Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bond-Brüder verkaufen Loganair doch nicht

Eigentlich wollten die Brüder Stephen und Peter Bond die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair aus Altersgründen verkaufen. Nun haben es sich die beiden aber anders überlegt und wollen den Carrier doch behalten. Zumindest vorläufig. Im Oktober 2022 wurde bekanntgegeben, dass sich die Bond-Brüder zurückziehen werden. Aus diesem Grund hat man die Suche nach einem Käufer eingeleitet. Die schwierige Zeit der Corona-Pandemie dürfte damals den Ausschlag gegeben haben. Es wurde nach der Mitteilung ruhig und über die Verkaufspläne wurde – zumindest im Außenverkehr – nicht mehr gesprochen. Das hat seinen Grund, denn nun bestätigte Loganair, dass die beiden Brüder ihr Unternehmen doch nicht verkaufen wollen. Möglicherweise könnte der Umstand, dass der schottische Carrier in diesem Jahr den Umsatz gegenüber der Vorperiode bislang verdoppeln konnte, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Gegenüber der BBC sind Stephen und Peter Bond der Ansicht, dass man gar keine Absicht hatte einen schnellen Verkauf zu erzielen. Dem gegenübersteht, dass ursprünglich bestätigt wurde, dass der Eigentümerwechsel für Mitte 2023 angestrebt wird. Nun heißt es seitens der beiden Gesellschafter, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist. Man bleibe dem Unternehmen weiterhin verbunden. Laut einem Bericht der Shetland Times soll sich das Interesse auf dem Markt in sehr eng gesteckten Grenzen gehalten haben. Hinsichtlich der Preisvorstellungen wäre man sich schlichtweg nicht einig geworden und dazu wäre gekommen, dass potentielle Käufer versucht haben sollen auf den Hinweis auf weltweite Lieferprobleme den Preis zu drücken. Offiziell erklärt Loganair zur Verkaufsthematik: „Loganair arbeitet weiterhin profitabel und schuldenfrei, und das Managementteam von Loganair begrüßt das

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Schauinsland-Reisen baut Marsa-Alam-Angebot weiter aus

Der deutsche Tour Operator Schauinsland-Reisen beabsichtigt das Pauschalreisenangebot für die ägyptische Region Marsa Alam weiter auszubauen. Man registriert in diesem Jahr eine abermals gesteigerte Nachfrage. „Wir haben schon kurz nach der Freischaltung in unseren Systemen sowohl von Reiseverkäufern als auch von Tauchanbietern eine sehr positive Resonanz bekommen. Mit dem True Beach Resort und Village haben wir bewusst ein unabhängiges und individuelles neues Produkt entwickelt, wodurch eine noch breitere Kundengruppe angesprochen werden kann“, so Niklas Heigl. „In Marsa Alam gibt es viele besondere, oftmals noch unberührte Korallenriffe, so dass die Region auch für Schnorchler und Taucher ideale Bedingungen bietet.“ Auch flugseitig hat Schauinsland-Reisen seine Kapazitäten zuletzt immer weiter ausgebaut, unter anderem mit mehreren Vollchartern nach Marsa Alam. „Insgesamt geben wir damit ein deutliches Bekenntnis zu der Region ab, in der es noch so viel zu entdecken gibt. Wir möchten unsere Position weiter stärken und werden daher auch künftig in Marsa Alam investieren, um unseren Gästen eine möglichst vielfältige Produktpalette bieten zu können“, verspricht Niklas Heigl.

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control befindet sich wieder auf der Suche nach Personen, die sich für die Ausbildung zum Fluglotsen interessieren. Dazu veranstaltet man 7. Oktober 2023 im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 einen Informationstag. Am Standort Schnirchgasse 7, 1030 Wien, können sich interessierte Personen vor Ort über die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Welche Aufgaben haben Fluglotsinnen und Fluglotsen, wie laufen Auswahlverfahren und Ausbildung ab, wie groß müssen die Sicherheitsabstände zwischen Flugzeugen sein, wie funktioniert ein Radar, wer gibt Start- oder Landefreigaben und wieviel verdient man? All diese Fragen und viele mehr beantworten Fluglotsinnen und Fluglotsen persönlich, live und vor Ort im Austro Control-Besucherzentrum. Führungen in den 360° Tower-Simulator von Austro Control ermöglichen dazu einen faszinierenden Einblick in die praxisnahe Ausbildung. Weiters werden Tower-Simulator-Führungen angeboten. Für diese ist eine Voranmeldung unter www.startfrei.at notwendig. Gesucht werden junge Menschen im Idealalter zwischen 17 und 26 Jahren mit Matura, die gerne im Team arbeiten und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf. Bewerbungen sind jederzeit möglich: www.startfrei.at

