Amely Mizzi

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Amely Mizzi

ADV: PRM-Services werden immer häufiger genutzt

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen hat festgestellt, dass im ersten Halbjahr des laufenden Jahres so genannte PRM-Services deutlich häufiger genutzt wurden. Knapp 914.000 Passagiere nutzten dieses Service und damit mehr Reisende als vor der Pandemie. Die Nutzung des PRM-Service an den deutschen Flughäfen steigt im ersten Halbjahr 2023.  Im Vergleich liegt das Gesamtpassagieraufkommen zwischen Januar und Juni 2023 noch 26,4 Prozent unter dem Niveau von 2019, während das PRM-Aufkommen im gleichen Zeitraum nur noch 7,7 Prozent unter 2019 liegt. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel kommentiert die Entwicklung: „Wir möchten den Passagieren mit eingeschränkter Mobilität das Reisen so angenehm wie möglich gestalten. Menschen mit Handicap dürfen in ihrer Mobilität und Reisefreude nicht benachteiligt werden. Daran halten die Flughäfen auch in Zukunft fest und bleiben im Verbund mit den nationalen Behörden und lokalen Behindertenverbänden im Austausch.“

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Japan: ANA meldet Rekordgewinn

Die japanische All Nippon Airways konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. März 2024 endet, einen Rekordgewinn einfliegen. Die ANA Group erreichte daher bei einem Umsatz von umgerechnet etwa 6,53 Milliarden und operativen Kosten von etwa 5,69 Milliarden Euro einen operativen Ertrag von 845,2 Millionen Euro. Dies mündet in einem Nettoergebnis von umgerechnet etwa 607,4 Millionen Euro – fast das Fünffache des entsprechenden Vorjahreswertes. Damit erreichte der japanische Marktführer eine Rekord-Gewinnmarge von 12,9 Prozent. Auch das Nettoergebnis der ersten Jahreshälfte markiert einen historischen Höchststand für die ANA Group. „Aufgrund der Fokussierung auf das Finanzmanagement, der operativen Umsetzung zahlreicher Maßnahmen und der anhaltenden Unterstützung durch unsere Kundinnen und Kunden können wir zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder eine Dividende an unsere Aktionäre ausschütten“, sagte Kimihiro Nakahori, Executive Vice President und Group Chief Financial Officer der ANA Holding. „Die positive Entwicklung der ANA Group untermauert unsere Strategie, das Unternehmen für nachhaltiges Wachstum zu positionieren. Die Ergebnisse der ersten Hälfte des Geschäftsjahres spiegeln den Beitrag unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erreichung unserer Ziele wider.“ Im Kernbereich Luftverkehr der ANA Group war die Nachfrage nach internationalen und innerjapanischen Passagierreisen stark. Sie wurde gestützt von der Erholung des Inbound-Reiseverkehrs nach Japan und des Freizeitreiseverkehrs. Die Einnahmen lagen deutlich über denen des Vorjahreszeitraums. Die Umsätze stiegen aufgrund der Ausweitung des Geschäftsumfangs, die Rentabilität verbesserte sich dank umfassender Kostenmanagementinitiativen erheblich.

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Für den Winter: Norse Atlantic braucht weitere 45 Millionen U.S.-Dollar

Der Billigflieger Norse Atlantic Airways scheint frisches Geld zu brauchen, denn man hat bekanntgegeben, dass man plant ihm Rahmen einer Anleihe weitere 45 Millionen U.S.-Dollar aufzunehmen. Mit den zusätzlichen Mitteln will man die traditionell schwäre Winterzeit überbrücken. Explizit erwähnt wurde auch, dass ein Teil des Geldes zur Begleichung von Schulden gegenüber einem wichtigen Lieferanten verwendet werden soll. Während viele Fluggesellschaften für das dritte Quartal 2023 Rekordergebnisse verkünden konnten, scheint es bei Norse Atlantic Airways ein wenig anders gelaufen zu sein. Der Carrier gibt an, dass man seit September 2023 eine deutliche Abschwächung der Nachfrage und damit der Buchungszahlen verzeichnen würde. Dies würde sich in weiterer Folge ungünstig auf das Betriebskapital auswirken. Der Carrier habe mit einem nicht näher bezeichneten Hauptlieferanten Verhandlungen geführt und dies führe dazu, dass man zusätzliches Geld zur Erfüllung der Verpflichtungen benötigt. Auch aus diesem Grund prüft man momentan, ob man sich bis zu 45 Millionen U.S.-Dollar über eine Anleihe beschafft. Damit soll die Liquidität im Winterflugplan 2023/24 verbessert werden.

