Amely Mizzi

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Amely Mizzi

ANA-Billigflieger Air Japan startet im Feber 2024

Die Billigfluggesellschaft Air Japan wird am 9. Feber 2024 die ersten planmäßigen Linienflüge durchführen. Dazu hat man den Ticketverkauf für die Routen von Tokio (Narita) nach Bangkok und Seoul eröffnet. Die Konzernmutter ANA stellt Air Japan als völlig neue Airline mit Start-up-Feeling dar. Das Unternehmen an sich hat zwar eine Art Relaunch bekommen und tritt nun mit eigenständiger Identität auf, jedoch ist es keine Neugründung. Seit etwa 20 Jahren ist man auf diversen Strecken im Auftrag von ANA im Einsatz. Künftig soll Air Japan als Billigflieger im Markt positioniert werden. Damit will ANA besonders Zipair, dem Lowcoster des Konkurrenten JAL, etwas entgegensetzen. Auch spürt man die Konkurrenz durch ausländische Billigflieger wie Scoot. Der Relaunch der Marke Air Japan führt auch dazu, dass der bisherige ACMI-Anbieter wieder unter eigener Identität auf dem Markt aktiv sein wird. Zunächst sollen Lowcost-Flüge von Japan in Richtung Asien und Ozeanien angeboten werden. Die Kurzstrecken sollen von der Konzernschwester Peach Aviation bedient werden. Air Japan soll zunächst eine reine Boeing 787-8-Flotte betreieben. Diese werden über die Konzernmutter All Nippon Airways bezogen.

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Silvester: Nürnberger Flughafenfeuerwehr unterstütze Einsatzkräfte

Die Betriebsfeuerwehr des Nürnberger Flughafens war in der Silvesternacht 2023/24 außerhalb des Areals unterstützend im Einsatz. Auf Anforderung der Leitstelle Nürnberg folgte der Flughafenrettungswagen über zehn Alarmierungen in der Silvesternacht. Normalerweise sind die Frauen und Männer der Flughafenfeuerwehr zur Stelle, falls sich ein Flugunfall ereignet, sie sorgen aber auch für den Gebäudebrandschutz im Terminal, stellen die medizinische Erstversorgung am Flughafen sicher und befreien auch schon mal eingeschlossene Personen aus Aufzügen. Als gute Nachbarn fahren die Airport-Feuerwehrler aber auch Einsätze in den angrenzenden Stadtteilen. Das Rettungsfahrzeug RTW 79/1 unterstützte den öffentlichen Rettungsdienst, da dieser durch eine Vielzahl an Einsätzen keine Kapazität mehr frei hatte. Gefordert waren die Flughafenkräfte bei klassischen Notfällen wie Handverletzungen durch Feuerwerkskörper. Der RTW half dabei in der Nachbarschaft des Flughafens von Buchenbühl bis Schoppershof, rückte aber auch nach Gostenhof und St. Lorenz aus. Auch in den Wochen zuvor war vermehrt auf den Airport-Rettungswagen zurückgegriffen worden. Die überörtliche Hilfe ist im Bayerischen Feuerwehrgesetz geregelt. Der Flughafen berechnet dafür nichts – es handelt sich um eine Dienstleistung für die Menschen in der Nachbarschaft und Region.

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Jahreszahlen: Flughafen Dortmund mit so vielen Passagieren wie noch nie

Der Flughafen Dortmund hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 2.934.516 Passagiere und damit so viele wie noch nie. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um 13,5 Prozent steigern und auch den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2019 um 7,9 Prozent übertreffen. „Die Verkehrszahlen haben unsere Erwartungen signifikant übertroffen und bestätigen die Popularität des Airports. In der Spitze stehen Reisenden über 40 Destinationen zur Auswahl – einige davon einzigartig in Deutschland. Mit den Wachstumsraten hat der Airport sich nicht nur im Branchenvergleich weit vorne positioniert, sondern auch eigene Bestwerte gebrochen und die Position als drittgrößter Flughafen in NRW untermauert. Das Jahresergebnis ist überaus zufriedenstellend“, fasst Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber zusammen. Wachstumsstärkster Zeitraum war mit einem Plus von rund 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr das 1. Quartal. Dieser signifikante Anstieg lässt sich unter anderem darauf zurückführen, dass das Verkehrsaufkommen im Vergleichszeitraum 2022 noch immer von den Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt war. Ebenfalls geprägt von einer besonders starken Nachfrage war die Sommersaison 2023: Die Zahl der Reisenden stieg zwei Monate in Folge auf über 300.000 Personen – ein Allzeithoch für den Airport. Auch die noch andauernden NRW-Weihnachtsferien verliefen bislang reibungslos. Mit über 385.000 Fluggästen etablierte sich das polnische Kattowitz als beliebtestes Reiseziel 2023, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 200.000 Fluggästen. Ebenfalls hoch im Kurs standen die Destinationen Danzig, Bukarest und Skopje. Ebenso vielfältig wie das Destinationsangebot sind auch die Reiseanlässe: „Kattowitz und Bukarest sind nicht nur beliebte Ziele für den Besuch von Familie und Freunden, sondern

