Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Qatar Airways stellt auf Starlink-Wlan um

An Bord der Flugzeuge von Qatar Airways soll das Wlan-Internet künftig mit Hilfe einer Lösung von SpaceX realisiert werden. Gleichzeitig wird das in Doha ansässige Unternehmen der größte Airline-Kunde des Starlink-Internets. Vorgesehen ist, dass zumindest die Grundversion des Internets kostenfrei angeboten werden soll. Das zum Imperium von Elon Musk zugehörige Unternehmen SpaceX wirbt damit, dass man Downlink-Raten von bis zu 350 Mbits realisieren könnte. In Europa setzt beispielsweise Air Baltic auf die Lösung, die erstmals im Airbus A220-300 zum Einsatz kommen wird.

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Spatenstich für neues FACC-Werk in Kroatien

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG baut sein kroatisches Werk, das sich in Jakovlje befindet, weiter aus. Bis zum Jahr 2026 soll der dortige Mitarbeiterstand auf 600 Beschäftigte anwachsen, so das Unternehmen. Der Spatenstich für den Werksausbau in Kroatien wurde am 23. Oktober 2023 in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der kroatischen Politik vorgenommen. Die Produktionsfläche des 2022 eröffneten Werkes zur Fertigung von Hightech-Komponenten für den Kabineninnenraum wird verdreifacht sowie ein zusätzliches Bürogebäude errichtet. Die Bauarbeiten werden im Juni 2024 abgeschlossen sein, bis Ende 2026 wird sich auch die Belegschaft auf 600 Mitarbeiter verdreifachen. Die FACC AG lässt sich das Projekt etwa 21 Millionen Euro kosten. „FACC ist ein führendes Luft- und Raumfahrtunternehmen und ein etablierter Partner der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie. Aufgrund vieler Faktoren haben wir die Entscheidung getroffen, hier den größten Produktionsstandort außerhalb Österreichs zu errichten. Diese hat sich als richtig erwiesen. Schon bei der Eröffnung 2022 haben wir angekündigt, das Werk bald zu erweitern. Ich freue mich sehr, dass wir uns nun in der Umsetzungsphase dieses für FACC wichtigen Meilensteins befinden“, betont CEO Robert Machtlinger. „Mit dem Ausbau unserer Kapazitäten am Standort Kroatien setzen wir mit einem Werk nach modernsten Standards neue Maßstäbe. Insbesondere aufgrund der hervorragend ausgebildeten Fachkräfte vor Ort und der sehr guten Anbindung an die Konzernzentrale ist dieser Standort für uns sehr attraktiv“, so FACC COO Andreas Ockel die wachsende Bedeutung dieses Standorts für das Produktionsnetzwerk der FACC.

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Bauarbeiten: Temporäre Änderung bei den Check-In-Schaltern in Zürich

Der Flughafen Zürich-Kloten führt im Winterflugplan 2023/24 einige Bauarbeiten durch. Diese betreffen auch einen Teil der Gepäckbänder im Bereich des Check-In-1. Dies hat zur Folge, dass insgesamt 23 Counter temporär nicht genutzt werden können. Die Gepäckförderanlagen im Check-in 1 des Flughafens Zürich haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und müssen ersetzt werden. In einem ersten Schritt werden zwischen Ende Oktober 2023 und März 2024 die 23 Anlagen im Norden des Check-in 1 ersetzt. Während des Winterflugplans 2024/25 folgen die Anlagen im Süden der Halle.  Die Arbeiten finden jeweils während des Winterhalbjahr statt, weil in dieser Zeit das Passagieraufkommen kleiner ist. Die betroffenen Schalterbereiche werden komplett abgesperrt und durch Bauwände abgetrennt. Lärm und Staubemissionen werden auf ein Minimum reduziert. Die Schalter für First-, Senator-, Star Gold und Business-Class-Passagiere der Lufthansa Group (Swiss, Edelweiss, Austrian, Brussels Airlines) und Croatia Airlines bleiben zwar im Check-in 1, werden in dieser ersten Bauphase jedoch vom Norden in den Süden der Halle verlegt. Die Schalter für die Economy-Class-Kundinnen und -kunden der Lufthansa Group (LHG) werden für die erste Bauphase komplett ins Check-in 3 verlegt. Dort wird die LHG nebst den Self-Bag-Drop-Schaltern und konventionellen Check-in-Schaltern auch PRM-, Familien- und Sportschalter anbieten. Vueling und Easy Jet werden temporär vom Check-in 3 ins Check-in 2, Reihe 3 verlegt. Außerdem wird in dieser Bauphase das Check-in für TAP Air Portugal vom Check-in 2 ins Check-in 1 verlegt.

