Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Erfurt: Freebird legt Antalya-Flüge auf

Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines beabsichtigt ab Ende September 2023 wieder Nonstopflüge von Erfurt nach Antalya anzubieten. Den Verkauf von Tickets hat man bereits unter anderem über die Firmenhomepage aufgenommen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man diese Route ab 29. September 2023 jeweils am Verkehrstag Freitag mit Airbus A320 bedienen möchte. Die Strecke Antalya-Erfurt trägt die Flugnummer FH1207 und der Rückflug wird als FH1208 geführt. Vorerst ist diese Verbindung bis inklusive 3. November 2023 befristet. Es ist eher unwahrscheinlich, dass man in den Winterflugplan 2023/24 verlängern wird, da Freebird diese Route ab Erfurt auch im Vorjahr nur für einige Wochen angeboten hat.

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Leasinggeber klagt Go First wegen illegaler „Ersatzteilgewinnung“

Der irische Leasinggeber ACG Aircraft zieht gegen die insolvente Fluggesellschaft Go First vor Gericht, denn aus Sicht des Flugzeugeigentümers sollen aus zumindest zwei Airbus A320neo wichtige Komponenten ohne Zustimmung ausgebaut worden sein. Am 2. Mai 2023 musste der Flugbetrieb von Go First eingestellt werden, da dem Unternehmen die finanzielle Luft ausgegangen ist. Auch wurde ein Insolvenzverfahren beantragt. Seither bemüht sich das Unternehmen wieder in die Luft zu kommen, jedoch ist dies bislang nicht gelungen. Die Ursache für die Pleite sieht der indische Billigflieger primär in Lieferproblemen von Pratt&Whitney, jedoch hat das U.S.-amerikanische Unternehmen die Anschuldigung nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen, sondern öffentlich zum Gegenschlag ausgeholt und behauptet, dass Go First eine langjährige Geschichte in Sachen Zahlungsverzug habe. Als direkte Folge der Pleite haben zahlreiche Leasinggeber ihre Maschinen zurückgefordert und zu erheblichen Teilen auch bereits „einkassiert“. Teilweise sind diese bereits bei anderen Fluggesellschaften, also neuen Leasingnehmern im Einsatz. Doch nicht alle Lessoren sind einfach an ihr Eigentum gekommen, denn ACG Aircraft Leasing ist mit dem Problem konfrontiert, dass zumindest zwei Airbus A320neo aufgrund des Ausbaus zahlreicher Komponenten gar nicht flugfähig sind. Unter anderem deswegen ist man in Delhi vor Gericht gezogen und hat vor dem Obersten Gerichtshof zahlreiche Fotos und Dokumente, aus denen fehlende Teile hervorgehen, als Beweis vorlegt. Und die Liste hat es in sich: Beispielsweise fehlen bei den beiden A320neo Notrutschen, zumindest ein Sidestick-Controller und Triebwerksschaufeln. Damit können die Maschinen aus Sicherheitsgründen nicht abheben. Weiters fehlen auch einige kleinere Komponenten. Der Leasinggeber vermutet, dass diese möglicherweise unrechtmäßig ausgebaut

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Riyadh Air will sich zunächst auf Flüge von/nach Saudi-Arabien fokussieren

