Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Jet Airways: Comeback hängt weiterhin in der Luft

Der Neustart der indischen Fluggesellschaft Jet Airways scheint in weite Ferne gerückt zu sein, denn am 3. September 2023 sind AOC und Betriebsgenehmigung für ungültig erklärt werden. Die Gläubiger fordern nun, dass das Käuferkonsortium dieses neu erlangen soll. Sollte dies nicht erfolgen, würden die Gläubigerversammlung dies bezüglich Wiederbelebung der Airline als unwilliges Verhalten interpretieren. Generell gilt die Stimmung zwischen dem Konsortium, das Jet Airways übernommen hat und den Gläubigern als angespannt. Es gab bereits zahlreiche gerichtliche Auseinandersetzungen.

weiterlesen »

Wegen Eisregen: Flughafen München kündigt temporäre Betriebseinstellung an

Der Flughafen München wird am 5. Dezember 2023 den Betrieb voraussichtlich erst gegen 12 Uhr 00 aufnehmen. Hintergrund ist eine negative Wetterprognose, die dazu führt, dass der Flugbetrieb am Vormittag ausgesetzt wird. Erst am Samstag, den 2. Dezember 2023, musste der Franz-Josef-Strauß-Flughafen aufgrund außergewöhnlich starkem Schneefall den Betrieb einstellen. Der Winterdienst ist trotz intensiver Bemühungen mit dem Räumen nicht mehr nachgekommen, so dass aus Sicherheitsgründen beschlossen wurde, dass den gesamten verbliebenen Tag nicht mehr gestartet bzw. gelandet werden darf. Laut Airport München ist in der Nacht von Montag auf Dienstag starker Eisregen angesagt. Daher hat man beschlossen, dass am Vormittag des 5. Dezember 2023 der Flugbetrieb ausgesetzt wird. Der Flughafen geht davon aus, dass man gegen 12 Uhr 00 wieder starten und landen kann. Von der Einstellung des Flugbetriebs sind morgen mindestens 150 Starts und 160 Landungen der insgesamt über 770 Flugbewegungen betroffen. „Der Flughafen wird die erste Tageshälfte dazu nutzen, die Betriebsflächen zu enteisen. Geplant ist, den Flugverkehr ab Mittag wieder anlaufen zulassen – allerdings sind weiterhin erhebliche Einschränkungen zu erwarten. Passagieren wird dringend geraten, sich vor Anreise zum Flughafen mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen, um zu den Status ihres Fluges zu erfragen“, so der Airport München in einer Medienerklärung.

weiterlesen »

Ukrainischer Stabschef will Kiewer Flughäfen wieder in Betrieb nehmen

Die Staatsführung der Ukraine hat angekündigt, dass die Zivilflughäfen von Kiew „demnächst“ wieder in Betrieb genommen werden sollen. Man sieht sich in der Lage diese ausreichend zu schützen, denn eigener Ansicht nach wäre man in diesem Jahr deutlich stärker geworden. Aufgrund des von der Russischen Föderation angezettelten Krieges wurde der Luftraum für zivile Flugzeuge im Feber 2022 geschlossen. Diese Maßnahme dauert noch immer an. Nun scheint man in der Ukraine – auch mit Blick auf die Situation in Israel – zum Schluss gekommen zu sein, dass man sich in der Lage sieht zumindest die Kiewer Airports ausreichend absichern zu können. Andriy Yermak, Stabschef des ukrainischen Präsidenten, hielt diesbezüglich eine Rede vor ausländischen Diplomanten auf dem Flughafen Borispil. Es handelt sich um den größeren der beiden Kiewer Airports. Schuljany, offiziell „Internationaler Flughafen Kiew“, ist deutlich kleiner und befindet sich innerhalb des Stadtgebiets. Derzeit ist noch völlig offen welcher der beiden Flughäfen zuerst wieder ans Netz gehen wird. Es ist aber durchaus wahrscheinlich, dass es Borispil sein wird, denn dieser befindet sich etwas abgelegen und die Anflugrouten führen nicht in tiefer Lage über die Hauptstadt. Jedenfalls ist die Staatsführung der Ansicht, dass man die Flüge ausreichend absichern könne und sieht die noch ohne Termin angekündigte Öffnung als „Rückkehr zu Elementen des Friedens“ an. Allerdings relativierte Yermak seine eigenen Aussagen schon bald, denn unmittelbar an seine euphorische Ankündigung schloss er an, dass die Wiederinbetriebnahme der zivilen Airports erfolgen werde, „sobald es die Lage zulasse“. Generell ist fraglich, ob sich Airlines finden würden, die

weiterlesen »

