Amely Mizzi

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Amely Mizzi

USA: Unruly PAX darf nur noch mit richterlicher Erlaubnis fliegen

So genannte unruly PAX sorgen durch massives Fehlverhalten immer wieder für Störungen im Flugverkehr. Häufig hat dieses eine zumindest vorläufige Verhaftung zur Folge und gelegentlich machen Airlines auch Schadenersatz geltend. In den USA wurde eine Frau zur Zahlung von 38.952 U.S.-Dollar an American Airlines verdonnert. Am 13. Feber 2022 ist eine Frau, die sich an Bord eines Fluges von Phoenix nach Honolulu befand, regelrecht ausgerastet. Sie soll an Bord zunächst Schimpfeskapaden von sich gegeben haben und in weiterer Folge auch Passagiere und Crewmitglieder erheblich bedroht haben. Das war der Besatzung zu viel und der Kapitän entschied, dass zum Flughafen Phoenix zurückgekehrt wird, um den unruly PAX auszuladen. Dort wurde die Frau von der Exekutive in Empfang genommen und zunächst zum Verhör geführt. Im September 2023 folgte dann eine strafrechtliche Verurteilung. Ihr wurden drei Monate Haft aufgebrummt. Diese wurde aber zu einer dreijährigen Bewährung unter Aufsicht eines Sozialarbeiters ausgesetzt. Die Dame bekannte sich vor dem Richter schuldig, was ihr mildernd ausgelegt wurde. Unabhängig vom strafrechtlichen Teil machte American Airlines auch die Mehrkosten, die für die Rücklandung und der daraus resultierenden Flugverspätung entstanden sind, vor einem Zivilgericht geltend. Ein U.S.-Bezirksgericht hat entschieden, dass sie an die Fluggesellschaft eine Summe in der Höhe von 38.952 U.S.-Dollar zuzüglich Anwalts- und Gerichtskosten zu bezahlen hat. Wie sie diese Summe aufbringen wird, ist noch völlig offen. American Airlines zeigte sich jedenfalls gegenüber einer Ratenzahlung offen. Dem Carrier dürfte es weniger darum gehen, dass das Geld sofort fließt, sondern eher um die abschreckende Wirkung, dass massives Fehlverhalten

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Oktober 2023: Zürich erreicht Vorkrisenaufkommen zu 99,9 Prozent

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Oktober 2023 von insgesamt 2.867.694 Fluggästen genutzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man sich um 19 Prozent steigern. Das Vorkrisenaufkommen wurde zu 99,9 Prozent erreicht.  Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Oktober 2023 bei 2.087.028. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 27%, was 775.190 Passagieren entspricht. Mit 110.148 Reisenden setzt der Sonntag, 8. Oktober, einen neuen Tagesrekord seit Ausbruch der Corona-Pandemie.   Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11% auf 23.400 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 97% des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Fluggäste pro Flug lag mit 139 Fluggästen 3% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung liegt im Berichtsmonat wie im Vorjahresmonat bei 82%.   Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Oktober 33.613 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 7% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Oktober 2019 wurde 13% weniger Fracht abgewickelt. 

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Berlin diskutiert Magnetschwebebahn zum BER

In der deutschen Bundeshauptstadt Berlin diskutiert die Politik neuerlich darüber, ob die Errichtung einer Magnetschwebebahn für den Nahverkehr in Frage kommt. Im damaligen Westteil der Stadt hatte man bereits zwischen 1984 und 1991 hatte man ein ähnliches Konzept im Testbetrieb. Deutschland und Magnetschwebebahnen haben so ihre Vorgeschichte, denn auch mit Hilfe üppiger Subventionen wurde der Transrapid entwickelt. Im Inland konnte das Konsortium aber keine einzige Bestellung an Land ziehen. Wohl aber aus China, wo der Shanghai Maglev, wenn auch in kleinerem Umfang als ursprünglich erhofft, gebaut wurde und im kommerziellen Liniendienst steht. In Deutschland gab es zwar zahlreiche Projekte, die jedoch allesamt nicht umgesetzt wurden. Letztlich führte das mangelnde Interesse dazu, dass sich das Transrapid-Konsortium mittels Beschluss der Gesellschafterversammlung selbst aufgelöst hat. Die Technologie des Transrapids, der eigentlich für den Fernverkehr entwickelt wurde, ist nicht mit jener der einstigen Berliner M-Bahn deckungsgleich. Es gibt sogar erhebliche Unterschiede. In der Bundeshauptstadt wurde es nach 1991 lange sehr ruhig um Magnetschwebebahnen. Nun wird auf politischer Ebene darüber gesprochen, dass der Bau solcher günstiger kommen könne als die Errichtung neuer U-Bahn-Linien. Die CDU verspricht sich auch Vorteile im laufenden Betrieb, denn dieser würde fahrerlos erfolgen. Als mögliche Teststrecke könnte zunächst eine Verbindung zum Flughafen Berlin-Brandenburg gebaut werden. Diese wird von CDU-Fraktionsvorsitzendem Dirk Stettner auf mögliche Errichtungskosten zwischen 80 und 85 Millionen Euro beziffert. Mit dem Koalitionspartner SPD hat man eine grundsätzliche Einigung darüber, dass bei der Auswahl des Verkehrsmittels, mit dem der ÖPNV-Ausbau erfolgt, auch Magnetschwebebahnen in die nähere Auswahl kommen können. Noch