Voraussichtlich im Jahr 2025 soll die neue Fluggesellschaft Riyadh Air an den Start gehen. Nun stellte Firmenchef Tony Douglas klar, dass man sich zunächst auf den Verkehr von/nach Saudi-Arabien konzentrieren wird. Dies bedeutet auch, dass Riyadh Air zunächst Konkurrenten wie Qatar Airways, Etihad Airways und Emirates Airline keinen aggressiven Wettbewerb bereiten wird. Letzteres wurde seit dem Bekanntwerden der Pläne spekuliert und durchaus auch durch offizielle Mitteilungen aus Saudi-Arabien „befeuert“. Komplett vom Tisch ist es freilich nicht, dass man in Riyadh ein großes Drehkreuz, an dem Passagiere aus aller Welt umsteigen sollen, machen möchte, jedoch nicht kurzfristig. In der ersten Phase wird sich der geplante Carrier darauf konzentrieren möglichst viele Reisende von/nach Saudi-Arabien zu befördern. Der Ausbau zum einem Hub-Carrier, der es mit den im vorherigen Absatz genannten Konkurrenten aus der Region aufnehmen wird, könnte dann erst später folgen. Gegenüber der Financial Times nannte Tony Douglas, der vormals an der Spitze von Etihad Airways stand, als erstes Ziel, dass Reisende von/nach Saudi-Arabien befördert werden. Die Konzentration auf diese Verkehre stehe im Einklang mit den Entwicklungsplänen des Königreiches. Im Rahmen der so genannten „Vision 2030“ investiert man etwa 100 Milliarden U.S.-Dollar und will damit auch erreichen, dass jährlich rund 100 Millionen Touristen nach Saudi-Arabien kommen. Die Neugründung Riyadh Air ist Bestandteil dieser Planungen. Dass sich der neue Carrier früher oder später zur Konkurrenz für etablierte Golfcarrier entwickeln wird, ist natürlich beabsichtigt. Laut Douglas ist der Wachstumsplan „superaggressiv“, denn bis Ende dieses Jahrzehnts will man zumindest 100 Destinationen ab Riyadh ansteuern. Dadurch werden

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Winter 2023/24: Ryanair nimmt Köln-Agadir auf

Der Billigflieger Ryanair bietet ab 29. Oktober 2023 Nonstop-Flüge ab Köln/Bonn nach Agadir an. Diese sollen jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. „Ryanair und unseren Airport verbindet eine langjährige enge Partnerschaft, und es freut uns sehr, dass die Fluggesellschaft ihrem reichhaltigen Angebot ein weiteres Ziel hinzufügt“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Agadir ist eine reizvolle Urlaubssdestination für unsere Fluggäste – vor allem für diejenigen, die es ins Warme zieht, wenn es bei uns kalt wird.“ Die Flüge starten in Köln/Bonn mittwochs um 6.30 Uhr und sonntags um 7.35 Uhr. Zurück ins Rheinland geht es an denselben Wochentagen, Start in Agadir ist mittwochs um 10.55 Uhr und sonntags um 12 Uhr. Die Flugzeit beträgt vier Stunden, zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800.

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Hamburg mit Annahme von „Siko mit Termin“ zufrieden

Der Hamburger Flughafen ist die Ansicht, dass die im April 2023 eingeführte „Sicherheitskontrolle mit Termin“, die man als „Slot & Fly“ vermarktet, gut angenommen wurde. Bislang wurde diese optionale Möglichkeit von rund 250.000 Passagieren genutzt. Auch registriert man eine deutliche Zunahme der Reisenden, die ihre Koffer an Automaten aufgeben. Mittlerweile soll etwa jeder vierte Passagier dieses Service nutzen. Mit fast 2 Millionen Reisenden war es in den sechs Ferienwochen am Hamburger Flughafen so voll wie seit 2019 nicht mehr. Am Spitzentag Freitag, 14. Juli, mit über 370 Flügen nutzten rund 55.000 Passagiere den Flughafen. Dabei waren die Flugzeuge gerade in den ersten beiden Ferienwochen deutlich voller als in den Sommerferien 2019: Die Auslastung stieg von 83 Prozent (2019) auf über 86 Prozent. Für alle Partner am Flughafen bedeutet das, dass pro Flug mehr Passagiere gleichzeitig betreut werden – ob an der Sicherheitskontrolle, beim Gepäcktransport oder beim Einstieg ins Flugzeug. Auch in kommenden Wochen bleibt die Nachfrage voraussichtlich auf einem beständig hohen Niveau: Der Flughafen rechnet bis Ende September in der Spitze mit bis zu 350.000 Fluggästen pro Woche – dies entspricht 85 bis 90 Prozent des Passagieraufkommens im Vergleich zu 2019. „Wir haben in diesen Sommerferien deutlich gespürt, dass gerade die Privatreisenden – darunter viele Familien – wieder mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen. Besonders beliebt sind Klassiker wie Spanien, die griechischen Inseln und die Türkei“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport. „Dass es trotz des Hochbetriebs in den Terminals weitestgehend reibungslos läuft, liegt zum einen an

