Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Dank günstiger Tickets: U.S.-Airlines rechnen mit Thanksgiving-Rekord-Passagierzahlen

Traditionell gilt die Zeit rund um Thanksgiving, das in diesem Jahr am 25. November 2024 stattfindet, als besonders reisestark. Dies stellt Airlines und Flughäfen in den Vereinigten Staaten von Amerika, denn pro Tag werden mit bis zu drei Millionen Reisenden gerechnet. Thanksgiving ist für viele U.S.-Amerikaner eine traditionelle Gelegenheit, um Verwandte, die oftmals in anderen Bundesstaaten leben zu besuchen oder aber um einen kurzen Urlaub zu verbringen. Die Nachfrage rund um das diesjährige Feiertagswochenende ist sehr hoch. Gleichzeitig stehen auch Fluggesellschaften, Airports und deren Managements unter besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit. Wer rund um Thanksgiving mit vielen Verspätungen oder gar Ausfällen auffällt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Schlagzeilen und möglicherweise beschäftigten sich dann sogar Talkshows mit der öffentlichen Suche nach einem Verantwortlichen. Der Druck auf die Managements ist also hoch. Die U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften erwarten eigenen Angaben nach etwa 30 Millionen Passagiere, die sich auf Thanksgiving sowie die Tage davor verteilen. Der stärkste Rückreisetag ist der Tag unmittelbar nach dem Feiertag. Für diesen sind drei Millionen Fluggäste prognostiziert. Airports, Airlines und Behörden behaupten, dass man sich gut darauf vorbereitet habe. Die Flugsicherheitsbehörde TSA teilte mit, dass man davon ausgeht, dass bis 28. November 2023 so viele Sicherheitskontrollen wie noch nie durchgeführt werden. Das Amt nennt die Anzahl von 30 Millionen Reisenden. Die FAA teilt mit, dass in diesem Jahr wahrscheinlich ein neuer Rekord aufgestellt wird, denn allein am 22. November 2023 sind 49.606 Flüge angemeldet. Die Behörden führen die Steigerungen auch darauf zurück, dass die Flugpreise gesunken sind. Im Vorjahr gab es

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Portugal: Tap-Privatisierung und Flughafenneubau erneut verschoben

Die geplante Privatisierung der Fluggesellschaft Tap Air Portugal zieht sich in die Länge. Die Regierung hat das Vorhaben neuerlich auf die lange Bank geschoben. Dies soll eine Folge aus dem Rücktritt von Premierminister António Costa sein. In Portugal ist Tap Air ein Thema, das immer wieder für Aufreger sorgt. Zum Beispiel kostete es gleich mehreren Regierungsmitgliedern und der damals amtierenden Firmenchefin die Jobs, dass hohe Abfindungen an eine Ex-Chefin, die Staatssekretärin wurde, ausbezahlt worden sind. Dies war ziemlich sicher nicht illegal, jedoch in der Öffentlichkeit war die Empörung äußerst groß. Tap Air Portugal wurde vor einigen Jahren bereits privatisiert, jedoch ist die Airline schleichend und in mehreren Schritten ins Staatseigentum zurückgelangt. Nun soll sie neuerlich verkauft werden, aber beim “wie” gibt es unterschiedliche Auffassungen in der Politik. Zum Beispiel hat der Staatspräsident die Ausschreibung mittels Veto blockiert, denn diese ist in seinen Augen völlig intransparent gewesen. Der Premierminister musste am 7. November 2023 seinen Rücktritt bekanntgeben, weil gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Korruption in der Verwaltung eingeleitet wurde. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Privatisierung von Tap Air Portugal als auch das Ausschreibungsverfahren für den geplanten neuen Airport für Lissabon auf die lange Bank geschoben wurde. Es wird damit gerechnet, dass der Prozess erst nach den Parlamentswahlen, also voraussichtlich Ende März 2024, wieder aufgenommen werden könnte. Je nach Wahlausgang könnten sich die Pläne dann ändern.

