Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eisenbahnverkehr: Vida will an Direktvergaben festhalten

Die Gewerkschaft Vida spricht sich weiterhin gegen die von der EU-Kommission forcierte Änderung des Vergaberechts im Eisenbahnbereich aus. Künftig sollen alle subventionierten Verkehre ausgeschrieben werden müssen. Beispielsweise in Österreich ist noch die durchaus umstrittene Direktvergabe üblich. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die Eisenbahnliberalisierung ohnehin gescheitert wäre, denn auch die Fahrgäste hätten nichts davon. Die Fahrkartenpreise wären zumeist deutlich höher als Flugtickets auf vergleichbaren Routen. „In Österreich und in Europa werden über 80 Prozent der Schienenpersonenkilometer über Direktvergabe organisiert und finanziert. Eine Änderung hin zu einer von der EU-Kommission angestrebten Ausschreibungspflicht wäre ein massiver Eingriff in die Stabilität des gut funktionierenden öffentlichen Verkehrs in Österreich. Das hätte zudem weitere gravierende negative Auswirkungen auf die Bahnbeschäftigten und deren Arbeitsbedingungen“, warnt Gewerkschaftert Tauchner.

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Zürcher Bürger müssen über geplante Pistenverlängerungen abstimmen

Im Kantonsparlament von Zürich hat die beabsichtigte Verlängerung der Pisten 28 und 32 des Zürcher Airports im ersten Anlauf eine Mehrheit gefunden. Allerdings muss nun auch eine Volksabstimmung durchgeführt werden. Der Flughafen Zürich begrüßt die Entscheidung der Abgeordneten, die mit 87 zu 83 Stimmen für die Verlängerung der Runways gestimmt haben. Zwei Mandatsträger haben sich ihrer Stimme enthalten. Allerdings stimmten auch ausreichend Parlamentarier für die Abhaltung einer Volksabstimmung. Somit hat das letzte Wort der Bürger. Das Referendum soll voraussichtlich im kommenden Jahr über die Bühne gehen.

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Airbus eröffnet neue A32XLR-Halle in Hamburg

Am Airbus-Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder wurde eine neue Halle zur Ausrüstung des Langstreckenmusters A321XLR feierlich eröffnet. Damit setzt Airbus seine Modernisierung und Digitalisierung des industriellen Systems fort und erweitert seine Kapazitäten für den Ratenhochlauf im A320-Programm auf Rate 75 im Jahr 2026. „Der Airbus-Standort Hamburg ist maßgeblich an der Entwicklung und Fertigung der A321XLR beteiligt. Mit unserer neuen hochmodernen Ausrüstungsmontagehalle bauen wir nun die Kapazitäten zur Herstellung von A321-Flugzeugrümpfen aus und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung unseres Ratenhochlaufs. Zugleich setzen wir ein starkes Zeichen zur Bedeutung von Hamburg im Airbus-Verbund“, so André Walter, Chef der zivilen Flugzeugproduktion von Airbus in Deutschland. „Neueste Standards in Produktion und Nachhaltigkeit wurden bei der Konzeption des Gebäudes berücksichtigt“. Die neue Ausrüstungsmontagehalle, H259, mit 9.600m² Produktionsfläche dient der Ausrüstung der hinteren, in Hamburg gebauten Flugzeugrümpfe der A321XLR. Der Hangar beinhaltet modernste Technologien für den Betrieb und die Fertigung, wie z.B. eine automatisierte Logistik, vollständig digitale Vorrichtungen und Teststationen, die jederzeit den Status der einzelnen Rumpfsektionen (sowohl in Bezug auf die Logistik als auch auf die Ressourcen) liefern. Die fast 24 Meter langen Rumpf-Bauteile werden auf einer automatisierten “Pulse-Line” bestehend aus acht Stationen mit allen elektrischen und mechanischen Systemen sowie weiteren Elementen wie Fenstern, Fußbodenplatten oder Außenantennen ausgestattet. Jede Rumpfsektion wird direkt im Anschluss an die Installation der Systeme ausgiebig getestet. Anschließend werden die Rumpfsektionen an die Endmontagelinie in Hamburg übergeben. Die Stationen in der neuen Halle wurden in enger Abstimmung mit den Beschäftigten geplant, um sowohl einen effizienten Produktionsfluss als auch eine ergonomisch optimierte und moderne

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Halbjahreszahlen: A&O-Hostels mit kräftigem Umsatzplus