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Helvetic Airways zahlt „Herbstprämie“ an alle Mitarbeiter

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways rechnet damit, dass auch im Herbst 2023 eine hohe Nachfrage bestehen wird und man mit der gesamten Flotte im Einsatz sein wird. Alle Beschäftigten sollen mit dem August-Lohn eine Prämie in der Höhe von 500 Schweizer Franken on-top ausbezahlt bekommen. Gegenüber der Zeitung „Blick“ erklärte Firmenchef Tobias Pogorevc, dass Alleineigentümer Martin Ebner dieser Maßnahme „sofort“ zugestimmt habe. Man betont, dass es sich nicht um einen Bonus, sondern um eine außerordentliche Belohnung, die alle Mitarbeiter, unabhängig von ihrer Position, erhalten sollen. Am vergangenen Mittwoch hat Helvetic Airways das Flugzeug Nummer 18 der Flotte übernommen. Die Anzahl der Flugzeuge ist bei diesem Anbieter nun so umfangreich wie nie zuvor. Nebst Flügen unter eigener Marke ab Zürich und Bern ist man auch für Reiseveranstalter im Charter und für Swiss im Wetlease unterwegs. Beim zusätzlichen Flugzeug handelt es sich um einen gebrauchten Embraer 190, den man in Polen übernommen hat. Im Winterflugplan 2023/24 soll es bei Helvetic Airways ein bisschen ruhiger werden. Gegenüber „Blick“ bestätigte Pogorevc, dass wegen anstehender Wartungsarbeiten nicht die gesamte Flotte zur Verfügung steht. Man wird hauptsächlich für Swiss und für Tour Operators fliegen. Linienflüge auf eigene Rechnung legt man im Winter 2023/24 nicht auf. Den Sommerflugplan 2024 will man dem aktuellen Stand der Dinge nach mit 16 Embraer-Jets bestreiten. Auch wird man dann wieder die eine oder andere Route auf eigene Rechnung anbieten. Die „Reduktion“ ergibt sich dadurch, dass man sich von zwei älteren Maschinen wieder trennen wird.

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Spirit Aerosystems gesteht weitere B737-Max-Qualitätsmängel ein

Die Boeing 737-Max-Reihne sowie die militärische Variante der B737NG, die P-8 „Poseidon“ ist von einem neuen Qualitätsproblem betroffen. Der Zulieferer Spirit Aerosystems bestätigte, dass gelieferte Rümpfe aus dem Werk Wichita betroffen sind. Unternehmensangaben nach sind „verlängerte Befestigungslöcher am hinteren Druckschott“ betroffen. Die Problematik liegt auch darin, dass die Teile, die an Boeing geliefert werden, nicht vollständig von Spirit selbst hergestellt werden. Auf der anderen Seite behauptet man, dass genau dies nun ein Vorteil sein soll, denn nicht alle, sondern nur „einige wenige“ Einheiten wären betroffen. Spirit erklärte weiters, dass man bereits Maßnahmen getroffen habe. Diese sollen dazu führen, dass die Qualitätsmängel nicht mehr auftreten. In einer Mitteilung ist unter anderem zu lesen: „Wir arbeiten eng mit unserem Kunden zusammen, um alle betroffenen Einheiten innerhalb des Produktionssystems zu korrigieren und alle erforderlichen Nacharbeiten durchzuführen“. Der betroffene Flugzeugbauer Boeing ist der Ansicht, dass man keine Sicherheitsbedenken hat. Die festgestellten Qualitätsmängel hätten keine „unmittelbaren Auswirkungen hinsichtlich der Flugsicherheit der B737-Max“. Die Flotten könnten weiterhin ohne Probleme weiterbetrieben werden.

