Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Portugal: Azores Airlines hat ersten A320neo übernommen

In der vergangenen Woche hat die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines ihren ersten von vorerst drei Airbus A320neo eingeflottet. Die Maschine wurde zunächst in die Hauptstadt Lissabon überstellt.  In der Konfiguration von Azores Airlines können 168 Passagiere befördert werden. Damit hat man deutlich weniger Sitze als andere All-Eco-Operators verbaut. In den Jahren 2024 und 2025 soll je ein weiteres Exemplar übernommen werden. Zug um Zug werden dann die bestehenden Ceo-Modelle die Flotte verlassen. 

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Abuja: Boeing 737-300 von Aero Contractors im Gras steckengeblieben

Am 12. November 2023 ist eine von Aero Contractors betriebene Boeing 737-300 auf dem Flughafen Abuja von der Piste abgeraten und mit dem Bugrad im Gras stecken geblieben. Alle Passagiere und Crewmitglieder blieben unverletzt.  Die 5N-BYQ befand sich unter der Flugnummer N2119 auf dem Weg von Lagos nach Abuja. Nach der Landung ist der 24,3 Jahre alte Mittelstreckenjet aus noch ungeklärter Ursache von der Runway abgeraten. Dabei grub sich das Bugrad im Gras ein. Die Folge daraus: Der Passagierjet bleib stecken und musste aus seiner misslichen Lage befreit werden.  Dazu teilte die nigerianische Flugunfalluntersuchungsbehörde wie folgt mit: „Das Nigerian Safety Investigation Bureau wurde benachrichtigt und hat eine Untersuchung eines schweren Zwischenfalls eingeleitet, in den eine Boeing 733 mit den Nationalitäts- und Registrierungskennzeichen 5N-BYQ der Aero Contractors Airlines verwickelt ist. Bei der Landung des Flugzeugs auf dem Nnamdi Azikiwe International Airport, Abuja, aus Lagos und bei dem Versuch, die Landebahn über die A4 zu verlassen, blieb das Bugrad auf dem Grasstreifen stecken, während der Rumpf auf der Landebahn stand. Infolgedessen wurde die Start- und Landebahn gesperrt, bis das Flugzeug von der Start- und Landebahn abgeschleppt werden konnte „.  Rein aus Vorsichtsgründen wurden unter anderem die Flughafenfeuerwehr und der Rettungsdienst unverzüglich zur Boeing 737-300 beordert. Zum Glück wurden die Dienstleistungen nicht benötigt, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen. Die Behörde will nun ermitteln wie es dazu kommen konnte, dass die Maschine mit dem Bugrad im Gras steckengeblieben ist. 

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Sommer 2024: Volotea kündigt Basis in Brest an

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea plant ab April 2024 einen Airbus A320 auf dem französischen Flughafen Brest zu stationieren. Es handelt sich um die Basis Nummer 20 des Carriers.  Das Flugangebot von Volotea wird 2024 vom Flughafen Brest-Bretagne aus um 13 neue Strecken erweitert, darunter Verbindungen nach Athen, Barcelona, Faro und Palermo. Für 2024 plant Volotea, fast 400.000 Sitze anzubieten, was einer Verdreifachung der Kapazität von 2023 entspricht. Die Fluggesellschaft rechnet im nächsten Jahr mit über 345.000 Fluggästen. 

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Klimaticket ab Ende November 2023 auch in Apps verfügbar

Das österreichweit gültige Klimaticket soll ab 27. November 2023 auch in digitaler Form zur Verfügung stehen. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird es aber keine eigene App geben und auch im „digitalen Amt“ wird es nicht erscheinen. Künftig wird es möglich sein die Netzkarte in die Applikationen der Westbahn, ÖBB und Wiener Linien einzulesen und dann digital vorzuzeigen. Das von Leonore Gewessler geführte Verkehrsministerium hat es über lange Zeit nicht geschafft den auf den Plastikkarten aufgedruckten Aztec-Code in eine App zu bringen. Nun soll es mit zunächst drei bestehenden Apps losgehen. Angeblich sollen in Kürze weitere von Stadtwerken und Verkehrsverbünden folgen.

