Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Royal Jordanian ordert vier weitere B787-9

Das Oneworld-Mitglied Royal Jordanian hat in der Vorwoche während der Paris Air Show bekanntgegeben, dass man vier weitere Boeing 787-9 bestellt hat. Insgesamt wartet man auf die Auslieferung von sechs Exemplaren. Das Unternehmen evaluiert momentan die sieben besehenden Boeing 787-8 durch die größeren 787-9 und/oder 787-10 zu ersetzen. Laut CH-Aviation.com handelt es sich mit Ausnahme von zwei Einheiten um Leasingflugzeuge.

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Royal Air Maroc hat zwei Dreamliner bestellt

Das Luftfahrtunternehmen Royal Air Maroc hat in der vergangenen Woche während der Dubai Air Show kommuniziert, dass man zwei Boeing 787-9 bestellt hat. Es handelt sich um eine bestehende Order, die bislang vom Hersteller anonym geführt wurde. „Die beiden Boeing 787-9 Dreamliner werden Royal Air Maroc in die Lage versetzen, ihr Langstreckennetz kurzfristig zu erweitern, um den äußerst günstigen Marktbedingungen im Jahr 2023 gerecht zu werden. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen aktiv eine umfangreiche Ausschreibung, um die Flotte bis 2037 zu vervierfachen“, so Firmenchef Abdelhamid Addou.

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Easyjet-A320 nach zwei missglückten Ausweichlandungen sicher in Zürich angekommen

Eigentlich sollte der von Easyjet Switzerland betriebene Airbus A320 mit der Registrierung HB-JZR am 14. November 2023 von Genf nach Nizza fliegen. Die Landung konnte wegen starker Scherwinde nicht durchgeführt werden und auch am Ausweichort war man nicht erfolgreich. Letztlich wurde gar der Sprit knapp.  Unter der Flugnummer EZS 1326 befand sich die HB-JZR auf dem Weg von Nizza nach Genf. Dort waren die Piloten mit enorm starken Winden konfrontiert. Der Landeversuch musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Bei der Flugsicherung wurde eine Ausweichlandung in Zürich-Kloten angefragt, jedoch wurde zunächst Basel zugewiesen. Hintergrund ist, dass es just genau zu diesem Zeitpunkt auf dem größten Airport der Schweiz einen Notfall gab.  Also nahmen die Easyjet-Switzerland-Piloten Kurs auf den Flughafen Basel-Mulhouse. Doch auch dort kam es zu Problemen, denn auch an diesem Airport musste der Landeversuch wegen gefährlicher Winde abgebrochen werden. Nun sollte es also doch nach Zürich gehen, aber es wurde bereits viel Treibstoff verbrannt. Zu viel, denn die Crew musste melden, dass es langsam knapp wird.  Per Funk wurde der Flugsicherung mitgeteilt, dass man nur noch für etwa 18 Flugminuten Kerosin an Bord hat und sich somit in einer Luftnotlage befindet. Die Landung in Zürich-Kloten ist dann aber problemlos gelungen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A320 sicher verlassen. Bedingt durch zwei misslungene Landeversuche auf zwei unterschiedlichen Airports hat sich die Flugzeit fast verdoppelt.  Seiten- und Scherwinde gelten bei Landungen als besonders gefährlich. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Besatzung nach dem ersten Abbruch entschieden hat aus Sicherheitsgründen einen

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China Southern nimmt Kurs auf Luxemburg

Die Fluggesellschaft China Southern Airlines plant am 21. Dezember 2023 Passagierflüge zum Flughafen Luxemburg aufzunehmen. Nach längerer Pause bekommt der Airport des Kleinstaats dann wieder Langstreckenflüge. Laut einem Bericht von Aero Routes plant China Southern Airlines einmal wöchentlich von Guangzhou nach Luxemburg zu fliegen. In Zhengzhou soll ein Zwischenstopp eingelegt werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A350 geplant.

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Pakistan bietet PIA erneut in Katar zum Kauf an

Die Regierung von Pakistan befindet sich seit einiger Zeit regelrecht fieberhaft auf der Suche nach einem Käufer für das angeschlagene Luftfahrtunternehmen Pakistan International Airlines, das in den letzten Jahren auch für den einen oder anderen Skandal gesorgt hat. Das Interesse scheint sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen zu halten.  Große Hoffnungen setzt man in diplomatische Gespräche mit der Regierung von Katar. Islamabad ist nämlich der Ansicht, dass Qatar Airways der ideale Partner für die angeschlagene PIA sein soll. Gleichzeitig dürfte es auch eine Art Strohhalm sein, denn von internationalen Investoren soll man bereits den einen oder anderen Korb in Form von „Nein Danke, kein Interesse“ bekommen haben.  Offiziellen Angaben nach sollen die Sondierungsgespräche, die derzeit nicht auf Management- sondern auf Diplomatenebene geführt werden, reibungslos verlaufen. Es ist aber völlig offen wie groß das Interesse von Qatar Airways ist ein stark angeschlagenes Luftfahrtunternehmen zu kaufen. Dass sich Pakistan regelrecht anbiedert, ist keine Neuigkeit. Bereits vor etwa 1,5 Jahren bot man an, dass man die Mehrheit abgegeben könnte. Damals gab es aber aus Katar einen Korb.  Kürzlich wurde für die beabsichtigte Privatisierung von Pakistan International Airlines ein Beraterkonsortium unter der Führung von Ernst & Young zusammengestellt. Die Regierung erhofft sich mit dieser Unterstützung einen besseren Zugang zu möglichen Investoren zu bekommen. Die Finanzlage von PIA ist massiv angespannt. Kürzlich musste man gar den Flugbetrieb massiv einschränken, weil die staatliche Mineralölgesellschaft nicht mehr bereit war den benötigten Treibstoff zu liefern. Diesbezüglich wurde bereits eine Einigung als eine Art Zwischenlösung erzielt. 

