Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schon wieder: Ex-Air-India-A320 unter Brücke stecken geblieben

In Indien ist mal wieder ein ausgemustertes Flugzeug der Air India unter einer Straßenbrücke stecken geblieben. Es handelt sich um eine Maschine, die im Jahr 2021 stillgelegt wurde und im Rahmen einer Auktion von einem Geschäftsmann ersteigert wurde. Das Flugzeug sollte auf dem Landweg abtransportiert werden, denn flugtauglich ist es nicht mehr. Dem Transportunternehmen ist bei der Routenplanung aber ein Fehler unterlaufen, denn man hat sich hinsichtlich der Höhe einer Brücke offensichtlich vertan. Der Airbus A320 blieb dann darunter stecken. Es sollte als Sondertransport auf der Straße von Mumbai nach Assam gehen. Dort sollte die ausgemusterte Maschine in ein Restaurant umgebaut werden. Zunächst war aber unter einer Straßenbrücke Schluss. Der Vorfall kommt einer Blaupause ähnlicher Vorgänge, die ebenfalls ehemalige Air-India-Flugzeuge betroffen haben, gleich. Bereits zum dritten Mal binnen weniger Jahre blieben damit ausgemusterte Verkehrsflugzeuge unter indischen Straßenbrücken stecken. Der jüngste Vorfall ereignete sich am 29. Dezember 2023 unter Piprakothi-Brücke in Motihari. Dies sorgte für großes Aufsehen, denn viele Schaulustige machten Fotos und Videos, die auf Sozialen Medien geteilt wurden. Das Transportunternehmen räumte bereits ein, dass man sich hinsichtlich der Brückenhöhe verkalkuliert habe. Air India hatte es, angesichts zweier vergleichbarer Vorfälle im Jahr 2021, besonders wichtig sich rasch zu distanzieren. In einer Stellungnahme betont man ausdrücklich, dass man damit nichts zu tun hat, denn die Maschine habe man verkauft und auf die Handlungen des neuen Besitzers dieses Airbus A320 hat man keinen Einfluss.

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Dublin: Priester segnete traditionell alle Flugzeuge

Am 25. Dezember 2023 war es am irischen Hauptstadtflughafen Dublin wieder besonders ruhig, denn der Airport war traditionell nur für Notfälle geöffnet. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, um einer ganz anderen Tradition nachzugehen. Jährlich finden an diesem Tag Segnungen von Verkehrsflugzeugen statt. Ein katholischer Priester war dazu auf dem Vorfeld unterwegs und segnete so ziemlich alle Maschinen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Flughafen Dublin befunden haben. Am 25. Dezember 2023 wurde der Flughafenseelsorger, Pater Des Doyle, vom Flughafenpersonal begleitet, um die Segnung der Flugzeuge vorzunehmen. Doyle ist seit 2008 als Flughafenseelsorger tätig. Ursprünglich wurden lediglich von Aer Lingus betriebene Flugzeug gesegnet, aber mittlerweile handelt es sich um einen ökumenischen Vorgang, bei dem die Maschinen aller Betreiber, also auch beispielsweise jene des Konkurrenten Ryanair, gesegnet werden. Die Tradition geht übrigens in das Jahr 1920 zurück. Damals wurde Papst Benedikt XV gebeten Flugzeuge und den Himmel zu segnen, um für göttlichen Schutz zu sorgen.

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Wollte nach Cleveland: Frontier Airlines fliegt Jugendlichen nach Puerto Rico

Am 22. Dezember 2023 wollte ein unbegleiteter Jugendlicher von Tampa nach Cleveland fliegen. Sein erster „Alleinflug“ endete aber im Chaos, denn Frontier Airlines beachte den Teenager versehentlich nach Puerto Rico. Die beiden Flüge wurden nacheinander am gleichen Gate am Flughafen Tampa abgefertigt. Genau dort ist die Verwechslung passiert, denn der Jugendliche begab sich zum Boarding des Fluges nach Puerto Rico. Dem Bodenpersonal ist nicht aufgefallen, dass der Teenager eine Bordkarte nach Cleveland und nicht nach Puerto Rico vorgezeigt hat. Auch in der Maschine von Frontier Airlines ist es zunächst zu keinen Komplikationen gekommen, denn offensichtlich war der Sitzplatz nicht anderweitig vergeben. Offiziellen Angaben nach will der Jugendliche erst nach der Landung in Puerto Rico bemerkt haben, dass er nicht in Cleveland ist. Dort wandte er sich an das Bodenpersonal am Gate, das ihn wieder in das Flugzeug setzte, so dass er nach Tampa zurückfliegen konnte. Ein Weiterflug nach Cleveland konnte erst am 23. Dezember 2023 organisiert werden. Das betroffene Luftfahrtunternehmen bedauert das Versehen und entschuldigt sich öffentlich beim betroffenen Fluggast und seiner Familie. Gegenüber lokalen Medien erklären die Eltern des jungen Passagiers auf Basis von Aussagen ihres Jugendlichen, dass am Flughafen Tampa die Bordkarten nicht gescannt wurden, sondern das Bodenpersonal lediglich eine Sichtkontrolle vorgenommen habe. Somit ist anzunehmen, dass nicht sonderlich genau geschaut wurde, ob die Bordkarte auch zum Flug, der gerade zum Einsteigen bereit ist, passt.

