Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wetlease: Avion Express Malta hilft in Mexiko bei Viva Aerobus aus

Seit wenigen Tagen hilft Avion Express Malta mit einem Airbus A320 bei der mexikanischen Billigfluggesellschaft Viva Aerobus aus. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrages führt man kommerzielle Linienflüge vor den Anbieter durch.  Hintergrund ist, dass auch Viva Aerobus von den Problemen rund um die GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, die bei A320neo/A321neo in Verwendung sind, betroffen ist. Aus diesem Grund kann das mexikanische Luftfahrtunternehmen momentan einige Flugzeuge dieses Typs nicht nutzen. Die Folge daraus: Es fällt Kapazität weg und man muss mit Flugplanpassungen reagieren.  Viva Aerobus versucht die Engpässe nun mit vorerst drei Airbus A320, die man im Rahmen von ACMI-Verträgen samt Besatzungen einmietet, zu überbrücken. Avion Express Malta fliegt seit Donnerstag, den 16. November 2023 mit einem Airbus A320ceo für den mexikanischen Anbieter. Derzeit ist nicht bekannt wie lange der Auftrag läuft. Mit der in Litauen ansässigen Muttergesellschaft wurde jedenfalls eine Vereinbarung unterschrieben, die drei A320ceo umfasst.   Die erste Maschine trägt die Registrierung 9H-SWB und steht nun im Auftrag von Viva Aerobus im aktiven Liniendienst. Der mexikanische Carrier warnte bereits bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen, dass die Triebwerksprobleme finanziell teuer werden könnten. Man versucht sich nun mit dem Wetlease mehr Kapazitäten zu verschaffen. Allerdings gelten solche Einsätze als durchaus teuer. 

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Norse erstmals mit Boeing 787-9 im Ewigen Eis gelandet

Im Rahmen eines Charterfluges ist Norse Atlantic Airways erstmals mit einer Boeing 787-9 auf dem Troll Airfield, das sich in der Antarktis befindet, gelandet. Es handelt sich auch um die Typenerstlandung dieses Musters.  Im Einsatz war die Maschine mit der Registrierung LN-FNC. Diese setzte am 15. November 2023 um 2 Uhr 01 Ortszeit auf dem Ewigen Eis auf. Auftraggeber dieses Sonderfluges war das norwegische Polarinstitut. An Bord der Maschine befanden sich Ausrüstung und 45 Forscher.  Am 13. November 2023 machte sich der Dreamliner von Oslo aus auf die Reise. In Kapstadt wurde ein Zwischenstopp von etwa 40 Stunden eingelegt. Am Mittwoch hob der Langstreckenjet dann um 23 Uhr 03 Lokalzeit mit dem Ziel Antartiks ab. Dort konnte die LN-FNC dann sicher aufsetzen. Norse Atlantic Airways zeigt sich äußerst stolz darauf diesen Charterflug durchgeführt zu haben,  „Es ist eine große Ehre und Aufregung für das gesamte Norse-Team, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Moment mit der Landung des ersten 787 Dreamliners erreicht haben. Im Geiste der Erforschung sind wir stolz darauf, an dieser wichtigen und einzigartigen Mission beteiligt zu sein. Es ist ein wahrer Beweis für unsere hochqualifizierten Piloten und Besatzungen sowie für unsere hochmodernen Boeing-Flugzeuge“, so Firmenchef Bjørn Tore Larsen. 

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Sommer 2024: Helvetic fliegt Bern-Djerba

Die schweizerische Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 eine weitere Route ab Bern-Belp anzubieten. Neu geht es nach Djerba. Die Flüge zur Destination, die sich in Tunesien befindet, sollen saisonal angeboten werden. Der Erstflug ist für den 7. Juni 2024 angeführt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Freitag mit Maschinen der Embraer 190-Reihe erfolgen.

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Bozen: Skyalps nimmt Korfu-Flüge auf

Die Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps plant ab Anfang Juni 2024 eine weitere Route ab der Homebase Bozen anzubieten. Einmal wöchentlich soll es auf die griechische Insel Korfu gehen. Derzeit ist vorgesehen, dass diese saisonale Flugverbindung ab 7. Juni 2024 angeboten werden soll. Die operative Durchführung erfolgt jeweils am Verkehrstag Freitag mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400.

