Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Wetlease: Air Belgium führt für Lot New-York-Flüge durch

Die polnische Fluggesellschaft Lot nimmt im Winterflugplan 2023/24 einen von Air Belgium betriebenen Airbus A330-900 ins Wetlease. Die Maschine soll Angaben des Auftraggebers nach bis mindestens 4. März 2024 im Einsatz bleiben. Lot beabsichtigt das eigemietete Fluggerät primär zwischen Warschau und New York JFK fliegen zu lassen. Normalerweise kommen auf dieser Route Boeing 787 im Eigenbetrieb zum Einsatz. Ab voraussichtlich 29. Oktober 2023 wird diese Strecke während der Winterflugplanperiode 2023/24 von Air Belgium im Auftrag von Lot mit Airbus A330neo bedient.

weiterlesen »

Verkehrsbüro Group blickt auf erfolgreichen Sommer 2023 zurück

Der österreichische Reisekonzern Verkehrsbüro Group blickt auf einen „aus touristischer Sicht durchaus erfolgreichen“ Sommer 2023 zurück. Allerdings ortet man bereits spürbare Veränderungen, die die gesamte Branche betreffen könnten. Während dem Ruefa-Trend-Talk erklärte die Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft Ruefa Reisen, dass der Sommer 2023 sehr erfolgreich verlaufen ist. Ab und an wäre es durchaus turbulent zugegangen, jedoch: „Die Urlaubslaune und Lust sind enorm. Knapp zwei Monate fehlen ja noch bis zum Ende der touristischen Sommersaison, aber wir liegen für die Nachsaison September und Oktober deutlich besser als 2022 und wir schließen weiter zum Rekordergebnis 2019 auf. Bereits jetzt konnten wir den Umsatz aus dem Sommergeschäft im Vergleich zum Vorjahr um fast 14% steigern. Verglichen mit dem Rekordsommer 2019 liegen wir aktuell bei rund 85%“. Die Buchungen habe man in diesem Jahr deutlich früher als in den letzten Perioden, die stark von der Corona-Pandemie beeinträchtigt waren, bekommen. Dies hatte auch Folgen auf die Preisgestaltung: „Ab dem zweiten Quartal mussten wir schon mit deutlich weniger Angebot, aber gefühlt deutlich höheren Preisen arbeiten – was uns im Reisebüro natürlich ordentlich gefordert hat“, so Freund. Hinsichtlich der Preise habe sich die Einschätzung von Anfang Jänner bestätigt, dass bei den Pauschalreisen gegenüber 2022 im Schnitt eine Verteuerung von 8 bis 10% je Destination zu erwarten sei. Negativ auf das Geschäft haben sich einige Naturkatastrophen ausgewirkt. Besonders stark war Ruefa Reisen vom Brand, der sich auf der griechischen Insel Rhodos ereignet hat, betroffen. Dazu Freund: „Vor allem der Brand im Süden von Rhodos im Juli hat uns über

weiterlesen »

Eurowings verleiht Flughafen Salzburg den „Station Award“

Die Fluggesellschaft Eurowings hat dem Flughafen Salzburg, an dem der maltesische Ableger Eurowings Europe eine Basis unterhält, den konzerninternen „Station Award“ verliehen. Damit zeichnet man Airports, mit denen man besonders zufrieden ist, aus. Auch in dieser Sommersaison ist es an vielen europäischen Flughäfen zu Engpässen, längeren Wartezeiten, Verspätungen und Flugausfällen gekommen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum war das Chaos wesentlich erträglicher und nicht so stark auf Personalmangel am Boden zurückzuführen. Dafür brachte sich die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines in Deutschland regelrecht selbst in die Schlagzeilen, denn das estnische Luftfahrtunternehmen, das nur wenige Maschinen selbst betreibt und den Rest von Wetlease-Operators durchführen lasst, hatte mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Am Salzburger Flughafen war im Bereich der Ferienflüge Eurowings Europe der Platzhirsch. Seitens der Lufthansa-Tochter wurde dem österreichischen Airport der „Award für eine exzellente Ground Handling Performance“ verliehen. Damit will man Flughäfen, mit deren Services man besonders zufrieden ist, wertschätzen. „Wir haben diesen Sommer sehr gut gemeistert, unsere Mannschaften haben hoch professionelle Arbeit geleistet und das hat unser größter Airline-Partner, die Lufthansatochter Eurowings, auch dementsprechend honoriert. Ich freue mich sehr über diesen Station Award, der die großartige Leistung unserer operationalen Kollegen und Kolleginnen hervorhebt“, freut sich die Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, Bettina Ganghofer.

