Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Langstrecke: Brussels Airlines mit neuen Sternekoch-Menüs

Ab dem 1. Oktober 2023 kommen Business-Class-Reisende auf Langstreckenflügen von Brussels Airlines in den Genuss eines gastronomischen Erlebnisses von Sternekoch Michaël Vrijmoed vom gleichnamigen Genter Restaurant Vrijmoed. Er ist damit der vierzehnte Sternekoch in einer Reihe von belgischen Spitzenköchen, mit denen die Fluggesellschaft seit 2013 ihre Passagiere mit exquisiter Küche verwöhnt. Belgisches Gemüse wird im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Gourmet-Menüs stehen. Bei Brussels Airlines tritt der ostflämische Zwei-Sterne-Koch die Nachfolge von Chefkoch Mario Elias an.

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Niederlande: Regierung deckelt Schiphol-Flugbewegungen

Die Regierung der Niederlande hat das unter Fluggesellschaften massiv umstrittene Vorhaben, das die Kapazität am Flughafen Amsterdam-Schiphol reduzieren wird, umgesetzt. Man argumentiert unter anderem mit Lärmschutz für die Anrainer. Allen voran sind bereits im Vorfeld der Weltluftfahrtverband IATA und KLM Sturm gegen die Pläne gelaufen. Jährlich dürfen nur noch 460.000 Flugbewerbungen stattfinden. Das allerletzte Wort ist aber noch nicht gesprochen, denn es laufen Rechtsmittel gegen den Regierungsbeschluss.

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Flughafen Berlin-Brandenburg mit neuen Taxi-Regeln

Am Flughafen Berlin-Brandenburg gelten für Taxifahrer neue Spielregeln. Damit will man verhindern, dass Taxis, die keine Fahrgäste aufnehmen dürfen, künftig genau dies nicht mehr tun können. Auch soll sich der Verkehrsfluss verbessern. Der Flughafen für die Hauptstadtregion liegt direkt an der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg und ist das Tor zur Welt für die Menschen aus beiden Bundesländern. Durch diese Lage werden täglich zahlreiche Fluggäste mit Taxis aus beiden Bundesländern zum BER gebracht oder dort abgeholt. Die aktuelle Regelung der zuständigen Behörden erlaubt 1.000 Taxis das Aufnehmen von Fahrgästen am Flughafen Berlin Brandenburg (je 500 aus Berlin und dem Landkreis Dahme Spreewald). Die Fahrt mit Gästen zum BER ist allen Taxis erlaubt. Die Flughafengesellschaft und ihre Prozesspartner haben folgende Änderungen an der Infrastruktur für die Taxis sowie prozessuale Optimierungen umgesetzt:

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Scorpio-Reederei erhöht Norse-Atlantic-Beteiligung

Bei der Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways ist die Reederei Scorpio nun der zweitgrößte Einzelaktionär. Im Rahmen einer Börsenmitteilung wurde bekanntgegeben, dass der Anteil auf 10,17 Prozent erhöht wurde. Es handelt sich um eine Schifffahrtsgesellschaft, die beispielsweise 120 Tanker im Einsatz hat. Der Hauptsitz befindet sich im Fürstentum Monaco. In einer Mitteilung heißt es unter anderem, dass man an den Erfolg von Norse Atlantic Airways glaubt und daher in den Billigflieger investiere.

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Nach Scherz über Bombe an Bord: 62-Jährigem drohen 15 Jahre Haft

Ein 62-Jähriger, der behauptet hatte, dass er an Bord einer Maschine der Avelo Airlines eine Bombe versteckt habe, muss sich seit 31. August 2023 in den Vereinigten Staaten von Amerika, vor Gericht verantworten. Bei Verurteilung drohen dem Mann bis zu 15 Jahre Haft. Der Vorfall ereignete sich am Palm Beach International Airport während dem Aussteigen. Der 62-jährige Mann meinte einem ihm zuvor nicht bekannten Fluggast erzählen zu müssen, dass er an Bord der Maschine eine Bombe versteckt habe. Vorsichtshalber wandte sich jene Person, der dies „berichtet“ wurde, an den Mitarbeiter am Gate, der den Folgeflug abfertigen sollte. Somit ist anzunehmen, dass das Gespräch in der Gangway stattgefunden haben müsste. Nach dem Grundsatz „Safety First“ informierte der Airport-Mitarbeiter sofort die Exekutive sowie seinen Supervisor. Es wurde dann entschieden, dass das Boarding für den nächsten Flug auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Sprengstoffexperten untersuchten den Avelo-Jet akribisch und konnten zum Glück Entwarnung geben. Für den „Scherzbold“ hatte die Angelegenheit aber schon unmittelbare Konsequenzen. Er wurde durch die Polizei verhaftet und am 31. August 2023 einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an, aus der er nur gegen Hinterlegung einer Kaution von 26.000 U.S.-Dollar entlassen werden durfte. Für den Mann könnten die Folgen noch gravierender werden, denn auf das Delikt, für das er angeklagt wurde, stehen bis zu 15 Jahre Haft sowie zusätzlich eine saftige Geldstrafe. Das zuständige Gericht wird demnächst darüber entscheiden. Angeblich soll der Angeklagte geständig sein und behaupten, dass es lediglich ein Scherz gewesen wäre. Die U.S.-amerikanische Justiz kennt im Bereich

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Airhub Airlines fliegt wieder für Ibom Air

Die maltesische Fluggesellschaft Airhub Airlines hat für die 9H-GTS einen neuen Wetlease-Auftrag in Nigeria an Land gezogen. Seit wenigen Tagen ist der Airbus A320 ab Lagos im Auftrag von Ibom Air im Einsatz. Airhub Airlines fliegt gelegentlich Wetlease- und Charteraufträge für Kunden aus Afrika. Das Unternehmen verfügt nebst Mittelstreckenjets auch über Langstreckenflugzeuge. Linienflüge auf eigene Rechnung hat man aber nicht.

