Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Rotterdam: Verwirrter Mann rast mit Mercedes aufs Vorfeld

Auf dem Areal des niederländischen Flughafens Rotterdam ist es am 27. Dezember 2023 einem 52-jährigen Mann gelungen mit seinem Kraftfahrzeug Schranken und ein Eingangstor zu durchbrechen. Der Vorfall führte zu einer zeitweiligen Unterbrechung des Flugbetriebs. Nach dem gewaltsamen Eindringen mittels eines Mercedes-Pkw soll der Mann sich auf die Start- und Landebahn des Airports verschanzt haben. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf Transavia-Flug HV6062. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung musste den Landeanflug abrechen und wurde zunächst 20 Minuten ins Holding genommen. Anschließend wies die Flugsicherung an, dass nach Amsterdam-Schiphol ausgewichen werden muss. Die Exekutive schritt rasch ein und konnte den Mann schnell festnehmen. Er soll einen geistig verwirrten Eindruck gemacht haben, so dass er zur weiteren Abklärung der Umstände in eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert wurde. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass man derzeit davon ausgeht, dass kein terroristischer Hintergrund besteht, sondern geistige Verwirrung die Ursache war. Ein Gutachten, das bereits in Auftrag gegeben wurde, soll näheren Aufschluss bringen. Offiziellen Angaben nach ist lediglich Sachschaden entstanden. Der Airport muss Schranken, Zäune und ein Tor erneuern, jedoch soll es ansonsten an der Infrastruktur keine Schäden geben. Die Zivilluftfahrtbehörde will ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen warum der Mann nicht wesentlich früher gestoppt werden konnte.

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Air Dolomiti bekommt fünf bis sechs weitere Maschinen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti soll ab dem Jahr 2025 auf Wachstumskurs geschickt werden. Der Carrier wird fünf bis sechs weitere Maschinen erhalten, erklärte Firmenchef Steffen Harbarth gegenüber der Tageszeitung „Corriere della Sera“. Voraussichtlich Ende 2024 bzw. Anfang 2025 soll Air Dolomiti über etwa ein Jahr verteilt fünf bis sechs weitere Flugzeuge erhalten. Zuvor werde man den Personalstand entsprechend aufstocken. Der Airline-Chef rechnet damit, dass man in etwa 240 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird. Er rechnet vor, dass es etwa 40 Beschäftigte pro Flugzeug sein werden. Keine Angaben machte Harbarth zum Stationierungsort. Die meisten Maschinen werden derzeit ab Frankfurt am Main und München eingesetzt. Diese kommen sowohl unter EN-Flugnummern (mit Lufthansa-Codeshare) als auch als Wetlease (LH-Flugnummern) zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt derzeit drei Embraer E190 und 17 E195. Unabhängig von der eingangs erwähnten Expansion ist bereits fix, dass Lufthansa Cityline sechs Embraer-Jets an die italienische Konzernschwester abgeben wird. Der genaue Zeitpunkt für die Übergaben steht noch nicht fest, jedoch soll dies sukzessive vollzogen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man sich im Bereich der City Airlines für Airbus A220 entschieden hat.

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Vatry: A340 von Legend Airlines zeitweise an der Kette

Die französische Staatsanwaltschaft hatte einen mit 303 aus Indien stammenden Passagieren Airbus A340, der von Legend Airlines betrieben wird, am Flughafen Paris-Vatry an die Kette gelegt. Bei der Landung befanden sich 276 Passagiere an Bord, aber Einzelheiten über ihre Freilassung oder Abreise vom Flughafen wurden von den indischen Behörden nicht bekannt gegeben. In Frankreich sollen 27 Personen verblieben sein. Offiziellen Angaben nach werden zwei der Schlepperei bzw. des Menschenhandels beschuldigt. Diese sollen sich jedoch auf freiem Fuß befinden. 25 Personen sollen in Frankreich einen Asylantrag gestellt haben. Die Maschine kam aus Dubai und befand sich auf dem Weg nach Managua. Die französischen Behörden hatten das Flugzeug aufgrund einer anonymen Meldung, die auf möglichen Menschenhandel hindeutete, stillgelegt, doch die Ermittlungen ergaben, dass die Passagiere offenbar freiwillig an Bord gegangen waren. Der Fall ist rechtlich kompliziert, unter anderem wird ihnen Beihilfe zur illegalen Einreise und zum Aufenthalt in einem fremden Land innerhalb einer organisierten Bande vorgeworfen. Es wurden Bedenken hinsichtlich der Lebensbedingungen der inhaftierten Passagiere auf dem Flughafen Vatry in Frankreich laut. Nach einer Verzögerung konnte das Flugzeug schließlich abfliegen. Die indische Botschaft in Frankreich dankte der französischen Regierung und dem Flughafen Vatry für die rasche Lösung des Problems.