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Flughafen Weeze will von hoher Herbst-Nachfrage profitieren

Während der laufenden Herbstferien des Bundeslands Nordrhein-Westfalen rechnet der Flughafen Weeze mit etwa 100.000 Fluggästen. Erwartet werden etwa 554 Flüge und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals waren es in den Ferien 380 Flüge und 60.000 Passagiere. Und auch das Vor-Corona-Jahr 2019 wird deutlich übertroffen, damals zählte der Airport Weeze knapp 67.000 Fluggäste. 30 Ziele werden in den Herbstferien angeflogen. „Das Passagierwachstum bekommt in den Herbstferien einen weiteren, deutlichen Impuls – unser Airport ist weiterhin im Aufwind. Die Flughafen-Teams sind startklar für die Ferienwochen. Mit langen Wartezeiten ist in Weeze nicht zu rechnen – weder beim Start in die Ferien noch am Kofferband bei der Rückkehr“, sagt Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze.

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Lufthansa Technik und Philippine Airlines verlängern Zusammenarbeit

Philippine Airlines verlängert eine langjährige Kooperation mit Lufthansa Technik um drei weitere Jahre. Die Vereinbarung gilt ab 2024 für acht CFM56-7B-Triebwerke der A320ceo-Flotte. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Verträgen über Total Component Support (TCS) für die Boeing 777-Flotte von PAL und Base Maintenance Services (BMS) mit Lufthansa Technik auf den Philippinen (LTP) hat sich die Fluggesellschaft mit Sitz in Manila nun entschieden, die Partnerschaft mit Lufthansa Technik auszubauen und die Zusammenarbeit im Bereich Triebwerksinstandhaltung wieder aufzunehmen.

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Play rechnet trotz starkem Sommer 2023 mit Jahresverlust

Der Billigflieger Play konnte im Zeitraum zwischen Juni und August 2023 einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 12 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Damit konnte der Carrier unter Beweis stellen, dass man profitabel fliegen kann. Im Vergleich dazu: Im Vorjahreszeitraum flog man einen Verlust von drei Millionen U.S.-Dollar ein. Auf der Nordhalbkugel müssen viele Fluggesellschaften im Sommer möglichst viel Geld verdienen, denn im Winter ist die Nachfrage traditionell geringer. Gelingt das nicht, so kann gerade bei kleineren Carriern die kalte Jahreszeit besonders frostig werden. Immer wieder kommt es vor, dass im Winter das Geld ausgeht und der Gang zum Insolvenzrichter angetreten werden muss. Play ist es eigenen Angaben nach gelungen, dass man im Sommer 2023 profitabel unterwegs war und sich ein finanzielles Polster aufbauen konnte. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 63 Millionen U.S.-Dollar auf 116 Millionen U.S.-Dollar gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich auf 89 Prozent. An Bord hatte man im Sommer 2023 bislang 537.000 Passagiere. Während man im Vorjahr noch tief in den roten Zahlen steckte, rechnet Firmenchef Birgir Jonsson nun damit, dass man für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres auch einen Gewinn ausweisen kann. Derzeit werden etwa vier Millionen U.S.-Dollar prognostiziert. Unter dem Strich werden aber weiterhin rote Zahlen stehen. Das laufende Geschäftsjahr werde Play laut Jonsson mit einem Betriebsverlust von etwa 10 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Damit werde man sich gegenüber der Vorperiode deutlich verbessern, denn in diesem lag der Fehlbetrag bei 44 Millionen U.S.-Dollar. Die Zeichen stehen auch weiterhin auf Expansion, denn in denn bis

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Air Astana hat IOSA-Safety-Audit erneuert

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana konnte ihr IATA Operational Safety Audit erfolgreich erneuern. Man erlangte das IOSA bereits zum neunten Mal. Der Audit wurde im Jahr 2007 erstmals durchgeführt und seitdem alle zwei Jahre wiederholt. Bei der Prüfung im Jahr 2023 wurden die innerbetriebliche Organisationsstruktur und das Management, der gesamte Flugbetrieb inklusive dessen Durchführung und Kontrollmechanismen, Technik und Wartung, die Arbeitsabläufe in der Kabine und der gesamte Abfertigungsprozess an den Flughäfen, das Frachthandling sowie alle sicherheitsrelevanten Aspekte unter die Lupe genommen. Das nächste Audit wird im Jahr 2025 stattfinden.