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Flughafen Nürnberg organisiert Duty-Free-Verkauf neu

Der Flughafen Nürnberg und Smartseller stellen das Duty-Free-Angebot auf neue Beine. Die beiden Unternehmen gründen ein Joint-Venture. Gleichzeitig wird die Verkaufsfläche auf 1.200 Quadratmeter erweitert. Für den Betrieb der neuen „all yours“-Handelsfläche haben Smartseller und der Flughafen Nürnberg mit dem heutigen Tag ein neues Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gegründet. Beide Parteien sind jeweils mit 50 Prozent beteiligt, der Vertrag wird vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung zum 01. Januar 2024 in Kraft treten.

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Neuigkeiten im Münchner Winterflugplan 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 werden ab München 116 Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke, 43 Fernreiseziele sowie 13 innerdeutsche Destinationen angeboten. Platzhirsch Lufthansa legt einige neue Routen auf. Die Deutsche Lufthansa, größte Airline am Münchner Airport, bietet auch im Winter wieder neue Ziele an. Erstmalig wird Bangalore in Indien von der bayerischen Landeshauptstadt aus angeflogen. Die neue Langstrecke wird dreimal pro Woche mit einem Airbus A350, einem der modernsten Flugzeuge der Welt, bedient. Neben dieser neuen Langstrecke legt die Lufthansa auch neue Destinationen in Europa auf:  Oulu in Finnland wird zweimal pro Woche und Arrecife auf Lanzarote einmal pro Woche angeboten. Glasgow wird nach mehrjähriger Pause wieder einmal wöchentlich ins Programm aufgenommen und auch nach Marrakesch geht es ab München wieder zweimal pro Woche. Die von Lufthansa bereits im Sommer aufgenommen Langstreckenziele Peking und Schanghai werden im Winter fortgeführt. Die Strecken nach Bangkok und Los Angeles werden jetzt auch mit dem beliebten Airbus A380, dem größten Passagierflugzeug der Welt, bedient. Auch andere Fluggesellschaften bauen ihre Angebote aus. So fliegt SalamAir aus dem Oman bereits seit dem 30. September zweimal pro Woche nach Maskat und weiter nach Salalah. Ebenfalls zweimal wöchentlich geht es mit Uzbekistan Airlines nach Taschkent und die norwegische Fluggesellschaft Wideroe fliegt ab Januar 2024 auch im Winterflugplan nach Bergen. Ein besonderes Schmankerl bietet die neue Fluggesellschaft BeOnd an. Jeweils mittwochs und sonntags verbindet die maledivische Airline München mit Male und setzt dabei einen Airbus A319 mit einer reinen Business-Class-Bestuhlung ein. SmartLynx bietet zweimal pro Woche ihren Dienst in das

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Langstrecke: World2Fly fliegt für DER Touristik ab Bratislava

Der Reiseveranstalter Dertour bietet ab 24. Oktober 2023 Charterflüge, die von World2Fly durchgeführt werden, ab Bratislava an. Man nimmt Kurs auf Santa Clara, Punta Cana und Phu Couc. DER Touristik ist eine Tochtergesellschaft des deutschen Rewe Konzerns. Unter dieser Dachmarke sind mittlerweile die meisten touristischen Aktivitäten gebündelt. Auch in der Slowakei und Tschechien ist man aktiv. Da es ab Bratislava keine Langstreckenflüge auf der Linie zu diesen Zielen gibt, chartert man bei World2Fly. Die drei genannten Destinationen werden laut Reiseveranstalter über den Winter jeweils einmal pro Woche angeboten. Es handelt sich um keine Nonstopflüge, sondern um so genannte Direktflüge, die zumindest eine Zwischenlandung aufweisen können. Da man davon ausgeht, dass der Airbus A350-900 ab der slowakischen Hauptstadt nicht wirtschaftlich betrieben werden kann, gibt es zum Beispiel in Prag einen Zwischenstopp.

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Deutsche Bahn veräußert Arriva mit Milliarden-Verlust