Der Hostelbetreiber A&O konnte im ersten Halbjahr 2023 mit etwa 100 Millionen Euro so viel Umsatz wie noch nie machen. Das Vorjahresergebnis wurde um 47 Prozent übertroffen. Zu den ohnehin starken Monaten Mai und Juni mit Zimmerauslastungen von über 80 Prozent kam „ein außergewöhnlicher Jahresauftakt“, bestätigt CEO Oliver Winter. Über eine Million Übernachtungen sorgten bereits im ersten Quartal für volle Häuser, besonders in Berlin, Hamburg und Venedig. Die Nächtigungen der österreichischen A&O-Häuser in Wien, Salzburg und Graz stiegen im ersten Halbjahr um über 40%; der Umsatz sogar um knapp 70%. Vor allem die größere Nachfrage von Gruppen wirkt sich positiv auf die Auslastung aus.

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Bundesheer hilft mit AB212 in Tirol und Kärnten aus

Seit 30. August 2023 unterstützt ein Transporthubschrauber AB212 des Bundesheeres nach den schweren Unwettern mit Personen- und Materialtransporten in Tirol. Der Hubschrauber ist bereits am Vortag nach Vomp geflogen und wird ab heute die Einsatzkräfte im Ötztal unterstützen. Damit befinden sich derzeit zwei Hubschrauber zur Hilfeleistung im Assistenzeinsatz, einmal in Kärnten und einmal in Tirol.  „Neben der Hilfe aus der Luft leisten unsere Soldatinnen und Soldaten auch am Boden seit fast einem Monat großartige Hilfe. Derzeit befinden sich unsere Soldaten in Kärnten, der Steiermark und in Tirol im Einsatz und werden überall dort helfen, wo helfende Hände benötigt werden. Unser Bundesheer hat in letzter Zeit wieder einmal bewiesen, dass es sowohl im In als auch im Ausland prompt zur Stelle steht und Hand in Hand mit anderen Einsatzorganisationen arbeiten kann. Unsere Bevölkerung kann sich jederzeit auf unsere Experten verlassen. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Einsatzkräften und den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz bedanken“, betonte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit dem 4. August 2023 standen bis zu 400 Soldatinnen und Soldaten in Kärnten, der Steiermark und im Burgenland im Assistenzeinsatz. Nachdem sich die Situation in diesen Regionen zwischenzeitlich etwas beruhigt hat, kam es in den letzten Tagen in Tirol zu Unwettern und in weiterer Folge zu einer Assistenzanforderung. Zurzeit sind 46 Soldaten in Kärnten im Einsatz und sind dort zur Trinkwasseranalyse, zum Fährbetrieb und für Erkundungsflüge eingesetzt. In der Steiermark sind 43 Soldaten im Einsatz, die an 2 Schadstellen arbeiten, Verklausungen lösen und bei Aufräumarbeiten unterstützen. Bahnt

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Frankfurt: Korean Air wieder mit Stadtbüro vertreten

Das Skyteam-Mitglied Korean Air ist nun wieder mit einem eigenen Stadtbüro in Frankfurt am Main vertreten. Dieses befindet sich am Opernpaltz in der Innenstadt. Federführend dabei war Kiyong Kwak, Regional Manager Germany and Switzerland von Korean Air. Der 49-jährige Airliner ist seit dem Frühjahr in Frankfurt ansässig, um das hiesige Passagiergeschäft wieder auf- und auszubauen.  „Wir freuen uns darauf, in Deutschland wieder durchzustarten“, so Kiyong Kwak, Regional Manager Germany and Switzerland von Korean Air. „Aufgrund der Pandemie hatten wir 2021 das europäische Niederlassungsnetz im Passagebereich verkleinern und umstrukturieren müssen, darunter auch Frankfurt. Umso mehr freuen wir uns, dass unser Vertriebsteam nun wieder wächst und wir bei Reisebüros, Veranstaltern und Firmenkunden mehr Präsenz zeigen können.“ Korean Air bietet seit dem 1. Juli dieses Jahres wieder täglich Flüge von Incheon/Seoul nach Frankfurt an. Damit hat die Airline den Flugbetrieb zwischen den beiden Metropolen wieder auf das Vor-Pandemie-Niveau gebracht und die Reisemöglichkeiten nach Ozeanien sowie in andere asiatische Destinationen optimiert, u.a. nach Sydney, Auckland, Bali, Phuket oder Cebu. Die Flüge starten jeweils um 11:25 Uhr am Incheon International Airport und landen um 17:40 Uhr in Frankfurt. Zurück geht es jeweils um 19:40 Uhr ab Frankfurt mit Ankunft am Folgetag um 14:10 Uhr in Incheon. Auf der Verbindung setzt Korean Air eine Boeing 777-300ER mit 277 Plätzen in einer Drei-Klassen-Konfiguration und neuester Ausstattung ein.