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Top 3 der Ryanair-Ziele: Deutsche und Österreicher mit unterschiedlichem Reiseverhalten

Der Billigflieger Ryanair hatte ab den österreichischen Airports, die man im Streckennetz hat, im Jahr 2023 die meisten Fluggäste in Richtung London-Stansted, Palma de Mallorca sowie Mailand (Malpensa und Bergamo kumuliert). Im direkten Vergleich mit Deutschland zeigen sich Abweichungen. Eigenen Angaben nach hat der Lowcoster im sich dem Ende zuneigenden Jahr 2023 im gesamten Streckennetz rund eine Million Flüge durchgeführt. Dieses besteht aus etwa 230 Destinationen, die sich in 37 Staaten befinden. Ab Österreich waren die Routen von/nach London-Stansted, Palma de Mallorca und Mailand besonders stark. In der zuletzt genannten Metropole steuert der Carrier ab Wien sowohl Malpensa als auch Bergamo an. Interessant ist der direkte Vergleich mit den laut Ryanair beliebtesten Destinationen ab Deutschland. Im Jahr 2023 hatte der Billigflieger auf den Routen von/nach Palma de Mallorca besonders viele Passagiere. Dies kommt wenig überraschend, denn die Balearen-Insel gilt als beliebter Urlaubsort der Deutschen. Auf dem zweiten Platz befindet sich das Ziel London-Stansted. Mailand hingegen findet sich nicht unter den Top-3. Den dritten Stockerlplatz nimmt ab Deutschland die irische Hauptstadt Dublin, die auch die Homebase der Ryanair DAC ist, ein. Somit haben sich die Reise-Vorlieben der Deutschen und Österreicher im Jahr 2023 – zumindest bei der Billigfluggesellschaft Ryanair – ein wenig unterschieden.

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Avion Express gründet Ableger in Brasilien

Das auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Unternehmen Avion Express will künftig auch in Brasilien mit einem eigenen Ableger aktiv sein. Man hat bereits AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. In einer Medienmitteilung wird Firmenchef Darius Kajokas dahingehend zitiert, dass man davon ausgeht, dass Avion Express Brasil voraussichtlich im vierten Quartal 2024 den Flugbetrieb aufnehmen wird. Zunächst will man mit fünf bis zehn Maschinen an den Start gehen. Bis 2027 soll die Flotte auf etwa 25 Flugzeuge erweitert werden. Es ist vorgesehen, dass zum Teil Maschinen der europäischen Avion-Express-Flugbetriebe umgemeldet werden. Damit will man die so genannte umgekehrte Saisonalität nutzen und von beiden Märkten profitieren. Unter dem Strich soll die Flotte besser ausgelastet werden.

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Saarbrücken: Tui legt Rhodos-Charter auf

Im Auftrag von Tui Deutschland wird es im Sommerflugplan 2024 auch wöchentliche Flüge von Saarbrücken nach Rhodos geben. Insgesamt beinhaltet die Flugplanperiode etwa 50 Verbindungen, die von sechs Airlines zu elf Destinationen angeboten werden. Die Flugfrequenz der Strecke Saarbrücken-Hamburg wird von drei auf bis zu fünf Flüge erhöht. Die von Lumiwings bediente Tuzla-Route soll bis zumindest Oktober 2024 angeboten werden. Nachstehende Tabelle zeigt die Planungen der Airlines und Reiseveranstalter für den Sommer 2024 in Saarbrücken: Flugziele  Land Abflüge/ Woche Antalya  Türkei, Urlaubregion „Türkische Riviera“ 9 Berlin Deutschland 11 Djerba Tunesien, Insel Djerba 1 Fuerteventura Spanien, Kanarische Inseln 1 Hamburg Deutschland 5 Heraklion Griechenland, Insel Kreta 3 Izmir Türkei, Urlaubsregion „Türkische Ägäis“ 2 Las Palmas Spanien, Insel Gran Canaria 1 Palma Spanien, Insel Mallorca 14 Rhodos Griechenland, Insel Rhodos (ab Juli) 1 Tuzla Bosnien-Herzegowina 2 Sonderflüge: Flugziele  Land Zeitraum Faro Portugal, Algarve 21.05. – 28.05. Paphos Zypern 24.04. – 01.05. Tirana Albanien 15.05. – 22.05.