Kanada: Erneut Pakistan-International-Crewmitglied geflüchtet

Nach der Landung eines von Pakistan International Airlines durchgeführten Linienfluges von lahore nach Toronto ist neuerlich ein Flugbegleiter spurlos verschwunden. Er ist nicht mehr zum Rückflug erschienen, so dass vermutet wird, dass er geflüchtet ist. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art, denn erst vor rund vier Wochen haben sich zwei andere PIA-Flugbegleiter in Kanada aus dem Staub gemacht. Es wird davon ausgegangen, dass diese auf diesem Weg von Pakistan in den nordamerikanischen Staat geflüchtet sind. Es handelt sich um eine illegale Einreise, die sich die kanadischen Behörden in dieser Form nicht gefallen lassen. Viele Staaten gewähren Besatzungen von Verkehrsflugzeugen, aber auch von Schiffen, zahlreiche Ausnahmen bei der Einreise. Die Gesetzgeber gehen davon aus, dass die Crews nur übernachten und dann bei nächster Gelegenheit wieder in Dienst gehen und außer Landes fliegen werden. Immer wieder kommt es vor, dass Piloten und/oder Flugbegleiter die Gelegenheit zur Flucht nutzen. Besonders bekannt war dieses Phänomen zu Zeiten des eisernen Vorhangs, denn gelegentlich sind Besatzungsmitglieder der DDR-Interflug bei Flügen ins „nichtsozialistische Ausland“ abhandengekommen. Laut lokalen Medienberichten soll der Pakistan-International-Airlines-Flugbegleiter zunächst nicht auffällig gewesen sein. Er soll nicht zum Rückflug nach Islamabad erschienen sein. Sowohl der Kapitän als auch die Fluggesellschaft haben ihn nicht mehr erreichen können. Angesichts des Umstands, dass immer wieder pakistanische Besetzungsmitglieder „auf diesem Weg“ das Land verlassen, geht man nicht davon aus, dass dem Steward etwas zugestoßen ist. Die Maschine ist dann aus Kanada ohne diesen Flugbegleiter zurückgeflogen. Pakistan International ist durchaus bekannt, dass es immer wieder vorkommt,

weiterlesen »

Riyadh Air und Turkish Airlines wollen kooperieren

Noch ist die geplante Fluggesellschaft Riyadh Air keinen Meter geflogen, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn in Zukunft will man mit Turkish Airlines eng zusammenarbeiten. Beide Unternehmen haben am Montag, den 4. Dezember 2023 mitgeteilt, dass ein LOI, der zu Codeshare- und Interlining-Kooperationen führen soll, unterschrieben wurde. Auch soll es eine Kooperation bei den Vielfliegerprogrammen geben. Riyadh Air befindet sich derzeit im Aufbau und soll ein größerer Netzwerkcarrier, der unter anderem Emirates und Etihad Airways Paroli bieten soll, werden. Sowohl für die Lang- als auch die Kurz- und Mittelstrecke hat man bereits zahlreiche Maschinen bestellt. Es wird damit gerechnet, dass es noch zur einen oder anderen „Nachbestellung“ kommen wird.

weiterlesen »

Bergamo: Aeroitalia holt sich Saab 340 ins Wetlease

Die Fluggesellschaft Aeroitalia hat sich für den Betrieb der Inlandsstrecke zwischen Bergamo und Rom-Fiumicino einen neuen Wetlease-Partner gesucht. Dieser fliegt mit einer Saab 340 auf besagter Route. Offensichtlich ist diese Inlandsstrecke nicht aufkommensstark genug, um Boeing 737-700/800 betreiben zu können. Anfang Oktober 2023 mietete Aeroitalia eine de Havilland Dash 8-400 von Skyalps an. Diese war seither auf Bergamo-Rom im Einsatz. Nun wechselte Aeroitalia den Wetlease-Partner zu Raf Avia. Laut Italia Vola ist man mit einer Saab 340 im ACMI-Einsatz. Dieser Maschinentyp ist deutlich kleiner als Dash 8-400.

