Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air-France-KLM-Konsortium darf bei SAS einsteigen

Das U.S.-amerikanische Insolvenzgericht hat grünes Licht für den Einstieg eines Konsortiums, dem unter anderem Air France-KLM, Castlelake und der dänische Staat angehören, bei SAS gegeben.  Die skandinavische Fluggesellschaft musste im Sommer des Vorjahres über ihre Muttergesellschaft SAS Group ein Insolvenzverfahren in den Vereinigten Staaten von Amerika anmelden. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass ein Konsortium, dem auch Air France-KLM angehört, den Zuschlag erhalten hat. Es wird daher damit gerechnet, dass SAS aus der Star Alliance austreten und in das Skyteam eintreten wird. Der Zusammenschluss verschiedener Investoren und des Staats Dänemark will rund 1,2 Milliarden U.S.-Dollar in den Carrier investieren. Die Investition muss jedoch noch im Rahmen des Plans von SAS, sich Anfang 2024 zu reorganisieren, endgültig genehmigt werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass die derzeitigen Aktionäre nicht viel von diesem Geschäft haben werden. Das Unternehmen plant, bestehende Aktien und Anleihen zu annullieren. Das U.S.-amerikanische Gericht gab auch ein Darlehen in der Höhe von 500 Millionen U.S.-Dollar frei.

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EU-Kommission: Avi Alliance darf Flughafen Athen übernehmen

Die EU-Kommission hat die Übernahme des Flughafens Athen durch Avi Alliance nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt.  Die Kommission kam zu dem Schluss, dass das angemeldete Vorhaben keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken gibt, da die Unternehmen nicht auf denselben oder vertikal verbundenen Märkten tätig sind. Das angemeldete Vorhaben wurde im Rahmen des vereinfachten Fusionskontrollverfahrens geprüft. Zuvor waren die Eigentumsanteile zwischen der Hellenischen Republik (griechischer Staat) und dem Privatsektor im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zu 55%-45% aufgeteilt. Zu den privaten Investoren gehörten die Copelouzos-Gruppe (5 %) und PSP Investments aus Kanada (40 %).

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Ab Hahn und Hamburg: Wizz Air stockt Sofia-Flüge auf

Wenige Tage vor Weihnachten erhöht die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf zwei Bulgarien-Deutschland-Strecken die Frequenzen.  Ab 13. Dezember 2023 plant der Lowcoster viermal wöchentlich zwischen Sofia und Frankfurt-Hahn zu pendeln. Per 18. Dezember 2023 soll auch die Flugstrecke von der bulgarischen Hauptstadt nach Hamburg auf dreimal wöchentlich aufgestockt werden.

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Urlaube: Griechenland führt teure Klimasteuer ein

Unter dem Deckmantel “Klimaschutz” wird die griechische Regierung bereits ab 1. Jänner 2024 Touristen eine weitere Steuer abknöpfen. Die Höhe ist saisonabhängig und beträgt zwischen einem und maximal sechs Euro pro Tag. Im Gegenzug wird die bisherige Übernachtungsabgabe nicht fortgeführt. Teurer wird es in jedem Fall, denn die so genannte Klimasteuer ist teurer als die bisherigen Ortstaxen. Die Regierung vertritt die Ansicht, dass man nach dem Verursacherprinzip vorgehen müsse und für den Aufbau “klimaneutraler Infrastruktur” wäre zusätzliches Geld notwendig. Dieses will man sich von den Urlaubern holen. Neu ist auch, dass bei der Anmietung privater Unterkünfte, beispielsweise über Airbnb oder Booking.com diese Klimasteuer anfällt. Hier richtet sich die Abgabe nach der Qualität der Unterkunft, denn einfache Zimmer sollen mit 1,50 Euro pro Tag und Gast besteuert werden. Ferienhäuser können richtig teuer werden, denn hier will der Staat sogar mit zehn Euro pro Nacht und Person mitschneiden. Das Umgehen dürfte schwierig werden, denn die Vermittler werden hinsichtlich der Abgabepflicht mit in die Haftung genommen. Generell ist die Höhe der Klimasteuer auch von der Jahreszeit abhängig. So werden in Hotels in und Pensionen in der Wintersaison zwischen 50 Cent und maximal vier Euro pro Person und Nacht fällig. Im Hochsommer sollen mitunter auch sechs Euro die Nacht kassiert werden. Die genaue Höhe legt nicht das Hotel bzw. der Vermieter fest, sondern die Regierung. Der Beherbergungsbetrieb ist lediglich verpflichtet diese einzuheben und an das griechische Finanzamt abzuführen.

