Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Basel kündigt Pistensanierung an

Der Flughafen Basel-Mulhouse wird im Frühjahr 2026 für rund ein Monat die Hauptpiste schließen. Grund dafür ist, dass eine umfangreiche Sanierung der Start- und Landebahn vorgenommen werden muss.  Um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten führt der Flughafen Basel-Mulhouse regelmäßig Bauarbeiten aus. Hierzu gehören auch umfangreiche Instandhaltungsarbeiten an der Hauptpiste. Solche Arbeiten sind für das Frühjahr 2026 vorgesehen und betreffen die Sanierung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste auf einer Länge von 1500 Metern sowie die Sanierung des Taxiways Bravo auf einer Länge von 2100 Metern. Aus Sicherheitsgründen wird eine vollständige Schließung der Start- und Landebahn für rund einen Monat erforderlich sein.  Die Hauptpiste ist eine Schlüsselinfrastruktur des Flughafens und unterliegt einem mehrjährigen Wartungsprogramm, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Seit dem ursprünglichen Bau der Hauptpiste im Jahr 1953 wurden in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt: 1978 wurde die Piste nach Norden verlängert, 1991 wurde der südliche Abschnitt der Piste erneuert und 2011 wurde der nördliche Abschnitt saniert.  Der Flughafen Basel-Mulhouse verfügt über zwei Pisten. Auf der Hauptpiste mit einer Gesamtlänge von 3900 Metern können Flugzeuge jeden Typs bei allen Wetterbedingungen starten und landen. 97 Prozent des Flugverkehrs werden auf dieser Piste abgewickelt. Die Sekundärpiste hat eine Länge von 1715 Metern. Ihre Nutzung ist für kleinere Flugzeuge geeignet. 

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Stockholm: Elektrisches Tragflächen-Passagierschiff absolviert erste Testfahrten

Das vom schwedischen Unternehmen Candela entwickelte elektrische Tragflächen-Passagierschiff P-12 hat nahe Stockholm die ersten Testflüge absolviert. Die Entwicklung sieht vor, dass ein computergesteuertes System den Rumpf hebt, um die Wasserreibung zu reduzieren.  Bei einer Geschwindigkeit von über 18 Knoten verbraucht die Candela P-12 80 % weniger Energie als herkömmliche Hochgeschwindigkeitsschiffe. Mit dieser Innovation werden die Hauptprobleme angegangen, die bisher die breite Einführung von schnellen Elektroschiffen behindert haben: begrenzte Reichweite und langsame Geschwindigkeiten aufgrund des übermäßigen Energieverbrauchs herkömmlicher Rümpfe. Das Schiff wird nun in der Candela-Fabrik in Rotebro in Serie produziert.  Bei ihren ersten Flügen hat die Candela P-12 eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten erreicht, ein Rekord für elektrische Passagierschiffe. Mit einer Reichweite von bis zu 50 Seemeilen ist sie außerdem das erste Elektroschiff, das in der Lage ist, den Großteil des Küstenverkehrs abzudecken. Die Tests bestätigten auch die minimale Heckwelle, die Ausnahmen von Geschwindigkeitsbegrenzungen ermöglicht, da die P-12 selbst bei voller Geschwindigkeit weder Küstenlinien erodiert noch Docks oder festgemachte Schiffe beschädigt.  Der Seeverkehr ist für 3 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, eine Zahl, die Prognosen zufolge in den kommenden Jahrzehnten auf 13 % ansteigen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Große Hoffnungen werden daher in Elektroschiffe gesetzt, wobei der Markt für Elektroschiffe bis zum Jahr 3034 auf 31,48 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Allerdings scheuen viele Betreiber Investitionen in alternative Antriebe.  Schiff kostet rund 1,7 MIllionen Euro pro Stück  Mit einem Preis von 1,7 Millionen Euro entspricht die 30-sitzige Shuttle-Variante der P-12 den Kosten eines ICE-Schiffs ähnlicher Größe und liegt preislich

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Flughafen Zürich will Rinne aus der Eiszeit für Geothermie nützlich machen