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United tätigt Großbestellungen bei Airbus und Boeing

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines hat bei den Herstellern Boeing und Airbus Großbestellungen getätigt. Bei den U.S.-Amerikanern zieht man Optionen für 50 B787-9 und sichert sich weitere 50 Kaufrechte. Unter Berücksichtigung früherer Bestellungen hat man nun 150 Orders für diesen Maschinentyp und wird damit zum weltgrößten Dreamliner-Operator. Auch beim Konkurrenten Airbus hat man eine größere Order getätigt. United Airlines hat bekanntgegeben, dass man 60 weitere A321neo bestellt hat. Mit Hilfe dieser Maschinen soll das Streckennetz erweitert werden. Im Gegenzug wird man einige in die Jahre gekommene Flugzeuge ausflotten. In der Vergangenheit hat sich der Carrier für 50 A321XLR und 79 A321neo entschieden. Somit steigt das Auftragsvolumen auf 180 Exemplare an. Das Star-Alliance-Mitglied lässt die A321neo-Maschinen mit einer eigenes entwickelten Airspace-Kabine ausliefern. Diese soll über das Standard-Produkt hinausgehen und den Passagieren ein verbessertes Flugerlebnis bieten. Gegenüber aktuell verwendeten Modellen sollen sich sowohl die Boeing 787-9 als auch der Airbus A321neo durch verringerten Treibstoffverbrauch auszeichnen. United Airlines plant mit dem Muster A321XLR auch den Verkehr zwischen den USA und Europa auszubauen. Das Muster soll auf Routen, auf denen der Einsatz von Widebodies unwirtschaftlich wäre, zum Einsatz kommen. Das Streckennetz hierzu will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

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PSO ausgelaufen: Lot und Flughafen Vilnius vereinbaren neues Modell für LCY-Flüge

Seit 1. Oktober 2023 gilt zwischen der polnischen Fluggesellschaft Lot und dem Vilnius Airport eine neue Vereinbarung. Teil dieser ist, dass die Nonstopverbindung zum London-City-Airport aufrechterhalten wird. Litauen konnte im Bereich von Finanzdienstleistungen durchaus vom Brexit profitieren, denn zahlreiche Fintechs haben in Vilnius Ableger ins Leben gerufen. Als Beispiel hierfür kann der britische Anbieter Revolut genannt werden. Unter anderem aus diesem Grund ist der Hauptstadtflughafen von Litauen der Ansicht, dass die London-City-Verbindung besonders wichtig ist. Das Finanzzentrum Canary Wharf befindet sich nur wenige DLR-Haltestellen vom innerstädtischen Airport entfernt. Betont wird aber, dass die Vereinbarung keine Subventions-, sondern eine Entwicklungsvereinbarung sein soll. Allerdings teilen sich der Carrier und der Airport das Verlustrisiko der London-City-Strecke. In der Vergangenheit wurde diese Route im Rahmen von PSO-Subventionen betrieben.

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Air Astana gewinnt weiteren Apex-Award

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat zum neunten Mal eine Apex-Auszeichnung der Airline Passenger Experience Association im Rahmen einer Veranstaltung überreicht bekommen. Die Vergabe der APEX-Awards basiert auf dem Feedback unabhängiger Passagierbewertungen über TripIt, eine Reise-App mit einem der höchsten Rankings weltweit. Den APEX-Auszeichnungen 2024 liegen Beurteilungen der Passagiere von fast einer Million Flügen durch über 600 Airlines in fünf Bereichen zugrunde: Komfort am Sitzplatz, Service während des Fluges, Speisen und Getränke, Unterhaltungsangebot sowie Verfügbarkeit von WLAN. Fünf Sterne sind das am höchsten erreichbare Gesamtergebnis. „Die Auszeichnung durch APEX ist ein weiterer Beleg für das außerordentlich hohe Niveau unseres Produktes an Bord sowie eine Bestätigung dafür, dass wir permanent daran arbeiten, das Kundenerlebnis weiter zu verbessern“, betonte Yelena Obukhova, Vice President of In-Flight Service bei Air Astana. „Unser Dank gilt unseren Kollegen für ihre Professionalität sowie dafür, dass sie sich für die Umsetzung höchster Servicestandards einsetzen. Zugleich danken wir unseren Gästen für ihr wunderbares Feedback.“

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