Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Southwest Airlines hat B737 Nummer 1.000 übernommen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest gilt als besonders treuer Boeing-Kunde. In der langjährigen Firmengeschichte hat man besonders viele B737 in verschiedenen Varianten ab Werk übernommen. Bislang 1.000 Stück, um genau zu sein. Der U.S.-amerikanische Hersteller verpasste der Jubiläumsmaschine aus diesem Anlass sogar eine Gedenkplankette, die direkt neben dem Typenschild angebracht wurde. Auf dieser ist zu lesen: „1.000th Boeing 737 delivered to Southwest Airlines September 2023“. Das betroffene Flugzeug trägt die Registrierung N8885Q und ist eine Boeing 737-Max-8, die am 29. September 2023 übernommen wurde. Abgesehen Boeing 717, die man bedingt durch die Übernahme von AirTran/ValuJet kurzzeitig in der Flotte hat, setzt Southwest Airlines seit der Firmengründung ausschließlich auf Boeing 737. Das Unternehmen ist derzeit der weltgrößte Operator dieser Reihe. Derzeit verfügt man über 386 B737-700, 201 B737-800 und 204 B737-Max-8. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 192 B737-Max-7 und 261 B737-Max-8. Der U.S.-amerikanische Hersteller hofft bereits auf Nachbestellungen…

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Flughafen Köln/Bonn mit hoher Herbst-Nachfrage

Der Flughafen Köln/Bonn rechnet damit, dass der Airport während der laufenden Herbstferien 2023 stark nachgefragt sein wird. Besonders viele Gäste hatte man bereits am Freitag, den 29. September 2023. Der Airport wurde am ersten Wochenende von etwa 200.000 Passagieren genutzt. Die beliebtesten Ferienziele sind die Türkei, Spanien und Italien, die meisten Reisenden fliegen nach Antalya oder Palma. Beliebte Destinationen sind auch Istanbul und London. Im Oktober erwartet der Flughafen insgesamt erneut über eine Million Passagiere. „Wir freuen uns, dass sich der Aufwärtstrend der Sommerferien in den Herbstferien fortsetzt und die Reiselust ungebrochen ist“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Insgesamt hat sich die Zahl der Fluggäste sehr positiv entwickelt, in den zurückliegenden Monaten Juli, August und September konnten wir jeweils über 1 Million Passagiere begrüßen. Auch im Oktober werden wir diese Marke wieder knacken“, so Schmid. Bereits im Herbst 2022 waren etwa 80 Prozent des Passagierniveaus von 2019 erreicht worden, jetzt sind es in den Herbstferien sogar 87 Prozent.

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Ural Airlines will Airbus A320 vom Acker ausfliegen

Jener Airbus A320, der am 12. September 2023 aufgrund eines technischen Problems in einem Acker in Russland gelandet ist, soll nun dort wieder starten und zu einem Flughafen überstellt werden. Laut Ural Airlines habe man die Triebwerke an Ort und Stelle überprüft und festgestellt, dass diese nicht überholt werden müssten. Somit wäre es die einfachste und billigste Lösung den Mittelstreckenjet, der sich seit der Notlandung weiterhin auf dem russischen Acker befindet, dort einfach zu starten. Techniker der Airline hätten den Triebwerksstrombereich bereits von Erde, Stroh und sonstigem Unrat befreit. Im Anschluss habe man die Antriebe und das Flugzeug akribisch genau untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass einem Start auf dem Acker nichts im Wege stehen könnte. Zuvor will man aber noch einige Komponenten sowie das Fahrwerk genauer unter die Lupe nehmen. Auch zieht Ural Airlines in Erwägung, dass die Sitze ausgebaut werden könnten. Dies soll das Startgewicht des Airbus A320 verringern. Bislang hat man nämlich keine Erfahrungen wie eine Maschine dieses Typs auf unbefestigtem Grund, um genau zu sein auf einem Feld, gestartet werden kann. Die Maschine mit der Registrierung RA-73805 musste am 12. September 2023 eine Notlandung auf einem Acker nahe Novosibirsk absolvieren. Die Maschine befand sich eigentlich auf dem Weg von Sotschi nach Omsk. Aufgrund des Ausfalls des Hydrauliksystems wollte man nach Novosibirsk ausweichen. Allerdings reichte das Kerosin nicht mehr aus, weshalb der Kapitän von Flug U61383 entscheiden musste, dass eine Notlandung auf einem Feld absolviert werden muss. Diese ist auch gelungen, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder

