Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Airbus A350-1000: Ethiopian setzt auf neues IFE-System

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat angekündigt, dass man in das Bord-Entertainment-System investieren wird. Zunächst soll das Avant-Up-Inflight-System auf den zur Auslieferung anstehenden Airbus A350-1000 zum Einsatz kommen.  Thales‘ Avant Up verfügt über neue OPTIQ 4k QLED HDR-Displays. Es bietet zwei Bluetooth-Verbindungen und integriertes WLAN, sodass Passagiere mehrere Geräte koppeln können. OPTIQ ist mit USB-A- und USB-C-Ladeanschlüssen im Bildschirm ausgestattet, die den Passagieren während des Fluges bis zu 70 Watt bieten, um ihre Ohrhörer, Telefone, Tablets oder Laptops aufzuladen.  Bruno Guinamand, Regional Vice President von Thales Inflyt Experience, sagte: „Ethiopian vertraut Thales seit mehr als einem Jahrzehnt als Lieferanten für Inflight-Unterhaltung und nun auch dafür, ihre neuen A350-1000-Flugzeuge mit der neuesten Avant Up IFE-Lösung auszustatten. Thales‘ Avant Up bringt Ethiopian die neuesten Verbrauchertechnologien und Fähigkeiten in das Flugzeug. Die Kombination unserer Optiq 4K QLED HDR-Displays, preisgekrönten dynamischen Stromversorgung und digitalen Dienste der nächsten Generation wird außergewöhnliche Erlebnisse für die Passagiere von Ethiopian schaffen.“ 

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Marathon Airlines fliegt mit noch mehr Embraer-Jets für Air Serbia

Die Fluggesellschaften Air Serbia und Marathon Airlines beabsichtigen im Sommerflugplan 2024 ihre Kooperation zu erweitern. Bis zu sechs Embraer-Jets soll das griechische Luftfahrtunternehmen dann im Auftrag des serbischen Staatscarriers betreiben. Bereits jetzt ist Marathon Airlines im Rahmen von Wetlease-Verträgen mit zwei Embraer 195, einem E190 und einem E175 für Air Serbia unterwegs. Der zuletzt genannte Maschinentyp soll noch vor Ende 2023 durch einen weiteren Embraer 195 abgelöst werden. Laut dem serbischen Luftfahrtunternehmen handelt es sich um eine Übergangslösung. Gegen Jahresanfang 2024 soll dann ein vierter E195 im Auftrag von Air Serbia in die Luft gebracht werden. Gegenüber Aviation Week erklärt Jiri Marek, Geschäftsführer des serbischen Luftfahrtunternehmens, dass mit Marathon Airlines fünf bis sechs Maschinen für den Sommerflugplan 2024 vereinbart sind. Die genaue Anzahl würde aber davon abhängen, ob es den Griechen gelingt das benötigte Fluggerät aufzutreiben. Weiters betont er, dass man angesichts der Triebwerksprobleme, unter denen die E2-Serie leidet, mit dem Einsatz der E1-Modelle “sehr zufrieden” wäre.  Generell befindet sich Air Serbia derzeit auf einem starken Wachstumskurs. Diesen bewerkstelligt man auch, aber nicht ausschließlich, mit Hilfe von angemieteten Maschinen. Besonders im Turboprop-Bereich lässt man sich häufig gegen Entgelt von anderen ATR-Betreibern aushelfen. Größere Bestellungen für die Expansion sind angedacht, jedoch verhält sich Air Serbia diesbezüglich noch zurückhaltend und greift – wie am Beispiel der Langstreckenflotte ersichtlich – durchaus auch auf Gebrauchtflugzeuge zurück.

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Lufthansa Technik startet Leap-1B-Services

Lufthansa Technik hat mit CFM ein so genanntes Branded Service Agreement für die Triebwerke Leap-1A und Leap-AB unterschrieben.   Das Unternehmen verfügt bereits über umfangreiche Erfahrungen mit dem Muster LEAP-1A, das es seit vier Jahren betreut und eine Vielzahl von Kunden bedient – von Fluggesellschaften über Leasinggeber bis hin zu den OEMs. Lufthansa Technik bietet MRO-Lösungen für die spezifischen Bedürfnisse der Kunden an, die von Cyclean Engine  Wash, über Housekeeping Services, Mobile Engine Services und Quick Turns bis hin zu Performance Restoration Workscopes reichen. Der Fokus liegt nun auf schnellem Kapazitätswachstum.  „Die Einführung des ersten CFM LEAP-1B Triebwerks bei Lufthansa Technik in den kommenden Wochen ist ein wichtiger Meilenstein für unser offenes LEAP MRO-Netzwerk. Als unser erster CBSA-Partner hat Lufthansa Technik bereits umfangreiche Erfahrungen mit dem Triebwerk gesammelt, und wir sind sehr zuversichtlich, dass das Unternehmen erstklassigen MRO-Support leisten wird“, sagte Gaël Méheust, Präsident und CEO von CFM International. 

