Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2024: Alltours passt Angebote an veränderte Trends an

Auch in der kommenden Reisesaison 2023/24 wird die Nachfrage nach Urlaubsreisen nicht zurückgehen, so die Einschätzung des Reiseveranstalters Alltours. Das Unternehmen sieht zwei starke Trends und hat sein neues Programm für den Sommer 2024 entsprechend ausgebaut. Zum einen haben es Familien schwerer. Sie müssen zumeist in der Hauptsaison verreisen und die teilweise relativ hohen Preissteigerungen der vergangenen Saison treffen sie besonders hart. Diese Auswirkungen sieht das Unternehmen bereits in der laufenden Wintersaison bei Buchungen von Familien. Zu beobachten sind: Daher hat Alltours für den Sommer 2024 sein Angebot an Familienprodukten weiter ausgebaut: Gleichzeitig sieht Alltours im oberen Segment einen weiteren Trend. Die Nachfrage steigt nach:

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Pobeda im Clinch mit russischer Zivilluftfahrtbehörde

Der russischen Billigfluggesellschaft Pobeda wurde das erst Ende des Vorjahres erteilte Entwickler-Zertifikat entzogen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya einige Mängel festgestellt hat.  Die Darstellungen des Amtes und der Airline weichen stark ab. So heißt es seitens Pobeda, dass man die Berechtigung freiwillig zurückgelegt habe, da man diese nicht mehr benötigen würde. Innerhalb der Aeroflot Gruppe würde man auf Dienstleistungen einer Schwestergesellschaft zurückgreifen. Rosaviatsiya hingegen ist der Ansicht, dass Pobeda einige Auflagen nicht eingehalten habe und es auch im Bereich der Dokumentation erhebliche Mängel geben soll. Das Zertifikat, um das es geht, ist eine russische Besonderheit, die das Thema “Marke Eigenbau” fördern soll. Aufgrund der westlichen Sanktionen können Carrier der Russischen Föderation benötigte Ersatzteile und Komponenten nicht mehr auf dem üblichen Weg beziehen. Zwar gibt es einen funktionierenden und regen Handel über Drittländer, jedoch hat die Regierung die Doktrin “Marke Eigenbau” ausgerufen. Als “Entwicklungshelfer” fungiert hier auch der Iran. An Fluggesellschaften und Technikbetriebe wurden auf Antrag sogenannte Entwickler Entwicklerzertifikate vergeben. Diese gibt es in verschiedenen Stufen und berechtigen beispielsweise zur Durchführung einfacher Arbeiten bis hin zur Herstellung von kopierten Ersatzteilen. Im Fall von Pobeda  beschränkte sich die Berechtigung auf die Durchführung kleinerer, jedoch sicherheitsrelevanter Arbeiten. Der erhebliche Unterschied zum normalen Technikbetrieb war aber, dass man zur Ausstellung von Zertifikaten von Teilen, die man selbst hergestellt hat oder sonst irgendwoher aufgetrieben hat, befugt war. Vereinfacht ausgedrückt: Pobeda durfte die Sicherheit selbst bescheinigen. Mit der Art und Weise wie bei Pobeda gearbeitet wurde, war die Zivilluftfahrtbehörde nicht zufrieden. Daher habe Rosaviatsiya das

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Klasjet erhält kanadische Genehmigung

Der Wetlease- und Charteranbieter Klasjet will künftig auch in Kanada aktiv werden. Dazu hat man die notwendige Zulassung, die man als ausländischer Anbieter benötigt, beantragt. Seitens der kanadischen Behörden wurde der Avia-Solutions-Tochter bereits grünes Licht erteilt. Der Erhalt des Foreign Air Operator Certificates berechtigt Klasjet auch Aufträge in Kanada entgegenzunehmen und durchzuführen. Man erhofft sich dadurch die Flotte besser auslasten zu können.

