Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Gulf Air setzt künftig stark auf den chinesischen Markt

In der Strategie von Gulf Air spielt künftig China eine wichtige Rolle. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man ab Jänner 2024 in Richtung der Volksrepublik expandieren wird. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, unsere Präsenz in der Region Asien-Pazifik mit neuen Flügen auszubauen, die Bahrain mit den Städten Guangzhou und Shanghai in China verbinden“, so Jeffrey Goh, Geschäftsführer der Gulf Air Group Holding. „China ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt und ein globaler Tourismusmarkt. Das Land ist der Schlüssel zu unserer Strategie des kalibrierten Ausbaus des Streckennetzes. Diese Flüge werden den Passagieren eine größere Auswahl und flexiblere Reiseerfahrungen bieten und neue Möglichkeiten für Handel, Tourismus und Zusammenarbeit eröffnen, von denen beide Länder profitieren werden.“ Der Flugplan wurde so konzipiert, dass er praktische Verbindungen zwischen China und den von Gulf Air angeflogenen Zielen im Nahen Osten und Europa und zwischen diesen Zielen und China gewährleistet. Die Flüge werden mit Boeing 787 Dreamliner und zwei Servicekabinen durchgeführt, einer Business-Class-Kabine mit einem der geräumigsten Premium-Sitze und einer Economy-Class-Kabine mit den modernsten Sitzen der Branche.

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Lufthansa Technik erwartet Rekordgewinn

Lufthansa Technik rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr ein Rekordergebnis erzielen kann. Das Management geht davon aus, dass man Höchstwert von 554 MIllionen Euro, der im Vorjahr erzielt wurde, nochmals überbieten kann.  „Die Luftfahrtbranche erholt sich wesentlich schneller als erwartet. Davon profitieren wir, weil wir es dank des großen Einsatzes unserer Mitarbeiter schaffen, viele der sich daraus ergebenden Möglichkeiten für uns zu nutzen“, so William Willms, Finanzvorstand von Lufthansa Technik. „Insbesondere in unserem Komponentenbereich hatten wir einen sehr starken Sommer. Es gibt auf dem Markt einen großen Bedarf an Material. Wir punkten bei den Kunden weiterhin unter anderem mit einer besseren Materialverfügbarkeit im Vergleich zu Mitbewerbern.“  Unter dem Strich steht beim Ergebnis nach dem dritten Quartal 2023, trotz Gegenwinds durch die Dollar-Kursentwicklung und hoher Inflation, nun bereits ein Adjusted EBIT von 459 Millionen Euro (+7 Prozent). Beim Umsatz legte Lufthansa Technik auf 4,8 Milliarden Euro zu (+20 Prozent). Lufthansa Technik sichert sich auch erfolgreich Geschäft für die Zukunft: Bis Ende September hat das Unternehmen in diesem Jahr mehr als 580 neue Verträge abgeschlossen, 2022 waren es rund 700. 

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Oktober 2023: Ryanair hatte 17,1 Millionen Fluggäste

Die Dienstleistungen des Billigfliegers Ryanair wurden im Oktober 2023 von 17,1 Millionen Passagieren genutzt. Die Firmengruppe konnte somit gegenüber dem Vorjahresmonat um neun Prozent zulegen.  Die Auslastung war einen Prozentpunkt rückläufig und verschlechterte sich auf 93 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr hatte Ryanair bislang 180,3 Millionen Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent mehr Fluggäste. Der Ladefaktor verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 94 Prozent. 

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Sommer 2024: Corendon nimmt zwei Routen ab Ljubljana auf

Im Sommerflugplan 2024 bietet Corendon ab dem slowenischen Hauptstadtflughafen zwei Routen an. Diese führen nach Griechenland und in die Türkei. Im Zeitraum vom 31. Mai bis 30. August 2024 wird die maltesische Corendon Europe einmal wöchentlich zwischen Ljubljana und Heraklion vice versa fliegen. Die türkische Mutterairline nimmt Antalya, das ebenfalls einmal pro Woche bedient werden soll, am 26. Juni 2024 auf. Diese Stecke ist vorerst bis zum 29. September 2024 befristet.

