Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Asia X überrascht mit starken Quartalszahlen

Die hauptsächlich auf der Langstrecke aktive Billigfluggesellschaft Air Asia X konnte im dritten Quartal 2023 einen Gewinn in der Höhe von 12,9 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Das Management beziffert den Umsatz mit rund 139 Millionen U.S.-Dollar. Auch hatte man erheblich mehr Fluggäste an Bord. Der Carrier gibt an, dass im dritten Quartal des laufenden Jahres 807.000 Passagiere befördert wurden und die Kapazität um 24 Prozent ausgebaut werden konnte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnten damit mehr als zehnmal so viele Reisende geflogen werden. Mit ihrer aktuellen Flotte von 17 Airbus A330-300 und einem noch ausstehenden Auftrag über 15 A330-900 kann sich Air Asia X nun auf die Suche nach künftigen Einsatzmöglichkeiten für ihre Flotte konzentrieren.   „Unsere Strategie, die Erholung des Unternehmensnetzwerks zu verbessern und die Erträge entsprechend der Nachfrage in unseren Kernmärkten zu steigern, hat weiterhin Priorität“, erklärt Chief Executive Officer Benyamin Ismail. AirAsia X freut sich, mitteilen zu können, dass in den vergangenen 12 Monaten alle wichtigen Geschäftskennzahlen weiterhin die Erwartungen übertroffen haben, auch wenn sich die Reisenachfrage nach dem anfänglichen Boom aufgrund des Nachholbedarfs normalisiert hat.“   Auch ist es Air Asia X nun gelungen das Insolvenzverfahren zu verlassen. Man befand sich über zwei Jahre lang in einem PN17-Verfahren. Noch im Juli 2023 lehnte das Gericht einen entsprechenden Antrag ab. Nun sahen die Richter, auch unter dem Eindruck der jüngsten Finanzzahlen, die Situation anders und haben den Carrier aus dem Insolvenzverfahren entlassen.

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BGH: Wer keine frühestmögliche Ersatzbeförderung anbietet, muss entschädigen

Eigentlich sind die Rechte, die Passagiere aufgrund der EU-Verordnung 261/2004 klar definiert. Eigentlich, denn manche Airlines interpretieren diese sehr speziell. Der Bundesgerichtshof entschied am 22. November 2023 neuerlich, dass Passagiere bei Unregelmäßigkeiten das Recht auf einen Ersatzflug zum frühestmöglichen Zeitpunkt haben. Bei vielen Fluggesellschaften ist es gängige Praxis, dass die Umbuchung auf andere Fluggesellschaften und/oder andere Allianzen verweigert wird. Nur eigene Flüge würden in Frage kommen. Dies ist rechtswidrig, haben unter anderem der Europäische Gerichtshof und der österreichische OGH bereits in mehreren Verfahren entschieden. Der deutsche Bundesgerichtshof musste sich mit einem Flug, der Anfang 2020 wegen einer Unwetterwarnung gestrichen wurde, befassen. Die Kläger wollten von Keflavik nach München fliegen. Die Umbuchung auf eine Flugverbindung, die noch am gleichen Tag – wohlgemerkt nach dem Unwetter – stattgefunden hätte, wurde verweigert. Stattdessen mussten die Reisenden noch zwei weitere Tage in Island bleiben. Die Airline war der Ansicht, dass es überhaupt keinen Sinn gemacht hätte, wenn auf den stattgefundenen Flug am gleichen Tag umgebucht worden wäre, denn eine Ankunftsverspätung von drei Stunden wäre nicht zu vermeiden gewesen. Unter Berufung auf außergewöhnliche Umstände (Unwetter) hat man auch die Auszahlung von Entschädigungsleistungen verweigert. Weiteres Argument: Bei Ersatzflügen würden nur jene in Frage kommen, die eine Ankunft mit weniger als drei Stunden Verspätung ermöglichen würden. Mit dieser Argumentation obsiegte die Fluggesellschaft in den Vorinstanzen. Die Kläger haben aber nicht locker gelassen und sind bis vor den BGH gezogen. Dieser sieht die Angelegenheit gänzlich anders und hat zu Gunsten der Passagiere entschieden. Maßgeblich für die Entscheidung war,

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Michael O’Leary findet Kartellverfahren in Italien „lächerlich“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Italien seit einigen Monaten Ärger mit dem Bundeskartellamt am Hals. Der Carrier hat in diesem Staat einen Marktanteil von 40 Prozent und ist damit der mit Abstand größte Anbieter. Michael O’Leary hingegen will mit den Wettbewerbshütern eher nicht kooperieren. Die italienischen Behörden nehmen die in diesem Jahr bei vielen Anbietern stark gestiegenen Ticketpreise unter die Lupe und haben gar in Aussicht gestellt, dass es zu regulatorischen Eingriffen kommen könnte. Neben Ryanair sind auch zahlreiche andere Airlines von Verfahren betroffen. Der irische Billigflieger pocht auf die freie Gestaltung der Ticketpreise, die unter anderem in einer EU-Verordnung verankert sind. Auch der Algorithmus, mit dem das Verkaufssystem des Lowcosters die Preise bildet, soll in Italien unter die Lupe genommen werden. Genau das will Michael O’Leary aber nicht offenlegen und bezeichnet gar das ganze Prüfverfahren als “lächerlich”. Während einer in Lissabon abgehaltenen Veranstaltung meinte er gar, dass in Italien eine “Bande von Populisten ab Werk” wären.

