Viele Internetnutzer kennen sie: Fake-Bewertungen. Ein vermeintlich tolles Produkt wird besonders gut bewertet oder aber unverständlich schlecht. Dennoch spielen diese bei der Buchung von Hotels oder beim Kauf von Produkten eine wichtige Rolle. HolidayCheck hat nun vor Gericht einen Sieg gegen einen weltweit aktiven Anbieter von Fake-Bewertungen errungen. Hotels, die auf Buchungsportalen überhaupt keine Rezensionen haben, werden seltener gebucht als jene, die viele Bewertungen aufweisen können. Leider bedienen sich manche Anbieter so genannter Fake-Rezensionen, um vermeintlich besser dazustehen. Oder was es auch gibt: Die Konkurrenz wird mittels Fake-Bewertungen gezielt schlecht gemacht. Kann man den Rezensionen trauen? Da damit so viel Schindluder getrieben wird, sollte man aufmerksam sein. Ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmen könnte: Ein Hotel hat fast ausschließlich positive Bewertungen und inhaltlich beschreiben diese zum Teil Dinge, die es in dem Haus gar nicht gibt. Dann sollten die Alarmglocken schrillen, denn auch ein Top-Haus, mit dem fast alle Reisenden zufrieden sind, hat mal einen Gast, dem einfach gar nichts gefallen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass negative Bewertungen geschrieben werden, ist viel höher als, dass sich Leute, für die alles gepasst hat, die Zeit für positive Rezensionen nehmen. Aber auch bei besonders vielen negativen Bewertungen sollte man aufpassen. Es könnte nämlich sein, dass eine spezielle Agentur gegen das Hotel angesetzt wurde, denn je negativer die „Bewertungen“, desto geringer die Buchungszahlen. Es könnte ja sein, dass die Konkurrenz einfach nichts vergönnt. HolidayCheck hat im Gerichtsverfahren gegen Goldstar Marketing gewonnen und einen vollstreckbaren Titel auf Unterlassung, Schadensersatz, Auskunft und Erstattung der Kosten