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Air Asia X überrascht mit starken Quartalszahlen

Die hauptsächlich auf der Langstrecke aktive Billigfluggesellschaft Air Asia X konnte im dritten Quartal 2023 einen Gewinn in der Höhe von 12,9 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Das Management beziffert den Umsatz mit rund 139 Millionen U.S.-Dollar. Auch hatte man erheblich mehr Fluggäste an Bord. Der Carrier gibt an, dass im dritten Quartal des laufenden Jahres 807.000 Passagiere befördert wurden und die Kapazität um 24 Prozent ausgebaut werden konnte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnten damit mehr als zehnmal so viele Reisende geflogen werden. Mit ihrer aktuellen Flotte von 17 Airbus A330-300 und einem noch ausstehenden Auftrag über 15 A330-900 kann sich Air Asia X nun auf die Suche nach künftigen Einsatzmöglichkeiten für ihre Flotte konzentrieren.   „Unsere Strategie, die Erholung des Unternehmensnetzwerks zu verbessern und die Erträge entsprechend der Nachfrage in unseren Kernmärkten zu steigern, hat weiterhin Priorität“, erklärt Chief Executive Officer Benyamin Ismail. AirAsia X freut sich, mitteilen zu können, dass in den vergangenen 12 Monaten alle wichtigen Geschäftskennzahlen weiterhin die Erwartungen übertroffen haben, auch wenn sich die Reisenachfrage nach dem anfänglichen Boom aufgrund des Nachholbedarfs normalisiert hat.“   Auch ist es Air Asia X nun gelungen das Insolvenzverfahren zu verlassen. Man befand sich über zwei Jahre lang in einem PN17-Verfahren. Noch im Juli 2023 lehnte das Gericht einen entsprechenden Antrag ab. Nun sahen die Richter, auch unter dem Eindruck der jüngsten Finanzzahlen, die Situation anders und haben den Carrier aus dem Insolvenzverfahren entlassen.

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BGH: Wer keine frühestmögliche Ersatzbeförderung anbietet, muss entschädigen

Eigentlich sind die Rechte, die Passagiere aufgrund der EU-Verordnung 261/2004 klar definiert. Eigentlich, denn manche Airlines interpretieren diese sehr speziell. Der Bundesgerichtshof entschied am 22. November 2023 neuerlich, dass Passagiere bei Unregelmäßigkeiten das Recht auf einen Ersatzflug zum frühestmöglichen Zeitpunkt haben. Bei vielen Fluggesellschaften ist es gängige Praxis, dass die Umbuchung auf andere Fluggesellschaften und/oder andere Allianzen verweigert wird. Nur eigene Flüge würden in Frage kommen. Dies ist rechtswidrig, haben unter anderem der Europäische Gerichtshof und der österreichische OGH bereits in mehreren Verfahren entschieden. Der deutsche Bundesgerichtshof musste sich mit einem Flug, der Anfang 2020 wegen einer Unwetterwarnung gestrichen wurde, befassen. Die Kläger wollten von Keflavik nach München fliegen. Die Umbuchung auf eine Flugverbindung, die noch am gleichen Tag – wohlgemerkt nach dem Unwetter – stattgefunden hätte, wurde verweigert. Stattdessen mussten die Reisenden noch zwei weitere Tage in Island bleiben. Die Airline war der Ansicht, dass es überhaupt keinen Sinn gemacht hätte, wenn auf den stattgefundenen Flug am gleichen Tag umgebucht worden wäre, denn eine Ankunftsverspätung von drei Stunden wäre nicht zu vermeiden gewesen. Unter Berufung auf außergewöhnliche Umstände (Unwetter) hat man auch die Auszahlung von Entschädigungsleistungen verweigert. Weiteres Argument: Bei Ersatzflügen würden nur jene in Frage kommen, die eine Ankunft mit weniger als drei Stunden Verspätung ermöglichen würden. Mit dieser Argumentation obsiegte die Fluggesellschaft in den Vorinstanzen. Die Kläger haben aber nicht locker gelassen und sind bis vor den BGH gezogen. Dieser sieht die Angelegenheit gänzlich anders und hat zu Gunsten der Passagiere entschieden. Maßgeblich für die Entscheidung war,