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Filmscheinwerfer als wahrscheinliche Ursache für Titan-Fenster-Vorfall

Vor wenigen Tagen sorgte der Umstand, dass ein von Titan Airways betriebener Airbus A321neo kurz nach dem Start in London-Stansted mehrere Fenster verloren hat, für Aufsehen. Nun ist klar wie es dazu kommen konnte. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde AAIB kommt in ihrem ersten Zwischenbericht zum Schluss, dass Filmscheinwerfer, die aufgrund von Dreharbeiten nahe der Maschine positioniert waren, eine entscheidende Rolle gespielt haben. Es handelte sich um Hochleistungsscheinwerfer, deren Licht eine mitunter hohe Temperatur produzieren können. Dies habe dazu geführt, dass es zu Veränderungen in der Struktur gekommen ist. Mit anderen Worten: Die Hitze hat die Fenster beschädigt und die Druckveränderung nach dem Start führte dazu, dass diese nicht mehr gehalten haben.

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Flughafen Linz bekommt einen Bahnhof

Der Flughafen Linz-Hörsching soll künftig auch auf dem Schienenweg erreichbar sein. In der Nähe des Airports wird ein Bahnhof errichtet. Das Projekt ist nicht ganz neu, denn mehr als 20 Jahre lang wurde darüber diskutiert. Nun haben die ÖBB den Baustart im Jahr 2024 offiziell bestätigt. Derzeit ist der Linzer Flughafen mittels Autobuslinien an die Innenstadt und die umliegenden Dörfer und Städte angebunden. Künftig sollen auch Züge halten, wobei sich der Bahnhof nicht direkt beim Terminal befinden soll. Das Projekt ist Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn-Strecke. In der Zone Pasching-Hörsching hat man die geplante Streckenführung modifiziert, so dass die sehr nahe an den Airport herankommt. Die neue Haltestelle soll sowohl den Flughafen Linz als auch ein Gewerbegebiet bedienen und damit die öffentliche Anbindung verbessern. Welche Zugkategorien den neuen Bahnhof, der ab dem kommenden Jahr gebaut werden soll, nutzen werden, ist noch offen. Fix ist jedenfalls, dass Züge des Nahverkehrs halten werden. Ob Railjets oder Westbahn-Garnituren ebenfalls stoppen werden, ist völlig offen. Diesbezüglich gibt es noch keinerlei Informationen.

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Amsterdam: World2Fly hat ersten Wetlease-Flug für Corendon Dutch durchgeführt

Im Auftrag von Corendon Dutch Airlines hat World2Fly am 3. November 2023 den ersten Flug von Amsterdam-Schiphol nach Curaçao. Diese Route wird mit Langstreckenjets des Typs Airbus A350-900 bedient. Beim Erstflug, der die Flugnummer CD599 getragen hat, wer die EC-NZF im Einsatz. Derzeit werden drei Umläufe pro Woche angeboten. Mit Wirksamkeit zum 16. Dezember 2023 will Corendon Dutch Airlines auf fünf wöchentliche Rotationen aufstocken. Da man selbst über kein geeignetes Fluggerät für diese Route verfügt, greift man auf die Wetlease-Dienstleistungen von World2Fly zurück. Der eingesetzte A350-900 ist mit 432 Sitzplätzen bestuhlt, so Corendon Dutch Airlines.