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Tui Airways hat letzte Boeing 767-300ER ausgeflottet

Im Vereinigten Königreich endete am 31. August 2023 eine Ära, denn mit der G-OBYF wurde die letzte Boeing 767-300ER, die noch im Passagiereinsatz war, außer Dienst gestellt. Der über 25 Jahre alte Langstreckenjet wurde zuletzt von Tui Airways betrieben.  Einst galt dieses Muster als wichtiger Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte, jedoch ist das schon sehr lange her und die Maschinen sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Andere Muster, beispielsweise Boeing 787, verbrauchen deutlich weniger Treibstoff. Nur noch wenige europäische Carrier, darunter Austrian Airlines, setzen auf die Oldies.  Der letzte kommerzielle B767-300ER-Flug von Tui Airways wurde am 31. Oktober 2023 durchgeführt. Dieser führte von Heraklion mach Manchester. Es handelt sich um den offiziell letzten Passagierflug einer britischen Fluggesellschaft mit diesem Muster. Die G-OBYF wird aber nicht verschrottet, sondern soll in Istanbul in ein Frachtflugzeug umgebaut werden.  Die Flotte von Tui Airways besteht momentan aus 30 Boeing 737-800, 18 B737-Max-8 und elf B787-8. Weiters fliegen einige Carrier im Rahmen von Wetlease-Verträgen für den britischen Ferienflieger. Beispielsweise setzt Titan Airways zwei Airbus A320 für Tui Airways ein. In der Vergangenheit hatte man auch Boeing 757 und 767 im Eigenbetrieb. 

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Brussels Airlines hat ersten Airbus A320neo übernommen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat ihren ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken bestückt und das erste von vorläufig fünf Exemplaren, die das Luftfahrtunternehmen einflotten wird.  In der Brussels-Airlines-Konfiguration ist der Airbus A320neo mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Weiters verfügt man ab Werk über die so genannte Airspace-Kabine, die insbesondere mehr Stauraum für Handgepäckstücke beinhaltet. Der neue A320neo wird die gesamte Airbus-Flotte von Brussels Airlines mit 43 Flugzeugen ergänzen, darunter 34 Flugzeuge der A320-Familie und neun A330-300. Das neue Flugzeug hat die perfekte Größe für den europäischen Markt und wird auf dem Kurz- und Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung OO-SBA.  „Es ist für uns von entscheidender Bedeutung, unsere Flotte zu modernisieren, um unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Die A320neo reduziert sowohl die Lärmbelastung als auch den CO2-Fußabdruck im Vergleich zur aktuellen A320-Generation erheblich. Wir freuen uns, das erste fabrikneue Flugzeug direkt von Airbus in Toulouse zu erhalten, dem bis Ende nächsten Jahres noch vier weitere folgen werden. Dies ist ein Meilenstein in unserer Geschichte, und der heutige Tag ist wirklich ein Moment des Stolzes“, so Dorothea von Boxberg, CEO, Brussels Airlines. „Brussels Airlines hat hart daran gearbeitet, profitabel zu werden. Das erste brandneue Flugzeug für unsere Fluggesellschaft zeigt die anhaltende Unterstützung und das Vertrauen der Lufthansa Group in unser Team. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern bedanken, die zum Erfolg von Brussels Airlines beitragen – sei es durch exzellenten Kundenservice oder durch ihre Hilfe, uns effektiver zu machen. Wir haben bei Brussels Airlines einen

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Quartalszahlen: AUA kritisiert „überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich“