Der Flughafen Zürich-Kloten hat sich zum Ziel gesetzt, dass man die Emissionen bis zum Jahr 2024 auf netto Null reduziert. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll eine eiszeitliche Rinne, die sich rund 300 Meter unter dem Areal des Airports befindet, leisten. Diese, gefüllt mit wasserführendem Schotter, würde als Wärme- und Kältespeicher dienen, um einen wesentlichen Anteil der Flughafengebäude emissionsfrei zu heizen und zu kühlen.   Das Projekt ist bereits weit über bloße Überlegungen hinaus, denn es wurden bereits einige Sondierbohrungen vorgenommen. Zusätzliche Sondierbohrungen an drei Standorten haben die ersten Erkenntnisse bestätigt und vielversprechende Informationen über die Rinne geliefert: Sie ist bis zu einem Kilometer breit und rund 30 Kilometer lang. Entscheidend aber ist ihre Beschaffenheit. Die Rinne führt Kies und Wasser und erfüllt damit die Voraussetzungen eines potenziellen Wärme- und Kältespeichers. Die überschüssige Wärme vom Sommer kann in wasserführendem Schotter gespeichert und für das Heizen im Winter wieder entnommen werden. Umgekehrt können so im Sommer die Gebäude gekühlt werden.   Als nächster Schritt wird nun ein Testbrunnen erstellt. Er soll unter anderem aufzeigen, welche Mengen an Wasser gepumpt werden können, wie die Fließgeschwindigkeit und die chemische Zusammensetzung des Gewässers sind. Davon hängt wiederum ab, wo die definitiven Brunnen für die Förderung und Rückführung des Grundwassers platziert werden und wie viele davon nötig wären, um die Rinne als effizienten Speicher zu nutzen. Sollten zu viele Brunnen nötig sein, könnte die Flughafen Zürich AG das Projekt nicht mit voller Wirkung umsetzen. Doch die Aussichten sind positiv. Die bisherigen Untersuchungsresultate sind vielversprechend. Unabhängig davon, in welchem

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Oktober 2023: Flughafen Brüssel mit über zwei Millionen Fluggästen

Im Oktober 2023 hatte der Flughafen Brüssel 2.016.071 Passagiere, was einem Anstieg von 8 % gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2022 entspricht. Die zweiwöchigen Semesterferien der französischsprachigen Schulen in Belgien und die Herbstferien in den Niederlanden ließen die Passagierzahlen am Flughafen Brüssel ab dem 20. Oktober ansteigen. Dagegen wirkte sich die Einstellung der Flüge von Brussels Airlines nach Tel Aviv Anfang Oktober negativ auf die Passagierzahlen aus.    Der Anteil der Umsteigepassagiere lag im Oktober bei 14,5 %, was die Rolle des Flughafens Brüssel als Drehkreuz bestätigt, insbesondere für die Fluggesellschaften der Star Alliance-Gruppe und vor allem für Flüge von Europa und Nordamerika nach Afrika.   Im Oktober sank das Gesamtfrachtaufkommen am Flughafen Brüssel im Vergleich zum Oktober 2022 um 3 % und erreichte 64.220 Tonnen. Nach mehreren Monaten des Rückgangs stieg das geflogene Frachtaufkommen leicht an (+0,4%) und belief sich auf 53.646 Tonnen.    Im Oktober 2023 stieg die Zahl der Flugbewegungen um 3% auf 17.313. Die Zahl der Passagierflüge stieg im Vergleich zu 2022 um 7%. Im Durchschnitt wurden 142 Passagiere pro Flug befördert, zwei mehr als im Oktober des Vorjahres, was auf den Einsatz größerer Flugzeuge und eine höhere Sitzplatzauslastung pro Flug zurückzuführen ist. Die Zahl der Frachtflüge ging im Vergleich zum Oktober 2022 um 8 % zurück. 

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Tui baut Kooperation mit National Geographic aus

In Kooperation mit National Geographic Expeditions baut der Reiseveranstalter Tui das Angebot weiter aus. Man bietet rund 40 weitere Ziele, die angeblich als nachhaltig zertifiziert sein sollen an.   Zu den Destinationen, in denen National Geographic Day Tours verfügbar sind, gehören Barcelona, Cancún, Kreta, Paphos, New York, Neapel, Teneriffa und viele mehr. Viele der Tages- und Halbtagesrouten bieten exklusiven Zugang in Bereiche, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Alle Touren werden von Expertinnen und Experten begleitet. Archäologen, Meeresbiologen, Köche, Landwirte, Fotografen, Historiker und andere Wissenschaftler teilen ihr Wissen.  „National Geographic Day Tours sind einmalige Erlebnisse, die für jeden etwas bieten – egal ob Strandliebhaber oder Stadtentdecker. Dies sind sorgfältig gestaltete Touren, die die Geschichte der jeweiligen Destination erzählen, ganz in der Tradition des National Geographic mit hochwertigen, authentischen und lokalen Erlebnissen. Damit bieten sie genau das, was viele Reisende suchen“, sagt Peter Ulwahn, CEO von TUI Musement, dem Bereich für Touren- und Aktivitäten der TUI Group. „Die Entwicklung und Durchführung einzigartiger, differenzierter Produkte ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von TUI Musement, und wir freuen uns darauf, dies mit National Geographic Expeditions fortzusetzen.“  Starke Buchungstrends für Winter-Sonnenziele und ein wachsendes Angebot an Städtereisen ermöglichen es, einer signifikanten Anzahl von TUI-Gästen sofort an einer der neu veröffentlichten National Geographic Day Tours teilzunehmen, wie zum Beispiel: 

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Bremen zeigt sich über Swiss-Comeback erfreut

In der laufenden Winterflugplanperiode 2023/24 kann der Flughafen Bremen mit neuen Verbindungen aufwarten. Beispielsweise gibt es nun zwei wöchentliche Ryanair-Flüge auf die Kanaren-Insel Lanzarote.  „Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Swiss mit ihrer Zürich-Verbindung wieder für Bremen zu gewinnen. Damit haben Reisende noch mehr Möglichkeiten, Drehkreuzverbindungen ab Bremen zu nutzen. Die Strecke ist außerdem wichtig für die Wirtschaft im Nordwesten“, sagt Flughafen-Chef, Marc Cezanne. „Auch das starke Kanaren-Angebot kann sich in diesem Winter sehen lassen und bietet Urlaubern schöne Sonnenziele.“  Derzeit ist der Flughafen Bremen an die Drehkreuze Frankfurt am Main, Amsterdam-Schiphol, München, Istanbul und Zürich angebunden. 