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Finnland: Finavia erhöht die Flughafengebühren

Der Flughafenbetreiber Finavia hat angekündigt, dass man mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 höhere Gebühren verlangen wird. Dies begründet man mit gestiegenen Material- und Dienstleistungskosten.  Die Änderungen umfassen eine Erhöhung der Passagierentgelte um 6,0 %, der Landeentgelte um 6,3 %, der Flugzeugabstellgebühren um 4,8 % und der Strominfrastrukturgebühren um 3,8 %. Die Sicherheitsgebühren für abfliegende Passagiere werden um 5,5 % angehoben. Insgesamt werden die Luftverkehrsgebühren im Vergleich zu 2023 um 5,9 % angehoben. 

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Easyjet verlängert Zusammenarbeit mit SR Technics Malta

Der Billigflieger Easyjet hat einen bestehenden Wartungsvertrag mit SR Technics um weitere drei Jahre verlängert. Dieser betrifft die Tätigkeiten, die auf dem maltesischen Flughafen Luqa im Ort Hal Farrug durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2010 ist Easyjet Kunde des maltesischen Betriebs von SR Technics. Die Zusammenarbeit umfasst sechs Stellplätze, die mehr oder weniger dauerhaft vom britischen Billigflieger für Wartungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden.

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Flughafen Erfurt absolviert Notfallübung

Am vergangenen Wochenende wurde am Flughafen Erfurt eine Notfallübung abgehalten. Es handelt sich um ein Training, das in periodischen Abständen durchgeführt werden muss.  Das Szenario sah vor, dass ein im Anflug auf dem Flughafen Erfurt befindliches Flugzeug, eine Boeing 737-400, durch einen Vogelschlag am Triebwerk 1 beschädigt wird. Das Luftfahrzeug wurde durch die Firma ARFF als Übungsflugzeug gestellt. Es wurde durch die Vorfeldkontrolle (OCC) auf die Park-Position 24 geleitet. Das Flugzeug war mit ca. 25 Passagieren sowie 5 Crew Mitgliedern besetzt. Das Luftfahrzeug hatte noch ca. 3,8 t Kerosin an Bord. Beim Stillstand auf der Parkposition kam es zu einem Brand des Triebwerk 1. Durch den Brand und bei der Evakuierung der Personen von Bord kam es zu zahlreichen Verletzten.  Nach dem Unfall übernahmen die ersteintreffenden Einheiten der Flughafenfeuerwehr die Brandbekämpfung am Luftfahrzeug. Die erstanrückenden Kräfte und Mittel der Feuerwehr Erfurt gingen zur Rettung der Personen im Luftfahrzeug vor und unterstützen die Flughafenfeuerwehr bei der Brandbekämpfung.  Die verletzten Personen wurden dem Sanitäts- und Betreuungszug übergeben. Die externen Einsatzkräfte fanden sich im festgelegten Bereitschaftsraum ein, wo sie unter Angabe der realen Anfahrtszeiten registriert wurden. Weiterhin wurden während des Übungsszenarios die Alarm- und Einsatzpläne, die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdienste (Flughafen-Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Bundes- und Landespolizei) und die Funk– und Kommunikationspläne überprüft. Gleichzeitig fand eine Sicherung der Einsatzstelle statt, um weitere Gefahren abzuwehren.  Bei der Bewältigung dieses Schadenereignisses waren insgesamt 250 Einsatzkräfte mit 57 Einsatzfahrzeugen am Flughafen beteiligt. 

