Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Virgin Australia lässt Gepäckstücke per App tracken

Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit hat die Fluggesellschaft Virgin Australia ein neues Smartphone-Tool, das Passagieren ermöglichen soll ihre Gepäckstücke zu tracken gestartet. Dieses wurde ab Mai 2023 getestet und nun allgemein ausgerollt. Zunächst steht das neue Service auf etwa zwei Dritteln des Inlandsnetzes zur Verfügung. Auf internationalen Flügen ist es noch weitgehend nicht verfügbar. Über die App des Carriers sollen die Fluggäste Benachrichtigungen über den aktuellen Standort ihrer Koffer erhalten. Auch will man die Passagiere in dieser Form über das jeweilige Ausgabeband informieren. Virgin Australia räumt ein, dass dieses Tool zwar den Verlust von Gepäckstücken nicht gänzlich ausschließen kann, jedoch dürfte sie in der Lage sein, dass nervöse Passagiere etwas entspannter sein könnten. Der Carrier hat derzeit eine Verlust- bzw. Fehlleitungsqoute von 1,5 Stück pro 1.000 Fluggäste. „Wir wissen, dass die Gefahr des Verlusts von Gepäckstücken für Reisende weltweit ein Problem darstellt, und wir gehen davon aus, dass die heutige Ankündigung vielen Gästen die Gewissheit geben wird, dass sie bei jedem Schritt der Reise wissen, wo sich ihr Gepäck befindet“, so Paul Jones, Chief Customer and Digital Officer der Virgin Australia Group. Der Konkurrent Qantas hat bereits angekündigt, dass man bis Ende dieses Jahres ein vergleichbares Tool in der App verfügbar machen wird.

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Turkish Airlines will Frachterflotte vereinheitlichen

Im Bereich der Frachterflotte will sich Turkish Airlines künftig auf den Maschinentyp Boeing 777-200F beschränken. Am Nachfolgemodell B777-8F ist man momentan nicht interessiert, erklärte Finanzchef Murat Seker gegenüber Aviation Week. Derzeit werden unter der Marke Turkish Airlines Cargo Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing betrieben. Dazu kommen Wetlease-Jets, die von CMA-CGM Air Cargo, ULS Airlines und AirAct angemietet sind. Im Eigenbetrieb möchte Turkish Airlines künftig nur noch B777-200F, von denen man derzeit acht Exemplare hat, haben.

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Iraqi Airways hat vorerst letzten Airbus A220-300 abgeholt

Kürzlich hat Iraqi Airways den fünften Airbus A220-300 übernommen. Das Flugzeug mit der Registrierung YI-ARH ist die vorerst letzte Einheit dieser Order. Der Jet wurde von Mirabel über Olso nach Bagdad überstellt. Im Dezember 2013 hatte sich der irakische Carrier entschlossen fünf Maschinen, die damals noch als Bombardier CS-300 vermarktet wurden, zu bestellen. Derzeit hält man noch elf Optionen für diesen Maschinentyp. Diese wurden noch nicht gezogen, so dass möglicherweise noch weitere A220-300 nach Bagdad verkauft werden könnten. Bombardier hat im Jahr 2017 die Mehrheit des C-Series-Programms an Airbus verkauft. Weniger als ein Jahr später entschieden die Europäer, dass diese Baureihe nun als A220 vermarktet wird. Mittlerweile ist das kanadische Unternehmen nicht mehr an der nunmehrigen Airbus Canada beteiligt. Iraqi Airways hat die fünf A220-300 zwischen November 2021 und Ende August 2023 übernommen. Die Einflottung ist nicht ganz unproblematisch verlaufen, denn erst im Mai 2023 ordnete der Irak ein temporäres Flugverbot, das auf die Probleme mit den PW1500G-Triebwerken zurückzuführen ist, an. Zwischenzeitlich wurde dieses aufgehoben, jedoch hat man bis dato nur die YI-ARE und die YI-ARF in den Linienflugbetrieb zurückgebracht.

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Hamburg: Zweiter Teil der Pistensanierung startet

Ab 30. August 2023 kommt es am Flughafen Hamburg erneut zu einer Pistensperre. Hintergrund ist, dass nun auch die zweite Start- und Landebahn eine neue Deckschicht bekommen. Die Runway 15/33 soll im Zeitraum von 30. August bis voraussichtlich 27. September 2023 nicht zur Verfügung stehen. Daher werden während der Sanierungsarbeiten alle Flüge über die andere Piste, die kurz vor dem Sommer 2023 erneuert wurde, abgewickelt werden.

