Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kaffee aufs Bein geschüttet: Lufthansa bietet 500 U.S.-Dollar Entschädigung an

Im Juli 2023 ist an Bord eines Lufthansa-Fluges von Frankfurt am Main nach Budapest ein Missgeschick passiert: Ein 19-Jähriger bestellte sich einen Kaffee, der beim Servieren von der Flugbegleiterin unabsichtlich auf die rechte Seite seines Unterkörpers verschüttet wurde. Nun bietet der Carrier dem jungen Kanadier eine Entschädigung in der Höhe von 500 U.S.-Dollar an. Das ist ihm aber nicht genug. Der Betroffene erhebt in kanadischen Medien schwere Vorwürfe gegen das Kabinenpersonal der Lufthansa. Die Flugbegleiterin habe sich lediglich kurz entschuldigt, jedoch dann den Bordverkauf ohne weitere Handlung fortgesetzt. Dadurch wäre es dem jungen Mann nicht möglich gewesen sofort den Waschraum aufzusuchen, da der Gang durch den Trolley blockiert war. Eigenen Angaben nach habe der Passagier durch das Missgeschick Verbrennungen zweiten Grades, die in einem ungarischen Krankenhaus behandelt wurden, erlitten. Während seinem Aufenthalt in Budapest wären die Verletzungen weitgehend verheilt, so dass er die Rückreise dann antreten konnte. CTV News berichtet, dass er gemeinsam mit seiner Mutter einen umfangreichen Schriftverkehr mit Lufthansa geführt habe. Noch am 15. September 2023 bestritt der Kundenservice der Lufthansa, dass es diesen Vorfall gegeben habe, denn man habe keine entsprechende Meldung von der Crew erhalten. Auch würde die Antwort auf eine Rückfrage, ob sich noch jemand daran erinnern könne, ausstehen. Der Betroffene legte anschließend abermals die medizinischen Unterlagen und Rechnungen, die er in Ungarn erhalten hat, vor. Nun bot Lufthansa eine Entschädigung in der Höhe von 500 Euro an und betonte, dass dies die Höchstsumme wäre, die man ohne Vorlage von Attesten und Rechnungen anbieten könne.

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Avion Express fliegt mit „Flynas-Resten“ für Air Malta

Die Fluggesellschaft Air Malta setzt weiterhin auf einen von Aviation Express Malta betriebenen Airbus A320. Dieser kommt auf diversen Strecken zum Einsatz. Seit 13. Oktober 2023 fliegt die 9H-MLO im Auftrag des staatlichen Carriers. Dieser weist eine Besonderheit auf. Zuvor war der ACMI-Anbieter mit dieser Maschine für Flynas unterwegs. Im Heckbereich sind noch immer Hinweise auf den Billigflieger aus Saudi-Arabien zu sehen. Die Fotos zeigen diesen Airbus A320 vor einem Umlauf Luqa-Wien.

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Diese Sicherheitsaufgaben erfüllen die Behörden bei Bombendrohungen