Die Deutsche Bahn AG will einen Schlussstrich unter die internationale Expansionsstrategie, die unter dem ehemaligen Firmenchef Hartmut Mehdorn, der später auch an der Spitze der Air Berlin und der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH stand, ziehen. Für die Tochtergesellschaft Arriva hat man nach jahrelanger Suche einen Käufer gefunden. Mit der Übernahme von Arriva und Schenker wollte die Deutsche Bahn unter Hartmut Mehdorn und seinem Nachfolger Rainer Grube die Staatsbahn in einen internationalen Verkehrs- und Logistikkonzern umwandeln. Das Investment in das britische Verkehrsunternehmen, das bereits zum Zeitpunkt des Kaufs hochverschuldet war, stellte sich als Faß ohne Boden heraus. Dazu kommt, dass man mit der Übernahme des öffentlichen Busverkehrs auf Malta binnen 2,5 Jahren stolze 50 Millionen Euro verlocht hat. Die Zusammenarbeit wurde aufgelöst, wobei die Gelenksbusse, die für besonders viel Ärger gesorgt haben, noch jahrelang im Stadtgraben der Hauptstadt abgestellt waren. Seit einigen Jahren will sich die Deutsche Bahn AG von Arriva trennen, jedoch fand man erst jetzt einen Käufer. Der U.S.-Investor I-Squared Capital hat Donnerstagnacht einen Kaufvertrag unterschreiben. Das übernehmende Unternehmen legt für den britischen Konzern rund 1,6 Milliarden Euro auf den Tisch. Mit dem Closing wird im Jahresverlauf 2024 gerechnet. Die Zustimmungen von Aufsichtsrat, Bundesregierung (Eigentümer) und Kartellbehörden stehen noch aus. Der Erlös aus der Veräußerung von Arriva soll primär für die Rückzahlung von Schulden verwendet werden. Die DB AG steigt beim britischen Konzern übrigens mit kräftigen Verlusten aus, denn im Jahr 2010 legte man 2,7 Milliarden Euro auf den Tisch. Auch hat man den Schuldenberg von Arriva mitgekauft. Auch die

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Aerolineas Argentinas ordert 12 Embraer E195-E2

Die Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas hat sich für die Bestellung von 12 Regionaljets des Typs Embraer E195-E2 entschieden. Bereits im kommenden Jahr sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Der Carrier ist bereits langjähriger Stammkunde des brasilianischen Flugzeugbauers und hat derzeit unter anderem E190 im Einsatz. Die zusätzlichen Maschinen der größeren Variante E195-E2 sollen hauptsächlich für das weitere Wachstum verwendet werden. Laut Ankündigung sollen die 12 Regionaljets bis 2026 übergeben werden.

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Swiss und AUA ziehen sich aus Nürnberg zurück

Vor wenigen Wochen wurde durch einen Bericht von Aviation.Direct bekannt, dass sowohl Lufthansa als auch Swiss mit der Einstellung ihrer Flüge nach Nürnberg liebäugeln. Man befinde sich noch in der Evaluierungsphase. Nun ist die Entscheidung gefallen: Beide Strecken fallen weg. Damit verliert der Nürnberger Flughafen sowohl die Anbindung an das Drehkreuz Zürich als auch jene an Wien. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt und betroffene Passagiere, die bereits Tickets für den Winterflugplan 2023/24 haben, sollen auf andere Verbindungen der Lufthansa Group umgebucht werden.

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Toulouse: Erster Airbus A320neo in Transavia-Farben gesichtet

Vor wenigen Tagen hat auf dem Flughafen Toulouse der erste Airbus A320neo, der für Transavia bestimmt ist, den Paintshop verlassen. Die Maschine ist derzeit als F-WWDD provisorisch registriert und trägt somit bereits die Livery des Air-France-KLM-Billigfliegers. Nach langer Zeit wird Transavia wieder mit Airbus-Jets fliegen, denn derzeit unterhält man eine reine Boeing-737-Flotte. Zuletzt hatte man zwischen 2013 und 2015 vier Airbus A320 im Einsatz. Künftig wird man im großen Stil mit A320neo und A321neo fliegen, denn die Konzernmutter Air France-KLM hat eine Großbestellung, die auch Transavia und Transavia France beinhaltet, getätigt. Die niederländische Transavia betreibt derzeit 40 Boeing 737-800 und vier B737-700. Auf dem AOC von Transavia France sind momentan 66 B737-800 registriert. Damit ist man momentan noch ein reiner Boeing-Operator. Beim französischen Billigflieger wird in naher Zukunft ein Airbus A320neo zur Flotte stoßen. Dieser wird die Registrierung F-GNEO tragen. In den Niederlanden stehen die A321neo mit den künftigen Kennungen PH-YHA, PH-YHW, PH-YHX, PH-YHY und PH-YHZ zur Einflottung an. Mittelfristig werden die beiden Luftfahrtunternehmen Airbus-Jets im großen Stil einsetzen. Die Neuzugänge sind Teil einer 100 Flugzeuge umfassenden Order, die von Air France-KLM getätigt wurde. Weiters hat man sich Optionen für bis zu 60 weitere Maschinen der A320neo-Reihe gesichert. Transavia ist die Billigmarke des Air France-KLM-Konzerns. Diese unterteilt sich in zwei eigenständige Flugbetriebe, die in Frankreich bzw. den Niederlanden registriert sind. Die Homebase von Transavia France ist der Flughafen Paris-Orly und jene der niederländischen Schwestergesellschaft der Airport Amsterdam-Schiphol.

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