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Flughafen Zürich mit einigen Events zur Adeventszeit

In der Adventszeit gibt es am Flughafen Zürich viel zu erleben: vom Weihnachtsdorf mit winterlichen Köstlichkeiten und Eisstockschiessen, über Geschenkinspirationen im Airport Shopping bis hin zum Musik- und Lichtkunstfestival im Park. Die Adventszeit taucht den Flughafen Zürich jedes Jahr in ein festliches Ambiente und die Besucherinnen und Besucher dürfen auf ein vielfältiges Adventsprogramm gespannt sein. Eines der Highlights ist die dritte Ausgabe des Zauberparks. Das Musik- und Lichtfestival verwandelt den Circle-Park vom 23. November bis 10. Dezember erneut in einen Ort für Konzerte, Lichtkunst und kulinarische Genüsse. Jeden Abend stehen bekannte Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland auf der Bühne, so zum Beispiel Bligg, Tim Bendzko, Stefanie Heinzmann oder Zoe Wees. Das Kinderprogramm findet jeweils in den frühen Abendstunden vor den Music Acts statt, mit Auftritten von Kinderliedermacher Linard Bardill, Märchernerzählerin Tante Carmen oder der Detektivbande Silberbüx. Kunstbegeisterte kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Zwölf Lichtinstallationen von Kunstschaffenden aus ganz Europa sind entlang eines Rundwegs platziert. Gäste spazieren unter anderem durch ein Kaleidoskop, vorbei an einem Traumfänger und magischen Glühwürmchen und erwecken mit ihrer eigenen Klaviermelodie ein Lichtspiel zum Leben.

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Ethiopian will noch mehr Airbus A350

Im Rahmen der Dubai Air Show hat Ethiopian Airlines eine Absichtserklärung über den Erwerb von elf Airbus A350-900 unterschrieben. Damit würde sich der Auftragsbestand auf 33 Maschinen dieses Typs, darunter vier A350-1000, erhöhen.  Während der Messe hat der Carrier auch elf Boeing 787-9 und 20 B737-Max-8 geordert. Vom zuerst genannten Typ sicherte man sich zusätzlich 15 Optionen und bei den Mittelstreckenjets 21 Kaufrechte.  

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Widerøe nimmt Bergen-Brüssel auf

Die norwegische Fluggesellschaft Widerøe hat die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Brüssel und Bergen angekündigt.  Diese soll ab 12. April 2024 bedient werden. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe, die jeweils an Montagen und Freitagen stattfinden sollen, angeboten. „Wir freuen uns sehr, diese direkte Verbindung zu den norwegischen Fjorden anbieten zu können. Bergen bietet eine atemberaubende Vielfalt von kulturellen und historischen Erlebnissen bis hin zu einer beeindruckenden Landschaft. Mit dieser neuen Flugverbindung wird es auch einfach sein, die majestätische Fjordlandschaft zu besuchen“, sagt Kristin Gaustad, Widerøe’s Sales- und Marketing Manager, Leisure Travel. 

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Volotea stockt Basis Verona auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat angekündigt, dass im Sommerflugplan 2023 die Basis Verona auf drei stationierte Airbus A320 ausgebaut werden soll.  Gleichzeitig gab man bekannt, dass im Sommerflugplan 2024 die Destinationen Prag, Bordeaux, Kopenhagen, Valencia, Madrid und Comiso neu ab Verona angeboten werden sollen. Insgesamt wird man 19 Destinationen, davon acht Inlandsziele, bedienen. 

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Sommer 2024: Norwegian kündigt 40 neue Strecken an

Die Billigfluggesellschaft Norwegian beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 insgesamt 40 zusätzliche Strecken aufzunehmen. Derzeit geht man davon aus, dass die Flotte auf 90 Maschinen anwachsen wird.  Unter den Neuankündigungen befinden sich auch Routen wie München-Malaga und München-Alicante sowie Riga-Tivat und Riga-Korfu. „Mit der Aufnahme dieser neuen Strecken erweitern wir unser Netz und bieten unseren Kunden eine größere Auswahl. Von unseren Basen in Europa aus nehmen wir auch neue Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf. Wir freuen uns auf eine geschäftige Sommersaison und darauf, unsere Kunden an Bord willkommen zu heißen“, sagte Magnus Thome Maursund, Chief Commercial Officer bei Norwegian. 