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Wetlease: Getjet fliegt mit zwei A320 für Air Serbia

GetJet Airlines unterzeichnete einen anderthalbjährigen Vertrag mit einer Flaggengesellschaft der Republik Serbien. Die bei der IOSA registrierte litauische ACMI- und Charterfluggesellschaft hat zwei Airbus A320 für die Wintersaison geleast und eine Erweiterung der Flotte um zwei weitere Maschinen für die Sommersaison vereinbart.   Die am Belgrader Nikola-Tesla-Flughafen stationierten Flugzeuge von GetJet Airlines werden die Konnektivität von Air Serbia mit verschiedenen europäischen Zielen – Larnaca, Heraklion, Rhodos, Catania, Barcelona, Palma de Mallorca, Antalya, Hurghada und anderen – erweitern. Diese Partnerschaft ist für beide Fluggesellschaften von strategischer Bedeutung, da sie die Entwicklungs- und Wachstumsziele der Unternehmen unterstützt und die Geografie der Winterflüge ausweitet. 

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Royal Jordanian und Lufthansa Technik vertiefen Kooperation

Der Wartungsbetrieb Lufthansa Technik und Royal Jordanian bauen ihre bestehende Kooperation aus. Die ungarische Tochtergesellschaft hat kürzlich bei zwei Airbus A320 C-Checks durchgeführt. Damit haben die Experten der ungarischen Tochtergesellschaft von Lufthansa Technik erstmals Base Maintenance Services für Royal Jordanian übernommen. Im Bereich Total Component Support (TCS) arbeiten die Fluggesellschaft und Lufthansa Technik bereits seit einem Jahrzehnt zusammen. „Lufthansa Technik ist im Bereich Komponentenservices seit Jahren ein zuverlässiger Partner für uns“, sagt Samer Majali, CEO von Royal Jordanian. „Wir sind zuversichtlich, unsere vertrauensvolle Partnerschaft mit Lufthansa Technik durch die umfangreichen Checks an den Airbus A320 unserer Airline noch weiter zu vertiefen.“

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Brussels Airlines: Gewerkschaften drohen mit Flugbegleiter-Streik

Die Arbeitnehmervertreter des Kabinenpersonals der Brussels Airlines werfen dem Arbeitgeber vor, dass dieser Tarifverträge angeblich nicht eingehalten habe. Nun wird mit einem Streik gedroht. Die Fronten scheinen neuerlich verhärtet zu sein. Auslöser ist, dass einige Punkte der Tarifverträge angeblich missachtet worden sein sollen. Weiters fordern die Gewerkschafter auch höhere Löhne für die Flugbegleiter. Brussels Airlines zeigt sich in einer ersten Reaktion überrascht und weist besonders den Vorwurf, dass man angeblich Tarifverträge missachten würde zurück. Die Arbeitnehmervertreter fordern Sofortmaßnahmen. Andernfalls behalte man sich vor das Brussels-Kabinenpersonal zum unbefristeten Streik aufzurufen. Wenn nötig würde man diesen auch in der reisestarken Weihnachtszeit durchführen.

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Lufthansa dehnt Web-Check-in-Zeitfenster aus

Bislang konnten Lufthansa-Passagiere frühestens ab 23 Stunden vor dem Abflug online einchecken. Nun gesteht man den Fluggästen in vielen Fällen 30 Stunden zu. Betroffen sind vorläufig nur Flüge, die unter der alleinigen kommerziellen Verantwortung von Lufthansa stehen. Das bedeutet, dass bei AUA-Flügen auch weiterhin ab 47 Stunden vor dem Abflug eingecheckt werden kann. Voraussetzung ist aber, dass Austrian Airlines der Operating Carrier ist.