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Rüpelhafter Umgang mit Rollstühlen brockt American Airlines Ärger ein

Die Fluggesellschaft American Airlines muss sich einem vom U.S.-amerikanischen Verkehrsministerium geführten Untersuchungsverfahren wegen mutmaßlich mangelhaften Umgang mit Rollstühlen von Passagieren, die im Frachtraum transportiert werden, stellen. Bereits seit einigen Jahren kritisieren verschiedene Lobby-Verbände von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen, dass auf Flugreisen besonders häufig die Rollstühle der Betroffenen beschädigt oder unbrauchbar zerstört werden. Auch soll es, so die Vertreter, auffällig häufig zum Totalverlust kommen. Bislang soll es den Carriern stets gelungen sein, dass unter Hinweis darauf, dass die Hilfsmittel sehr empfindlich sind, sich regelrecht rausreden zu können. Dass American Airlines nun in den Fokus geraten ist, hat einen simplen Grund. Reisende haben Vorfeldmitarbeiter, die auf dem Miami International Airport äußerst rüpelhaft mit Rollstühlen umgehen, gefilmt und das Video über Soziale Medien geteilt. Das Verhalten der Personen, die in der Aufnahme zu sehen sind, hat nun das Verkehrsministerium aufgeschreckt. Es soll untersucht werden, ob es lediglich “bedauerliche Einzelfälle” sind oder ob gar Hass von Arbeitern auf Menschen mit Behinderungen dahinter steckt. Es wird nicht davon ausgegangen, dass es sich um eine Art “Organisation” handelt, sondern eher um Aktionen vieler Einzelner, die sich daran ergötzen, wenn ein Mensch, der auf seinen Rollstuhl angewiesen ist, diesen beschädigt oder gar unbrauchbar zurückbekommt. Das U.S.-Verkehrsministerium nimmt erst jetzt die Hinweise, die seit vielen Jahren von Verbänden gegeben wurden, ernst. Nun gibt es einen Videobeweis und Airlines bzw. deren Ground-Handling-Partner können zumindest in diesem einen Fall nicht mehr einfach so alles abstreiten. Auf Anfrage erklärte die betroffene Fluggesellschaft American Airlines: “Wir wissen, wie wichtig es ist, die

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Boeing 737-Max-10: FAA bewilligt Testflüge für die Zulassung

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat Boeing die so genannte Musterprüfungsgenehmigung, die für die Durchführung von Flugtests der B737-Max-10 notwendig sind, erteilt. Konkret bedeutet das, dass nun Testflüge mit FAA-Piloten durchgeführt werden dürfen. Bei diesen werden zahlreiche Daten gesammelt, die zur Entscheidung, ob das Muster eine Zulassung bekommt oder nicht, beitragen werden. In einem internen Rundschreiben, aus dem die Seattle Times zitiert, schreibt Boeing-Vizepräsizent Mike Fleming unter anderem: “Dies ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung der 737-10, dem größten Flugzeug der 737 Max-Familie, für die Aufnahme des Passagierbetriebs bei Betreibern in aller Welt”. Derzeit haben die Varianten -8 und -9 die Zertifizierung und werden von zahlreichen Betreibern, die über die gesamte Welt verstreut sind, eingesetzt. Die Versionen -7 und -10 sind noch nicht zugelassen. Deren Verfahren ziehen sich wegen geänderter Vorschriften, die nach den tragischen Abstürzen, die sich im Oktober 2018 und März 2019 ereignet haben und ein weltweites Flugverbot zur Folge hatten, bereits lange hin.  „Die 737-10 wurde von der FAA für den Beginn der Zertifizierungsflugtests freigegeben, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung des Flugzeugs für den Passagierbetrieb”, erklärt Boeing. Derzeit befindet sich auch die Max-7 im Zulassungsverfahren. Erstkunde Southwest Airlines geht mittlerweile nicht mehr davon aus, dass noch in diesem Jahr das ersehnte grüne Licht erteilt wird.

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Frontier: Notlandung in Dallas wegen Bibelversen, Gospelliedern und „Entführung“