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Boeing rechnet mit hohem Flugzeugbedarf im Nahen Osten

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass sich die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln wird. Man sieht einen Bedarf von 3.025 neuen Maschinen.  Boeing prognostiziert, dass es sich dabei um rund 1.350 Wide- und 1.570 Narrowbodies handeln wird. Generell vermutet man, dass in dieser Region der Erde ein starkes Wachstum der Luftfahrtbranche stattfinden wird.   Auch teilte der Flugzeugbauer mit, dass man davon ausgeht, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre etwa 45 Prozent aller Auslieferungen, die in den Nahen Osten gehen, Widebodies sein werden. Diese würden nicht nur für Langstreckenflüge benötigt werden, sondern aufgrund hoher Nachfrage auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. “ Viele Fluggesellschaften in der Region bieten Flüge zwischen den großen Bevölkerungszentren in Asien, Afrika und Europa über wachsende Drehkreuze an, die eine effiziente Anbindung bieten. Infolgedessen wird ein höherer Anteil an Großraumflugzeugen benötigt, um ein größeres Passagieraufkommen zu befördern“, so der Hersteller.  Bei den Narrowbodies prognostizieren die U.S.-Amerikaner, dass eine starke Expansion von Lowcost-Carriern bevorstehen könnte. Auch wäre davon auszugehen, dass der eine oder andere Anbieter neu gegründet wird. Der Bestand der Schmalrumpfflugzeuge würde sich im Nahen Osten bis zum Jahr 2042 mehr als verdoppeln.  Auch sieht Boeing Wachstumspotential im Cargo-Bereich. Dieses wird mit 180 Maschinen beziffert. Davon werden zwei Drittel zum Wachstum des Luftverkehrs und der Fracht beitragen, während das verbleibende Drittel ältere, weniger treibstoffeffiziente Flugzeuge ersetzen soll. 

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Stuttgart feiert 25 Jahre Flughafen-Seelsorge

Die Airport Seelsorge am Flughafen Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Bestehen. Die im Dezember 1998 gegründeten Kirchlichen Dienste sind eine ökumenische Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart.   Zwei hauptamtliche Mitarbeiter, unterstützt von einem Team aus rund 30 Freiwilligen, kümmern sich um die seelsorgerliche Begleitung von Fluggästen und Mitarbeitern am Flughafen. Aktuell wird das Team geleitet von Matthias Hiller (Evangelische Landeskirche) und Mechthild Foldenauer (Diözese Rottenburg Stuttgart).     Ulrich Heppe, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH, gratuliert zum Jubiläum: „Wir sind froh, dass die Kirchlichen Dienste hier bei uns am Flughafen sind. Seit 25 Jahren begleiten sie bei Bedarf Reisende und Mitarbeitende, im Alltag und in schwierigen Grenzsituationen. Diese bewährte Unterstützung ist wichtig an einem Airport, an dem täglich tausende Menschen unterwegs sind. Unser Dank geht an alle, die diese Arbeit unterstützen – die beiden christlichen Kirchen, die Seelsorger, die hier aktiv sind oder waren, und all die engagierten Freiwilligen, ohne die diese ganze Arbeit gar nicht zu stemmen wäre“, so Heppe. „Wir wünschen der Airport Seelsorge weiterhin viel Energie bei ihrem wichtigen Dienst und freuen uns, wenn sie auch zukünftig einen Ankerpunkt in der Hektik des Flughafenalltags bietet.“ 

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Corona-Hilfen: Flughafen Salzburg blitzt vor dem VfGH ab

Der Salzburger Flughafen hat bis dato keine Corona-Hilfen erhalten. Es sieht auch nicht danach aus, dass noch etwas ausbezahlt wird, denn vor dem Verfassungsgerichtshof hat man eine Schlappe erlitten. Die umstrittenen Förderbedingungen, die von der damaligen Kurz-Regierung erfunden wurden, sehen vor, dass Unternehmen, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, ausgeschlossen sind. Sowohl die Messe als auch der Flughafen Salzburg haben dagegen zunächst vor dem Handelsgericht Wien geklagt. Der Fall zog sich bis zum Verfassungsgerichtshof, der zu Ungunsten der Kläger entschieden hat. Anders ist es für den Grazer Flughafen ausgegangen, denn dieser obsiegte und bekommt nachträglich inklusive Zinsen immerhin 1,5 Millionen Euro zugesprochen. Grund für die stark abweichenden Entscheidungen dürfte sein, dass die Eigentümerstruktur anders ist.

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