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Keine Ganzjahresstrecke: Etihad bedient Abu Dhabi-Düsseldorf nur im Winter

Eigentlich hatte Etihad Airways die Flugverbindung zwischen Abu Dhabi und Düsseldorf, die vor einigen Wochen aufgenommen wurde, als Ganzjahresstrecke angekündigt. Daraus wird nun nichts, denn diese Strecke soll nun doch saisonal bedient werden. Dies gilt jedoch nicht für die zeitgleich erstmals bediente Kopenhagen-Verbindung, denn bei dieser hält der Golfcarrier am ursprünglichen Plan fest. Düsseldorf soll nur über den Winterflugplan 2023/24 bedient werden und somit im Sommer 2024 pausieren. Der Carrier bestätigt, dass man dann im Winter 2024/25 wieder zwischen Abu Dhabi und Düsseldorf fliegen wird. Nähere Angaben zu dieser Entscheidung hat Etihad Airways nicht gemacht.

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Griechische Airports übertreffen Vorkrisenaufkommen deutlich

Die meisten griechischen Flughäfen konnten in den ersten zehn Monaten stark von hoher Urlaubsnachfrage profitieren. Laut Mitteilung der Zivilluftfahrtbehörde HCAA hat man das Aufkommen, das im Vorjahr erzielt wurde, bereits jetzt um fünf Prozent übertroffen. Zwischen Anfang Jänner und Ende Oktober 2023 hatten die griechischen Verkehrsflughäfen gemeinsam 66.844.615 Passagiere. Damit hat man das gesamte Vorjahresaufkommen von 63.672.121 bereits deutlich übertroffen. In der Statistik berücksichtigt sind der Athen Airport, die 24 von der HCAA betriebenen Regio-Airports sowie die 14 Fraport-Flughäfen in Griechenland.  Das Passagieraufkommen an griechischen Flughäfen verzeichnete im Oktober dieses Jahres einen Anstieg von 12,2 Prozent gegenüber 2022 und 22,9 Prozent gegenüber 2019, da 6.943.073 Passagiere im Jahr 2023 abgefertigt wurden, gegenüber 6.189.945 im letzten Jahr und 5.650.541 Passagieren im Jahr 2019.  In den ersten zehn Monaten des Jahres erreichte die Gesamtzahl der Passagiere auf griechischen Flughäfen (Ankünfte und Abflüge ausländischer und inländischer Passagiere) 66.844.615, verglichen mit 58.860.315 im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2022 und 59.069.514 Passagieren im Jahr 2019. Die Daten zeigen einen Anstieg des Passagieraufkommens von Januar bis Oktober 2023 um 13,6 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022 und um 13,2 Prozent im Vergleich zu 2019.

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SMBC ordert 60 weitere Airbus A320neo

Das Leasingunternehmen SMBC Aviation Capital hat bekanntgegeben, dass man weitere 60 Einheiten der A320neo-Reihe direkt bei Airbus bestellt hat. Das Volumen wächst damit auf 340 Exemplare an. „Diese Transaktion ist ein weiterer Beleg für die anhaltende weltweite Nachfrage nach technologisch fortschrittlichen, treibstoffeffizienten Flugzeugen und erfolgt inmitten der anhaltenden starken Erholung des weltweiten Luftverkehrs“, sagte Peter Barrett, CEO von SMBC Aviation Capital. „Da Nachhaltigkeit und betriebliche Effizienz für unsere Kunden nach wie vor hohe Priorität haben, erwarten wir in den kommenden Jahren eine noch größere Nachfrage nach Flugzeugen wie der A320neo und der A321neo. Wir freuen uns darauf, unsere geschätzte Partnerschaft mit Airbus weiter auszubauen und unsere Kunden bei der Umsetzung dieser Prioritäten zu unterstützen.“