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Sommer 2024: Smartwings nimmt Prag-Brindisi auf

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird im Sommerflugplan 2023 zwei wöchentliche Flüge zwischen Prag und Brindisi anbieten. Laut Mitteilung der Airline sollen diese an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag unter den Flugnummern QS1024/QS1025 durchgeführt werden. Die Neuaufnahme wird spät abendlich angeboten und soll am 3. Juni 2024 erstmals bedient werden.

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Air Baltic: Nach vier Landeversuchen in Düsseldorf ging es zurück nach Zürich

Am vergangenen Donnerstag musste Air Baltic einen im Auftrag von Swiss durchgeführten Linienflug, der von Zürich nach Düsseldorf hätte führen sollen, nach vier Landeversuchen abbrechen und zum Ausgangsort zurückkehren. Im Einsatz war der Airbus A220-300 mit der Registrierung YL-ABJ unter der Flugnummer LX1018. Eigentlich sollte dieser Flug nur knapp über eine Stunde dauern, jedoch waren vier Landeversuche in Düsseldorf aufgrund von starkem Wind nicht erfolgreich. Der Kapitän entschied sich dann nach Zürich zurückzukehren, wo die Maschine nach knapp 3,5 Stunden sicher gelandet ist.

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Aeroitalia hat Air Connect übernommen

Die Fluggesellschaft Aeroitalia hat ihren rumänischen Subunternehmer Air Connect fast vollständig aufgekauft. Laut Mitteilung besitzt man nun 93,6 Prozent am ATR72-Operator. Eigentlich wollte Air Connect ein Liniennetz auf eigene Rechnung aufziehen. Nach mehrmaligen Verzögerungen wurden ein paar wenige Routen aufgenommen, jedoch entwickelten diese sich nicht wirtschaftlich erfolgreich. Zunehmend hat sich das Geschäftsmodell in Richtung Wetlease-Dienstleistungen für Aeroitalia verschoben. Seit einiger Zeit fliegen die beiden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 fast ausschließlich im Auftrag von Aeroitalia. Unternehmensangaben nach soll die Flotte demnächst um zwei weitere Einheiten aufgestockt werden. Der Umstand, dass nun das italienische Luftfahrtunternehmen Mehrheitseigentümer von Air Connect wurde, kommt nicht wirklich überraschend. Bereits im Sommer 2023 wurde bekannt, dass man beabsichtigt den Subunternehmer aufzukaufen. Unter den Air-Connect-Gesellschaftern gab und gibt es einige Streitigkeiten. Beispielsweise hat ein Teilhaber einen Insolvenzantrag gegen den Regio-Carrier gestellt. Das zuständige Gericht hat darüber noch nicht entschieden. In welche Richtung sich Air Connect unter dem Dach der Aeroitalia entwickeln wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Sowohl eine Art „Regio-Abteilung“, also der Betrieb von Turboprops, als auch eine Expansion mit Hilfe von Mittelstreckenjets sind vorstellbar. Einer der Hauptbeweggründe für die Übernahme dürfte aber simpel sein: Die Lohnkosten in Rumänien sind niedriger als in Italien. Hinsichtlich der Entwicklung des Streckennetzes ist schon länger zu beobachten, dass Aeroitalia versucht einen Schwerpunkt im Italien-Rumänien-Verkehr zu setzen.

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USA: Aus Hillwood Airways wird Eastern Air Express

Die U.S.-amerikanische Hillwood Airways hat sich einen neuen Markennamen zugelegt, denn man tritt nun als Eastern Air Express auf. Hintergrund ist, dass man durch Eastern Airlines aufgekauft wurde. Das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium hat den Antrag auf Änderung des Firmennamens bereits bewilligt. Eastern Airlines ist übrigens eine Neugründung und steht in keinem Zusammenhang mit der namensgleichen Fluggesellschaft, die schon sehr lange nicht mehr existent ist.

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