Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ab Leipzig und Nürnberg: Ryanair streicht Dublin-Flüge

Die Billigfluggesellschaft Ryanair reduziert an ihrer Homebase Dublin das Streckennetz im Winter 2023/24 gegenüber der Vorjahresperiode um insgesamt 17 Routen. Davon betroffen sind auch die Verbindungen nach Kosice, Nürnberg und Leipzig/Halle. Bereits seit längerer Zeit ist bekannt, dass der Carrier in der bevorstehenden Winterperiode 2023/24 nicht mehr zwischen Dublin und Klagenfurt fliegen wird. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass zahlreiche weitere Destinationen aufgrund eines Streits um Gebühren am irischen Hauptstadtflughafen gestrichen werden. In der Slowakei fällt Kosice-Dublin weg und ab Deutschland streicht ab Nürnberg und Leipzig/Halle die Nonstop-Flüge in die Hauptstadt Irlands.

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Flughafen Wien: Zoll beschlagnahmt 21.744 Produktfälschungen

Den am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllnern ist neuerlich ein großer Aufgriff gefälschter Markenware gelungen. In insgesamt sechs Sendungen, die in Hongkong abgeschickt wurden, fanden sie Beamten nicht weniger als 21.744 mutmaßlich gefälschte Markenprodukte. Die Luftfrachtsendungen waren in 344 Kartons aufgeteilt und sollten von Hongkong über Wien nach Polen gehen. Handys, Zubehör, Kopfhörer und Uhren Im Einzelnen wurden festgestellt: 8.214 Kopfhörer von Marken wie Apple oder Bose, 20 Computerchips, 48 Handys, unter anderem der Marken Apple, Google und Samsung, 10.435 Handycover, 201 Handyteile, 1.185 Ladegeräte, 509 Smart-Watches und 70 Speicherkarten festgestellt. Neben Elektronik und Mobiltelefonen fanden die Zöllnerinnen und Zöllner in den Boxen außerdem 476 Schlüsselanhänger, 10 Taschen, 2 Paar Sportschuhe und 110 Stück an Verpackungsmaterial. In der Sendung befanden sich auch 466 Uhren, darunter mutmaßliche Fälschungen der Marken Cartier, Bulgari und Hublot. Die betroffenen Waren wurden vorübergehend beschlagnahmt. Die Rechtsinhaber der mutmaßlich gefälschten Markenprodukte wurden bereits informiert und entsprechende rechtliche Schritte werden eingeleitet. „Dieser Aufgriff zeigt die wichtige Arbeit und wertvolle Rolle des Zolls für die österreichische Wirtschaft sowie den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten. Solche Aktionen unterstreichen das kontinuierliche Engagement unserer Zöllnerinnen und Zöllner im Kampf gegen Produktpiraterie“, so Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP).

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Turkish Airlines feiert zehn Jahre Salzburg-Istanbul

Seit rund zehn Jahren verbindet Turkish Airlines den Flughafen Salzburg mit ihrem Drehkreuz Istanbul. Ursprünglich startete man mit vier wöchentlichen Umläufen und baute zwischenzeitlich auf tägliche Bedienung aus. Während der Corona-Pandemie war die Verbindung für einige Zeit ausgesetzt und wurde anschließend wieder schrittweise hochgefahren. Nebst zehn Jahren Präsenz in Salzburg feiert Turkish Airlines auch den 90-jährigen Bestand. „Wir gratulieren Turkish Airlines zu ihrem 90-jährigen Bestandsjubiläum und bedanken uns für 10 Jahre Partnerschaft! Teamwork auf Augenhöhe und Treue auch in stürmischen Zeiten prägten die letzten 10 Jahre, im Fokus stand immer, die Verbindung an den Bosporus zu stärken und auszubauen. Die Pläne von damals, den Wirtschafts- und Tourismusstandort Salzburg mit Istanbul täglich zu verbinden sind mehr als erfüllt worden! Seit 2013 haben wir mit Turkish Airlines einen Star Alliance Partner in Salzburg, der top Qualität mit bestem Service anbietet, und das mit einem ausgezeichneten, weltumspannenden Streckennetz via Istanbul“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Wir freuen uns auf alle Fälle, in den kommenden Jahren die Strecke gemeinsam mit Turkish Airlines weiter zu entwickeln! Viele wissen übrigens gar nicht, dass die türkische Community in Salzburg und den drei umliegenden Bundesländern eine sehr starke ist, denn immerhin leben hier rund 75.000 Bürger mit türkischen Wurzeln – hier zähle ich den ganzen bayrischen Einzugsraum, der bis nach Rosenheim reicht, noch gar nicht dazu“. Das Star Alliance-Mitglied Turkish Airlines wurde 1933 mit einer Flotte von fünf Flugzeugen gegründet und verfügt heute über eine Flotte von 429 Passagier- und Frachtflugzeugen, welche weltweit 344 Ziele in 129 Ländern anfliegen.

