Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Brüssel: Mann schlägt mit Pfosten auf Check-In-Schalter ein

Am Sonntag, den 26. November 2023 hatte ein Mann am Flughafen Brüssel einen heftigen Ausraster. Er nahm einen Ständer, in dem normalerweise Absperrbänder befestigt sind, in die Hand und schlug damit mehrfach auf Plexiglasscheiben, die sich vor Countern befinden, ein. Es ist völlig unklar warum die männliche Person die Beherrschung komplett verloren hat und gewalttätig geworden ist. Das Medium HLN hat ein Video des Vorfalls veröffentlicht. Auf den Aufnahmen ist keine konkrete Ursache ersichtlich, sondern lediglich das Fehlverhalten des Passagiers. Das Video findet sich unter diesem Link. Zunächst ist ein anderer Fluggast eingeschritten und überwältigte den Störenfried. Sofort kamen Sicherheitsmitarbeiter des Airports hinzu und hielten den unruly PAX am Boden fest. Die Polizei traf dann auch ein und nahm eine Verhaftung vor. Zu den Hintergründen des Ausrasters wurde von der Exekutive nichts mitgeteilt. Der Flughafen Brüssel bestätigte jedenfalls die Echtheit der Aufnahme und erklärte unter anderem, dass sich der Vorfall am Sonntag gegen Nachmittag ereignet hat. Die Polizei habe ein Ermittlungsverfahren gegen den aggressiven Mann eingeleitet. Nähere Details könne man noch nicht bekanntgeben.

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New Orleans: Mann steigt über Notausgang und Tragfläche aus

Am 26. November 2023 hat ein Passagier auf dem Flughafen New Orleans einen Notausgang einer von Southwest betriebenen Boeing 737-Max-8 geöffnet und versucht das Flugzeug über die Tragfläche zu verlassen. Betroffen war die Maschine mit der Registrierung N8851Q. Aus ungeklärter Ursache riss der Mann einen Notausgang auf und machte sich auf den Weg auf die Tragfläche. Von dort aus sprang er auf den Asphalt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Parkposition und die Triebwerke waren nicht in Betrieb. Das Rampenpersonal bemerkte den Vorfall und schritt sofort ein. Der unruly PAX wurde von den Arbeitern bis zum Eintreffen der Exekutive festgehalten. Die Polizei nahm ihn dann fest und gab später bekannt, dass die Person unter einer psychischen Störung gelitten haben soll. Um welche Krankheit es sich genau handelt wurde vom Parish Sheriff’s Office nicht mitgeteilt. Für die Passagiere hatte der Vorfall aber Unannehmlichkeiten, denn alle mussten zunächst aussteigen. Mit etwa zwei Stunden Verspätung wurde ihr Flug dann mit der N8869L durchgeführt. Die N8851Q wurde von Technikern überprüft und kam im weiteren Verlauf des Abends auf einer anderen Route zum Einsatz.

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Sacher startet neues Gutscheinsystem

Die Sacher Betriebe haben erfolgreich ein neues Gutscheinsystem in Zusammenarbeit mit incert eTourismus eingeführt.  Die Besonderheit: Die Abwicklung und das Handling erfolgt über ein zentrales System und ermöglicht eine betriebsübergreifende Einlösung. Dieses Projekt markiert somit einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und zur Steigerung des Verkaufs von Wert- und Kulinarikgutscheinen für die Sacher-Hotels und -Cafés in Wien, Salzburg, Seefeld sowie den Standorten in Graz, Parndorf und Triest. Im Detail umfasst das Projekt die Implementierung eines Gutschein-Portal-Systems, das sieben verschiedene Betriebe miteinander verknüpft, um den Verkauf und die Verwaltung von Gutscheinen zu optimieren. Eine Stand-Alone Gutscheinwelt in einer eigenen Premium-Variante wurde entwickelt, um den Gästen ein reibungsloses und ansprechendes Kauferlebnis zu bieten. Die Sacher Gutscheinwelt ermöglicht es den Gästen dabei Wertgutscheine, Paketgutscheine und Geschenkkarten einfach und bequem online zu erwerben. Zusätzlich zur Stand-Alone-Version wurde auch eine digitale Wertabfrage und Mischversand für Gutscheine, Geschenkkarten und Verpackungen implementiert, um den Gästen größtmögliche Flexibilität zu bieten.