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Michael O’Leary findet Kartellverfahren in Italien „lächerlich“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Italien seit einigen Monaten Ärger mit dem Bundeskartellamt am Hals. Der Carrier hat in diesem Staat einen Marktanteil von 40 Prozent und ist damit der mit Abstand größte Anbieter. Michael O’Leary hingegen will mit den Wettbewerbshütern eher nicht kooperieren. Die italienischen Behörden nehmen die in diesem Jahr bei vielen Anbietern stark gestiegenen Ticketpreise unter die Lupe und haben gar in Aussicht gestellt, dass es zu regulatorischen Eingriffen kommen könnte. Neben Ryanair sind auch zahlreiche andere Airlines von Verfahren betroffen. Der irische Billigflieger pocht auf die freie Gestaltung der Ticketpreise, die unter anderem in einer EU-Verordnung verankert sind. Auch der Algorithmus, mit dem das Verkaufssystem des Lowcosters die Preise bildet, soll in Italien unter die Lupe genommen werden. Genau das will Michael O’Leary aber nicht offenlegen und bezeichnet gar das ganze Prüfverfahren als “lächerlich”. Während einer in Lissabon abgehaltenen Veranstaltung meinte er gar, dass in Italien eine “Bande von Populisten ab Werk” wären.

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Flughafen Zürich mit einigen Events zur Adeventszeit

In der Adventszeit gibt es am Flughafen Zürich viel zu erleben: vom Weihnachtsdorf mit winterlichen Köstlichkeiten und Eisstockschiessen, über Geschenkinspirationen im Airport Shopping bis hin zum Musik- und Lichtkunstfestival im Park. Die Adventszeit taucht den Flughafen Zürich jedes Jahr in ein festliches Ambiente und die Besucherinnen und Besucher dürfen auf ein vielfältiges Adventsprogramm gespannt sein. Eines der Highlights ist die dritte Ausgabe des Zauberparks. Das Musik- und Lichtfestival verwandelt den Circle-Park vom 23. November bis 10. Dezember erneut in einen Ort für Konzerte, Lichtkunst und kulinarische Genüsse. Jeden Abend stehen bekannte Musikerinnen und Musiker aus dem In- und Ausland auf der Bühne, so zum Beispiel Bligg, Tim Bendzko, Stefanie Heinzmann oder Zoe Wees. Das Kinderprogramm findet jeweils in den frühen Abendstunden vor den Music Acts statt, mit Auftritten von Kinderliedermacher Linard Bardill, Märchernerzählerin Tante Carmen oder der Detektivbande Silberbüx. Kunstbegeisterte kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Zwölf Lichtinstallationen von Kunstschaffenden aus ganz Europa sind entlang eines Rundwegs platziert. Gäste spazieren unter anderem durch ein Kaleidoskop, vorbei an einem Traumfänger und magischen Glühwürmchen und erwecken mit ihrer eigenen Klaviermelodie ein Lichtspiel zum Leben.

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Ethiopian will noch mehr Airbus A350

Im Rahmen der Dubai Air Show hat Ethiopian Airlines eine Absichtserklärung über den Erwerb von elf Airbus A350-900 unterschrieben. Damit würde sich der Auftragsbestand auf 33 Maschinen dieses Typs, darunter vier A350-1000, erhöhen.  Während der Messe hat der Carrier auch elf Boeing 787-9 und 20 B737-Max-8 geordert. Vom zuerst genannten Typ sicherte man sich zusätzlich 15 Optionen und bei den Mittelstreckenjets 21 Kaufrechte.  

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Widerøe nimmt Bergen-Brüssel auf

Die norwegische Fluggesellschaft Widerøe hat die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Brüssel und Bergen angekündigt.  Diese soll ab 12. April 2024 bedient werden. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe, die jeweils an Montagen und Freitagen stattfinden sollen, angeboten. „Wir freuen uns sehr, diese direkte Verbindung zu den norwegischen Fjorden anbieten zu können. Bergen bietet eine atemberaubende Vielfalt von kulturellen und historischen Erlebnissen bis hin zu einer beeindruckenden Landschaft. Mit dieser neuen Flugverbindung wird es auch einfach sein, die majestätische Fjordlandschaft zu besuchen“, sagt Kristin Gaustad, Widerøe’s Sales- und Marketing Manager, Leisure Travel. 

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Volotea stockt Basis Verona auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea hat angekündigt, dass im Sommerflugplan 2023 die Basis Verona auf drei stationierte Airbus A320 ausgebaut werden soll.  Gleichzeitig gab man bekannt, dass im Sommerflugplan 2024 die Destinationen Prag, Bordeaux, Kopenhagen, Valencia, Madrid und Comiso neu ab Verona angeboten werden sollen. Insgesamt wird man 19 Destinationen, davon acht Inlandsziele, bedienen. 

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