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Linate: Ita Airways setzt A220-100 auch nach Stuttgart ein

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 will Ita Airways den Maschinentyp Airbus A220-100 auch zwischen Mailand-Linate und Stuttgart einsetzen. Erst kürzlich hat man das erste Exemplar in den aktiven Liniendienst gestellt. Dieses fliegt seit 3. November 2023 exklusiv auf der London-City. Mit der Übernahme weiterer Exemplare sollen ab Linate weitere Routen, die mit diesem Maschinentyp bedient werden, hinzukommen. Zunächst geht es ab 27. November 2023 auch nach Neapel und am 1. Jänner 2024 folgt Stuttgart. Weitere Internationale Ziele, die im neuen Jahr angesteuert werden sollen: Paris (Charles de Gaulle) und Amsterdam. Inneritalienisch: Palermo und Bari.

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Quartalszahlen: Niederländische Flughäfen mit 14 Prozent mehr Passagieren

Die niederländischen Verkehrsflughäfen konnten sich im dritten Quartal des Jahres 2023 um rund 14 Prozent steigern. Der Löwenanteil des Fluggastaufkommens, das mit 17,8 Millionen Reisenden beziffert wird, ist auf den Amsterdam-Schiphol-Airport entfallen. Dessen Anteil am Gesamtaufkommen beträgt 86 Prozent. Zehn Prozent entfallen auf Eindhoven und der Rest verteilt sich auf Rotterdam, Maastricht und Groningen. Mit Ausnahme von Maastricht konnten alle Verkehrsflughäfen Zuwächse verzeichnen. Dieser Airport gibt als Ursache für den Rückgang an, dass im Mai und Juni 2023 der Flughafen aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt war. Davon sollen andere Flughäfen profitiert haben.

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Lieferverzögerungen: Kuwait Airways will von Airbus entschädigt werden

Der Golfcarrier Kuwait Airways zeigt sich verärgert darüber, dass man von Airbus einige bestellte Maschinen später ausgeliefert bekommt als vertraglich vereinbart. Nun fordert Firmenchef Abdulmohsen Salem Alfagaan erstmals finanzielle Entschädigungen.  Momentan wartet diese Fluggesellschaft auf die Übernahme von zwei A350-900, sieben A330-900, neun A321neo und eines A320neo. Bereits seit einiger Zeit befindet sich Airbus – aus unterschiedlichsten Gründen – hinter dem vertraglich vereinbarten Zeitplan. Während der Dubai AIr Show erklärte der Kuwait-Airways-Geschäftsführer, dass dies auch Auswirkungen auf den von ihm geleiteten Carrier habe.  Man hätte das Streckennetz nicht wie ursprünglich geplant ausbauen müssen, sondern die Aufnahme von Routen auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Auch habe man den einen oder anderen Plan vorläufig auf Eis legen müssen. Alles in allem wären Kuwait Airways wegen der Lieferverzögerungen erhebliche Mehrkosten bzw. Verdienstentgang entstanden. Nun will man vor Airbus Entschädigungen sehen.  Ein Indiz dafür, dass das Gesprächsklima zwischen Airline und Hersteller ein wenig angespannt sein könnte, ist der Umstand, dass Kuwait Airways mit diesem Thema ein wenig überraschend in die Öffentlichkeit gegangen ist. Airbus hingegen will überhaupt keinen Kommentar abgegeben und verweist auf vertrauliche Kundengespräche, zu denen man in der Öffentlichkeit nichts sagen möchte.  Kuwait Airways geht mit den Lieferverzögerungen anders um als so mancher Mitbewerber. Viele Airlines kompensieren die fehlenden Kapazitäten durch das Anmieten von Wetlease-Maschinen anderer Carrier. Nicht so das kuwaitische Unternehmen: Dort hat man sich dazu entschlossen Expansionspläne zu verschieben und den Betrieb weiterhin mit der Bestandsflotte durchzuführen. Dies dürfte eine unternehmerische Entscheidung sein, denn ACMI-Einstätze sind nicht gerade günstig.  Krieg

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Sommer 2024: Eurowings nimmt Erfurt-Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 die Destination Palma de Mallorca auch ab Erfurt anzubieten. Die Route soll am 1. April 2024 aufgenommen und zunächst an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag von Palma aus bedient werden. Mit Wirksamkeit zum 20. Mai 2024 kommt eine Rotation an Dienstagen hinzu. Vorerst handelt es sich um eine saisonale Sommerstrecke.

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