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EuGH: Ryanair muss in Kärnten Subventionen zurückbezahlen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in der Vergangenheit hohe Subventionen in Kärnten erhalten. Diese müssen zurückbezahlt werden, denn in der Vorwoche hat der Europäische Gerichtshof das letzte mögliche Rechtsmittel abgewiesen. Es liegt schon sehr lange zurück, denn Anfang der 2000er Jahre lockte die damalige Landesregierung einige Fluggesellschaften mit Hilfe von Subventionen an. Damit war man auf den ersten Blick auch erfolgreich, denn der Airport hatte so viele Passagiere wie noch nie. Sonderlich nachhaltig war die Praxis aber nicht, denn die Carrier zogen sich mit dem Auslaufen der Förderungen wieder zurück. Sowohl Air Berlin als auch Ryanair kündigten diesen Schritt gar öffentlich an. Frei nach dem Motto: Entweder es fließt weiterhin Geld oder aber man macht die Fliege. Letzteres ist dann auch eingetreten. Jahre später wurde festgesellt, dass die an Ryanair, Hapag-Lloyd Express (spätere Tuifly) und Air Berlin ausbezahlten Subventionen rechtswidrig waren. Im Jahr 2016 ordnete die EU-Kommission die Rückzahlung der Beihilfen an. Dagegen sind die betroffenen Fluggesellschaften vor Gericht gezogen. Zuletzt ging es bei Tuifly um 10,7 Millionen Euro und bei Ryanair um zwei Millionen Euro. Die Forderungen gegen Air Berlin wurden aus wirtschaftlichen Gründen wegen dem Konkurs nicht weiterverfolgt. Während schon vor einigen Monaten Tuifly vor dem EuGH gescheitert ist, traf es in der Vorwoche auch Ryanair. Nach jahrelangem Prozessieren bestätigte der Europäische Gerichtshof, dass die Förderungen illegal waren und die öffentliche Hand diese zurückfordern muss. Weitere Rechtsmittel stehen den betroffenen Carriern nicht mehr zur Verfügung. Die Kärntner Landesregierung hat die Mittel, die Tuifly zuzüglich Zinsen zurückbezahlen muss, bereits im

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Korean Air startet SAF-Kooperation für Frachtflüge

Korean Air kooperiert mit dem globalen Logistikunternehmen LX Pantos, um die Nutzung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Frachtbetrieb auszuweiten. Das Ziel ist es, Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Korean Air und LX Pantos haben dazu am 20. November am Hauptsitz von Korean Air eine Absichtserklärung unterzeichnet. Als Vertreter der beiden Unternehmen waren Jaedong Eum, Korean Air Senior Vice President und Head of Cargo Business Division, sowie Keun Taek Oh, LX Pantos Vice President und Head of Air Freight Business Unit, vor Ort. Im September dieses Jahres hatte Korean Air ein Cargo-SAF-Programm für Luftfrachtkunden und Spediteure ins Leben gerufen, um gemeinsam mit ihnen den CO2-Fußabdruck zu verringern und einen Beitrag zu den Netto-Null-Emissionszielen der globalen Luftfahrtindustrie zu leisten. LX Pantos hat sich nun dem Programm angeschlossen. Beide Unternehmen haben vereinbart, die Treibhausgasemissionen in der Frachtindustrie zu reduzieren und das Bewusstsein für die Verwendung von SAF in Korea zu fördern. So wird LX Pantos SAF für Korean-Air-Frachtflüge erwerben und Korean Air die Menge der reduzierten Kohlenstoffemissionen entsprechend teilen. „Wir freuen uns, LX Pantos als unseren ersten Partner in der gemeinsamen Initiative für die zukünftige Nutzung von nachhaltigem Flugkraftstoff begrüßen zu dürfen. Wir hoffen auf eine enge Zusammenarbeit, um die Kommerzialisierung von Sustainable Aviation Fuel, die ein gemeinsames Ziel der Luftfahrtindustrie darstellt, voranzutreiben und das Bewusstsein für die Nutzung auf dem koreanischen Markt zu stärken“, so Jaedong Eum.