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BER verabschiedet Ex-Schönefeld-Terminal mit großem Fest

Am Samstag, den 2. September 2023 wird sich das Terminal 5 des Flughafens Berlin-Brandenburg im Rahmen einer Feier verabschieden. Der ehemalige Flughafen Schönefeld wird damit endgültig vom Netz gehen. Auf dem Parkplatz vor dem stillgelegten Terminal soll ein Festgelände stattfinden. Ab 12 Uhr 00 werden Rundgänge durch die Ex-Schönefeld-Gebäude angeboten. Auch die Besucherterrasse kann genutzt werden. Offiziell wird das von der Gemeinde Schönefeld in Kooperation mit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH veranstaltete Fest um 14 Uhr von Bürgermeister Christian Hentschel und Flughafenchefin Aletta von Massenbach eröffnet. „Mit dem einstigen Flughafen Berlin-Schönefeld und dem Terminal 5 des BER verbinden sowohl Mitarbeitende des BER als auch ehemalige Passagiere und Besucher viele Erinnerungen. Wir wollen uns am kommenden Samstag würdig von unserem Terminal verabschieden und laden Sie ein, das Gebäude noch einmal zu besichtigen. In Zukunft wird auf diesem Areal ein neues, lebendiges Stadtquartier entstehen, das dem Flughafen BER und der Gemeinde Schönefeld gleichermaßen zugutekommt. Es gibt allen Grund, gemeinsam zu feiern. Sie sind uns herzlich willkommen“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Zu lange im Flugzeug warten gelassen: American Airlines kassiert saftige Geldstrafe

Weil das Oneworld-Mitglied American Airlines wiederholt Passagiere äußerst lange auf dem Vorfeld in Flugzeugen auf den Abflug hat warten lassen, kassierte der Carrier eine saftige Geldstrafe in der Höhe von 4,1 Millionen U.S.-Dollar. Die lokale Gesetzeslage verbietet es, dass Reisende mehr als drei Stunden in Flugzeugen auf dem Vorfeld warten dürfen. Es muss die Möglichkeit gegeben werden die Maschine verlassen zu können. Eine Untersuchung des Office of Aviation Consumer Protection OACP hat ergeben, dass der Carrier zwischen 2018 und 2021 in 43 Fällen gegen die Vorschrift, die nur auf Inlandsflügen greift, verstoßen haben soll. Auch habe man es unterlassen Snacks und zumindest Wasser anzubieten. Daher verhängte die Behörde, die dem Verkehrsministerium unterstellt ist, eine Geldstrafe von der Höhe von 4,1 Millionen U.S.-Dollar.

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Sofia: Bulgaria Air hat zweiten A220-300 übernommen

Mit der LZ-LON hat Bulgaria Air am vergangenen Donnerstag den zweiten Airbus A220-300 übernommen. Die Maschine wurde von Mirabel über Oslo nach Sofia überstellt. Seit Juni 2023 ist der Carrier ein A220-Operator, denn mit der LZ-ROM hat man die erste Einheit, die mittlerweile im aktiven Liniendienst steht, übernommen. Insgesamt soll die Flotte aus sieben Exemplaren dieses Typs bestehen, wobei noch vor Jahresende 2023 Einheit Nummer Drei übernommen werden soll.

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Färöer: Atlantic Airways hat Erstflug zum Stewart International Airport durchgeführt

In der vergangenen Woche hat Atlantic Airways den Erstflug zum Stewart International Airport durchgeführt. Der Flug wurde als RC407 mit einem Airbus A320neo durchgeführt. An Bord werden aufgrund von technischen Gewichtsbeschränkungen maximal 150 Sitzplätze belegt. Zwischenzeitlich hat Atlantic Airways auch die Anzahl der Umläufe reduziert. Ursprünglich wollte man zunächst sieben Stück anbieten. Nun will man nur bis 19. September 2023 fliegen. Im Frühjahr 2024 soll die Route dann reaktiviert werden.

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