Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Turkish Airlines gewinnt Apex-Award

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wurde von der Airline Passenger Experience Association mit dem so genannten APEX World Class Award ausgezeichnet. Dieser soll auch für Gesundheitssicherheit, Nachhaltigkeit und Fluggästeerlebnis stehen. „Die Auszeichnung mit dem APEX World Class Award ist ein Beweis für das Engagement unseres gesamten Teams, unseren Passagieren ein unvergessliches Flugerlebnis zu bieten“, sagte Ahmet Olmuştur, CMO von Turkish Airlines. „Unsere ergonomischen Sitze, der persönliche Service und die einzigartigen kulinarischen Angebote sind Teil unserer Bemühungen, die Bedürfnisse unserer Passagiere zu erfüllen und das Flugerlebnis unvergesslich zu gestalten. Dieser Preis zeigt, wie erfolgreich unsere Strategien und Anstrengungen sind, und motiviert uns, uns weiterhin für zukünftige Ziele zu verbessern.“

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Indien: Behörde suspendiert Sicherheitschef von Air India

Wegen nicht näher genannter Mängel bei der Unfallvorbeugung hat die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA den Leiter der Sicherheitsabteilung von Air India für einen Monat des Amtes enthoben. Laut Mitteilung der Behörde habe man bei einem Audit Mängel festgestellt. Diese sollen insbesondere die Verfügbarkeit technischen Personals gemäß Manual und anderen Vorschriften betreffen. Die internen Kontrollen sollen nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen haben.

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Ita Airways: Regierung will „es gab keinen Betriebsübergang“ verordnen

Ob es Betriebsübergänge gab oder nicht, entscheiden im Streitfall normalerweise Gerichte. So geschehen auch bei Ita Airways, denn einige ehemalige Alitalia-Mitarbeiter haben von verschiedenen Arbeitsgerichten zuerkannt bekommen, dass der neue Carrier der Rechtsnachfolger ist und somit ein Betriebsübergang vorliegt. Nun wurde die Regierung nervös. In der Vergangenheit wurde Alitalia immer wieder neu aufgesetzt, wobei sich die Frage nach einem Betriebsübergang gar nicht stellte, denn insbesondere die Kunden sollten nach Möglichkeit nichts davon bemerken, dass es sich um eine neue Gesellschaft handelt. Ganz anders im Zuge der Betriebsaufnahme von Ita Airways, denn man hatte es aus verschiedenen Gründen besonders wichtig, dass ein harter Schnitt gemacht wird. Dahinter steckt durchaus auch der Umstand, dass die EU-Kommission darauf bestanden hat. Andernfalls wäre eine staatliche Starthilfe für Ita Airways, die ohnehin nur unter der Bedingung, dass das Unternehmen baldigst möglich verkauft wird, freigegeben wird. Dass der neue Carrier auch Eigentümer der Marke Alitalia ist, deren Designators nutzt und viele Assets übernommen hat, steht auf einem anderen Blatt. Einige ehemalige Alitalia-Mitarbeiter, die keinen Job bei Ita Airways bekommen haben, sind vor die jeweils zuständigen Arbeitsgerichte gezogen. Dort wurde in einer Vielzahl von Verfahren richterlich festgestellt, dass ein Betriebsübergang vorliegt. Dies hat erhebliche Konsequenzen, denn der neue Carrier muss dann die Mitarbeiter beschäftigen. Doch damit nicht genug: Auch die Bewilligung durch die EU-Kommission könnte in Gefahr gebracht werden und die italienische Regierung befürchtet gar, dass sich Lufthansa als einziger Kaufinteressent zurückziehen könnte. Immerhin wurde der Deal bislang nicht bei den Wettbewerbsbehörden angemeldet. Nun will der Ministerrat

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Vorfeldbusse: Düsseldorf hat Wasserstoffantrieb getestet

Der Düsseldorfer Flughafen hat rund zwei Wochenlang den Einsatz von Vorfeldbussen, die über Wasserstoffantrieb verfügen, getestet. Dabei kam das Modell „H2 City Gold“ zum Einsatz. Nun werden alle Busfahrer sowie Passagiere befragt. Nach der Auswertung will man dann entscheiden, ob die langfristige Umstellung von Diesel- auf Wasserstoffbusse ein für den Flughafen Düsseldorf gangbarer Weg ist.