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Saudia und Lufthansa Technik bauen Kooperation aus

Saudia Technic und Lufthansa Technik haben auf der Dubai Airshow einen Zehn-Jahres-Vertrag über einen Total Component Support (TCS) mit Schwerpunkt auf der Airbus-Flotte von Saudia unterzeichnet. Die Zusammenarbeit baut auf der seit Anfang des Jahres laufenden Versorgung der Boeing-Flotte von Saudia mit Komponenten durch Lufthansa Technik auf. Darüber hinaus führen die Unternehmen ein gemeinsames Trainingsprogramm ein, das im Januar 2024 beginnt. Der jetzt abgeschlossene TCS-Vertrag umfasst 53 Airbus-A320- und 31 -A330-Flugzeuge. Für alle diese Flugzeuge erhält Saudia Technic einen Rund-um-die-Uhr-Zugang zum globalen Komponentenpool von Lufthansa Technik. Der TCS-Vertrag beinhaltet zudem einen Aircraft on Ground (AOG)-Support, der die schnellstmögliche Lieferung von zeitkritischen Komponenten garantiert. Die Vereinbarung wird den technischen Betrieb von Saudia Technic deutlich stärken und deren eigenen Ressourcen ergänzen. Lufthansa Technik betreut bereits 39 Boeing-777- (35 777-300ER und vier 777F) sowie 18 Boeing-787-Flugzeuge (13 787-9 und fünf 787-10) von Saudia. Fahd H. Cynndy, Vorstandsvorsitzender von Saudia Technic, sagte: „Aufgrund der ausgezeichneten Erfahrungen mit Lufthansa Technik bei der Total-Component-Support-Versorgung unserer Boeing-Flotte haben wir nicht gezögert, auch den Auftrag für unsere Airbus-Flotte an sie zu vergeben. Wir freuen uns darauf, unsere enge Partnerschaft noch weiter auszubauen.“

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Nach Wizz-Schließung: Tuzla schreibt Subventionen aus

Mit Hilfe von Subventionen will der Flughafen Tuzla weitere Fluggesellschaften anlocken. Aufgrund der Schließung der Wizz-Air-Basis sind zahlreiche Strecken weggefallen. Diese will man nun mit Hilfe von Unterstützungszahlungen zurückbekommen. Verteilt werden rund 1,27 Millionen an Subventionen, die von der öffentlichen Hand bereitgestellt werden. Bewerben können sich alle interessierte Fluggesellschaften. Bemerkenswert ist aber, dass die genauen Konditionen nicht öffentlich zugänglich sind, sondern nur auf Anfrage an interessiere Airlines zur Einsicht geschickt werden.

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Air Canada absolviert harte Landung in Toronto

Die von Air Canada betriebene Boeing 777-300 mit der Registrierung C-FIUV hatte aus Tokio-Haneda kommend am 13. November 2023 eine harte Landung in Toronto-Pearson. Ein Video, das von einem Spotter aufgenommen wurde, sorgt im Internet für Aufsehen.  Dieses zeigt das Langstreckenflugzeug, das plötzlich von starken Winden erfasst wird. Den Piloten ist es gelungen den Jet sicher zu landen, jedoch mit hoher Geschwindigkeit und ausgesprochen hart. Die C-FIUV wurde danach ausführlich von Mechanikern untersucht und wieder freigegeben. Der Wiedereinsatz erfolgte am 14. November 2023 in Richtung Tokio-Haneda. 

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Medical: Air Greenland musste mit A330-800 in Norwegen zwischenlanden

Die Landung des von Air Greenland betriebenen Airbus A330-800 mit der Registrierung OY-GKN auf dem Flughafen Stavanger kommt nicht alltäglich vor. Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste eine außerplanmäßige Zwischenlandung eingelegt werden.  Die Langstreckenmaschine befand sich unter der Flugnummer GL781 auf dem Weg von Kopenhagen nach Kangerlussuaq. Laut Air Greenland machte es ein medizinsicher Notfall, der sich an Bord ereignet hat, notwendig, dass außerplanmäßig in Norwegen zwischengelandet werden musste. Der erkrankte Fluggast wurde dort an ein medizinisches Team übergeben. Anschließend setzte derAirbus A330-800 den Flug nach Grönland fort. 

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Singapur erteilt E190-E2 und E195-E2 die Musterzulassung

Die Zivilluftfahrtbehörde von Singapur hat den Maschinentypen Embraer E190-E2 und E195-E2 die Musterzulassung erteilt. Damit dürfen diese von/nach Singapur eingesetzt werden.  Der Billigflieger Scoot beabsichtigt ab dem kommenden Jahr neun E190-E2 einzusetzen. Da bislang keine Zulassung seitens Singapur vorlag, musste der Hersteller diese einholen. Damit stehen Einflottung und Betrieb durch den Lowcoster nichts mehr im Weg. 

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