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Stockholm: Novair steht vor der Schließung

Die in Stockholm ansässige Fluggesellschaft Novair wirft das Handtuch. Das Unternehmen bereitet sich derzeit auf die freiwillige Liquidation vor, denn nachdem der ehemalige Eigentümer – ein Reiseveranstalter – den Chartervertrag auslaufen lässt, hat man keine neuen Kunden gefunden. Novair gehört mittlerweile zur gleichen Firmengruppe wie die dänische Jettime. Man betreibt zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321neo. Der Carrier ist seit 26 auf dem Markt und hatte früher auch Lockheed L-1011, A330-200 und Boeing 737-800. Vor der Umflottung auf A321neo hatte man drei Airbus A321ceo. Im Laufe des Oktobers 2023 soll Novair den Betrieb endgültig einstellen. Sollte es doch noch gelingen einen Ersatz für den auslaufenden Auftrag von Apollo zu finden, könnte es doch noch weitergehen. Allerdings rechnet man nicht mehr damit und bereitet daher schon die Schließung vor.

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Estland: Rechnungshof kritisiert Nordica heftig

Der Rechnungshof der Republik Estland hat das Gebaren der Nordic Aviation Group, der unter anderem Nordica, Xfly und Transpordi Varahaldus äußerst kritisch bewertet. Der Regierung wird der Verkauf der staatlichen Firmengruppe nahegelegt. Nordica wurde zunächst als „virtuelle Fluggesellschaft“ als Estonian-Air-Nachfolger ins Leben gerufen. Mangels AOC kooperierte man zunächst mit Adria Airways. Später wurde der Flugbetrieb von der Konzerntochter Xfly übernommen und mit Lot wurde eine Vertriebskooperation, die mittlerweile beendet ist, eingegangen. Nordica hat seit eigener Zeit ein eigenes AOC und geriet im Zusammenhang mit Marabu Airlines in die Schlagzeilen. Xfly ist für einige Carrier im Rahmen von ACMI- und Charteraufträgen unterwegs. Die Regierung von Estland plant, dass Nordica, Xfly und die Leasinggesellschaft Transpordi Varahaldus fusioniert und anschließend verkauft werden sollen. „Der Kurs von Nordica deutet darauf hin, dass der Staat in einem so komplexen Geschäftsfeld wie der Luftfahrt kein hinreichend kompetenter oder interessierter Eigentümer war“, so Estlands Rechnungshof.

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Für geplante Brunei-Operation: Gallop Air bestellt 30 Jets in China

Für Brunei hat Gallop Air hat mit dem chinesischen Flugzeugbauer Comac eine Absichtserklärung über den Kauf von 30 Maschinen der Typen ARJ21-700, ARJ21-700F und C919 unterschrieben. Die genaue Zusammensetzung wurde nicht mitgeteilt. Es handelt sich erst um den zweiten Kunden außerhalb der Volksrepublik China, der für die ARJ21-Reihe begeistert werden konnte. Das Unternehmen Gallop Air sitzt in Singapur, will jedoch künftig ab Brunei aktiv werden. Über juristische Umwege befindet sich der Carrier in chinesischer Hand.

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EASA hat sich verrechnet: A321P2F-Anordnung wieder zurückgezogen