Eine verwirrte Frau, die lautstark behauptete, dass sie entführt worden wäre, war am 16. November 2023 die Ursache für die Sicherheitslandung von Frontier-Airlines-Flug F91161 in Dallas-DFW. Doch damit nicht genug: Mit Versen aus der Bibel und Gospelgesang versuchte ein anderer Reisender erfolglos für Ruhe zu sorgen. Der Airbus A320neo startete und zunächst sah alles nach einem Routineflug aus. Doch kurz nach dem Start verlor eine Frau die Nerven und schrie andere Passagiere und die Besatzung an. In ihrem Gebrüll war die Behauptung enthalten, dass sie jemand entführt habe. Es ging nicht um das gesamte Flugzeug, sondern explizit um sie persönlich. Ein Fluggast hat die Szenen mit einem Mobiltelefon gefilmt und die Aufnahmen auf Sozialen Plattformen geteilt. Zu sehen ist wie sich ein regelrechter Tumult um die Frau bildet. Diese versucht über andere Reisende zu klettern. Noch dazu versucht dann ein Passagier die verwirrte Dame durch das Singen von Gospel-Liedern und das Aufsagen von Versen auf der Bibel zur Ruhe zu bringen. Die Situation an Bord war so unklar, dass der Kapitän entschieden hat, dass eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Dallas/Fort Worth eingelegt wird. Der Mittelstreckenjet landete dort sicher. Allerdings mussten dann die verwirrte Frau, die Bibel- und Gospelperson sowie ein Mann, der ebenfalls am Tumult beteiligt war, aussteigen. Die Exekutive ermittelt nun die genauen Umstände. Es ist nicht bekannt, ob tatsächlich eine Entführung vorlag oder aber ob die Dame lediglich geistig verwirrt war. Nach einer Standzeit in Dallas konnte der Flug dann nach Denver fortgesetzt werden.

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EuGH bestätigt Staatshilfen für Air France und SAS

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Bewilligungen der Staatshilfen, die im Jahr 2020 von Frankreich und Schweden gewährt wurden, rechtmäßig waren. Geklagt hatte die Billigfluggesellschaft Ryanair. Es ging um die von der EU-Kommission erteilten Freigaben der Unterstützungsmaßnahmen, die Air France-KLM von der französischen und SAS von der schwedischen Regierung gewährt wurden. Gegen diese zog Ryanair vor Gericht. Vor dem EuGH wurde ein Berufungsverfahren verhandelt, denn das EU-Gericht entschied in erster Instanz zu Ungunsten des Billigfliegers. Nebst staatlich garantierten Darlehen stundete die französische Regierung der Fluggesellschaft Air France auch die Entrichtung von Ticketsteuern. Ryanair klagte gegen so ziemlich jede Staatshilfe, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde. In den meisten Fällen unterlag man in erster Instanz. Im Fall der Lufthansa erklärte das EU-Gericht die Freigabe für rechtswidrig, wobei ein Berufungsverfahren vor dem EuGH anhängig ist. Bezüglich SAS und Air France hat Ryanair nun keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung. Eine höhere Instanz als der Europäische Gerichtshof ist in der EU nicht vorhanden. Damit sind die Genehmigungen der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie den beiden genannten Fluggesellschaften gewährt wurden, endgültig rechtskräftig.

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Tuifly Belgium zieht sich aus Charleroi zurück

Im Sommerflugplan 2024 wird Tuifly Belgium nicht mehr auf dem Flughafen Charleroi präsent sein. Bereits jetzt hat man das dortige Angebot abgezogen und auf den Brüssel Airport verlegt. Das Portal Aviation24.be berichtet, dass sich Tuifly Belgium im Sommer 2023 auf die Airports Lüttich, Antwerpen, Ostende und Brüssel konzentrieren wird. Ab Charleroi, das häufig von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair angesteuert wird, wird man nicht mehr präsent sein. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer veränderten Passagiernachfrage.

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Air Senegal fährt Europa-Präsenz stark zurück

Die afrikanische Fluggesellschaft Air Senegal reduziert ihre Präsenz in Europa erheblich. Künftig will man im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung verstärkt mit Air France-KLM kooperieren. Die Entscheidung des Carriers hat zur Folge, dass Anfang des kommenden Jahres die Nonstopverbindungen ab Dakar nach Marseille, Lyon, Mailand-Malpensa und Barcelona eingestellt werden. Künftig wird man die genannte Destinationen als Umsteigeverbindungen über Paris-Charles de Gaulle mit Air France-Anschlüssen bzw. Zubringern vermarkten.

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Jet2 ordert 12 weitere Airbus A321neo

Die Billigfluggesellschaft Jet2 hat Optionen, die man im Zuge einer bestehenden Airbus-A321neo-Order gehalten hat, gezogen. Die Bestellung ist um 12 weitere Exemplare angewachsen. Der Carrier wartet nun auf die Auslieferung von 110 Maschinen der A320neo-Baureihe. Die überwiegende Mehrheit entfällt auf das Modell A321neo. Weiters hält das Unternehmen noch Kaufrechte für bis zu 36 weitere Exemplare.

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