In den letzten Tagen sorgen Bombendrohungen, die sich gegen Flugzeuge sowie Airports richten, wiederkehrend für Evakuierungen und gesperrte Flughäfen. Zum Glück haben sich diese bislang allesamt als falscher Alarm herausgestellt. Den Urhebern, sofern diese ausgeforscht werden können, drohen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Die Sicherheit an Flughäfen und im Luftverkehr hat oberste Priorität, insbesondere angesichts der Bedrohung durch Bombendrohungen. Flughafenbetreiber, Polizei, Sicherheitsbehörden und Geheimdienste arbeiten eng zusammen, um in solchen Fällen effiziente Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Artikel werden die Schritte und Verfahren erläutert, die im Umgang mit Bombendrohungen ergriffen werden, und es wird auf die Zuständigkeiten und Gesetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingegangen. Darüber hinaus wird die Rolle von Sprengstoffhunden und die strafrechtlichen Konsequenzen für Bombendrohungen behandelt. Schritte bei Bombendrohungen an Flughäfen und im Luftverkehr Erhalt der Drohung: Bombendrohungen können auf verschiedene Arten eingehen, darunter telefonische Anrufe, E-Mails, schriftliche Mitteilungen oder soziale Medien. Die erste Herausforderung besteht darin, die Ernsthaftigkeit der Drohung zu bewerten. Informierung der Behörden: Der Flughafenbetreiber informiert umgehend die örtliche Polizei und Sicherheitsbehörden über die erhaltene Bombendrohung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind dies in der Regel die Bundespolizei bzw. die Kantonspolizei. Evakuierung und Sicherheitsmaßnahmen: Bei einer als glaubwürdig erachteten Bombendrohung werden Evakuierungsmaßnahmen ergriffen. Dies umfasst die Räumung von Terminals, Flugzeugen und anderen gefährdeten Bereichen. Gleichzeitig werden Sicherheitskontrollen verstärkt und der Flugverkehr vorübergehend eingestellt. Experten und Sprengstoffhunde: Spezialisierte Einheiten, darunter Bombenentschärfer und Sprengstoffhunde, werden hinzugezogen. Die Experten sind in der Lage, verdächtige Gegenstände zu identifizieren und gegebenenfalls zu entschärfen. Sprengstoffhunde unterstützen bei der Suche nach

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Ab Wien und Stuttgart: Air Cairo nimmt Sharm el Sheikh auf

Die Fluggesellschaft Air Cairo wird im Sommerflugplan 2024 ab Sharm el Sheikh auch Kurs auf Stuttgart und Wien nehmen. In der österreichischen Bundeshauptstadt tritt man mit Wizz Air in den direkten Wettbewerb. Ab 31. März 2024 will Air Cairo einmal wöchentlich zwischen Sharm el Sheikh und Wien fliegen. Am 2. April 2024 folgt die neue Route nach Stuttgart, die zweimal pro Woche bedient werden soll. Auf bestehenden Routen stockt man die Frequenzen auf.

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Fraport USA gewinnt Center-Management-Konzessionen in Washington

Fraport USA, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Fraport AG, hat sich im Bieterverfahren um die Center-Management-Konzessionen an den Flughäfen Washington Dulles International Airport (IAD) und Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) durchgesetzt. Die beiden Flughäfen dienen als Gateways für die US-amerikanische Hauptstadt. Der neue Zehnjahresvertrag wurde mit der Metropolitan Washington Airports Authority (MWAA) als zuständiger Flughafenbetreiberin abgeschlossen und tritt im Januar 2024 in Kraft. „Der Gewinn dieser Konzessionen spiegelt unseren langjährigen Erfolg bei der Umsetzung unseres Center-Management-Ansatzes wider. Mit dem Abschluss des neuen Vertrags für die beiden Hauptstadtflughäfen bauen wir unser attraktives Portfolio an US-Flughäfen weiter aus. Gemeinsam mit der MWAA wollen wir die Prozesse weiter optimieren und den Passagieren an beiden Gateways ein modernes und vielfältiges Shopping- und Restauranterlebnis bieten“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Fraport USA ist von der MWAA mit der Vermarktung und Entwicklung der Retail- und F&B-Flächen an den beiden Luftverkehrsdrehkreuzen in Washington D. C. beauftragt. Jeder Flughafen verfügt über rund 11.000 Quadratmeter Konzessionsfläche. Sabine Trenk, CEO von Fraport USA, sagte: „Wir werden uns darauf konzentrieren, das Flughafenerlebnis für die Passagiere weiter zu verbessern, indem wir die Einzigartigkeit dieser Hauptstadtregion nutzen. Dabei werden wir auch kleinere Unternehmen aus der Region unterstützen, damit die Passagiere schon vor dem Abflug oder bei der Ankunft das typische Flair von Washington D.C. genießen können. Wir sind stolz darauf, dass wir die Möglichkeit haben, unser innovatives und erstklassiges Einzelhandelsprogramm in Dulles und Ronald Reagan National umzusetzen.“