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Flughafen Helsinki hat Gepäcklogistik modernisiert

Im Rahmen des zehnjährigen Entwicklungsprogramms des Flughafens Helsinki, das im Herbst 2023 endet, hat die Flughafengesellschaft Finavia die Modernisierung der Gepäcklogistik abgeschlossen, um das Reisen angenehmer zu gestalten. Sowohl die Systeme für abgehendes als auch für ankommendes Gepäck, die Ausrüstung und die neuen Einrichtungen wurden fertiggestellt. „Unser Ziel ist es, den Fluggesellschaften und Bodenabfertigungsunternehmen, die auf unserem Gelände tätig sind, Einrichtungen, Geräte und Systeme zur Verfügung zu stellen, die die Gepäckabfertigung beschleunigen und rationalisieren. Die Passagiere werden die Verbesserungen im reibungslosen Betrieb und in der Zuverlässigkeit der Lieferungen bemerken“, sagt Jani Elasmaa, der bei Finavia für den Betrieb des Vorfelds und der Start- und Landebahnen am Flughafen Helsinki zuständig ist. Dank der Entwicklung der Gepäcklogistik konnte die Abfertigungskapazität für abfliegendes Gepäck um 50 Prozent erhöht werden, und die ankommenden Passagiere werden nun in einer einzigen, übersichtlichen Gepäckausgabehalle abgefertigt.

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Korean Air bittet Passagiere auf die Waage

Die Fluggesellschaft Korean Air bittet ab 28. August 2023 auf ausgewählten Flügen die Passagiere auf die Waage. Zunächst wiegt man nach der Landung auf dem Flughafen Gimpo die Reisenden stichprobenartig. Alle anderen werden gebeten ihr Körpergewicht anzugeben. Bis zum 6. September 2023 wird diese Maßnahme auf Inlandsflügen durchgeführt. Zwischen 8. und 19. September 2023 wird man dann auf dem Flughafen Seoul-Incheon selbige Maßnahme bei internationalen Fluggästen durchführen. Es handelt sich um keine Schikane von Korean Air, sondern man erfüllt eine entsprechende Anordnung des Verkehrsministeriums. Hintergrund ist, dass das koreanische Recht vorsieht, dass alle fünf Jahre evaluiert werden muss, ob die für die Berechnungen verwendeten Durchschnittsgewichte noch aktuell sind. Auf Basis des neuen Zahlenmaterials sollen dann gegebenenfalls neue Werte, die künftig verwendet werden, berechnet werden. Korean Air betont, dass Gewichtsangaben der Passagiere bzw. die Messwerte völlig anonym aufgezeichnet werden und eine spätere Zuordnung zu einem Fluggast unmöglich ist. Übrigens werden auch die Handgepäckstücke auf den betroffenen Flügen auf die Waage gestellt. Je nach Airport erfolgt diese Maßnahme vor dem Abflug in Südkorea bzw. bei der Ankunft in diesem Land. Dieses Luftfahrtunternehmen ist nicht der einzige Carrier, der im Jahr 2023 die Durchschnittswerte über Messungen überprüft. Erst im Mai 2023 bat Air New Zealand ihre Passagiere auf freiwilliger Basis auf die Waage. Offiziellen Angaben nach sollen etwa 10.000 Reisende teilgenommen haben.

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Air Baltic mit deutlich mehr Zusatzverkäufen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte im ersten Halbjahr 2023 den Anteil der Zusazverkäufe deutlich erhöhen. Man hat um bis zu mehr optionale Leistungen abgeschlossen. Besonders das schwerere Handgepäckstück wurde deutlich häufiger dazugekauft. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Fluggäste dafür, mit ihren Haustieren zu reisen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 hat sich die Zahl der von Air Baltic beförderten Tiere verdoppelt und lag in diesem Jahr bei über 6 600 Tieren. Davon waren 27 % Katzen und die restlichen 73 % waren Hunde. „Wir sehen eine konstante Nachfrage nach verschiedenen Zusatzprodukten, die den Komfort der Passagiere und das gesamte Flugerlebnis verbessern sollen. In der ersten Hälfte dieses Jahres sind die Gesamteinnahmen aus den Zusatzprodukten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 % gestiegen. Auch die von unseren Kooperationspartnern angebotenen Dienstleistungen werden sehr geschätzt“, so Eva Plakane, SVP Revenue Management von Air Baltic.

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