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The Mora: Tui startet neue 5-Sterne-Hotel-Marke

Mit “The Mora” erweitert der Tui-Konzern im Hotelbereich sein Portfolio. Das Brand ist in der Luxusklasse angesiedelt und soll Personen mit hohem Einkommen, die auf Erlebnisse wert lege, ansprechen. Dazu wurde ein Hotel auf Sansibar von einem internationalen Hotelfonds erworben. Dieses soll unter dem neuen Markennamen fortgeführt werden. Das Rebranding soll im Laufe des Frühjahrs 2024 durchgeführt werden. Auch in Zukunft will der Tui-Konzern im Hotelbereich auf einen hohen Anteil an Eigentum und Eigenbetrieb achten.

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London: Heathrow Express fällt für ein Wochenende aus

Wegen Gleisbauarbeiten kann der Heathrow Express am 25. und 26. November 2023 die Hauptstadt London nicht an den größten Flughafen des Vereinigten Königreichs anbinden. Auch die Elizabeth Line fällt aus. Die Tube-Züge der Piccadilly-Line sollen planmäßig zu den Terminals 2 bis 4 verkehren. Das hauptsächlich von der IAG genutzte Terminal 5 ist öffentlich nur mit Bussen erreichbar. Der Airport weist Passagiere darauf hin, dass es zu Engpässen kommen könnte man man nach Möglichkeit auf andere Verkehrsträger, beispielsweise Taxis, ausweichen sollte.

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Charter: Windrose bedient Karlsruhe-Pristina

Im Auftrag eines Reiseveranstalters wird die ukrainische Fluggesellschaft Windrose Aviation ab Mitte Dezember 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Pristina bedienen.  Diese soll im Zeitraum von 22. Dezember 2023 bis vorläufig 30. Jänner 2024 zweimal wöchentlich bedient werden. Tickets können nicht direkt bei Windrose Aviation erworben werden, sondern über den Reiseveranstalter sowie Reisebüros, die mit diesem zusammenarbeiten.  Windrose Aviation ist eine ukrainische Fluggesellschaft, die eigentlich stark im Regionalverkehr vertreten ist. Aufgrund des Krieges kann man derzeit dem üblichen Geschäftsmodell nicht nachgehen und bietet daher mit einem Teil der Flotte Dienstleistungen in den Bereichen Charter und Wetlease an. 

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Wiener Beherbergungsbetriebe verzeichnen Umsatz-Plus

Im September 2023 konnten die Wiener Beherbergungsbetriebe den Umsatz um 28 Prozent auf 131,9 Millionen steigern. Der Oktober erreichte 1,5 Millionen (+12%) Gästenächtigungen. Seit Jahresbeginn wurden 14,1 Millionen (+34%) Übernachtungen gezählt. Den Oktober 2023 schloss Wien mit 1.502.000 Nächtigungen und einem Plus von 12% zum Vergleichsmonat 2022 ab. Zwischen Jänner und Oktober verzeichnete die Bundeshauptstadt 14.058.000 Übernachtungen – das bedeutet einen Zuwachs von 34% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 2.818.000 Übernachtungen (+27%) führt Deutschland die Liste der Top-10-Märkte im bisherigen Jahresverlauf an, gefolgt von Österreich (2.569.000, +15%) den USA (841.000, +40%), Italien (700.000, +51%), Großbritannien (520.000, +42%), Spanien (432.000, +30%), Frankreich (391.000, +37%), Polen (373.000, +45%), der Schweiz (323.000, +33%) sowie Israel (311.000, +20%). Der Netto-Nächtigungsumsatz von Wiens Beherbergungsbetrieben betrug im September 131.900.000 Euro – das bedeutet einen Zuwachs von 28% zum Vergleichsmonat 2022. Im Zeitraum Jänner bis September konnten die Betriebe 856.768.000 Euro erwirtschaften – ein Plus von 49% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer betrug im Oktober rund 71% (10/2022: rund 69%), jene der Betten im Oktober 55% (10/2022: 54,3%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Oktober) lag die Zimmerauslastung bei rund 68% (1-10/2022: rund 56%), die Bettenauslastung bei 53,1% (1-10/2022: 44,7%). Insgesamt waren im Oktober etwa 72.000 Hotelbetten in Wien verfügbar – das waren um 4.500 Betten (+6,7%) mehr, als im Oktober 2022 angeboten wurden.