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Malaysia Airlines will Catering-Probleme gelöst haben

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines hat angekündigt, dass man nun wieder in der Lage ist den Passagieren an Bord ihrer Flugzeuge das übliche Bordcatering anzubieten. Dies war fast zwei Monate lang nur sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich, denn der Wechsel des Lieferanten ist nicht reibungslos über die Bühne gegangen.  Der Carrier hat am 1. September 2023 die Zusammenarbeit mit Barhim Food nach etwa 26 Jahren beendet. Allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt noch gar keinen Vertrag mit einem anderen Lieferanten unterschrieben. Daraus resultierte, dass es auf vielen Flügen überhaupt kein Catering gab und wenn überhaupt dann nur in sehr reduziertem Umfang. Malaysia Airlines musste sich zum Teil heftiger Kundenkritik stellen.  Nun hat man ein temporäres Verteilzentrum für die Cateringwaren eingerichtet und sich auch zehn so genannter Hi-Lifts beschafft. Diese sollen seit 1. November 2023 im Einsatz sein. Laut Mitteilung wickelt man nun etwa 18.000 Bordmahlzeiten pro Tag in Eigenregie ab. Man würde hierzu mit bekannten Catering-Unternehmen kooperieren und verspricht, dass die servierten Speisen und Getränke den höchsten Qualitätsstandards entsprechen würden.  „Als globale Fluggesellschaft setzt Malaysia Airlines hohe Maßstäbe an unser Produktangebot und unseren Service an Bord – sie ist die Botschaft auf den Flügeln des Landes und der Champion für die malaysische Gastfreundschaft. Wir haben diese dringend notwendige Umstellung in unserer Bordgastronomie vorgenommen, um unser Angebot und unseren Service zu verbessern und gleichzeitig unsere Fähigkeiten auszubauen, wobei der Kunde weiterhin im Mittelpunkt steht. Darüber hinaus haben wir positives Feedback von unseren Kunden zu unserem Speisenangebot erhalten, wobei einige Publikumslieblinge sogar

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Flughafen Köln/Bonn will mit LED-Beleuchtung Strom und Geld sparen

Der Flughafen Köln/Bonn hat dem Terminal 2 ein Fresh-Up verpasst. Dieses erstrahlt nun in neuem Licht, denn die Arbeiten haben überwiegend die Modernisierung der Beleuchtung betroffen. Statt Glühbirnen und Halogenlampen kommen nun LED-Bänder zum Einsatz.  Sinn und Zweck der Aktion ist nicht nur, dass das Terminal aufgehübscht wirken soll, sondern der Airport will in erster Linie Strom und damit Geld einsparen. So rechnet der Flughafen Köln/Bonn vor, dass neue neuen LED-Leuchtmittel pro Jahr um etwa 40.000 Kilowattstunden weniger Energie verbrauchen werden. Damit spart sich der NRW-Airport so einiges an Geld ein.  „Der Flughafen reduziert mit den innovativen LED-Lichtbändern Verbräuche und Emissionen. Die neuen Leuchtmittel in den Terminals, aber auch in den Parkhäusern sowie auf den Vorfeldern und Straßen sind daher wichtige Bausteine für mehr Energie-Effizienz“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.  Die neuen Lichtbänder sind insgesamt 2,7 Kilometer lang und ersetzen rund 200 LED-Hängeleuchten der ersten Generation. Sie verlaufen entlang der Deckenkonstruktion diagonal im gesamten Terminal. Die Leuchten sind heller, gleichmäßiger und stromsparender als ihre Vorgänger.  Die neue Deckenbeleuchtung verfügt über eine sogenannte „Human-Centric-Lightning“-Steuerung, die sich am menschlichen Biorhythmus und an der natürlichen Tageslicht-Temperatur orientiert. Dadurch wird das Licht als angenehmer und natürlicher als bei vielen herkömmlichen künstlichen Lichtquellen empfunden. Die Programmierung der Lichtfarben und -temperaturen wird bis Ende November finalisiert.

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Flughafen München: Weihnachtsmarkt öffnet heute

Ab Freitag, den 17. November 2023 steht Passagieren am Flughafen München im MAC wieder der traditionelle Weihnachtsmarkt zur Verfügung. Dieser ist bis Jahresende jeweils zwischen 11 Uhr 00 und 21 Uhr 00 geöffnet. Eislauf und Eisstockschießen sind täglich zwischen 11 und 21 Uhr möglich. Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden. Die Buchung der Eisstockbahn ist vorab über die Flughafen-Webseite möglich. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen – unter anderem eine regelmäßige Eisdisco, Eiskunst-Schnitzerei, Adventskranzbinden, Kasperltheater und der Nikolausbesuch. Unterschiedliche Musikbands sorgen täglich von 17 bis 20 Uhr für gute Stimmung. Das Programm umfasst Pop-, Rock-, Funk- und Soul-Musik, Gospel-, Folk-, Jazz- und Country-Musik.