weiterlesen »

Wizz Air hat Dortmund-Brasov aufgenommen

In der vergangenen Woche hat Wizz Air eine Nonstopverbindung zwischen Dortmund und Brasov aufgenommen. Diese soll jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden. „Angesichts der hohen Nachfrage nach rumänischen Destinationen freuen wir uns außerordentlich, unseren Passagieren mit Brasov das bereits achte Reiseziel in Rumänien anbieten zu können. An den bestehenden Strecken erkennen wir, dass die rumänischen Destinationen sowohl für Heimatreisende als auch für Geschäftsreisende und Touristen von hoher Attraktivität sind“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales. Neben Brasov hat der Dortmunder Flughafen bereits Bukarest, Cluj-Napoca, Timișoara, Târgu Mureș, Suceava, Sibiu und Iași als rumänische Destinationen im Portfolio. Ende Oktober folgt mit Craiova die neunte Destination.

weiterlesen »

Indien bewilligt Fusion von Vistara und Air India

Die Konsolidierung innerhalb der von Tata Sons übernommenen Air India Group schreitet weiter voran, denn die geplante Fusion von Vistara und Air India wurde von der lokalen Aufsichtsbehörde bewilligt. Die Marke des zuerst genannten Carriers soll vom Markt verschwinden. Die Flugbetriebe sollen unter der Air India Ltd. zusammengeführt werden. In Zukunft wird man gegenüber den Kunden nur noch als Air India auftreten. Derzeit geht der Konzern davon aus, dass dieser Schritt bis voraussichtlich März 2024 abgeschlossen werden kann. Momentan ist Vistara ein Gemeinschaftsunternehmen von Tata Sons und Singapore Airlines. Letzteres Unternehmen hält eine Minderheitsbeteiligung im Ausmaß von 49 Prozent. Am fusionierten Unternehmen wird der Luftfahrtkonzern aus Singapur dann 25,1 Prozent halten und damit ein wichtiger Aktionär werden. Air India wurde einst von Tata gegründet, jedoch später veräußert. Im Verlauf der Geschichte wurde der Carrier verstaatlicht. Erst nach mehreren Anläufen ist die Privatisierung gelungen. Dabei ging der Zuschlag an Tata Sons. Seither wurde ein umfangreiches Modernisierungsprogramm begonnen und zahlreiche Flugzeuge wurden bestellt. Vistara und Air India sollen zusammengelegt werden. Im Regional- und Lowcostbereich werden Air Asia India und Air India Express zusammengeführt. Ob diese dann später ebenfalls in die Air India Ltd. fusioniert werden, ist noch offen.

weiterlesen »

Turkish Airlines ordert zehn weitere Airbus A350-900

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird zwischen 2025 und 2027 zehn weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 einflotten. Diese wurden direkt bei Hersteller Airbus bestellt, geht aus einer Börsenmitteilung hervor. Der Carrier hat in den letzten Jahren mehrere baugleiche Maschinen, die ursprünglich für Aeroflot bestimmt waren, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr übergeben werden durften, eingeflottet. Derzeit betreibt man bereits 14 Airbus A350-900.

weiterlesen »

Air Serbia stockt Frankfurt- und Wien-Flüge weiter auf

Im Winterflugplan 2023/24 wird Air Serbia häufiger Kurs auf Wien und Frankfurt am Main nehmen. Beide Routen werden aufgestockt. Die österreichische Hauptstadt will man bis zu 19 Mal pro Woche mit Belgrad verbinden. Nach Frankfurt am Main soll es künftig zehnmal wöchentlich gehen. Auch Ljubljana wird häufiger angesteuert, denn diese Route erhöht man um fünf Umläufe pro Woche auf bis zu 19 wöchentliche Rotationen. Zu Aufstockungen kommt es unter anderem auch zwischen Zagreb bzw. Brüssel und Belgrad.