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Catering-Probleme: Malaysia Airlines frustriert Passagiere

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines steht derzeit aufgrund des angebotenen Caterings im Kreuzfeuer der Kritik. Hintergrund dürfte sein, dass man sich per 1. September 2023 nach über 26 Jahren vom bisherigen Lieferanten Brahim’s Food Services getrennt hat, aber noch keinen Vertrag mit einem neuen Zulieferer abgeschlossen hat. In einem Statement, das unter anderem auf der Homepage des Carriers zu finden ist, schreibt die Fluggesellschaft lediglich von punktuellen „geringfügigen Änderungen des regulären Speiseangebots an Bord“, die während der „Übergangsphase“ auftreten können. Viele Passagiere scheinen das aber gänzlich anders zu sehen. Beispielsweise macht derzeit ein Fall, auf den eine Business-Class-Passagierin über Social Media aufmerksam gemacht hat, die Runde. Anstatt der üblichen warmen Mahlzeit bekam sie auf einem Flug von Kula Lumpur nach Vietnam lediglich abgepacktes Brot und ein bisschen Obst serviert. In einem anderen Fall soll es ohne vorherige Information überhaupt kein Catering gegeben haben. Mittlerweile schlägt die Unzufriedenheit der Passagiere so große Wellen, dass Malaysia Airlines einen eigenen FAQ-Bereich auf der Firmenhomepage eingerichtet hat. Dabei ist dann gleich die nächste Panne passiert, denn eine Passage befasste sich ursprünglich damit, dass die Reisenden durchaus auch ihre eigenen Speisen mitbringen dürfen. Dies wäre, so die Airline, besonders von regionalen Medien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Unter anderem wäre suggeriert worden, dass es generell kein Catering mehr an Bord gäbe und sich die Passagiere selbst etwas auf Langstreckenflüge mitnehmen müssten. Laut Malaysia Airlines ist es derzeit nicht möglich, dass spezielle Mahlzeiten, Meal-Upgrades bzw. Vorbestellungen für Speisen getätigt werden können. Ohne einen Termin anzugeben kündigt man

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Condor streicht in Köln und Nürnberg

Die deutsche Ferienfluggesellschaft hat einige Flüge, die für den Winterflugplan 2023/24 ab Nürnberg und Köln/Bonn geplant waren, ersatzlos gestrichen. Ebenso hat man das Comeback ab Berlin abgesagt. Ab Köln/Bonn ist die Destination Hurghada abgesagt und in Nürnberg trifft der Rotstift die Ziele Teneriffa und Hurghada. Auch wird Condor im Sommerflugplan 2024 nicht mehr ab Wien-Schwechat fliegen.

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Ex-Chefin Ourmières-Widener klagt Tap auf 5,9 Millionen Euro

Die ehemalige Tap-Air-Portugal Chefin Christine Ourmières-Widener verklagt ihren ehemaligen Arbeitgeber auf 5,9 Millionen Euro. Gemeinsam mit Manuel Beja wurde sie im April dieses Jahres abgesetzt. Hintergrund war, dass eine an das ehemalige Vorstandsmitglied Alexandra Reis ausbezahlte Abfindung in der Höhe von einer halben Million Euro in Portugal hohe Wellen geschlagen hatte. Reis war einst selbst Geschäftsführerin von Tap Air Portugal und gehörte nach ihrer Absetzung weiterhin dem Vorstand an. Vor ihrem Wechsel in ein Regierungsamt erhielt sie seitens der Airline eine Abfindung von 500.000 Euro. Ourmières-Widener und Beja wurde dies negativ zur Last gelegt. Die Politikerin ist unter dem öffentlichen Druck von ihrem Amt zurückgetreten und in der weiteren Folge gab das Verkehrsministerium während einer Pressekonferenz bekannt, dass sowohl Beja als auch Ourmières-Widener ihre Schreibtische ausräumen müssen. Das will die ehemalige Tap-Air-Portugal-Chefin nicht auf sich sitzen lassen und brachte in der Vergangenen Woche eine Klage, die sich gegen Tap Air Portugal und die Konzernmutter Tap SGPS richtet, ein. Gefordert werden 5,9 Millionen Euro, wobei davon etwa vier Millionen Euro auf Verdienstentgang und knapp unter zwei Millionen Euro auf Schadenersatz für den von ihr behaupteten Rufschaden, den sie erlitten haben will. Der Fall ist somit gerichtsanhängig. Die Justiz muss nun entscheiden, ob die Forderungen gerechtfertigt sind oder nicht. Die gesamte Angelegenheit rund um die Abfindung, die dem kurzzeitigen Regierungsmitglied Reis ausbezahlt wurde, schlug in Portugal hohe Wellen und führte zu Politikerrücktritten.

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Charter: Edelweiss legt Zürich-Akureyri auf

Der schweizerische Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air legt im Winterflugplan 2023/24 Charterflüge zwischen Zürich und Akureyri (Island) auf. Diese werden ab 4. Feber 2024 für einige Wochen ab Zürich-Kloten angeboten. Derzeit ist geplant, dass diese Route, die im Auftrag des Tour Operators Kontiki bedient werden soll, bis vorerst 10. März 2024 einmal wöchentlich im Flugplan steht. Als Maschinentyp sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant.

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