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Emirates mit neuen Amenity-Kits mit Wildtier-Motiven

Seit wenigen Tagen erhalten Emirates-Passagiere in der Economy-Class neue Amenity-Kits, die in Kooperation mit United for Wildlife auf die acht am stärksten bedrohten Wildtierarten aufmerksam machen. Laut Statistiken von United for Wildlife werden weltweit jeden Tag 100 Elefanten gewildert. Ändert sich das in Zukunft nicht, könnten die Elefanten bis 2025 in freier Wildbahn ausgestorben sein. Außerdem gibt es nur noch 30.000 Spitzmaulnashörner in freier Wildbahn – zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es noch 500.000. Pangoline sind die am meisten gehandelten Säugetiere der Welt. David Fein, Co-Vorsitzender von United for Wildlife, erklärt: „Der illegale Handel mit Wildtieren ist ein internationales organisiertes Verbrechen, das viele einzigartige Tierarten auf der ganzen Welt in alarmierendem Tempo zum Aussterben bringt. Fluggesellschaften und andere Transportunternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der Unterbrechung der Lieferketten der Händler. Emirates hat bei der Bekämpfung dieser globalen Bedrohung stets Führungsstärke und Engagement bewiesen. Wir freuen uns, dass die neuen Amenity Kits von Emirates jetzt an Bord sind und hoffen, dass sie Passagiere inspirieren und informieren.“

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Wien: Fachkongress Aviation Event geht am 9. November 2023 über die Bühne

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die erste Auflage des Aviation Event am Flughafen Wien-Schwechat wiederholt abgesagt werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn am 9. November 2023 wird der internationale Fachkongress über die Bühne gehen. Internationale Luftfahrtexperten, Vertreter von Flughäfen, Airlines, Dienstleistern und Technologieunternehmen kommen am 9. November 2023 beim „Aviation-Event 2023 VIE“ am Flughafen Wien zusammen. Gäste erwarten spannende Keynotes etwa von Claudia Plakolm, Staatssekretärin für Jugend und Zivildienst, Olivier Jankovec, Director General of ACI Europe, Charles Schlumberger, Lead Air Transport Specialist of The World Bank, Francesco Sciortino, COO von Austrian Airlines und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Das Event dient als Diskussionsplattform zu Chancen und Herausforderungen in der Luftfahrt, Markttrends, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Stattfinden wird das Event im AirportCity Space, dem hochmodernen Eventzentrum am Flughafen Wien. „Internationaler Branchendiskurs am Flughafen Wien: Beim „Aviation-Event 2023 VIE“ diskutieren namhafte Experten in unserer topmodernen Eventlocation AirportCity Space über globale Entwicklungen in der Luftfahrt. Nach der COVID-19 Pandemie stehen die Zeichen wieder auf Wachstum, Klimaschutz und Digitalisierung haben dabei hohe Priorität. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit interessierten Gästen zu den aktuellen Entwicklungen in der Luftfahrtbranche“ erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu. Marcel Riwalsky, CEO, Aviation-Event: “VIE ist das Aviation- und Medienhighlight am Ende des Jahres 2023 mit einem fachlich-fundierten Ausblick von Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger und vielen anderen Aviation-Top-Entscheidern sowie Journalisten auf das Aviation-Jahr 2024.”

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Winter 2023/24: Zürich mit neuen Strecken und Beond auf die Malediven

