Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Abu Dhabi: Terminal A offiziell eröffnet

Auf dem Flughafen Abu Dhabi wurde das neue Midfield-Terminal offiziell in Betrieb genommen. Es beherbergt hauptsächlich die staatliche Etihad Airways. Unter der Flugnummer EY224 führte der mit 359 Personen besetzte Premierenflug ab dem Terminal A nach Delhi. Im Einsatz war ein Airbus A350-1000. Das Bauwerk diente bereits vor der Eröffnung als Drehort für Szenen des neuen Mission Impossible Films.

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Dritter Anlauf: Slowenien versucht Airlines mit Subventionen anzulocken

Die slowenische Regierung startet einen dritten Anlauf, um Fluggesellschaften mit Hilfe von Subventionen nach Ljubljana locken zu können. Dafür macht man etwa 16,8 Millionen Euro locker. Die ersten beiden Runden waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt, denn keine einzige Route, die auf dem Wunschzettel der Regierung steht, konnte abgedeckt werden. Lediglich Luxair und Air Baltic konnten für je eine Strecke gewonnen werden. Aus der geplanten Air Montenegro Basis wurde unter anderem aus rechtlichen Gründen (Stichwort: Drittstaatencarrier) nichts.

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Neues Radisson-Hotel kommt nach Rostock

In der deutschen Stadt Rostock entsteht ein neues Radisson-Hotel, das Reisenden Übernachtungsmöglichkeiten in 195 Zimmern bieten soll. Laut Mitteilung ist der Beherbergungsbetrieb, der sich momentan in Bau befindet, Teil des Projekts Silohalbinsel. Den Reisenden sollen zwei Restaurants, eine Außensauna und ein Wellnessbereich mit einer Fläche von rund 300 Quadratmetern geboten werden.

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Nur 1 Euro für 12 Stunden: Flughafen Triest senkt die Parkplatzkosten

Parkplätze an Verkehrsflughäfen gelten generell als teuer. Je nach Airport kommt es durchaus vor, dass der Tagessatz höher sein kann als das Flugticket. In Triest geht man nun einen ganz anderen Weg, denn das Abstellen von Fahrzeugen wird erheblich billiger. Die Parkhäuser P8 und P9 können nun für eine halbe Stunde kostenfrei genutzt werden. Im P8 fallen für 12 Stunden Abstellung nur noch geringe Kosten an: Ein Euro wird verrechnet. Das Angebot kann zwar von Jedermann genutzt werden, aber die Kernzielgruppe sind nicht Passagiere, sondern Pendler. Die Stadt Triest, die das stark vergünstigte Angebot durchgesetzt hat, will erreichen, dass diese Personengruppe ihr eigenes Kraftfahrzeug außerhalb der Innenstadt abstellt und für die Weiterreise die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt. Der Flughafen Triest entwickelt sich immer mehr zu einem nationalen Referenzmodell für multimodale Verkehrsnetze, an dem sich die Entwicklungsziele und -strategien der Flughäfen, der öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen und der lokalen Verkehrsbehörden in naher Zukunft orientieren werden. Das Projekt zur intermodalen Entwicklung des Flughafens Triest wird eine Versuchsphase durchlaufen, in der Änderungen und Aktualisierungen festgelegt werden können, um den Betrieb des intermodalen regionalen Mobilitätszentrums ständig zu verbessern und den verschiedenen Nutzern die effizientesten Verkehrslösungen anzubieten.

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Billigflieger Play kann erstmals Quartalsgewinn verkünden