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Lot plant Aufnahme von Warschau-Tashkent

Die polnische Fluggesellschaft Lot plant ab voraussichtlich März 2024 auch zwischen Warschau-Chopin und Tashkent zu fliegen. Der Carrier rechnet damit, dass man auf dieser Route etwa 40.000 Fluggäste pro Jahr haben wird. Zuvor gab es Verhandlungen, die Lot-Chef Michal Fijol mit usbekischen Diplomaten geführt hat. Die geplante Neuaufnahme soll sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Bedeutung sein. In Tashkent rechnet man damit, dass rund 2.000 touristische Besucher aus Polen im Jahr 2024 nach Usbekistan kommen werden.

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Aşgabat: Turkmenistan Airlines kündigt Mailand (Malpensa) an

Die Fluggesellschaft Turkmenistan Airlines wird ab 6. März 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Aşgabat und Mailand-Malpensa anbieten. Diese soll zunächst einmal pro Woche mit Boeing 777 bedient werden. Weiters fliegt der turkmenische Carrier ab 5. März 2024 zweimal wöchentlich nach Tan-Son-Nhat (Vietnam). Bereits ab 5. Jänner 2024 wird man einen Umlauf pro Woche von/nach Abu Dhabi im Portfolio haben. Die jüngste Neuaufnahme: Seit 22. Dezember 2023 bietet Turkmenistan zwei Wöchentliche Flüge zwischen Aşgabat und Bangkok an.

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Condor fährt Ex-Sowjet-Ziele zurück

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2024 die Destination Tiflis ab Frankfurt am Main nicht mehr anbieten. Auch auf einer anderen Route in dieser geografischen Region kommt es zu einer Reduktion. Die saisonale Strecke zwischen Frankfurt am Main und der Hauptstadt Georgiens wird Condor im Sommer 2024 nicht mehr bedienen. Darüber hinaus fährt man die Anzahl der Eriwan-Frequenzen zurück. Ursprünglich hatte Condor geplant, dass diese Strecke aufgestockt werden soll. Nun hat man sich dazu entschlossen, dass im direkten Vergleich zum diesjährigen Sommerflugplan pro Woche ein Umlauf weniger angeboten werden soll. Derzeit verkauft das Unternehmen Tickts für fünf wöchentliche Rotationen.

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Sommer 2024: Oman Air fährt Europa-Angebot zurück

Golfcarrier Oman Air bietet im Sommerflugplan 2024 eine reduzierte Präsenz in Europa an. Beispielsweise setzt man Zürich komlett aus. Zu Reduktionen kommt es auf den Strecken von Muscat nach Paris-Charles de Gaulle, München und Frankfurt am Main. Deutschlands größter Airport wird im Sommer 2024 neu fünfmal wöchentlich angesteuert. Nach München geht es viermal pro Woche, wobei darüber hinaus kleineres Fluggerät eingestzt wird. In selbiger Frequenz wird man auch Kurs auf Paris-CDG nehmen. Zürich wird dem aktuellen Stand der Dinge nach im Sommerflugplan 2024 nicht bedient.

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Nach Orlando statt Fort Myers: Spirit Airlines setzt Kind in falsches Flugzeug

Viele Fluggesellschaften bieten Begleitservices, bei denen Kinder, die das Mindestalter, um alleine fliegen zu dürfen noch nicht erreicht haben, dennoch reisen können. Dies wird besonders von getrenntlebenden Eltern geschätzt. Die Horrorvorstellung: Das Kind kommt am falschen Airport an. Genau das ist in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert. Eigentlich sollte ein Sechsjähriger von Philadelphia nach Fort Myers fliegen. Seine Eltern haben für ihn den so genannten UM-Service gebucht. Eigentlich sollte nichts schief gehen, denn das Bodenpersonal und die Flugbegleiter kümmern sich um alles. Eigentlich. Spirit Airlines ist ein Fehler unterlaufen, denn das Kind kam nicht in Fort Myers, sondern in Orlando an. Bei der Billigfluggesellschaft ist das Missgeschick zunächst gar nicht aufgefallen. Laut lokalen Medien soll die Großmutter alles ins Laufen gebracht haben, denn sie versuchte vergeblich ihren Enkel zu erreichen, denn ihr wurde gesagt, dass er seinen Flug nach Fort Myers verpasst habe. Tatsächlich ist er aber in Orlando angekommen, sein Gepäck jedoch am eigentlichen Zielort. Spirit Airlines soll sich anschließend darum gekümmert haben, dass das Kind so schnell wie möglich nach Fort Myers kommt. Man hält sich hinsichtlich Erklärungen wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass weder dem Boden- noch dem Kabinenpersonal aufgefallen ist, dass sich der „UM“ im falschen Flugzeug befand, bedeckt. Das Luftfahrtunternehmen verweist lediglich auf eine interne Untersuchung, die momentan durchgeführt wird.