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EU-Kommission blockiert Etravali-Übernahme – Ryanair erfreut

Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme von Etraveli durch Booking.com vorerst nicht freigegeben. Davon zeigt sich der Billigflieger Ryanair in einer Aussendung erfreut, denn dieser befürchtet, dass andernfalls ein großer OTA entstehen würde. Seit vielen Jahren geht Ryanair gerichtlich gegen so genannte Online-Travel-Agens, die Screen-Scraping nutzen, vor. Man begrüßt die Vorläufige Untersagung der Übernahme von Etraveli durch Booking.com, denn der Lowcoster ist der Ansicht, dass der Zusammenschluss dazu führen könnte, „dass mehr Verbraucher überhöhte Preise für ihre Flüge zahlen müssten, wenn die beiden digitalen Giganten fusionieren dürften“.

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Star-Alliance-Gründungsmitglied SAS wechselt ins Skyteam

Die Fluggesellschaft SAS ist eines der Gründungsmitglieder der Luftfahrtallianz Star Alliance. Nun gab man aber bekannt, dass man austreten wird und in das Skyteam wechseln wird. Hintergrund ist auch, dass sich ein Konsortium rund um Air France-KLM beteiligt. Die Star Alliance wurde im Jahr 1997 von United Airlines, Thai Airways, Lufthansa, Air Canada und eben SAS gegründet. Mittlerweile gilt das Bündnis als das weltweit größte seiner Art. Das skandinavische Mitglied wird in absehbarer Zeit ins Skyteam, das seit dem Jahr 2000 besteht wechseln. SAS-Chef Anko van der Werff nannte noch keinen konkreten Zeitpunkt für den Allianzwechsel. Dies werde zu gegebener Zeit geschehen, so der Manager im Zuge der Bekanntgabe an welchen Bieter der Zuschlag im Verkaufsverfahren ereilt wurde. Dieser wäre an das Konsortium, das das höchste Gebot abgegeben habe, ergangen. Air France-KLM wird künftig 19,9 Prozent an SAS erhalten. Die weiteren Anteile verteilen sich wie folgt: Staat Dänemark 25,8 Prozent, Castlelake 32 Prozent, Lind Invest 8,6 Prozent und der Rest soll als Streubesitz an zahlreiche Gläubiger verteilt werden. Der Staat Schweden sowie die Familie Wallenberg, die momentan noch signifikante Aktionäre sind, werden künftig nicht mehr beteiligt sein. Die Folge aus dieser neuen Eigentümerstruktur ist, dass sich SAS neu ausrichten wird. Dazu zählt eben auch, dass man ins Skyteam wechselt. Air France-KLM-Chef Benjamin Smith bezeichnete den Zuschlag an das Konsortium, in dem der von ihm geleitete Konzern vertreten ist, als wichtigen Tag für SAS. In der Vergangenheit wurde das skandinavische Luftfahrtunternehmen als Übernahmekandidat für Lufthansa gehandelt. Immer wieder gab es Branchengerüchte,

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TSA warnt: Haustiere haben im Röntgenscanner nichts verloren

