Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Südkorea: Airlines müssen vor unrechtmäßigem Öffnen von Notausgängen warnen

Weil es wiederholt dazu gekommen ist, dass Passagiere ohne ersichtlichen Grund oder gar eine Anweisung der Besatzung Notausgänge geöffnet haben, will das Verkehrsministerium von Südkorea nun alle Carrier dazu verpflichten, dass diese explizit darauf hinweisen müssen, dass dies nicht erlaubt ist. Für Aufsehen sorgte ein Vorfall, der sich im Mai 2023 ereignet hat. Ein Mann öffnete im Landeanflug auf Daegu in einer Flughöhe von rund 200 Metern einen Notausgang. Zwei weitere ähnliche, aber weniger spektakuläre Vorfälle haben sich allein in diesem Jahr ereignet. In Südkorea drohen empfindliche Strafen.

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Volotea schickt viele Deutschland-Strecken in die Winterpause

Die Billigfluggesellschaft Volotea schickt ab Anfang Jänner 2024 zahlreiche Deutschland-Strecken in mehrwöchige Pausen. Lediglich Berlin-Straßburg, Hamburg-Lyon und Berlin-Lyon sollen ohne Unterbrechung bedient werden. Von Pausierungen betroffen sind alle anderen Routen, die ab Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Stuttgart angeboten werden. Je nach Strecke dauert das Aussetzen bis Mitte März 2024 und teilweise auch bis Mitte April 2024 an. Volotea betont, dass man am Angebot ab Deutschland, das in Kooperation mit Eurowings vermarktet wird, festhalten wird.

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Sommer 2024: Ryanair nimmt Sarajevo-Memmingen auf

Der Billigflieger Ryanair ist eine von drei Fluggesellschaften, die in Sarajevo den Zuschlag für Subventionen erhalten hat. Der Carrier kündigt die Aufnahme von fünf Routen mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 an. Ab 31. März 2023 sollen die Ziele Bergamo, Göteborg und Charleroi bedient werden. Am 1. April 2024 wird Memmingen folgen und am 2. April 2024 geht es nach London-Stansted. Neben Ryanair haben auch Wizz Air und Sunexpress aufgrund einer Ausschreibung den Zuschlag für Förderungen erhalten.

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Alaska Airlines will für Hawaiian Airlines 1,9 Milliarden U.S.-Dollar auf den Tisch legen

Der Luftfahrtkonzern Alaska Airlines hat angekündigt, dass man den Mitbewerber Hawaiian Airlines zum Preis von 1,9 Milliarden U.S.-Dollar übernehmen will. Auch die Schulden des kleineren Carriers sollen mitgekauft werden. Die Transaktion muss noch von den U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörden freigegeben werden. Für Alaska Airlines hat die Übernahme der vergleichsweise eher kleinen Hawaiian Airlines strategische Bedeutung. Man kauft sich einen Marktanteil von etwa 50 Prozent im Verkehr zwischen dem Festland und dem Insel-Bundesstaat, der als beliebter Urlaubsort für Reisende aus aller Welt gilt. Dementsprechend hoch fällt auch das Angebot, das Alaska Airlines pro Aktie bezahlen möchte aus: Etwa 18 U.S.-Dollar will man pro Anteilsschein auf den Tisch legen. Das entspricht rund viermal so viel wie Hawaiian Airlines zuletzt wert war. Der Aktienkurs des kleinen Carriers stand in den letzten Monaten immer wieder unter Druck. Die Waldbrände auf Maui, die hohen Treibstoffkosten und die anhaltenden Probleme mit den Triebwerken der Airbus A321neo-Flotte von Hawaiian haben in den letzten 12 Monaten zu hohen Verlusten und einem Kursrückgang von 65 Prozent geführt. Derzeit ist geplant, dass Hawaiian Airlines als eigenständige Marke fortgeführt werden soll. Das gemeinsame Streckennetz soll etwa 138 Destinationen umfassen und erweitert sich über die Alaska-Oneworld-Mitgliedschaft auf mehr als 1.200 Zielorte rund um den Globus. Alaska Airlines bedient derzeit 311 Routen, jedoch nur auf 12 Stück kommt es zu Überschneidungen mit Hawaiian Airlines. Die geplante Übernahme muss zunächst von den U.S.-amerikanischen Behörden bewilligt werden. Es ist derzeit nicht abschätzbar, ob es zu Auflagen kommen könnte. An ein paar wenigen Airports hätten die beiden Carrier