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Bodenpersonal im Streik: Iberia muss 444 Flüge absagen

Aufgrund des laufenden Streiks des Bodenpersonals der spanischen Fluggesellschaft Iberia muss der Carrer bis inklusive 8. Jänner 2024 weitere 444 Flüge absagen. Davon betroffen sind laut Erklärung des Anbieters etwa 45.600 Reisende. Das Unternehmen erklärte gegenüber dem TV-Sender RTVE, dass man für etwa 90 Prozent der betroffenen Passagiere alternative Reisemöglichkeiten gefunden haben. Einige hätten ihre Reisepläne verworfen und die Erstattung des Ticketpreises beantragt. Zuvor sind Verhandlungen mit den Gewerkschaften gescheitert, so dass diese zum Streik aufgerufen haben.

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Envoy Air stockt die Embraer-Flotte weiter auf

Die U.S.-amerikanische Envoy Air hat bekanntgegeben, dass man die Flotte um elf Embraer 170 und acht E175 erweitern wird. Die Flotte wächst somit auf 169 Maschinen an. Die American-Airlines-Tochter hat bereits im Jahresverlauf 2023 zusätzliche Einflottungen angekündigt. Die jüngste Bekanntgabe versteht sich daher zusätzlich. Envoy Air ist mit den Maschinentypen Embraer 170 und 175 hauptsächlich unter der AA-Regionalmarke American Eagle für die Muttergesellschaft unterwegs.

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Jahreszahlen: Luxair übertrifft Vorkrisen-Passagieraufkommen

Für die Fluggesellschaft Luxair ist das Jahr 2023 durchaus erfolgreich verlaufen, denn man konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2022 um 22 Prozent zulegen und verkündet, dass man mehr als 2,5 Millionen Reisende an Bord hatte. Eigenen Angaben nach konnte man jenes Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, übertreffen. Den Erfolg führt man darauf zurück, dass man das Streckennetz ausgebaut hat und sich als Full-Service-Anbieter positioniert hat. Die Reisenden würden dies gegenüber Billigfliegern vorziehen. Im laufenden Jahr 2024 soll das Portfolio auf zumindest 94 Destinationen ausgebaut werden. Neu geht es nach Manchester und Brac.

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Schwache Auslastung: Beond Air dünnt den Flugplan aus

Mangels Nachfrage hat die auf reine Business-Class-Flüge spezialisierte Beond Air das Angebot nach München und Zürich ausgedünnt. Das Unternehmen bietet nun während dem Winterflugplan 2023/24 wesentlich weniger Umläufe als ursprünglich angekündigt an. Dem Vernehmen nach soll sich die Auslastung auf beiden Europa-Routen seit der Aufnahme des Flugbetriebs auf niedrigem Niveau bewegen. Bei Beond will man das so nicht sehen und spricht von „saisonalen Schwankungen“. Die Hauptursache für das Ausdünnen des Flugplans soll aus Sicht der Fluggesellschaft sein, dass man einige Charteraufträge im Nahen Osten an Land gezogen hat.

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Jahreszahlen: Memmingen meldet 42 Prozent Wachstum

Der bayerische Flughafen Memmingen hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2023 insgesamt 2.825.711 Passagiere. Im direkten Vergleich mit der Vorperiode konnte man somit um 42 Prozent zulegen. Das Wachstum führt man primär auf Wizz Air und Ryanair zurück. . Mittlerweile hat Ryanair drei Maschinen in Memmingen stationiert. Zuletzt ergänzten die Airlines während der Weihnachtsferien ihr Programm um 60 zusätzliche Flüge. „Das Erfolgsmodell Flughafen Memmingen hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt“, kommentiert Geschäftsführer Ralf Schmid das positive Ergebnis. Für 2024 rechnet er mit rund drei Millionen Passagieren. Das rasante Wachstum am Flughafen Memmingen bringt freilich Folgen mit sich. „Um unseren Passagieren weiterhin ein angenehmes Airport-Erlebnis zu garantieren, werden wir unsere Infrastruktur den veränderten Anforderungen anpassen“, erläutert Ralf Schmid. So werde das Terminal weiter ausgebaut. Das betreffe insbesondere den Bereich der Sicherheitskontrolle sowie die Abflug-Gates. „Während der Bauarbeiten wird es leider“, so Schmid, „vereinzelt Engpässe im Terminal geben, die zu längeren Wartezeiten führen können.“ Erweitert werden zudem die Vorfeldflächen. Das Mietwagen- und Airport Service Center wurde überdacht, sodass ein geschützter Wartebereich für Passagiere, Abholer und Bringer entstanden ist. Das Gastronomie-Angebot im öffentlichen Bereich vor dem Terminal wurde ebenfalls ausgebaut.