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Norwegian zieht B737-Max-10-Einflottung in Erwägung

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle zieht erneut die Einflottung des Maschinentyps Boeing 737-Max-10 in Erwägung. Bis zu 30 Optionen, die man für die kleinere Variante Max-8 hält, könnten umgewandelt werden. Im Rahmen der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen erklärte Firmenchef Geir Karlsen, dass man nun zur Ansicht gelangt ist, dass die Boeing 737-Max-10 möglicherweise besser für Norwegian geeignet ist als zuvor gedacht. Derzeit wartet man auf die Auslieferung von 50 B737-Max-8 und hält Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. In diesem Zusammenhang sagte Karlsen, dass die Kaufrechte zumindest teilweise in die längere Variante umgewandelt werden könnten. Derzeit hat man 16 B737-Max-8 in der Flotte und rechnet damit, dass man heuer und im kommenden Jahr zahlreiche weitere Einheiten übernehmen kann. Vor längerer Zeit, noch unter dem alten Management, war man bei Norwegian durchaus Feuer und Flamme für die Max-10. Dies änderte sich aber zunächst, denn Karlsen sagte auch, dass man vor einem halben Jahr zur Ansicht gelangt wäre, dass dieses Muster für das Streckenportfolio ungeeignet ist. Nun habe man weitere Informationen erhalten und diese scheinen Norwegian Air Shuttle überzeugt zu haben. Der Firmenchef bestätigte, dass man „ernsthaft prüfe“ die Boeing 737-Max-10 in die Flotte aufzunehmen. Im Detail nannte er, dass man dieses Muster mit etwa 225 Sitzen bestuhlen würde. Ausschlaggebender Faktor für oder gegen eine Bestellung dürfte aber der Kaufpreis, der mit Boeing ausverhandelt werden kann, sein.

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Flughafen Nürnberg erfreut sich hoher Sommernachfrage

In der ersten Hälfte der bayerischen Sommerferien wurde der Flughafen Nürnberg von 710.000 Passagieren genutzt. Damit hat man das Vorjahresaufkommen bereits übertroffen, denn im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte man 706.000 Reisende. Flughafendirektor Michael Hupe ist der Ansicht, dass das Wachstum, das heuer erzielt wurde, auch auf den erweiterten Sommerflugplan zurückzuführen ist. Derzeit werden 62 Destinationen von 28 Fluggesellschaften bedient. „Die große Nachfrage ist eine Bestätigung unserer Bemühungen um ein möglichst breitgefächertes Angebot“, so Geschäftsführer Michael Hupe, der bereits einen ebenfalls vielfältigen Winterflugplan ankündigt. In den ersten drei Wochen der Sommerferien flogen 373.840 Passagiere von und nach Nürnberg, über 9.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der bisher verkehrsstärkste Tag war der 15. August 2023 mit 17.626 Passagieren. Die Auslastung der Flugzeuge liegt mit durchschnittlich rund 90 Prozent über der vom letzten Jahr. Beliebtestes Flugziel bleibt das türkische Badeparadies Antalya, das von sieben Fluggesellschaften angeflogen wird und allein rund 130.000 Passagiere zählt. Auch Mallorca ist mit knapp 85.000 Passagieren stark nachgefragt. Im Ranking folgen Istanbul und Frankfurt als internationale Drehkreuze sowie Heraklion auf Kreta. Im Winterflugplan 2023 stehen heuer Ziele in der Türkei, auf den Kanaren und in Ägypten im Fokus. Neu sind Etihad-Holidays-Charterflüge, die von Smartwings bedient werden, nach Abu Dhabi. Die Anbieter Condor und Eurowings beabsichtigten ihre Angebote ab Nürnberg auszubauen. Der zuletzt genannte Carrier wird neu unter anderem nach Marsa Alam fliegen.