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Taxen müssen bezahlt werden: Corendon mit 1+1-Gratis-Aktion

Im Rahmen einer Verkaufsaktion bietet Corendon Airlines noch bis zum 26. November 2023 an, dass beim Kauf von zwei Flugscheinen nur eines bezahlt werden muss. Die Werbeaktion hat aber einen Haken, denn sie bezieht sich nur auf den Netto-Air-Fare. Das bedeutet konkret, dass beim Freiticket nur der reine Flugpreis, nicht jedoch Steuern, Gebühren, Kerosinzuschläge und optionale Dienstleistungen entfallen. Somit sind die Tickets nicht vollständig kostenfrei. Das Angebot gilt für den Reisezeitraum vom 27. November 2023 bis zum 30. Juni 2024.

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Lufthansa und United bauen DB-Kooperation aus

Die Deutsche Bahn AG, Lufthansa und United Airlines wollen künftig noch mehr deutsche Bahnhöfe an die internationalen Flugnetze der beiden Star-Alliance-Carrier anschließen. Die Zusammenarbeit beginnt bereits am 22. November 2023. United-Fluggäste, die über den Flughafen Frankfurt von Deutschland in die USA reisen, können dann die Anreise mit der Bahn zum Airport mit dem anschließenden Transatlantikflug sowie etwaigen Anschlussflügen in den USA in einer einzigen Transaktion als kombinierten Tarif auf einem einzigen Ticket buchen. Durch dieses neue Angebot können die Fluggäste 25 deutsche Städte sowie Basel/Schweiz mit den United-Drehkreuzen New York/Newark, Chicago, Washington, Houston, Denver und San Francisco sowie zahlreichen weiteren Zielen in Amerika verbinden. Die Kooperation basiert auf dem so genannten “Intermodal Partnership”-Modell, das im Vorjahr seitens der Star-Alliance vorgestellt wurde. Die Deutsche Bahn AG wurde dabei als erstes Mitglied, das selbst keine Fluggesellschaft ist, präsentiert. In weiterer Folge will man auch Fähren und Fernbusse integrieren, so dass durchgehende Flugscheine ausgestellt werden können. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Partnerschaft mit Lufthansa und der Deutschen Bahn ankündigen zu dürfen“, betont Patrick Quayle, Senior Vice President Global Network Planning and Alliances bei United Airlines. „Diese neue Zusammenarbeit wird unseren Gästen mehr Reiseoptionen und zusätzliche Flexibilität ermöglichen, da sie deutschlandweit ganz unkompliziert 25 Städte mit den Vereinigten Staaten über einen bequemen Transfer am Flughafen Frankfurt verbinden können – und das mit nur einem einzigen Ticket.“ Die Zusammenarbeit umfasst vorläufig nachstehende Bahnhöfe: Weiterer Bahnhof ab Dezember 2023:ZQU Wolfsburg

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Georgian Airways nimmt Tiflis-München auf

Die Fluggesellschaft Georgian Airways beabsichtigt ab 17. Dezember 2023 den Flughafen München mit Tiflis zu verbinden. Damit werden sich auch die Möglichkeiten in die Russische Föderation zu gelangen erhöhen.  Der Carrier plant ab dem genannten Zeitpunkt bis zu dreimal pro Woche die beiden Städte miteinander zu verbinden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Frequenzen je nach Flugwoche mitunter stark variieren. Georgian Airways versucht sich derzeit im Europa-Russland-Geschäft zu etablieren, denn Nonstopflüge zwischen der EU und der Russischen Föderation sind gebannt. Mit Umstieg, beispielsweise in Tiflis, können Fluggäste dennoch zwischen den genannten Gebieten reisen. 