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Easyjet kündigt Birmingham-Berlin an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet errichtet in Birmingham eine neue Basis. Diese soll am 18. März 2024 ihren Betrieb aufnehmen. Der Carrier will 18 neue Routen, darunter auch ein Deutschland-Ziel, neu aufnehmen. Die neuen Flüge von Birmingham nach Berlin werden am 1. April aufgenommen und ganzjährig zweimal wöchentlich angeboten. Ab dem 2. April folgt die neue Verbindung der Fluggesellschaft in den beliebten ägyptischen Ferienort Sharm el Sheikh, die ganzjährig einmal wöchentlich angeboten wird.

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KM Malta Airlines hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Malta hat der Neugründung KM Malta Airlines vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit ist der Air-Malta-Nachfolger bereits berechtigt kommerzielle Flüge durchzuführen. Derzeit ist geplant, dass die neue staatliche Airline ihren Flugbetrieb am 31. März 2024 aufnehmen soll. Unmittelbar davor wird die heutige Air Malta ihren Betrieb für immer einstellen. Derzeit ist noch offen, ob der Nachfolger weiterhin den bekannten Markennamen nutzen wird oder nicht. Aus Regierungskreisen ist zu hören, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit als Air Malta geflogen wird. Eigentümer des Brands ist nicht der „old Carrier“, sondern der Staat. KM Malta Airlines soll mit etwa 375 Mitarbeitern an den Start gehen. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Personal in nahezu allen Unternehmensbereichen. Die Gehälter sollen aber zum Teil erheblich unter jenem des momentan noch fliegenden Vorgängers liegen. Dennoch vermutet man, dass viele mangels Alternativen beim Nachfolger anheuern werden. Ab 31. März 2024 soll KM Malta Airlines pro Woche 284 Flüge durchführen. 82 Stück sollen von Malta nach Italien führen, 48 nach Frankreich, 44 ins Vereinigte Königreich und 40 nach Deutschland und der Rest in andere Staaten. Die Flotte wird von Beginn an aus acht Airbus A320neo, die sowohl Economy- als auch Business-Class haben werden, bestehen.

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Istanbul: Turkish Technic wartet A330 für Swiss

Turkish Technic wird künftig auch Flugzeuge der Lufthansa-Tochter Swiss warten. Zunächst beschränkt sich die Zusammenarbeit auf den Maschinentyp Airbus A330. Das türkische Unternehmen hat bekanntgegeben, dass der Vertrag zunächst sieben Maschinen dieses Typs umfasst. Die Arbeiten sollen in Instanbul vorgenommen werden. Swiss erklärt unter anderem, dass man eine vertrauensvolle Partnerschaft, die auf Langfristigkeit ausgelegt ist, pflegen möchte.

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Neue Steuer: Norwegen will kleine Airports querfinanzieren