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Business-Class: „Einmal Hundefutter und Drachenknochen-Suppe bitte“

Kürzlich staunte ein Passagier, der mit China Eastern Airlines in der Business-Class unterwegs war, nicht schlecht. Auf der Menükarte fand er “importiertes Hundefutter” als Auswahlmöglichkeit. Doch was ist das eigentlich? Frisch aus der Dose oder könnte man “Dog Food” vielleicht auch als ein Gericht, das Hundefleisch enthält, interpretieren? So genau wollte es der betroffene Passagier dann auch nicht wissen. Bemerkenswert ist, dass sich in Sozialen Medien bereits umfangreiche Diskussionen rund um das von Conrad Wu auf Facebook geteilte Foto entwickelt haben. Es wurde gar die Theorie aufgestellt, dass China Eastern Airlines auf den Trend, dass immer mehr Business-Passagiere ihre Haustiere mitnehmen würden, reagiert hätte. Andere sind eher der Meinung, dass Sparmaßnahmen dazu führen, dass nun auch Hundefutter auf den Tisch kommt, aber keines aus dem Inland, sondern importiertes, so dass es edler wirkt. Jedenfalls scheint China Eastern Airlines ein generelles Problem mit Übersetzungen in die englische Sprache zu haben. Man bietet auf der gleichen Speisekarte nämlich auch eine “Mais-Drachenknochen-Suppe” an. Woher die Drachenknochen eigentlich stammen sollen, ist völlig unklar. Bis dato hat noch niemand ein solches Fabelwesen, das in China durchaus populär ist, gesichtet. Besonders schräg ist aber die Reaktion des Carrier selbst. Offenbar hat man nicht verstanden oder nicht verstehen wollen worum es eigentlich geht und wieso “Hundefutter” und/oder “Drachenknochen” nicht gerade appetitlich wirken. China Eastern Airlines hebt nämlich in einem Statement die hohe Qualität des Business-Class-Caterings hervor und betont, dass dieses häufig von Passagieren gelobt wird. Auf die Fragen, ob man tatsächlich Suppe aus Drachenknochen serviert oder Hundefutter

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Mangels Nachfrage: Ryanair und Wizz Air sind aus Akaba raus

Mittlerweile haben sowohl Ryanair als auch Wizz Air ihr Flugangebot nach Akaba (Jordanien) vollständig ausgesetzt. Die Buchungszahlen sind aufgrund des Krieges in Israel so stark eingebrochen, dass mangels Nachfrage keine Flüge mehr durchgeführt werden. Der Flughafen von Akaba befindet sich in Sichtnähe des israelischen Airports Eilat-Ramon, jedoch auf der jordanischen Seite der Grenze. Die Städte Akaba und Eilat sowie das heruntergekommene Dorf Taba teilen sich gemeinsam den Golf von Akaba. Der Krieg in Israel führte dazu, dass Urlaube in dieser Region – auch in Jordanien und Ägypten – so ganz und gar nicht mehr gefragt sind. Zu groß ist die Sorge von potentiellen Urlaubern, dass sich der Krieg rasch auch auf die Grenzregionen in die Nachbarstaaten ausweiten könnte. Ryanair zog bereits am 11. November 2023 die Notbremse und hat mangels Nachfrage alle Akaba-Flüge gestrichen. Zuvor versuchte man die Route über besonders niedrige Ticketpreise aufrechtzuerhalten, jedoch half auch das nicht. Wizz Air zog wenige Tage später nach und strich nicht nur bestehende Aqaba-Routen, sondern auch angekündigte Neuaufnahmen. Punktuell hat man lediglich die Planungen verändert, denn Wizz Air Abu Dhabi nimmt stattdessen Kurs auf die Hauptstadt Amman. Ganz abschreiben wollen weder Ryanair noch Wizz Air die aktuelle Wintersaison. Vorläufig gelten die Akaba-Streichungen nur für einige Wochen. Beispielsweise beabsichtigt der zuerst genannte Carrier wieder ab dem 4. Jänner 2024 zu fliegen. Es gilt aber abzuwarten wie sich die Situation in dieser Region der Welt entwickelt. Ob es dann tatsächlich zu einer Reaktivierung kommt, hängt primär von den Buchungszahlen ab. Wenn so gut wie

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