Eigentlich dienen so genannte Lufttüchtigkeitsanweisungen, die von Zivilluftfahrtbehörden herausgegeben, der Sicherheit. Der Easa ist aber ein schwerwiegender Berechnungsfehler in Sachen Airbus A321P2F unterlaufen. Dieser führte nun dazu, dass die Anweisung zurückgezogen werden musste. Eigentlich sollten die Betreiber von Umbaufrachtern des Typs Airbus A321P2F zu genauen Inspektionen der Rümpfe verpflichtet werden. Allerdings hat sich die Easa bei der Berechnung des Zeitrahmens gehörig verrechnet. Offiziellen Angaben nach hat man versehentlich eine falsche Formel verwendet. Um weitere Verwirrungen ausschließen zu können, hat man nun die gesamte Lufttüchtigkeitsanweisung ersatzlos zurückgezogen. Zur Entscheidung beigetragen haben auch Untersuchungen, die Airbus und die Elbe Flugzeugwerke durchgeführt haben. Diese haben gezeigt, dass der Zeitrahmen für Inspektionen aufgrund des Einsatzes als Frachtflugzeuge nur minimal von den Passagierflugzeugen abweicht. Es besteht keine Notwendigkeit dermaßen enge Intervalle, wie sie von der Easa ursprünglich angeordnet wurden, einzuhalten. Eine Lufttüchtigkeitsanweisung vom 7. Dezember 2022, die bereits umgesetzt wurde, ist daher völlig ausreichend. Die Easa sah das ursprünglich anders, denn mit AD von 12. September 2023 hatte man wesentlich strengere Inspektionen der Rümpfe der A321P2F angeordnet. Die Berechnungen hätten gezeigt, dass bei Verwendung als Frachter möglicherweise frühzeitig Risse entstehen könnten. Bei den Berechnungen hat man aber irrtümlich eine fehlerhafte Formel verwendet. Es zeigte sich nun, dass das Risiko von Ermüdungserscheinungen nicht nennenswert vom Einsatz als Passagierflugzeuge abweicht. Die Easa hat die Anordnung wieder zurückgezogen.

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Hisky geht mit Airbus A330-200 auf die Langstrecke

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky wird ihre Flotte um einen Airbus A330-200 erweitern. Diesen bezieht man über einen Leasinggeber und gleichzeitig hat man offiziell den beabsichtigten Einstieg ins Langstreckengeschäft bekanntgegeben. Ursprünglich war aus Unternehmenskreisen zu hören, dass man hauptsächlich mit dem Muster A321LR Langstreckenflüge mit Zwischenstopps ab Rumänien aufnehmen möchte. Diesen Plan hat man dahingehend adaptiert, dass man einen A330-200, den ersten Widebody in der Firmengeschichte, für Nonstopflüge auf der Langstrecke nutzen möchte.

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Flughafen Dortmund übertrifft Vorjahresaufkommen um 25 Prozent

Bis inklusive Ende August 2023 hatte der Flughafen Dortmund 2.041.622 Passagiere und damit um etwa ein Viertel mehr als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Allerdings liegt das Aufkommen noch immer unter dem Wert, den man in 2019 erreicht hatte. Generell zeigt sich, dass – abgesehen von wenigen Ausnahmen – fast alle deutschen Flughäfen das Passagiervolumen, das man im Jahr 2019 hatte, noch nicht erreichen konnten. In vielen EU-Staaten konnte man es bereits übertreffen. Unter den kleineren deutschen Airports ist sehr auffällig, dass jene, die über viel Lowcoster-Verkehr verfügen, besser dastehen als jene, von denen sich Billigflieger weitgehend fernhalten. Bezogen auf Dortmund: Obgleich der gesamte Luftverkehr noch dem Niveau des Rekordjahres 2019 unterliegt, ist der Dortmunder Flughafen auf der Überholspur. Wiederholt gelangen dem Airport neue Passagierrekorde, welche die Werte aus 2019 weit übertrafen. In einer bemerkenswerten Sommersaison bilanzierte der Flughafen im Juli 2023 mit 307.377 Fluggästen den erfolgreichsten Monat seiner Geschichte. Diese Entwicklung bestätigte sich im August mit einem vergleichbar hohen Fluggastvolumen (306.960 Passagiere). Die Zahlen des ADV-Flughafenverbandes bekräftigen dies: Auf Bundesebene hebt sich der Airport durch steilere Wachstumsraten wesentlich von anderen deutschen Flughäfen ab. Der Aufsichtsrat des Airports gab in der jüngsten Sitzung auch grünes Licht für die Anschaffung eines zusätzlichen elektrobetriebenen Flugzeugschleppers (Pusher). Bereits vorhandene Geräte mit Elektroantrieb überzeugen im täglichen Einsatz und untermauern das Vorhaben, den gesamten Fuhrpark perspektivisch auf umweltfreundliche Antriebssysteme umzustellen. Weiters soll der Flughafen Dortmund vier neue Bodenstromanlagen bekommen. Nach dem bereits erfolgten Umbau an der ersten Abstellposition sollen nun vier weitere Positionen

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