weiterlesen »

Linate: Ita Airways setzt Wetlease-Kooperation mit Eastern Airways fort

Eigentlich wollte Ita Airways die Verbindung zwischen Mailand (Linate) und London (City) mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 auf selbstbetriebene Airbus A220-100 umstellen. Daraus wird nichts, denn temporär werden weiterhin Wetlease-Flugzeuge zum Einsatz kommen. Das Unternehmen gab keine nähere Begründung für diese Maßnahme ab. Bis mindestens 29. Feber 2024 werden auf dieser Route Embraer 190, die von Eastern Airways betrieben werden, zum Einsatz kommen. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass ab 1. März 2024 mit Airbus A220-100 geflogen werden soll, jedoch gilt es abzuwarten, ob der Termin diesmal hält.

weiterlesen »

Frankfurt: Lufthansa stockt Hyderabad wegen hoher Nachfrage auf

Bereits im Vorfeld der angekündigten Wiederaufnahme der Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Hyderabad hat Lufthansa die Frequenzen aufgestockt. Diese Route soll künftig fünfmal wöchentlich bedient werden. Der Kranich-Konzern macht im Reservierungssystem ersichtlich, dass man ab 16. Jänner 2024 täglich, ausgenommen an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bzw. in Richtung Deutschland ausgenommen an Freitagen und Sonntag fliegen möchte. Als Fluggerät sollen Boeing 787-9 eingesetzt werden. Hyderabad wurde zuletzt vor dem Beginn der Corona-Pandemie bedient.

weiterlesen »

Frankreich: Fluglotsen erneut zum Streik aufgerufen

In Frankreich bahnt sich erneut ein Fluglotsenstreik an, denn die Gewerkschaft SNCTA droht am 15. September 2023 und am 13. Oktober 2023 zur Arbeitsniederlegung aufzurufen. Gefordert werden unter anderem Lohnerhöhungen, die die hohe Inflation ausgleichen sollen. Die nach dem kriegerischen Überfall der Armee der Russischen Föderation auf die Ukraine stark gestiegenen Energiepreise haben zu enorm vielen „Mitnahmeeffekten“ geführt. Viele Produzenten und Händler haben ihre Verkaufspreise zum Teil kräftig erhöht und das obwohl man von den teuren Energiepreisen, die mittlerweile wieder gesunken sind, kaum betroffen war. In den meisten Branchen werden nun die gesunkenen Kosten nicht an die Konsumenten weitergegeben, so dass es nicht verwunderlich ist, dass so mancher Konzern Rekordgewinne schreibt. Aus Sicht der Lotsengewerkschaft führen die dauerhaft hohen Preise, die die Inflation maßgeblich befeuern, auch dazu, dass das Einkommen zumindest teilweise „entwertet“ wird. Eine Arbeitsstunde ist deutlich weniger wert als vor dem Kriegsbeginn. Ähnlich wie in anderen Staaten und Branchen wollen die Arbeitnehmervertreter für ihre Mitglieder mehr Geld herausverhandeln. Dass die Situation in Frankreich im Bereich der Fluglotsen generell spannungsgeladen ist, ist allgemein bekannt. In den letzten Jahren wurde immer wieder zu Streiks aufgerufen. Aufgrund der geografischen Lage können diese die Flugpläne in fast ganz Europa durcheinanderwirbeln. Zwar muss ein Flug zwischen Österreich und Deutschland nicht direkt betroffen sein, jedoch sind indirekte Folgen möglich, wenn das geplante Flugzeug zum Beispiel in Spanien feststeckt und mangels französischer Überfluggenehmigung entweder nicht abheben kann oder aber einen erheblichen Umweg nehmen muss. Jedenfalls will die Gewerkschaft SNCTA nicht nur Lotsen, sondern auch Flugsicherungsingenieure,

weiterlesen »