Auch im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte Austrian Airlines von stark erhöhten TIcketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage profitieren. Der Carrier erzielte ein Adjusted-Ebit in der Höhe von 129 Millionen Euro. An Bord waren 4,5 Millionen Fluggäste.  Mit einem Umsatz von 741 Millionen Euro lag das dritte Jahresquartal 8% über dem Niveau des Vorjahres (Q3 2022: 687 Millionen Euro). Sowohl die Gesamterlöse (762 Millionen Euro) als auch die Gesamtaufwendungen (633 Millionen Euro) lagen mit 6% bzw. 4% knapp über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Gesamterlöse Q3 2022: 719 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen Q3 2022: 609 Millionen Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) liegt mit 129 Millionen Euro um 17% über dem Vorjahresquartal (Q3 2022: 110 Millionen Euro).  Mit knapp 4,5 Millionen Fluggästen beförderte Austrian Airlines so viele Passagiere wie im Vergleichsquartal 2019. Die 65 Maschinen der Austrian Bestandsflotte waren zu durchschnittlich 87,7% ausgelastet und hoben mit einer Regelmäßigkeit von 99,3% ab. Erstmals nach der krisenbedingten natürlichen Fluktuation stieg der Personalkörper der rot-weiß-roten Airline wieder auf knapp über 6.000 Mitarbeiter.  Austrian Airlines betrachtet die in Österreich – im direkten Vergleich mit anderen EU-Staaten – überdurchschnittlich hohe Inflation auch als Problem. „Wir stehen im unmittelbaren Wettbewerb mit Europa und der Welt. Die weiterhin überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich schlägt über Indexierung und Lohnabschlüsse inzwischen voll in alle Bereiche unserer Kostenstruktur durch und wird uns im kommenden Jahr noch härter treffen”, erklärt CEO Annette Mann. „Zusätzlich werden Alleingänge Europas in Klimafragen das Drehkreuz Wien gegenüber Nicht-EU-Hubs ab 2025 weiter benachteiligen. Es wird daher erhebliche politische

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Flughafen Frankfurt öffnet Gesichtserkennung für alle Airlines

Der Flughafen Frankfurt am Main ermöglicht nun allen Airports die Nutzung der Gesichtserkennung für die Zwecke Check-in, Identitätsfeststellung und Boarding. Eigenen Angaben nach ist man der erste Airport Europas, der diesen Schritt setzt. Bislang stand das System exklusiv den Airlines der Lufthansa Group sowie ausgewählten Star-Alliance-Partner zur Verfügung. Vor der Inanspruchnahme des Services, das datenschutzrechtlich umstritten ist, müssen sich Passagiere einmal an einem Automaten oder über ihr Smartphone registrieren.

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Getjet AIrlines fliegt mit drei A320 für Azerbaijan Airlines

Während der Winterperiode 2023/24 stationiert Getjet Airlines drei Airbus A320-200 auf dem Flughafen Baku. Im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung bedient man zahlreiche Routen für die staatliche Azerbaijan Airlines.  Die drei Maschinen sind auf dem litauischen AOC registriert und samt Beistellung von fliegendem Personal für einige Monate an Azal vermietet. Ab Baku sollen die Wetlease-Flugzeuge unter anderem nach Dubai, Istanbul, Antalya, Mailand-Malpensa, Prag und Berlin zum Einsatz kommen.  „Wir starten in die Wintersaison mit einer neuen starken und vielversprechenden Partnerschaft mit der aserbaidschanischen Fluggesellschaft in die Wintersaison, was beweist, dass ACMI-Flüge weiterhin sehr gefragt sind. Dies ist ein Meilenstein für uns in zweierlei Hinsicht. Erstens stärkt diese Partnerschaft unsere Präsenz in Asien und stärkt unseren globalen Flottenbetrieb. Zweitens setzen wir eine erhebliche Anzahl unserer Airbus A320-Familie für die gesamte Wintersaison, die normalerweise saisonale Herausforderungen für ACMI-Anbieter mit sich bringt. Wir freuen uns, dass wir weltweit Vertrauen in unsere Dienstleistungen gewonnen haben und in verschiedenen Regionen und Kontinenten unabhängig von der Jahreszeit ausweiten können“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von GetJet Airlines.  Die konzernweite Flotte des ACMI-Anbieters besteht derzeit aus Boeing 737, Airbus A320 und A321. Man unterhält unter anderem in Litauen und Malta operative Flugbetriebe. Eigenen Angaben nach hat man bislang 170 Flughäfen in 50 Ländern angeflogen. Zu den Kunden zählen unter anderem Wizz Air, Finnair, Transavia, Icelandair, Tui Airways, Air Serbia und Vueling. 

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U.S.-Senat bestellt Whitaker zum FAA-Leiter

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehorde steht nun unter der Leitung von Michael G. Whitaker. In der vergangenen Woche wurde der Interimschef offiziell durch den U.S.-Senat in seinem Amt bestätigt. Damit wurde der bisherige kommissarische Leiter fest an der Spitze der FAA installiert. Er übernahm vor rund 18 Monaten ad interim die Behördenleitung, denn sein Vorgänger Stephen Dickson ist abgetreten.

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