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Ita-Airways-Übernahme: Gewerkschaften machen der EU-Kommission Druck

In den letzten Wochen mehren sich die Anzeichen dafür, dass die EU-Kommission den geplanten Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways, der langfristig in eine Übernahme münden soll, höchstwahrscheinlich nicht ohne erhebliche Auflagen durchwinken wird. Nun versuchen die Gewerkschaften Druck zu machen.  In einem äußerst langwierigen Ausschreibungsverfahren konnte sich der Kranich-Konzern zunächst nicht durchsetzen. Mit dem Konsortium, an das ursprünglich der Zuschlag vergeben wurde, kam aber kein Kaufvertrag zu Stande. Lufthansa brachte sich rechtzeitig in Position und leistete in Italien zweckdienliche Lobbyarbeit. Letztlich wurde mit der italienischen Regierung eine Übereinkunft getroffen. Diese sieht eine schrittweise Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa vor.  Offiziell angemeldet wurde der Deal noch nicht. Derzeit läuft eine Art Vorprüfungsverfahren, in dem die EU-Kommission äußerst viele Unterlagen verlangt. Der geplante Einstieg wird also wesentlich tiefgehender geprüft als von den Verantwortlichen bei den beiden Fluggesellschaften sowie der italienischen Regierung angenommen. Selbst Auskünfte über das in Zukunft geplante Bord-Catering wollen die europäischen Wettbewerbshüter haben.  Zuletzt ist an die Öffentlichkeit gesickert, dass die Kommission möglicherweise harte Auflagen machen könnte. Genannt wurde, dass Lufthansa an den Drehkreuzen München und Frankfurt am Main Start- und Landerechte für Transatlantik-Strecken an Wettbewerber abgeben müsste. Dies würde den Kranich empfindlich treffen, denn genau diese Routen gelten als besonders ertragreich. Auch weitere Auflagen sind vorstellbar, aber diese würden hauptsächlich den Verkehr von/nach Italien treffen und könnten auch dazu führen, dass Lufthansa-Töchter die eine oder andere Route reduzieren oder gar aufgeben müssten. Derzeit sieht es so ganz und gar nicht danach aus als würden die EU-Wettbewerbshüter auch

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Winter 2023/24: United Airlines setzt Florida-Schwerpunkt

Für den bevorstehenden Winter erwartet United Airlines eine deutlich steigende Nachfrage für Flugreisen nach Florida. Entsprechend vergrößert United die Anzahl der Flüge zu Zielen wie Fort Lauderdale, Fort Myers, Miami, Tampa und Orlando im Vergleich zum vorjährigen Winter um rund 20 Prozent. Außerdem setzt die Airline auf vielen Strecken größere Flugzeuge mit mehr Sitzplätzen an Bord ein. Darüber hinaus wird United ab dem 28. November 2023 zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Flüge nach Key West ab den Drehkreuzen New York/Newark, Chicago O’Hare, Houston und Washington Dulles selbst durchführen und nicht Partnerfluggesellschaften übertragen. Zum Einsatz kommen Maschinen vom Typ Boeing 737-700, wodurch auch das Sitzplatzangebot auf diesen Verbindungen nahezu verdoppelt wird. Auf der Strecke von Chicago nach Orlando wächst ebenso das Angebot der verfügbaren Plätze deutlich. Hier fliegt United im Winter mit einer Boeing 777. Der neueste Flugzeugtyp in der United-Flotte, der Airbus 321neo, bedient auf ausgewählten Abflügen die Strecken nach Fort Lauderdale, Fort Myers und Orlando. Neben dem Sunshine State spielen auch US-amerikanische Schneeziele wieder eine wichtige Rolle im Winterflugplan von United. Die Fluggesellschaft bedient insgesamt elf Ziele, darunter Jackson Hole, Vail sowie Big Sky, und damit mehr als jeder andere US-Carrier. Ebenfalls eine hohe Nachfrage erwartet United im kommenden Winter zu Zielen auf Hawaii sowie nach Las Vegas und Cancun/Mexiko.

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Air Nostrum legt neue Andorra-Strecke auf

Die spanische Regionalfluggesellschaft Air Nostrum wird ab 5. Jänner 2023 zeitlich befristete Inlandsflüge zwischen Palma de Mallorca und La Seu d’Urgell durchführen. Diese werden von der Regierung Andorras finanziell unterstützt.  Der Airport Andorra-La Seu d’Urgell befindet sich auf spanischem Staatsgebiet nahe der Grenze zum Kleinstaat Andorra. Betreiber ist die Flughafengesellschaft von Katalonien. Die Regierung von Andorra versucht seit langer Zeit mehr Verkehr auf den Airport zu bringen, so dass sich die Anbindung des Kleinstaats an den Rest der Welt verbessert. Dies geschieht aber mit äußerst unterschiedlichem Erfolg.  Air Nostrum teilte mit, dass die Palma-Flüge, die nun aufgelegt werden, an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag durchgeführt werden. Vorläufig ist diese Route bis Ende März 2024 befristet. Über eine mögliche Fortführung wurde noch nicht entschieden. Nebst ACMI- und Charteraktivitäten ist Air Nostrum hauptsächlich als Iberia-Franchisenehmer aktiv. 

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