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Nigeria: Ibom Air hat ersten A220-300 abgeholt

Die in Nigeria ansässige Fluggesellschaft Ibom Air hat dieser Tage ihren ersten Airbus A220-300 ab Werk Mirabel übernommen. Der Neuzugang trägt die Registrierung 5N-CDA und ist die erste von vorerst zehn Einheiten, die der Carrier bestellt hat. Ibom Air will mit den kanadischen Airbus-Regionaljets die Flotte erneuern und gleichzeitig auch auf Expansionskurs gehen. Die Übergabe weiterer A220-300 soll in den nächsten Wochen und Monaten erfolgen.

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Rostec will ab 2024 wieder Tupolew Tu-214 ausliefern

Der russische Staatskonzern Rostec ist der Ansicht, dass man im kommenden Jahr mit der Auslieferung des Maschinentyps Tupolew Tu-214 beginnen kann. Im Angesicht der westlichen Sanktionen hat man die Produktion wieder aufgenommen. Im ersten Anlauf waren die Tu-204 und die Tu-214 wahrlich kein Kassenschlager. Das Modell, das sich ungefähr in die Größenklasse Airbus A321/Boeing 757 einordnen lässt, kann zwar mit einer großen Reichweite punkten, jedoch beschwerten sich verschiedene Betreiber über angeblich hohen Treibstoffverbrauch. Laut Rostec habe man bereits Verträge mit Airlines wie Red Wings und Aeroflot abgeschlossen. Auch verhandle man mit weiteren potentiellen Betreibern. Es bleibt abzuwarten, ob der nicht näher bezeichnete Liefertermin “2024” eingehalten werden kann und an wen die erste Einheit gehen wird.

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Amsterdam: Pieter van Oord wird neuer Schiphol-Chef

Mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2024 wird Pieter van Oord die Leitung der Royal Schiphol Group, die unter anderem den Flughafen Amsterdam betreibt, übernehmen. Er folgt auf Ruud Sondag, der seit Afang November 2022 ad-interim an der Spitze des Konzerns steht. Dieser hat sich für die Position aber nicht beworben und wird bereits per 1. März 2024 das Unternehmen verlassen. In der Zwischenzeit wird dann Robert Carsouw vorläufig die CEO-Agenden übernehmen.

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SAF: Branchenverbände erzielen Einigung

Fünf Luftfahrt-Branchenverbände begrüßen, dass es auf der dritten Konferenz über alternative Kraftstoffe, die in Dubai abgehalten wurde, zu einer Einigung gekommen ist. Die Vereinbarung ist ein Schritt zur Umsetzung des langfristigen Ziels der ICAO, bis 2050 im internationalen Luftverkehr keine Kohlenstoffemissionen mehr zu verursachen. Nachhaltige Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) sind eine Komponente auf dem Weg zur Klimaneutralität des Luftverkehrs.

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München: Eurowings führt ersten Lappland-Charterflug durch

Im Auftrag der PAS Polar Air Shuttle GmbH werden seit 27. November 2023 zwei wöchentliche Charterflüge  zwischen München und Arvidsjaur durchgeführt. Der Operating-Carrier ist Eurowings. Die Route soll jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Zwischen 31. Jänner und 6. März 2024 soll zusätzlich auch Mittwochs geflogen werden. In den Monaten Januar und Februar 2024 können Passagiere montags via Arvidsjaur weiter nach Kittilä in Finnland fliegen. Der Rückflug von Kittilä mit Umstieg in Arvidsjaur findet jeweils freitags statt. In Lappland erwartet die Reisenden eine atemberaubende Naturkulisse mit kristallklaren Seen, majestätischen Gebirgen und unberührten Wäldern, die sich im Winter in eine malerische Schneelandschaft verwandeln. Zu den Highlights eines Lappland Aufenthalts zählen die faszinierenden Nordlichter, die Rentierzucht und Winteraktivitäten wie Hundeschlittenfahrten und Schneemobil-Touren. Das Charterunternehmen PAS Polar Air Shuttle GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PAS Aviation Holding. Eigenen Angaben nach ist man wie folgt tätig: “Die PAS Aviation Group ist ein Spezialist für die Beschäftigung in der Luftfahrt. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in der Schweiz, wobei die lokalen Unternehmen der Gruppe in ganz Europa tätig sind. Die 1997 gegründete PAS Aviation Group feierte im Jahr 2023 ihr 25-jähriges Bestehen”.

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