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist die Mitnahme von Haustieren auf Flugreisen nicht nur weitverbreitet, sondern unter bestimmten Umständen gibt es sogar ein Anrecht darauf, dass Tiere zur emotionalen Unterstützung mitgenommen werden dürfen. Dass Hunde und Katzen nicht durch die Handgepäckscanner geschickt werden dürfen, ist eigentlich logisch, wird aber häufig missachtet. Viele U.S.-amerikanische Carrier erlauben die Mitnahme von kleinen Haustieren, die in einer Transportbox unter dem Vordersitz verstaut werden können. Es gibt aber einige wenige Ausnahmen, die generell den Transport von Tieren in der Kabine nicht gestatten. Hier gibt es aber ein Schlupfloch, denn Blinden- und Assistenzhunde sowie „emotionale Begleiter“ dürfen so gut wie immer mitgenommen werden. Letzteres wird gelegentlich ausgenutzt, denn es ist schon vorgekommen, dass riesige Würgeschlangen als „emotionale Begleittiere“ deklariert wurden. Während man mit einem kleinen Hund oder einer kleinen Katze gute Karten hat damit durchzukommen, ist es wohl wenig verwunderlich, dass sich die Airline bei großen Schlangen und besonders bei Nagetieren wenig kulant zeigen wird. Dazu kommen noch Fluggäste, die meinen ihr Tier „inoffiziell“ mitnehmen zu müssen. Sprich es wird einfach in einem Handgepäckstück verstaut und dann wird es schon niemandem auffallen. Dass diese Art der Beförderung für das kleine Haustier sicherlich nicht angenehm ist, liegt auf der Hand. Allerdings warnt nun auch die Transportsicherheitsbehörde TSA davor Haustiere einfach durch die Handgepäckscanner zu schicken. Laut einer Erklärung der TSA sollen sich Passagiere mit der Transportbox bei einem Beamten der Sicherheitskontrolle melden. Dieser nimmt dann die Sicherheitskontrolle vor. Die TSA schreibt aber auch, dass eine Vielzahl

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Düsseldorf könnte letzte USA-Strecke verlieren

Der Flughafen Düsseldorf konnte schon bald ganz ohne Flugverbindung in die Vereinigten Staaten von Amerika dastehen, denn Delta Air Lines beabsichtigt die Atlanta-Strecke zum 26. Oktober 2023 einzustellen. Einst unterhielten LTU, Lufthansa und Air Berlin zahlreiche USA-Strecken ab Düsseldorf. Davon ist nichts mehr übrig. Lediglich die am 10. Mai 2023 reaktivierte Anbindung an das Drehkreuz Atlanta. Damit ist aber bald wieder Schluss. Der Verkauf von Flugscheinen nach dem 26. Oktober 2023 wurde bereits eingestellt. Der Düsseldorfer Flughafen ist der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Man verweist darauf, dass die Route eine hohe Auslastung von weit über 90 Prozent habe und will mit Delta Air Lines nochmals verhandeln.

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Airbus: Christian Scherer zum Leiter der Verkehrssparte befördert

In der vergangenen Woche hat der europäische Flugzeugbauer Airbus bekanntgegeben, dass der momentane Verkaufsleiter Christian Scherer künftig als CEO der Verkehrsflugzeugsparte fungieren wird. „Seit 2019 sind die Führungspositionen von Airbus und seinem Verkehrsflugzeuggeschäft zusammengelegt, was in einer Zeit zahlreicher Krisen und Veränderungen für eine einheitliche und schnelle Umsetzung sorgt. Airbus hat sich nun auf einen klaren Kurs begeben, der mit seinem Ziel „Pioneering sustainable aerospace for a safe and united world“ übereinstimmt. Wenn wir Christian die Rolle des CEO für den Bereich Verkehrsflugzeuge übertragen, können wir uns noch stärker auf den Erfolg unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts konzentrieren, während ich mich ganz auf die Steuerung von Airbus in einem komplexen und sich schnell entwickelnden globalen Umfeld konzentrieren kann“, sagte Guillaume Faury, CEO von Airbus. „Christian und ich haben in den letzten fünf Jahren Hand in Hand gearbeitet, und das werden wir auch in dieser neuen Konstellation tun. Ich bewundere Christians Geschäftssinn und freue mich, gemeinsam mit ihm die ehrgeizigen Ziele von Airbus zu verwirklichen.“ „Es ist eine Ehre und eine große Freude, in einer für unsere Branche so kritischen Zeit an die Spitze unseres Verkehrsflugzeuggeschäfts berufen zu werden“, sagte Christian Scherer. „Ich werde meine Leidenschaft und die des Team Airbus in den Dienst unserer Kunden stellen, um unsere operativen Ziele zu erreichen, während wir daran arbeiten, unseren Erfolg zu konsolidieren, uns kontinuierlich zu verbessern und die Zukunft unserer Produkte und Dienstleistungen vorzubereiten. Dabei werden wir eng mit unseren Partnern und Zulieferern weltweit an unserem gemeinsamen Fahrplan zur Dekarbonisierung der Luftfahrt arbeiten.“