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Nordkorea fordert von Russland zahlreiche neue Pjöngjang-Strecken ein

Die Regierung von Nordkorea ist mit einer unmissverständlichen Forderung an jene der Russischen Föderation herangetreten: Man verlangt, dass russische Carrier zahlreiche Routen nach Pjöngjang aufnehmen. Ob hierfür eine Nachfrage besteht oder nicht, spielt für das Regime von Kim Jong-un keine Rolle. Nordkoreas staatliche Fluggesellschaft verfügt über einige Flugzeuge, jedoch sind diese ausgesprochen selten im Einsatz. Es gibt nur wenige internationale Linienstrecken, denn die Nachfrage ist aus verschiedenen Gründen sehr gering. Zum Beispiel ist es für Nordkoreaner sehr schwierig an begehrte Ausreise-Visa zu kommen. Auch ist der abgeschottete Staat für viel Touristen nicht gerade eine Wunschdestination. Momentan gibt es zwei wöchentliche Rotationen zwischen Pjöngjang und Wladiwostok. Geht es nach Kim Jong-un so sollen russische Carrier eine ganze Reihe neuer Verbindungen in die Hauptstadt von Nordkorea aufnehmen. Diesbezüglich soll er persönlich bei Russlands Präsident Vladimir Putin intervenieren. Selbst ein Programm, das russischen Staatsbürgern die vereinfachte Ein- und Ausreise ermöglichen würde, habe man in Vorbereitung. Laut einem Bericht der Zeitung Kommersant hat der “Druck” aus Nordkorea bereits dazu geführt, dass die russische Zivilluftfahrtbehörde an Aeroflot bzw. ihre Tochtergesellschaft Aurora herangetreten ist und ersucht hat Flugverbindungen nach Pjöngjang zu prüfen und nach Möglichkeiten aufzunehmen. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass rasch viele verschiedene Routen folgen werden. Vielmehr spielt man zumindest bei Aeroflot mit dem Gedanken ab Wladiwostok den Verkehr im Codeshare mit Air Koryo durchführen. Somit würde es zu mehr Flügen zwischen den beiden Staaten kommen, denn nebst dem nordkoreanischen Carrier würde dann auch Aurora fliegen, aber man würde vergleichsweise nur wenig Kapazität binden.

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Auch Umsteiger betroffen: UK will künftig „Eintrittsgeld“ kassieren

Das Vereinigte Königreich plant zukünftig auch Umsteiger von einer neuen Steuer zu umfassen. Dies trifft primär Personen, die für eine eventuelle UK-Einreise kein Visum benötigen würden. Bis zu drei Tage im Voraus sollen diese aber eine “Electronic Travel Authorisation”, die mit zehn Pfund-Sterling zu Buche schlägt, beantragen müssen. Nebst zusätzlichen Einnahmen hat das Vereinigte Königreich eine sehr konkrete Überlegung hinter dem Vorhaben: Man will genau wissen wer durch das Land reist bzw. in Heathrow und/oder auf anderen Airports umsteigt. Dazu will man, dass rechtzeitig vor dem Abflug ein kostenpflichtiges Online-Formular ausgefüllt werden muss. British Airways und Virgin Atlantic sehen das Vorhaben äußerst kritisch. BA-Chef Sean Doyle befürchtet, dass es gerade Geschäftsreisenden zu mühsam sein könnte ein kostenpflichtiges Online-Formular auszufüllen, das bei Umsteigen auf anderen Airports, beispielsweise Paris-Charles de Gaulle oder Frankfurt am Main, gar nicht erforderlich ist. Zusätzlich wird angeführt, dass es sich lediglich um Umsteiger handeln würde, die sich tatsächlich nur im Transit befinden würden. Eine Einreise ins Vereinigte Königreich findet nur im Fall von Flugunregelmäßigkeiten statt und für solche Fälle gibt es lokale Gesetze und internationale Abkommen. Das Vorhaben der UK-Regierung bezieht sich aber nicht nur auf Umsteiger. Auch Personen, die zum Beispiel für einen London-Trip nach UK einreisen wollen, sollen künftig zur Kasse gebeten werden. Voraussetzung dafür, dass man neuen ETA-Programm verpflichtend teilnehmen muss, ist dass man kein Visum für die Einreise benötigt. Vorgesehen ist, dass den Fluggesellschaften per Verordnung aufgetragen wird, dass diese spätestens beim Boarding überprüfen müssen, ob die ETA-Anmeldung vorhanden und bezahlt ist. Diesbezüglich

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