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Reiseveranstalter Alltours meldet höheren Gewinn

Der deutsche Tour Operator Alltours hat im kürzlich abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 das Ebitda um 21 Prozent auf 74 Millionen Euro steigern können. Der Umsatz war um sieben Prozent höher als in der Vorperiode. Insgesamt hatte man rund zwei Millionen Gäste. Die stärksten Wachstumsziele im vergangenen Winter 2022/23 waren bei Alltours die Kanaren und Ägypten. Im vergangenen Sommer verzeichnete das Unternehmen für die Türkei und Griechenland das deutlichste Plus. Die volumenstarken Urlaubsdestinationen in Spanien konnten wieder an das Vorjahr anknüpfen. Eine flachere Wachstumskurve kennzeichneten die Fernreisen aufgrund der gestiegenen Flugpreise und des schwachen Euros. „Trotz eines von Inflation und Konsumzurückhaltung geprägten, wirtschaftlich schwierigen Umfelds, können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. „Wir haben bereits im Geschäftsjahr 2021/22 das Vor-Corona-Niveau überschritten und konnten in 2022/23 unseren Wachstumskurs fortsetzen. Insgesamt sind wir überaus profitabel aufgestellt – mit einer in der Branche überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von weit über 60 Prozent. Dank unserer sehr effizienten Arbeitsweise konnten wir einen Großteil der Kostensteigerungen des vergangenen Jahres intern auffangen und so die Preise für unsere Kunden im Vergleich zum Branchendurchschnitt relativ stabil halten“, so Verhuven. Für das kommende Jahr rechnet Verhuven damit, dass die Nachfrage konstant bleiben wird. Dies argumentiert auch damit, dass viele wegen der multiplen Krisen aus aus dem Alltag wollen. “Dieser Trend wird sich auch im kommenden Jahr angesichts der prognostizierten positiven Entwicklung des privaten Konsums und der sinkenden Inflation fortsetzen“, so der Alltours-Chef.  Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Alltours trotz der weltweiten Krisen ein

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Lotsenstreik: Ryanair kritisiert französisches Mindestdienstegesetz scharf

Ein neuerlicher Fluglotsenstreik in Frankreich wirbelt neuerlich die Flugpläne in ganz Europa durcheinander. Der Billigflieger Ryanair ist darüber verärgert, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs unter die Mindestdienstegesetze fallen, während Überflüge fast vollständig ausfallen müssen. Aufgrund der geografischen Lage des Staats gibt es besonders viele Flüge, die den Luftraum von Frankreich nutzen müssen, jedoch dort weder starten noch landen. Diese sind vom französischen Mindestdienstegesetz, das auch während Streiks ein Mindestmaß sicherstellen soll, nicht umfasst. Konkret bedeutet das, dass Flüge von/nach und innerhalb Frankreichs bevorzugt werden, denn hier achtet der Regulator darauf, dass trotz des Lotsenstreiks ein gewisses Mindestmaß an Konnektivität aufrecht erhalten werden muss. Das gilt aber nicht für Verbindungen, die lediglich den französischen Luftraum nutzen. Genau hier setzt die Kritik von Ryanair ein. Dazu ein Sprecher: “Es ist völlig inakzeptabel, dass es in diesem Jahr 65 Streiktage der Flugsicherung gab (dreizehnmal mehr als im gesamten Jahr 2022), die zur kurzfristigen Annullierung von Tausenden von Flügen führten und die Reisepläne der EU-Fluggäste auf unfaire Weise durchkreuzten. Trotz wiederholter Aufforderungen an Ursula von der Leyen, Fluggäste und Überflüge während dieser Streiks der Flugsicherung zu schützen, hat sie keinerlei Maßnahmen ergriffen, um dies zu erreichen. Infolgedessen werden noch mehr Fluggäste aufgrund des französischen Flugsicherungsstreiks am Montag, den 20. November, ihre Flüge kurzfristig annulliert bekommen, obwohl sie nicht einmal nach/von Frankreich fliegen. Der Grund dafür ist, dass Frankreich auf unfaire Weise die Mindestdienstgesetze anwendet, um französische Flüge zu schützen, während es Überflüge aus Deutschland, Spanien, Italien, Irland und dem Vereinigten Königreich zur Annullierung

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Royal Jordanian ordert vier weitere B787-9

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian hat in der Vorwoche während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man vier weitere Boeing 787-9 bestellt hat. Insgesamt wartet man auf die Auslieferung von sechs Exemplaren. Das Unternehmen evaluiert momentan die sieben besehenden Boeing 787-8 durch die größeren 787-9 und/oder 787-10 zu ersetzen. Laut CH-Aviation.com handelt es sich mit Ausnahme von zwei Einheiten um Leasingflugzeuge.

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