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Wegen Kokain-Konsum: A380-First-Officer von British Airways fristlos entlassen

Eine Flugbegleiterin von British Airways soll verhindert haben, dass am 27. August 2023 ein Erster Offizier seinen Dienst auf Flug BA56 von Johannesburg nach London-Heathrow antritt. Die Kabinenmitarbeiterin meldete, dass der Airbus-A380-Copilot während einer nächtlichen Tour eine nicht näher bezeichnete Menge Kokain konsumiert habe. Die britische Zeitung „The Sun“ schreibt unter Berufung auf Besatzungsmitgleider, dass der Erste Offizier in der Nacht vor dem Rückflug nach London-Heathrow eine Tour durch Bars gemacht habe. Dabei soll er unter anderem mit Einheimischen und Touristen in Kontakt gekommen sein. Eine nicht näher bekannte Anzahl von weiteren Besatzungsmitgliedern soll ebenfalls dabei gewesen sein. Nach dem Konsum von Alkohol in nicht unerheblicher Menge wäre dann in einer Privatwohnung auch Kokain eingenommen worden. Jene Flugbegleiterin, die den Vorfall gemeldet hat, soll mit dem Co-Piloten befreundet sein. Sie habe die pflichtgemäße Meldung aber aus Sicherheitsgründen getätigt. Vorsorglich hat British Airways dann den für den 27. August 2023 geplanten Flug BA56 gestrichen, denn man nahm den Hinweis sehr ernst. Einen Tag später folg die Maschine dann mit einer Ersatzcrew zurück nach London-Heathrow. Unter den Passagieren befand sich auch der unter Verdacht des Drogenkonsums stehende Erste Offizier. Zurück im Vereinigten Königreich willigte er mehr oder weniger freiwillig einem Drogentest ein, der positiv ausgefallen ist. Im Anschluss überreichte British Airways dann die fristlose Entlassung. Der Vorfall hat sich innerhalb der Belegschaft des Carriers rasch herumgesprochen. Viele Mitarbeiter sollen verwundert und erbost sein, da der Konsum von Drogen als absolutes No-Go gilt. Weiters wurde bekannt, dass British Airways die Angelegenheit auch der

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Air Connect stellt eigene Linienflüge ein

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect wird im Winterflugplan 2023/24 keine Linienflüge auf eigene Rechnung durchführen. Die beiden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 sollen dauerhaft im Wetlease für Aeroitalia fliegen. Bereits seit einigen Wochen kürzt Air Connect stetig den Flugplan, den man auf eigene Rechnung ab Rumänien anbietet. Nebst einzelnen internationalen Routen war man bislang hauptsächlich im Inland unterwegs. Damit ist nun – zumindest vorläufig – Schluss, denn im Winter 2023/24 wird man ausschließlich im Auftrag von Aeroitalia ab Italien im Einsatz sein. Beispielsweise soll man die geplante Neuaufnahme Ancona-Wien für das italienische Luftfahrtunternehmen bedienen. Endgültig zurückziehen will sich Air Connect aber nicht aus dem Liniengeschäft. Das Portal Boardingpass.ro berichtet unter Berufung auf das rumänische Luftfahrtunternehmen, dass im Sommerflugplan 2024 wieder Flüge auf eigene Rechnung durchgeführt werden sollen. Dazu will man die Flotte um zwei weitere ATR72-600 erweitern. Die drei verbliebenen Routen ab Bukarest sollen bereits mit 1. Oktober 2023 in eine Pause auf unbestimmte Zeit geschickt werden. Das hat auch zur Folge, dass sich das Angebot ab dem für den kommerziellen Verkehr reaktivierten Hauptstadtflughafen Băneasa reduzieren wird. Laut Boardingpass.ro soll auch der Werksverkehr, den man für Ford zwischen Craiova und Istanbul bedient, nicht fortgeführt werden. Einen genauen Termin für die in Aussicht gestellte Wiederaufnahme der Linienflüge gibt es noch nicht. Air Connect teilt dazu vage mit, dass man den Sommerflugplan 2024 zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren werde. Vor einiger Zeit gab es Gerüchte, dass Aeroitalia an der Übernahme der rumänischen Regionalfluggesellschaft interessiert sein könnte. Dazu gibt es momentan keine validen Informationen.

