 und ist für die Luftbetankung von Kampfjets entwickelt worden. Boeing konnte die Ausschreibung über 15 weitere Exemplare gewinnen.

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Deutschland verkauft Airbus A340-300 gegen Höchstgebot

Die Bundesrepublik Deutschland stellt den Airbus A340-300 mit der militärischen Registrierung 16+01 gegen Höchstgebot zum Verkauf. Ab Jänner 2024 wird diese Maschine, die es zuletzt im Sommer 2023 in die Schlagzeilen geschafft hatte, über die Vebeg versteigert. Das Flugzeug wurde im Jahr 1999 gebaut und war zunächst bei Lufthansa im Liniendienst. Bis zum Verkauf an den Staat war es als D-AIGR registriert. Bei der Flugbereitschaft wurde dieser Airbus A340 im März 2011 offiziell in Dienst gestellt. Seither wurde der Vierstrahler hauptsächlich als Reisemittel hochrangiger Regierungsmitglieder der Bundesrepublik Deutschland genutzt. Im Sommer 2023 hatte Außenministerin Baerbock (Grüne) gleich doppelt Probleme mit dieser Maschine, denn sie strandete in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Kurz darauf wurde beschlossen, dass sowohl die 16+01 als auch die weitgehend baugleiche 16+02 nicht mehr für Regierungsflüge verwendet werden sollen. Nach der aus deutscher Sicht blamablen Pannenserie wurde es ruhig um die beiden Airbus A3450-300. Im September 2023 wurde dann die 16+02 in die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft und nun versteigert man in Kürze die 16+01. Laut Mitteilung der Vebeg, einer staatseigenen Verwertungsgesellschaft, wird man ab Mitte Jänner 2024 Interessensbekundungen von Käufern entgegennehmen. Der Verkauf gegen Höchstgebot erfolgt eigenen Angaben nach „im Auftrag der Bundeswehr“.

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Atlas Air bestellt zwei weitere B777F

Zwei weitere Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777F hat das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen Atlas Air bestellt. Man geht davon aus, dass diese im kommenden Jahr eingeflottet werden können. Das Unternehmen begründet die Order damit, dass man im Bereich des Versandhandels eine weiter wachsende Nachfrage verzeichnet. Es handelt sich um eine Nachbestellung, denn bereits im Jahr 2021 hat man vier B777F geordert. Diese sind im Auftrag von MSC im Einsatz.

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