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Flughafen Berlin hat Verantwortung für Sicherheitskontrollen übernommen

Bislang wurde in Deutschland lediglich am Flughafen Frankfurt am Main die Sicherheitskontrolle vom Airport in Eigenregie gesteuert. An allen anderen Standorten haben die Bundespolizei bzw. das jeweilige Regierungspräsidium das Sagen. Das änderte sich, denn seit 1. Jänner 2024 ist auch der BER eigenverantwortlich. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH ist seit dem 1. Januar 2024 verantwortlich für die Passagier- und Gepäckkontrollen am Flughafen BER. Sie hat planmäßig zum Jahresanfang die Organisation, Steuerung, Durchführung und Finanzierung der Luftsicherheitskontrollen gemäß § 5 LuftSiG von der Bundespolizei übernommen. „Wir haben uns auf die Steuerung der Sicherheitskontrollen lange und sorgfältig vorbereitet. Ich möchte mich bei allen Projektbeteiligten für ihren Einsatz bedanken. Durch die Übernahme dieser hoheitlichen Aufgaben haben wir die Möglichkeit, die Abläufe an unserem Flughafen besser zu planen und damit effizienter zu gestalten. Dabei bleibt übergeordnetes Ziel, das hohe Luftsicherheitsniveau weiterhin beizubehalten. Wir freuen uns, die Securitas als neuen Vertragspartner an unserer Seite zu haben. Die Bundespolizei bleibt uns ein verlässlicher Partner“, so BER-Geschäftsführerin Aletta von Massenbach. Der BER ist nach dem Flughafen Frankfurt am Main der zweite deutsche Flughafen, der die Luftsicherheitskontrollen von Passagieren und deren Gepäck übernimmt. Damit sollen die Abläufe funktional weiterentwickelt und in der Folge die Wartezeiten für die Fluggäste weiter reduziert werden. Die Sicherheit von Fluggästen und Mitarbeitenden hat nach wie vor oberste Priorität. Die Übernahme dieser hoheitlichen Aufgaben wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Bundespolizei vorbereitet.  Die Passagier- und Gepäckkontrollen führt zunächst weiterhin die Securitas Aviation Service GmbH & Co. KG (Securitas) durch. Geplant ist, die

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Fusion: Thai Smile hat den letzten Flug durchgeführt

Die Fluggesellschaft Thai Smile hat Ende 2023 den Flugbetrieb eingestellt. Der Carrier wird in die Muttergesellschaft Thai Airways integriert. Der Billigflieger war rund elf Jahre lang in der Luft. Vor längerer Zeit hat man seitens Thai Airways beschlossen, dass eine Tochtergesellschaft gründet und unter der Marke Thai Smile im Billigflugsegment mitmischt. Elf Jahre später macht man die Entscheidung rückgängig und integriert den Lowcoster in die Mainline. Am 31. Dezember 2023 hat Thai Smile ab Bangkok (Suvarnabhumi) die letzten Flüge durchgeführt. Der Schritt ist nicht sonderlich überraschend gekommen, denn bereits seit längerer Zeit wurde bekanntgegeben, dass die Fusion bevorsteht. Lediglich hat man für die Fusion länger gebraucht als ursprünglich erklärt. Thai Airways erwartet sich, dass das zusammengelegte Unternehmen effizienter arbeiten soll. Mit wenigen Ausnahmen sollen sämtliche Strecken fortgeführt werden. Jene Flugzeuge, die bislang von Thai Smile betrieben werden, erhalten seit September 2023 sukzessive das Farbenkleid von Thai Airways. Die meisten Maschinen sind Eigentum der Muttergesellschaft bzw. sind von dieser geleast und an Thai Smile unterverleast. Daher hält sich der „bürokratische Aufwand“ in einem überschaubaren Ausmaß. Die Fusion hat auch einen Nebeneffekt, denn Thai Airways ist damit wieder unter eigenen Marke im Bereich von Inlandsflügen aktiv. Dieses Geschäftsfeld hatte man seinerzeit mit der Gründung von Thai Smile ausgelagert. Nun bietet man wieder Domestic-Flüge an.

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