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Stansted: Ryanair-UK-Flug musste wegen Drogen-Passagieren rücklanden

Am 8- Dezember 2023 wurde der von Ryanair UK durchgeführte Flug RK7870 nach einer Rücklandung in London-Stansted von der örtlichen Polizei akribisch genau untersucht. Es bestand der Verdacht, dass mehrere Passagiere an Bord Drogen konsumiert haben könnten. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Stansted nach Marrakesch. Rund eine Stunde nach dem Start erfolgte die Rückkehr auf den drittgrößten Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. Hintergrund der Entscheidung der Piloten: Angeblich sollen an Bord einige Passagiere Drogen konsumiert haben und sich dabei äußerst störend verhalten haben. Nach der Landung wurden nicht nur die verdächtigten Fluggäste durch die Polizei aus der Boeing 737 eskortiert, sondern anschließend erfolgte eine akribisch genaue Untersuchung der Maschine. Die Polizei befand sich auf der Suche nach Beweismaterial, beispielsweise Drogen die irgendwo versteckt wurden, so dass diese bei der vermuteten Festnahme nicht sofort gefunden werden. Im Einsatz war die G-RUKE, eine von Ryanair UK betriebene Boeing 737-800. Da die Maschine temporär polizeilich „festgesetzt“ waren, kam für den Ersatzflug die baugleiche G-RUKG zum Einsatz. Dem Vernehmen nach durften die Störenfriede dann nicht mehr mitfliegen. Die Daily Mail schreibt unter anderem, dass das Ryanair-Personal durch die unruly PAX massiv beschimpft worden sein soll. Zu einer Verhaftung kam es aber nicht, denn die Verdächtigten sollen auf freiem Fuß angezeigt worden sein. „Die Besatzung hat die Polizei angefordert, und das Flugzeug wurde bei der Ankunft am Flughafen Stansted von der örtlichen Polizei in Empfang genommen. Dies ist nun eine Angelegenheit der örtlichen Polizei. Um die Beeinträchtigungen für die Passagiere so

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Mexicana-Comebackflug mit Diversion

Am 26. Dezember 2023 ist die neue Mexicana dann doch noch abgehoben. Zuvor gab es wiederholte Verschiebungen des Termins. Das Wetter spielte zum Zeitpunkt des Erstfluges, der nicht ausgebucht war, zwar nicht so ganz mit, aber immerhin konnte die Boeing 737-800 am Felipe Angeles International Airport abheben. Es handelt sich um eine Maschine, die zuvor vom Militär genutzt wurde. Dieses musste auf Anweisung der Regierung einige Flugzeuge für den Betrieb durch die neue Mexicana, die organisatorisch ohnehin den Streitkräften zugeordnet ist, abgeben. In den letzten Wochen wurden Umbau, Lackierung und Umregistrierung vorgenommen. Die „alte Mexicana“ ist insolvenzbedingt schon länger nicht mehr in der Luft. Der Neustart ist ein Prestigeprojekt der Regierung, das die eine oder andere Anlaufschwierigkeit hat. Beispielsweise konnte man nicht rechtzeitig ausreichend Flugzeuge organisieren, so dass das Militär einspringen musste. Weiters hat man einen Embraer 145 im Wetlease. Der Erstflug konnte aber nicht wie ursprünglich geplant nach Tulum durchgeführt werden, denn wegen wetterbedingt schlechter Sichtverhältnisse mussten die Piloten nach Merida ausweichen. Der „Comeback-Flug“ hatte die Flugnummer 1788. Dort ist die Maschine verblieben bis sich die Witterung gebessert hat. Anschließend ging es weiter bis zum eigentlichen Zielort. Lokale Medien behaupten, dass dies nicht die einzige Ursache für die Zwischenlandung gewesen sein soll, denn laut Augenzeugen soll an einer der beiden Tragflächen der Boeing 737-800 eine nicht näher definierte Flüßigkeit ausgetreten sein. Während dem außerplanmäßigen Aufenthalt sollen Techniker diesen Mangel behoben haben. Mexicana soll als Billigfluggesellschaft positioniert werden und die Tarife anderer Carrier im Schnitt um etwa 20 Prozent unterbieten.

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