Amely Mizzi

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Amely Mizzi

München startet digitale Handgepäckwagen

Seit 4. Oktober 2023 stehen Passagieren am Flughafen München so genannte digitale Handgepäckwagen zur Verfügung. Über diese erhalten Fluggäste dann Informationen und Aktualisierungen in Echtzeit. Neben ihrem Abflug-Gate können Passagiere Einrichtungen wie zum Beispiel Shops und Restaurants auswählen. Sie werden dann über eine Karte mit integriertem Wegweiser durch das Terminal geführt und erhalten standortbezogene Angebote. Die Nutzung der smarten Gepäckwagen ist kostenlos. Die Wagen können im Terminal 2 nach der Sicherheitskontrolle vor dem Duty Free ausgeliehen werden. Die Einführung ist Teil eines sechsmonatigen Pilotprojekts im Terminal 2. Diese Testphase wird mit der dänischen Entwicklerfirma Intelligent Track Systems (ITS) durchgeführt. Am Flughafen München werden die interaktiven Displays von ITS an die vorhandenen Handgepäckwagen angebracht. Die ITS-„Clickon“-Lösung ist bisher weltweit einmalig.

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Wien: Wizz Air setzt Kuwait-City aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die erst in diesem Jahr aufgenommene Nonstopverbindung zwischen Wien-Schwechat und Kuwait-Stadt über den Winter 2023/24 aussetzen. Der vorerst letzte Flug wird am 28. Oktober 2023 durchgeführt. Die Wiederaufnahme ist für den Sommerflugplan 2024 angekündigt. Derzeit ist geplant, dass ab 1. April 2024 wieder an den Verkehrstagen Montag und Freitag geflogen werden soll.

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Sicherheitslage: KLM hat Rückholer-Flug aus Tel Aviv nicht durchgeführt

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte sich am Mittwoch, den 11. Oktober 2023, dazu entschlossen den geplanten Rückführungsflug von Tel Aviv nach Amsterdam-Schiphol aus Sicherheitsgründen nicht durchzuführen. Das Militär ist eingesprungen. Eigentlich hatte die Regierung der Niederlande KLM mit der Durchführung eines Evakuierungsfluges beauftragt. Dabei verhält man sich ähnlich wie die Schweiz, die Swiss beauftragt hat. Deutschland lässt Lufthansa fliegen und Österreich neuerdings Austrian Airlines. Die Verantwortlichen bei KLM haben die Sicherheitslage neu bewertet und sind zum Schluss gekommen, dass das Risiko zu hoch ist. Das Risiko für die Passagiere, Besatzungsmitglieder und das Fluggerät wäre zu groß. Schweren Herzens habe man die Entscheidung getroffen, dass man von der Durchführung Abstand nehmen muss. Die Streitkräfte der Niederlande sind eingesprungen und haben den ursprünglich mit KLM geplanten Rückholer-Flug übernommen.

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City Airport Train stellt auf Stadler-Kiss-Triebzüge um

Der City-Airport-Train wird künftig mit Stadler-Kiss-Garnituren verkehren, denn beim schweizerischen Hersteller hat man drei fünfteilige Züge bestellt. Diese werden ab 2027 ausgeliefert und lösen die bisherigen lokbespannten Wägen ab. Pro Zug wird man künftig eine Kapazität für bis zu 300 Passagiere anbieten können. Die neuen Triebwägen werden es auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h bringen, wobei dies wohl zwischen Wien-Mitte Landstraße und Flughafen Wien-Schwechat eher nicht ausgereizt werden kann. Offiziellen Angaben nach hat man momentan im Schnitt 4.000 Fahrgäste pro Tag. In den letzten 20 Jahren seit Betriebsaufnahme habe man es auf etwa 20 Millionen Passagiere gebracht. Der City Airport Train ist kein Bestandteil des Verkehrsverbunds Ostregion und auch mit dem Klimaticket ist keine freie Fahrt möglich. Es sind Fahrkarten zum Haustarif notwendig. Diese sind teurer als die Schnellbahn bzw. der Railjet. „Die neuen Züge sind besonders auf die Bedürfnisse von Flugreisenden zugeschnitten: für ihr Gepäck wird es ausreichend Ablageflächen geben, die Gänge sind breiter und es gibt durchgehend eine Erste Klasse-Bestuhlung mit extra breiten Sitzen.  Weiterhin gibt es auch einen gesonderten Sicherheitsbereich für das beim CAT City Check-In eingecheckte Gepäck. “, erläutern die CAT-Geschäftsführer Michael Forstner und Christoph Korherr. „Mit der deutlichen Kapazitätsaufstockung reagieren wir auf die in den letzten Jahren erfreulicherweise kontinuierlich steigende Zahl an Flugreisenden von und nach Wien, die den Komfort eines Flughafenexpresszuges mit internationalem Standard zu schätzen wissen. Beibehalten wird die Ausführung als Doppelstockwaggon, für die der CAT seit 20 Jahren bekannt und beliebt ist“, fügen die beiden CAT-Geschäftsführer hinzu. Das aktuellste Investment