Die isländische Billigfluggesellschaft Play konnte erstmals seit der Betriebsaufnahme einen Quartalsgewinn einfliegen. Dieser wird für Q3/2023 mit 5,2 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Die Einnahmen sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84 Prozent gestiegen. Zuletzt wurde das Netzwerk um 13 Strecken auf 33 Destinationen in Nordamerika und Europa erweitert. Dabei flogen 24 Prozent aller Passagiere von Island ab, 33 Prozent nach Island und 43 Prozent waren Via-Passagiere. Die Kapazitätserhöhung der Airline aus Island liegt bei 70 Prozent gegenüber 2022, die Einnahmen stiegen um 84 Prozent und die Stückerlöse (RASK) um neun Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal im Vorjahr verbessert sich die Auslastung um 3,4 Prozent von 85 Prozent auf 88,4 Prozent. Nachdem im Vorjahresquartal noch ein Nettoverlust von 2,9 Mio. US-Dollar verzeichnet wurde, kann Play dieses Jahr einen Nettogewinn von 5,2 Mio. US-Dollar berichten. Der Umsatz beläuft sich aktuell auf 110,2 Mio. US-Dollar – ein Plus von 50,3 Mio. US-Dollar im Vergleich zum dritten Quartal im Vorjahr. Durch optimierte Produktangebote sowie den im Februar eingeführten Tarifen und anderen Zusatzprodukten, setzt Play verstärkt auf die Steigerung der Nebeneinkünfte. Somit konnte der Zusatzertrag pro Passagier im dritten Quartal 2023 von 43 US-Dollar (Q3 2022) auf 58 US-Dollar gesteigert werden. Die gesamten Nebeneinnahmen sind in diesem Jahr bis zum 26. Oktober um 150 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt in 2022. „Wir sind sehr stolz auf unsere finanziellen und operativen Ergebnisse für das dritte Quartal. Play befindet sich auf einem starken Wachstumskurs, da wir unsere Flotte vergrößert, unser Netzwerk erweitert und viele neue ‚Player‘ in

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Spaniens halbherziger „Bann für Inlandsflüge“

Die spanische Regierung plant Inlandsflüge mit einer Reisedauer von weniger als 2,5 Stunden zu verbieten, sofern eine Bahnalternative zur Verfügung steht. Das Vorhaben steht unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, hat jedoch einen Haken, denn nur Point-to-Point-Verbindungen sollen betroffen sein. Flüge zwischen dem Festland und den Inseln sowie unter den Inseln sollen vom angedachten Verbot nicht umfasst sein, da es mangels Schienen allenfalls Fähren als Alternativen gibt. Der spanische Bann soll also hauptsächlich Inlandsflüge auf dem Festland betreffen und da gibt es einen Haken. Auf den ersten Blick liest es sich so, dass künftig nicht mehr kommerziell mit Passagieren geflogen werden darf, wenn die Flugdauer unter 2,5 Stunden liegt und eine Bahnalternative zur Verfügung steht. Tatsächlich will man aber nur die Point-to-Point-Verbindungen bannen. In diesem Segment sind Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Volotea und Vueling, aber auch Iberia stark vertreten. Es soll künftig darauf ankommen wohin die Fluggäste wollen, denn reine Zubringer- bzw. Anschlussflüge sollen auch weiterhin erlaubt sein. Mit anderen Worten: Ryanair dürfte nicht mehr von A nach B fliegen, aber Air Europa und/oder Iberia sehr wohl, sofern man – zumindest offiziell – Umsteiger an Bord hat. Somit wäre der vorgeschlagene Bann von Inlandsflügen, die unter 2,5 Stunden Flugzeit aufweisen, eine eher populistische Maßnahme, da in der Praxis die Netzwerkflüge gar nicht betroffen sind. Fix ist das Vorhaben auf keinen Fall, denn die Regierung rund um Pedro Sánchez muss sich am 27. November 2023 erst im Amt bewähren, denn an diesem Tag stimmt das Parlament über die Bildung der neuen Regierung ab.

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Hisky Europe nimmt Bukarest-Frankfurt auf

Die rumänische Fluggesellschaft Hisky Europe beabsichtigt ab 18. Dezember 2023 mehrmals wöchentlich zwischen Bukarest (Otopeni) und Frankfurt am Main zu fliegen. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Maschinen der Airbus A320-Reihe erfolgen. Flugscheine sind bereits im Verkauf ab knapp über 80 Euro oneway erhältlich. Hisky Europe ist der EU-Ableger von Hisky, einer Billigfluggesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass man auf dem rumänischen AOC einen Airbus A330 registrieren wird und mit diesem künftig Langstreckenflüge ab Rumänien anbieten wird.