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LOI: Fracht-Reederei unterschreibt bei Flying Whales

Der französische Frachtschiffbetreiber Louis Dreyfus Armateurs zeigt großes Interesse daran künftig auch Luftschiffe zu betreiben. Mit dem ebenfalls aus Frankreich stammenden Unternehmen Flying Whales hat man eine Absichtserklärung über den Erwerb einiger Exemplare unterschrieben. Die goldene Ära der Luftschiffe ist spätestens seit dem Feuerunfall von Lakehurst vorbei. Seither wurden keine Starrluftschiffe mehr gebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg hatten Blimps und halbstarre Luftschiffe nur ein Nischendasein. Immer wieder gab es aber Unternehmen wie Cargolifter, die überdimensionale Frachter ins Leben rufen wollten. Derzeit gibt es eine Vielzahl von Projekten, die auch unter dem Deckmantel Klimaschutz eine neue Ära der Luftschiffe einleiten wollen. Die Herangehensweisen sind äußerst unterschiedlich, wobei es sich nur bei einem Projekt um ein echtes Starrluftschiff handelt. Fast alle Vorhaben haben aber gemeinsam, dass sicheres Helium als Traggas zum Einsatz kommen soll. Lediglich ein Startup aus der Schweiz ist felsenfest davon überzeugt, dass der brennbare Wasserstoff sicher sein soll. Es ist nicht damit zu rechnen, dass alle Luftschiff-Projekte, die momentan kursieren, auch tatsächlich ein finanzieller Erfolg werden. Im Passagierbereich hat sich Air Nostrum bereits für den Airlander entschieden. Diesen will man ab Malta und Spanien einsetzen. Andere Projekte sind explizit für Frachttransport in Entwicklung. Louis Dreyfus Armateurs ist vergleichsweise spät auf den Luftschiff-Trend aufgesprungen und hat erst kürzlich eine Absichtserklärung über den Erwerb von LCA60T aus dem Hause Flying Whales unterschrieben. Dabei handelt es sich um keine Festbestellung und wie in der Luftfahrt üblich kann es auch dazu kommen, dass sich ein LOI dann nicht in einen fixen Auftrag

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Zahlreiche Startups wollen Eurostar Konkurrenz machen

Noch sind die Eurostar-Züge im Monopol im Eurotunnel unter der Nordsee von/nach London unterwegs. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn gleich mehrere private Anbieter wollen Konkurrenz machen und für niedrigere Fahrscheinpreise sorgen. Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass ein Konsortium rund um die spanische Staatsbahn an einem neuen Angebot plant. Nun hat auch Richard Branson, unter anderem Gründer der Fluggesellschaft Virgin Atlantic, angekündigt, dass er Bahnverbindungen ab London nach Paris, Brüssel und Amsterdam auf die Schiene bringen will. Dazu kommt, dass es unter dem Namen Heuro ein niederländisches Startup gibt, das ungefähr die gleichen Ziele bedienen will. Zusätzlich plant man Zwischenstopps in Brüssel, Antwerpen, Rotterdam sowie am Flughafen Amsterdam-Schiphol. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihre Züge ab Ende Dezember 2027 verkehren werden. Schneller will der Mitbewerber Evolyn auf der Schiene sein: Dieser will bereits ab dem Jahr 2025 zwischen London und Paris unterwegs sein. Für Eurostar könnte der bevorstehende Wettbewerb durchaus kompliziert werden, denn es ist damit zu rechnen, dass die Fahrscheinpreise sinken werden. Allerdings ist es auch äußerst fraglich, ob alle Unternehmen, die momentan planen in das Eurotunnel-Geschäft einzusteigen auch tatsächlich Trassen zugeteilt bekommen und dann auch tatsächlich ihre angekündigten Verkehre aufnehmen. Möglicherweise könnten inklusive Eurostar künftig zwei bis drei Bahngesellschaften ihre Dienste anbieten, aber mit einem Überangebot an Carriern – so wie es momentan angekündigt ist – ist schon allein aufgrund bürokratischer Hürden nicht zu rechnen.

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