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Hohe Nachfrage: Sunexpress legt 2.000 weitere Flüge auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress konnte in diesem Jahr von besonders hoher Nachfrage im Verkehr zwischen Deutschland und der Türkei profitieren. Strecknetzweit hat man bislang rund zehn Millionen Fluggäste befördert. Nun hat man bekanntgegeben, dass bis Ende dieses Jahres 2.000 zusätzliche Flüge aufgelegt werden. Damit reagiere man auf die hohe Nachfrage in Richtung Anatolien und türkische Riviera. „Die Nachfrage nach Reisen in die Türkei war höher als im Jahr 2019. In den ersten drei Quartalen 2023 konnten wir eine Auslastung von 88 Prozent erzielen. Zudem haben wir fast 10 Millionen Passagiere befördert, was ein neuer Rekord für uns ist. Unserem Ziel, bis zum Ende des Jahres 12 Millionen Passagiere an ihr Wunschziel zu bringen, sollte somit nichts mehr im Wege stehen“, betont Geschäftsführer Max Kownatzki. Den Fokus legt SunExpress traditionell auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) sowie auf Feriengäste, die den grauen Alltag gegen ein paar Tage in der sonnigen Türkei eintauschen möchten. Insgesamt wurden in diesem Sommer 26 neue Strecken zum Netz hinzugefügt, davon zehn im DACH-Raum. Auch die Flotte hat enormen Zuwachs bekommen: Aktuell fliegt SunExpress mit 66 Flugzeugen insgesamt 175 Routen in 30 Ländern.

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Emirates gewinnt weiteren World Travel Award

Emirates wurde kürzlich bei den APEX/IFSA Awards 2024 in Long Beach, Kalifornien, als Gewinner des APEX World Class Airline Awards 2024 für herausragenden Kundenservice ausgezeichnet. Damit ist Emirates eine von nur acht Fluggesellschaften weltweit, die diese Auszeichnung erhalten haben. Die Fluggesellschaft erhielt außerdem den IFSA Award 2024 für „Best Onboard Amenity“ in Anerkennung des Emirates Sustainable Economy Class Amenity Kits. Emirates erhielt die Auszeichnung „World Class“, da das Unternehmen die höchsten globalen Standards in den Bereichen Sicherheit und Wohlbefinden, Nachhaltigkeit und Service vorweisen kann. Emirates krönt mit dieser Auszeichnung ein Jahr mit Rekordgewinnen, ein erfolgreiches erstes Jahr der Premium Economy Class, zahlreiche Investitionen in die Verbesserung des Bordservices und Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Zukunft und wurde von der Luftfahrtindustrie für ihre Innovation und ihr Engagement für Spitzenleistungen gelobt.

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Flughafen-Wien-Gruppe hat Vorkrisenaufkommen zu 99,9 Prozent erreicht

Im September 2023 wurde der Flughafen Wien-Schwechat von 2.919.579 Passagieren genutzt. Damit legte man gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,1 Prozent zu und erreichte das Vorkrisenaufkommen mit 98,1 Prozent. Die Firmengruppe, die aus den Airports Kosice, Luqa und Wien besteht, hatte im September 2023 insgesamt 3.801.022 Reisende. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man somit um 12,7 Prozent zulegen. Das Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichte man somit zu 99,9 Prozent. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 2.212.441 (+15,5%) und die der Transferpassagiere fiel leicht auf 702.008 Reisende (-3,5%). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 20.729 Starts und Landungen (+6,3%). Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem September 2022 um 5,1% auf 20.209 Tonnen. Im September 2023 stieg das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa auf 994.705 Passagiere (+8,0% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im September 2023 insgesamt 225.877 Passagiere (+3,6%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 49.085 Reisende (+0,5%) und nach Afrika 24.852 (+26,9%). In den Nahen und Mittleren Osten reisten im September 2023 insgesamt 90.581 (+33,8%) und in den Fernen Osten 39.416 Passagiere (+101,5%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im September 2023 auf 812.176 Reisende (+23,3%) und liegt damit 6,5% über dem Vorkrisenniveau (September 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 69.267 Reisende (+11,8%) zu und liegt damit 9,3% über dem Vorkrisenniveau.