Im Winterflugplan des Flughafens Zürich-Kloten, der Ende dieses Monats beginnt, gibt es einige Neuigkeiten. Beispielsweise wird die Neugründung Beond an den Start gehen und Direktflüge (mit Tankstopp) auf die Malediven aufnehmen. Neu fliegt Edelweiss ab dem 22. November2023 jeweils mittwochs und sonntags nonstop nach Bogotá, weiter nach Cartagena und von dort nonstop nach Zürich. Das immer beliebtere südamerikanische Land rückt damit näher an die Schweiz. Ab Februar bis Ende März 2024 stehen außerdem neu Ivalo und Kuusamo in Finnland im Winterflugplan der Edelweiss. Die Swiss fliegt nach vierjähriger Pause wieder viermal in der Woche nach Bremen. Außerdem werden die Ziele Düsseldorf, Hamburg und Hannover häufiger bedient. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die portugiesischen Städte Lissabon und Porto, die auch EasyJet und TAP mehrmals die Woche bedienen. Im Vergleich zum letztjährigen Winterflugplan 2022/23 wird dieses Jahr zusätzlich das Angebot nach Bukarest sowie Prag ausgebaut. Ebenfalls werden unter anderem die Städte Amsterdam (durch KLM), Oslo (durch Swiss und SAS) und Rom (durch ITA) häufiger bedient als im letztjährigen Winterflugplan. Weiter baut die Swiss ihr Langstreckenangebot aus und erhöht im Winterflugplan die Frequenzen nach Shanghai (von 3 auf 6/7), Singapur (von 6 auf 7/7) und Kairo (von 4 auf 7/7). Im Sommerflugplan bediente der Home-Carrier Miami mit einem täglichen Flug. Im Winterflugplan wird er die Strecke überwiegend zweimal täglich bedienen und ist damit auf dieser Strecke zurück auf Vorkrisenniveau.  Air Malta verstärkt die Verbindungen nach Malta mit neun statt bisher sieben Flügen pro Woche und Croatia Airlines erhöht erstmals die Frequenzen nach Pula und

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Belfast: Ryanair-UK-B737 musste wegen defekter Tür rücklanden

Wegen einer nicht korrekt verschlossenen Tür musste Ryanair-UK-Flug RK178 am 17. Oktober 2023 kurz nach dem Start in Belfast eine Rücklandung absolvieren. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die G-RUKF sicher verlassen. Passagiere behaupten, dass die Kabinenbesatzung bemerkt hatte, dass eine der Türen nicht ordnungsgemäß verschlossen sein soll. Die Boeing 737-800 wäre dennoch gestartet. In der Luft wäre es zu starkem Lärm und Luftzug gekommen. Dies hätte auch zur Folge gehabt, dass die Cockpit-Crew die Flugbegleiterin, die über die Sprechanlage informieren wollte, gar nicht hören konnte. Anschließend soll sie versucht haben direkt ins Cockpit zu gelangen, jedoch wurde ihr kein Einlass gewährt. Die Piloten erhielten im Cockpit aber eine Warnmeldung, dass eine der Türen nicht ordnungsgemäß verschlossen ist. Der Steigflug wurde sofort abgebrochen und rund 18 Minuten nach dem Start konnte der von Ryanair UK betriebene Mittelstreckenjet sicher auf dem Flughafen Belfast aufsetzen. Die Fluggesellschaft selbst spricht von einem „kleinen technischen Problem“. „Dieser Flug von Belfast nach Edinburgh kehrte kurz nach dem Abflug zum internationalen Flughafen Belfast zurück, da es ein kleines technisches Problem mit dem Flugzeug gab. Ryanair entschuldigt sich aufrichtig bei allen betroffenen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, so das Luftfahrtunternehmen.

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BKA warnt Fluggesellschaften vor Anschlagsgefahr

Am Angesicht des von der Hamas angezettelten Krieges in Israel warnt das deutsche Bundeskriminalamt die ab Deutschland tätigen Fluggesellschaften vor „besonderer Gefährdung“ und „erhöhten Risiken“ für den Luftverkehr. In den letzten Tagen ist es wiederholt zu Bombendrohungen gegen Airlines und Flughäfen gekommen. Das BKA warnt laut der deutschen Bildzeitung, die aus der aktuellen BKA-Lageeinschätzung zitiert, dass eine besondere Gefährdung speziell für Fluggesellschaften im Zusammenhang mit den Terroranschlägen gegen Israel besteht.

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