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Sommer 2024: Sundair will ab Bremen nach Varna fliegen

Die Ferienfluggesellschaft Sundair plant im Sommerflugplan 2024 auch zwischen Bremen und Varna zu fliegen. Ab 25. Juni 2024 will der Carrier jeweils am Verkehrstag Dienstag ab Bremen Kurs auf die Schwarzmeerstadt Varna nehmen. Die Flugnummern lauten. SR7200/7201. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits über die Unternehmenshomepage und Agenturen aufgenommen.

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Qantas-Crew nach Landung ins Krankenhaus eingeliefert

Nach der Landung des von National Jet Systems im Auftrag von Qantas durchgeführten Linienfluges von Canberra nach Melbourne musste die Besatzung vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht werden. Hintergrund ist, dass aus dem Cockpit der Boeing 717 ein „ungewöhnlicher Geruch“ ausgetreten sein soll. Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2023 auf Flug QF1527. Im Einsatz war die Boeing 717 mit der Registrierung VH-YQT. Die Maschine ist derzeit 19,6 Jahre alt. Der Kapitän informierte die Flugsicherung über einen ungewöhnlichen Geruch. Zumindest ein Besatzungsmitglied gab an, dass es sich unwohl fühlen wurde. Ein medizinisches Notfallteam, das schon in Bereitschaft stand, eilte sofort zur Maschine. Die Crew wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zur vorsorglichen Untersuchung gebracht. Die Medienstelle von Qantas erklärte dazu wie folgt: „Die Piloten mussten nicht behandelt werden, ein Mitglied der Kabinenbesatzung wurde jedoch zu weiteren medizinischen Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Keiner der Passagiere wurde durch den Geruch beeinträchtigt und das Flugzeug wurde von den Technikern überprüft“. Die VH-YQT ist erst am 29. Oktober 2023 wieder in den Liniendienst gestellt worden. Weder Qantas noch National Jet Systems machten genaue Angaben dazu welches Problem tatsächlich vorgelegen hat. Im Spital konnte jedenfalls Entwarnung gegeben werden, denn alle Crewmitglieder haben dieses nach der Untersuchung wohlauf verlassen können.

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EuGH: Buchungsänderungen durch die Airline können entschädigungspflichtig sein

Der Europäische Gerichtshof hatte sich mit der Fragestellung zu befassen, ob Passagiere, deren Flüge bereits vorab von der Airline gestrichen wurden, dennoch beim Check-in-Schalter erscheinen müssen oder andernfalls ihr Anspruch auf eine Ausgleichsleistung als verwirkt gelten. Das Höchstgericht entschied, dass dies nicht erforderlich ist. Die klagenden Passagiere hatten bei Latam Airlines einen Fünfte-Freiheit-Flug von Frankfurt am Main nach Madrid gebucht. Dies durchaus kurzfristig, denn die Reise sollte bereits am nächsten Tag stattfinden. Da der Online-Check-in nicht funktionierte, wandte sich einer der Reisenden an die Hotline des Carriers. Dort erfuhr er, dass der gebuchte Flug nicht stattfinden wird und automatisch ohne weitere Information auf eine andere Verbindung umgebucht wurde. Nur: Dieser Flug wäre am Tag der Buchung durchgeführt worden. Weiters gab es die Hiobsbotschaft, dass wenn man diesen nicht antritt, dass dann beim Rückflug die Beförderung verweigert wird, weil man den Hinflug nicht genutzt hätte. Die Passagiere forderten von Latam Airlines die Ausgleichszahlung gemäß der Fluggastrechteverordnung ein. Besonders pikant war die Angelegenheit rund um den Rückflug, denn die Reisenden waren in Madrid gar nicht anwesend. Das deutsche Gericht wandte sich mit der Fragestellung, ob eine Zahlungspflicht besteht, weil die „Absage“ des Rückfluges mehr als 14 Tage vorher erfolgte und die Passagiere gar nicht am Check-in-Schalter erschienen sind, an den EuGH. Dieser entschied, dass Latam Airlines zahlungspflichtig ist und das unabhängig davon, dass die Verweigerung der Beförderung außerhalb der 14-Tage-Frist mitgeteilt wurde. Im konkreten Fall komme es auf alle Umstände an, denn die kurzfristige und unangekündigte Umbuchung beim Hinflug wäre maßgeblich dafür

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