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Transavia stockt Paris (Orly)-Ljubljana auf

Die Billigfluggesellschaft Transavia France wird ihre saisonale Flugverbindung zwischen Paris-Orly und Ljubljana früher aufnehmen als bisher angekündigt. Der Carrier wollte ursprünglich ab 21. April 2024 wieder auf dieser Route fliegen. Nun wurde bekannt, dass die Wiederaufnahme bereits per 29. Feber 2024 erfolgen wird. Vorerst werden zwei Umläufe pro Woche angeboten. Ab April 2024 soll auf vier wöchentliche Rotationen verdoppelt werden, geht aus dem Reservierungssystem von Transavia hervor.

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Ita Airways kündigt Rom-Jeddah an

Die Fluggesellschaft Ita Airways wird künftig auch zwischen Rom-Fiumicino und Jeddah fliegen. Die neue Route soll per 1. August 2024 aufgenommen werden, teilte das Unternehmen mit. Vorerst sollen vier Umläufe pro Woche angeboten werden. Zubringerflüge werden von verschiedenen italienischen Airports aus angeboten. Die geplante Jeddah-Route ist vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2024/2025 buchbar.

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Yeti-Airlines-Absturz: Piloten sollen Elektrik abgeschaltet haben

Vor rund einem Jahr sind beim Absturz einer von Yeti Airlines betriebenen ATR72 zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nun kommt der Untersuchungsausschuss der nepalesischen Regierung zum Schluss, dass die Piloten irrtümlich den Strom abgeschalten haben, was die Kernursache für einen aerodynamischen Strömungsabriss gewesen sein soll. Die von Yeti Airlines betriebene ATR72 stürzte kurz vor der Landung in Pokhara ab und verursachte eine der schlimmsten Luftfahrtkatastrophen in Nepal seit drei Jahrzehnten. Aufgrund mangelnden Bewusstseins und fehlender Standardbetriebsverfahren setzten die Piloten die Zustandshebel falsch ein, was dazu führte, dass das Triebwerk im Leerlauf lief und keine Schubkraft erzeugte. Trotz einer Flugzeit von fast 49 Sekunden stürzte das Flugzeug schließlich ab. Dieser Vorfall ist der verherendste Flugzeugabsturz in Nepal seit 1992. Der Staat, der aufgrund seines gebirgigen Terrains für abrupte Wetterumschwünge bekannt ist, hat bereits mehrere Tragödien in der Luftfahrt erlebt, was zu Sicherheitsbedenken und einem EU-Luftraumverbot für nepalesische Fluggesellschaften seit 2013 geführt hat.

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Smartlynx mit 6,5 Millionen Passagieren im Jahr 2023

Der auf ACMI-, Charter- und Frachtdienstleistungen spezialisierte Smartlynx-Konzern konnte eigenen Angaben nach im Jahr 2023 um 48 Prozent mehr Flüge als im Vorjahr durchführen. Die Anzahl der beförderten Passagiere soll um 53 Prozent angewachsen sein. Die Flotte wurde von 49 auf 67 Maschinen ausgebaut, wobei nennenswert auch ist, dass man mit der Einflottung von Boeing 737-Max-8 begonnen hat. Der Konzern führt das Wachstum auf eine gestiegene Nachfrage im ACMI-Bereich zurück. Zahlreiche Airlines hätten sich für Wetlease als Alternative zum Kauf zusätzlicher Maschinen entschieden. Smartlynx soll dabei auch von Lieferverzögerungen, die mittlerweile 16 Monate und mehr betragen können, profitiert haben. An Bord der Flugzeuge der Smartlynx-Fluggesellschaften haben sich Unternehmensangaben nach 6,5 Millionen Passagiere befunden. Firmenchef Žgimantas Surintas sieht darin auch die bisherige Strategie bestätigt und deutet ehrgeizige Ziele für das kommende Jahr an. Beispielsweise sieht man in Indien, im Nahen Osten und Nordamerika großes Wachstumspotential. Smartlynx plant weitere umfangreiche Investitionen in die Flotte und die Besatzungskapazität, um der Marktnachfrage im nächsten Jahr gerecht zu werden.

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