In Norwegen gibt es zahlreiche kleinere Airports, die sich häufig in abgelegenen Regionen befinden. Deren Betrieb ist finanziell äußerst kostspielig und dazu kommt, dass in vielen Fällen die Erholung von der Corona-Pandemie nur sehr langsam erfolgt. Manche Airports stehen nun akut auf der Kippe, denn aus finanziellen Gründen könnten einige geschlossen werden. Das Verkehrsministerium ist aber strikt dagegen und versucht nun über eine geplante Steuer diese querzufinanzieren. Die Überlegung dahinter ist, dass jene Flughäfen, die über ein hohes Passagieraufkommen verfügen, die kleinen, besonders jene in abgelegenen Regionen, „subventionieren“ sollen. Dabei müssen die großen norwegischen Airports aber kein eigenes Geld in die Hand nehmen, sondern über eine neue Ticketsteuer soll dies auf die Passagiere abgewälzt werden. Die Einnahmen sollen unter anderem für den Erhalt der kleinen Regionalflughäfen verwendet werden. Derzeit geht man davon aus, dass umgerechnet rund 17 Millionen Euro eingenommen werden können. Ob diese Summe ausreicht, weiß man aber noch nicht. Norwegens Verkehrsminister Jon-Ivar Nygård sagte bereits, dass falls die Einnahmen nicht ausreichen, werde man in den Jahren 2025 und 2026 die neue Steuer erhöhen müssen. Es solle sichergestellt sein, dass im ganzen Land ein gutes Angebot erhalten werden kann. Das Regierungsmitglied spricht sich strikt gegen die Schließung von Regio-Airports aus. Auch ist man der Meinung, dass die Erholung von der Corona-Pandemie dort lediglich langsamer erfolgt, jedoch ähnlich wie in Oslo auch nach und nach eintreten wird.

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Air Peace ernennt Afrikas erste E195-E2-Kapitänin

Bei der in Nigeria tätigen Fluggesellschaft Air Peace wurde am 24. November 2024 erstmals eine Frau zum Flugkapitän ernannt. Sie ist gleichzeitig die erste Kapitänin in ganz Afrika auf dem Maschinentyp Embraer E195-E2. Der Carrier gab die Beförderung von Ibironke Rotimi-Olajide feierlich bekannt. Die Dame war übrigens vor einiger Zeit auch die erste weibliche First Officer auf E195-E2 auf dem afrikanischen Kontinent.

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EU-Kommission will Fluggastrechte nachschärfen

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Passagierrechte viel zu viele Schlupflöcher und Interpretationsmöglichkeiten bieten, die oftmals zu Ungunsten der Fluggäste ausgelegt werden. Nun will die EU-Kommission nachschärfen und besonders das Ping-Pong-Spiel zwischen Airlines und Vermittlern ausschalten. Künftig sollen Buchungsportale und Reisebüros dazu verpflichtet werden den Fluggesellschaften die Kontaktdaten der Reisenden weiterzuleiten. Die Kommunikation bezüglich Verspätungen, Ausfällen und dergleichen hat dann direkt zwischen Airline und Fluggast zu erfolgen. Derzeit kommt es immer wieder vor, dass besonders OTAs Daten wie E-Mail-Adressen und/oder Handynummern durch „Fake-Daten“ ersetzen und wichtige Informationen den Reisenden dann gar nicht oder nur mit erheblicher Verspätung über den Vermittler erreichen. Klargestellt wird künftig auch, dass Passagiere das Recht haben, dass sie etwaige Erstattungen und Ausgleichsleistungen direkt von der Fluggesellschaft beziehen können. Hier hat sich besonders zu Beginn der Pandemie gezeigt, dass OTAs und Carrier auf den jeweils anderen verwiesen haben und sich niemand zuständig gefühlt hat. Die EU-Kommission will auch sicherstellen, dass die Kontaktdaten nur zum Zweck der Benachrichtigung bei Reiseplanänderungen und/oder für die Informationen wie man an Entschädigungen und/oder Erstattungen kommt, verwendet werden dürfen. Sollten diese missbräuchlich zu Werbezwecken verwendet werden, könnten die nationalen Behörden gar Bußgelder verhängen. An der siebentägigen Erstattungsfrist soll sich nichts ändern. Es wird lediglich klargestellt, dass wenn die Rückzahlung über den Vermittler erfolgt, dann darf diese nicht länger als 14 Tage dauern. Dies setzt aber voraus, dass der OTA das Ticket über sein eigenes Zahlungsmittel an die Airline bezahlt hat und nicht einfach die Kreditkartendaten des Kunden weitergereicht hat. Im

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