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Notfall: Ärzte retten Baby über den Wolken das Leben

Auf einem von Indigo durchgeführten Flug von Ranchi nach Delhi erlitt ein Baby einen medizinischen Notfall. Zwei Ärzte, die sich zufällig an Bord befanden, konnten dem Kleinkind das Leben retten. Offiziellen Angaben nach soll das Baby unter einem angeborenen Herzfehler leiden. Während Flug 6E5043, durchgeführt mit dem Airbus A320neo mit der Registrierung VT-IVJ, soll der junge Mensch massive Atemprobleme bekommen haben. Die beiden Mediziner konnten es mit einer Sauerstoffmaske und Notfallmedikamenten stabilisieren. Der Flug wurde abgebrochen. Der Kapitän entschied sich für eine Rücklandung in Delhi, wo das Baby sofort dem Rettungsdienst übergeben wurde. Anschließend erfolgte die weitere Versorgung in einem nahegelegenen Krankenhaus. Indigo sprach den beiden Ärzten aufrichtigen Dank für den Kampf um das Leben des jungen Passagiers aus. Mittlerweile soll sich das Baby weitgehend erholt haben.

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Kreuzfahrten: Reedereien streichen Stopps in Israel

Die Situation in Israel hat auch Auswirkungen auf Kreuzfahrten, die in diesem Land anlegen sollte. Mehrere Reedereien haben beschlossen, dass die geplanten Stopps entfallen bzw. durch welche in anderen Staaten ersetzt werden. Die Anbieter Tui Cruises und MSC haben sich entschieden, dass aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten die Häfen von Haifa und Ashdod bis auf weiteres nicht angesteuert werden. Stattdessen wird man Alternativen in Griechenland und der Türkei ins Programm aufnehmen. Beispielsweise wird Tui Cruises statt in Israel anzulegen dies auf der Insel Santorin und im türkischen Marmaris tun. Dies gilt für die Fahrten in naher Zukunft. Für die weiteren befindet man sich derzeit in Planungsphase. Auf Anfrage versichert das Unternehmen, dass man sich mit den betroffenen Passagieren proaktiv in Verbindung setzen wird. Auch der Mitbewerber MSC wird am heutigen Donnerstag, den 12. Oktober 2023, nicht in Haifa anlegen. Das Schiff Musica hat den Kurs bereits geändert und in Zypern statt Israel angelegt. Anschließend wird man die Fahrt nach Antalya fortsetzen. Die weiteren Stopps, die im derzeit vom Krieg geplagten Staat geplant werden, ersetzt man durch Halte in Rhodos und Marmaris sowie Bodrum. Auch dieses Unternehmen will die Fahrgäste proaktiv über die notwendigen Änderungen informieren. Die beiden Anbieter von Kreuzfahrten sind nur exemplarische Beispiele, denn auch zahlreiche Mitbewerber haben sich dazu entschlossen, dass aus Sicherheitsgründen die israelischen Häfen nicht angesteuert wird. Wie lange diese Maßnahme anhält, hängt wohl primär von den Entwicklungen hinsichtlich der Sicherheitslage, die nach dem Großangriff der Hamas-Terroristen als äußerst angespannt gilt, abhängen. Derzeit können

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Virgin Australia fliegt nach elf Jahren wieder einen Gewinn ein

Der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia ist es nach elfjähriger Durststrecke gelungen wieder schwarze Zahlen einzufliegen. Dabei profitierte der Carrier von der besonders hohen Nachfrage, die durchaus eine Nachwirkung der Corona-Pandemie ist. Im laufenden Geschäftsjahr hat man einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 129 Millionen Australischen Dollar erzielt. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber der Vorperiode auf 3,2 Milliarden Australische Dollar. Das Ebit soll bei 439 Millionen Australischen Dollar gelegen haben. Bereits vor der Corona-Pandemie steckte Virgin Australia über viele Jahre hinweg zum Teil tief in der Verlustzone. Firmenchefin Jayne Hrdlicka erklärte, dass der Carrier erstmals seit elf Jahren wieder einen Gewinn verkünden kann. Weiters würden die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Transformation gelungen wäre und man sich auf dem richtigen Weg befinde. Kernstück soll sein, dass es gelungen wäre die Kosten stark zu senken. Weiters hätte sich die Investition in moderne Technologien bezahlt gemacht. Während die Nachfrage seitens Geschäftsreisender noch immer deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen liegt, habe man im Privatbereich Rekordbuchungszahlen. Dies würde unter anderem daran liegen, dass im Nachgang der Coronapandemie, die in Australien zeitweise von besonders harten Beschränkungen geprägt war, ein großer Nachholbedarf bestehen würde. Bei Virgin Australia geht man davon aus, dass die Nachfrage auch weiterhin auf hohem Niveau sein wird. Man stellt aber auch fest, dass Reisende gezielt nach preiswerten Flugtickets suchen würden. Das Preis-Leistungsverhältnis würde für immer mehr Passagiere eine sehr große Rolle spielen. In diesem Segment sieht man sich als optimal positioniert an.

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