weiterlesen »

Wien: Winterdienst beseitigte 1.500 LKW-Ladungen Schnee

Am vergangenen Wochenende waren rund 80 Mitarbeiter des Winterdienstes des Wiener Flughafens fast durchgehend im Dauereinsatz. Allein am Samstag, den 2. Dezember 2023 wurden etwa 1.500 LKW-Ladungen Schnee abtransportiert. Weiters mussten nahezu alle Flugzeuge vor dem Start aus Sicherheitsgründen enteist werden. Dies ist notwendig, da Eis und/oder Schnee auf den Tragflächen die Aerodynamik negativ beeinflussen könnten. In der Vergangenheit ist es zum Beispiel in den USA und Kanada wegen vereister Tragflächen schon zu Abstürzen, die sich jeweils unmittelbar nach dem Abheben ereignet haben, gekommen. Der Flughafen Wien-Schwechat erklärt, dass für die Winterdiente – Räumung und Enteisung – etwa 500 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zu anderen Airports ist es auf Österreichs größtem Airport gelungen, dass der Flugbetrieb durchgehend aufrecht erhalten werden konnte. Es ist lediglich zu minimalen Verzögerungen in Form von Wartezeiten auf die Enteisung bzw. einer temporär gesperrten Runway, da diese gerade mit großem Gerät schneefrei gemacht wurde, gekommen. „Der Wintereinbruch mit starken Schneefällen vor allem am Samstag hat auch den Flughafen Wien getroffen, aber dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im Flugbetrieb kaum Auswirkungen zu verzeichnen und der Airport immer verfügbar. Ich bedanke mich bei den Teams unseres Winterdienstes, unserer Flugzeug-Enteisung und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren, für die tolle Leistung“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Um bei winterlichen Bedingungen einen Flugbetrieb zu gewährleisten, müssen Vorfelder, Rollbahnen sowie Start- und Landepisten mit einer Gesamtfläche von 2,6 Mio. m² schnee- und eisfrei gehalten werden. Alleine

weiterlesen »

Etihad und Air France-KLM kooperieren bei den Vielfliegerprogrammen

Die Luftfahrtunternehmen Etihad Airways, Air France und KLM arbeiten künftig im Bereich ihrer Vielfliegerprogramme zusammen. Laut Mitteilung soll es Teilnehmern nun möglich sein, dass auf den Flügen aller teilnehmenden Airlines Meilen gesammelt und eingelöst werden können. Allerdings ist noch offen inwiefern Statusvorteile gegenseitig anerkannt werden. Hierzu wurde mitgeteilt, dass in den nächsten Tagen weitere Informationen folgen werden.

weiterlesen »

Flughafen München musste gegen Schneemassen kapitulieren

Der Flughafen München musste am Samstag, den 2. Dezember 2023 aufgrund von starkem Schneefall den Betrieb zunächst einschränken und dann komplett einstellen. Der Winterdienst war zwar im Dauereinsatz, jedoch waren die Schneefälle so stark, dass laut Airport ein sicherer Flugbetrieb nicht möglich war. Daher wurden alle Flüge bis Sonntag, 3. Dezember 2023, 6 Uhr 00 abgesagt. Dadurch kam es zu zahlreichen Streichungen. Einige Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.

weiterlesen »

Wintereinbruch: Innsbruck musste Flugbetrieb temporär einschränken

Außergewöhnlich starker Schneefall, der auch schlechte Sicht mit sich brachte, führte am Samstag, den 2. Jänner 2023 dazu, dass der Flugbetrieb am Innsbrucker Airport temporär eingeschränkt werden musste. Obwohl die routinierte Winterdienstflotte des Flughafens seit den Nachtstunden voll im Einsatz ist, ist es am Samstagfrüh zunächst nicht gelungen, die Menge an Nassschnee von der Piste und den Rollwegen ausreichend zu räumen und damit den sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten. Dies führte dazu, dass bis Mittag drei Flüge gestrichen werden mussten.

weiterlesen »