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Winter 2023/24: Air Malta stockt Luqa-Berlin auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Malta wird im Winterflugplan 2023/24 die Strecke Luqa-Berlin punktuell häufiger bedienen. Regulär gibt es zwei Umläufe pro Woche. In ausgewählten Wochen wird der maltesische Carrier diese Route auch am Verkehrstag Sonntag bedienen. Dadurch ergibt sich, dass in diesen drei wöchentliche Umläufe zwischen der deutschen Bundeshauptstadt und dem einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta angeboten werden.

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Sommer 2024: Mavi Gök nimmt Antalya-Karlsruhe auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök plant im Sommerflugplan 2024 einmal wöchentlich zwischen Antalya und Karlsruhe/Baden-Baden zu fliegen. Es handelt sich um Charterflüge für einen Tour Operator. Derzeit ist vorgesehen, dass der Erstflug am 17. Mai 2024 durchgeführt werden soll. Tickets sind unter anderem über Reisebüros und im Rahmen von Pauschalreisen der Konzernschwestern von Mavi Gök Airlines erhältlich.

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Hamburg: Schnieder Reisen ist insolvent

Vor wenigen Tagen musste das auf Osteuropa-Reisen spezialisierte Unternehmen Schnieder Reisen Insolvenz anmelden. Der Reiseveranstalter ist in Hamburg ansässig und hat den Rechtsanwalt Hendrik Gittermann zum vorläufigen Masseverwalter bestellt bekommen. Derzeit ist vorgesehen, dass der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden soll. Eigenangaben nach soll die Ursache der Pleite auch im Ukraine-Krieg liegen, denn die Nachfrage nach Reisen ins Baltikum, in die Ukraine und nach Russland wäre extrem stark eingebrochen. „Nach heutigem Stand werden alle Kunden ihre bereits gebuchten Reisen antreten können und haben keinen finanziellen Schaden zu befürchten“ erklärt der Insolvenzverwalter. Der Deutsche Reisesicherungsfonds, über den die Pauschalreisen abgesichert sind, habe sich eigenen Angaben nach bereits mit dem Masseverwalter abgestimmt. Im Bedarfsfall werde man ausgefallene Reiseleistungen erstatten.

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Belgien: Gewerkschaften drohen mit Lotsenstreik

Gleich drei Gewerkschaften drohen der belgischen Flugsicher Skeyes mit Streik. Sollte bis zum 5. Oktober 2023 keine Einigung gefunden werden, könnte der Aufruf zu Arbeitsniederlegungen, die den gesamten Luftraum Belgiens betreffen könnten, folgen. Die Gewerkschaft ACV Transcom hofft in einer Aussendung, dass bis dahin noch eine Lösung gefunden werden kann, stellt aber klar, dass eine Lösung gefunden werden muss. Konkret geht es um einen Mechanismus, der im Jahr 2019 eingeführt wurde und aufgrund der Coronapandemie wiederholt wurde. Die Vereinbarung ist Anfang dieses Jahres ohne eine Nachfolge ausgelaufen.

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