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Sommerferien 2023: Bremen mit 258.107 Fluggästen

Der Flughafen Bremen wurde während der sechswöchigen Sommerferien von 258.107 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um 17,5 Prozent zulegen, jedoch lag man weiterhin um 14 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte. Die Top 3-Warmwasserziele der Sommerferien waren in diesem Jahr Mallorca, Antalya und Heraklion. Vor allem die Türkei stand diesen Sommer hoch im Kurs der Reisenden: die Strecke nach Antalya konnte mit insgesamt 34.932 Fluggästen einen Anstieg von über 60 Prozent im Vergleich zu den Sommerferien 2022 verbuchen. „Der Bremen Airport ist auch in diesem Jahr gut durch die Sommerferien gekommen“, sagt Flughafen-Chef Dr. Marc Cezanne. „Die Passagiere haben unsere Reisetipps beherzigt, waren zumeist pünktlich am Flughafen und gut vorbereitet. Unsere Kolleginnen und Kollegen am Flughafen haben erneut ihr Bestes gegeben, um unseren Reisenden einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen.“

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Nach Luftangriff aus Israel: Runway des Flughafens Aleppo schwer beschädigt

Der syrische Flughafen Aleppo musste auf unbestimmte Zeit vom Netz genommen werden, da die Start- und Landebahn erheblich beschädigt ist. Dies sollen die Folgen eines Luftangriffs, der von der Luftwaffe Israels durchgeführt worden sein soll, sein. Das Verteidigungsministeriums Syriens verbreitete über eine staatliche Nachrichtenagentur, dass die Runway am frühen Morgen des 28. August 2023 gegen 4 Uhr 30 beschossen worden sein soll. Dabei sollen die Kampfjets aus Israel in der Nähe der Stadt Latakia in den Luftraum von Syrien eingedrungen sein. Das Hauptziel des Angriffs war der internationale Flughafen von Aleppo und der Luftwaffenstützpunkt Al-Nayrab, den Israel als logistisches Zentrum für die vom Iran unterstützten Milizen vermutet. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel Luftangriffe gegen Aviation-Ziele in Syrien fliegt. Allein innerhalb der letzten 12 Monate wurde der Flughafen Aleppo bereits fünf Mal angegriffen und musste zumeist für einige Zeit vom Netz genommen werden. Offiziellen Angaben nach sollen die Schäden diesmal recht umfangreich sein, so dass aufwendige Reparaturen notwendig sein sollen. Aus Israel ist zu hören, dass man sich mehr oder weniger zum Angriff bekennt, jedoch nicht spezifiziert welcher Maschinentyp für den Angriff eingesetzt wurde. In Frage kommen F-15 Eagle, F-16 Fighting Falcon oder F-35 Lightning II. Vor einigen Jahren sorgte man weltweit für Aufsehen, denn Israel war die erste Nation, die den Typ F-35 für Angriffe eingesetzt hat. Die F-35 „Adir“ flog Luftangriffe im Libanon und in Syrien.

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Zürich: Edelweiss legt zwei Finnland-Destinationen auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss steuert ab Feber 2024 zwei zusätzliche Ziele in Finnland an. Es handelt sich um die Destinationen Ivalo und Kuusamo. Edelweiss fliegt ab 2. Februar bis 22. März 2024 jeweils am Freitag von Zürich nonstop nach Ivalo und Kuusamo. Das erste Sportgepäck der Kategorie Normal wird gratis transportiert. Der Carrier dürfte sich somit gezielt an Wintersportler, die ihre Urlaube in Finnland verbringen wollen richten. Das Streckennetz auf der Kurz- und Mittelstrecke besteht im Winterflugplan 2023/24 aus 39 Destinationen.

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Malta: Swiftair-Ableger Bridges Air hat ersten ATR72-Frachter übernommen

Die maltesische Neugründung Bridges Air kommt ihrem geplanten Start immer näher, denn mit der 9H-BWW hat man den ersten Frachter des Typs ATR72-200 ins Register eingetragen. Das Turbopropflugzeug stammt von Swiftair, zu deren Firmengruppe man gehört. Zunächst will man mit einer ATR72F aus den Beständen der Swiftair Group starten. Der Firmengruppe gehören die operativen Fluggesellschaften Swiftair Hellas, West Atlantic, Cygnus Air und Swiftair an. Auf dem zuletzt genannten AOC führt man auch Passagierflüge, beispielsweise für Uep durch. AOC und Betriebsgenehmigung sollen in absehbarer Zeit durch das TM-CAD erteilt werden. Der Erstflug ist seitens Bridges Air Cargo für das dritte Quartal 2023 angestrebt.

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