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Sanierung: Flughafen Amsterdam investiert drei Milliarden Euro

Der größte Flughafen der Niederlande, Amsterdam-Schiphol, wird zwischen 2024 und 2027 rund drei Milliarden Euro in die Infrastruktur investieren. Unter anderem sollen der Flugsteig C, der Gepäckkeller, die Klimatisierungssysteme, die Gehwege, die Flugzeugpositionen und die Rollwege renoviert werden. Es gilt als offenes Geheimnis, dass der Schiphol Airport so einiges an Investitionsrückstau hat. Das liegt auch daran, dass man über Jahre hinweg bestrebt war jährlich mehr Passagiere abfertigen zu können. Es wurde also immer nur kosmetisch erneuert. Unter anderem der Umstand, dass die Regierung die Anzahl der jährlichen Flugbewegungen deckelt, führt nun zu einem Umdenken. Künftig will man in Schiphol mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Firmenchef Ruud Sondag sagte unter anderem, dass dieser Wandel auch notwendig wäre, um die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsziele erreichen zu können. Er räumte auch ein, dass die eine oder andere Einrichtung des Flughafens mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Im Rahmen des Erneuerungsplans sollen die Lounges 1 und 2 saniert werden. Auch sollen die angebotenen Dienstleistungen verbessert werden. Man will 200 Gehwege und Aufzüge austauschen. Auch 18 Fluggastbrücken werden als Altersgründen ausgetauscht. Der renovierte Flugsteig A soll voraussichtlich im Jänner 2024 fertiggestellt werden. Anschließend wird die Sanierung des Bereichs C ausgeschrieben. Die Gepäckanlage soll erneuert werden. Dies schließt auch ein, dass ein neuer Gepäckkeller erreichtet wird. Man behält sich auch vor, dass darüber ein neuer Terminal gebaut werden könnte. Weitere Punkte der Sanierung: Fertigstellung des Doppelrollbahnprojekts zur Verbesserung der Sicherheit auf der Luftseite, verstärkte Instandhaltung von Asphalt und Beton auf dem Flughafengelände, Änderungen an Straßen

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Nürnberg: Dan Air erstmals für Schüleraustausch genutzt

Vor einigen Monaten ist die rumänische Fluggesellschaft Dan Air ins Liniengeschäft eingestiegen. Unter anderem verbindet man Brasov mit Nürnberg. Nun ist im Rahmen eines Schüleraustausches erstmals eine Schülergruppe eingeflogen worden. Zum ersten Schüleraustausch zwischen dem Honterus-Gymnasium im rumänischen Braşov und dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium in Nürnberg reiste eine Schulklasse mit zwei Betreuerinnen an Bord der Dan Air an und wurde am Airport Nürnberg von Stadtrat Werner Henning begrüßt. Die Jugendlichen aus der mit Nürnberg eng befreundeten Kommune in Rumänien sind bei Familien aus der Region untergebracht und werden am Unterricht ihrer Gastschule teilnehmen. Zum Gegenbesuch reisen Nürnberger Schülerinnen und Schüler im Winter nach Braşov. Seit dem Frühsommer fliegt Dan Air von Nürnberg ins rumänische Brașov. Ab dem Winter erhöht die Airline die Verbindung nach Braşov sogar von einem auf zwei wöchentliche Flüge. Eine gute Nachricht für Städte- und Geschäftsreisende und vor allem für die große Community mit rumänischen Wurzeln in der Metropolregion Nürnberg, die das Angebot für gegenseitige Besuche von Familien und Freunden nutzen.

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