Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Betrunken im Dienst: Flugbegleiterin kassiert Bewährungstrafe

Eine 20-jährige Flugbegleiterin musste sich vor Gericht dafür verantworten, dass sie auf einem Flug von Stockholm-Arlanda nach Riga ihren Dienst in alkoholisiertem Zustand absolvierte. Sie kassierte eine Haftstrafe von 40 Tagen, die zur Bewährung ausgesetzt wurde sowie eine zusätzliche Geldstrafe. Auf den Zustand der Dame wurde ein anderer Flugbegleiter der Airline aufmerksam, der dies seinem Vorgesetzten gemeldet hatte. Nach der Landung in Riga wurde ein Alkoholtest vorgenommen. Da dieser positiv ausgefallen ist, wurde eine Blutabnahme durch einen Amtsarzt angeordnet. Die Laboranalyse hat ergeben, dass sie einen Alkoholspiegel vom 1,18 Promille im Blut gehabt habe. Die zuständige Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen die Kabinenmitarbeiter. Der Fall wurde in der vergangenen Woche vor Gericht verhandelt. Die Flugbegleiterin gab zu ihrer Verteidigung an, dass sie zwar einige Zeit vor dem Dienst Alkohol zu sich genommen habe, jedoch unmittelbar zuvor nicht mehr getrunken hatte. Unabhängig davon wurde sie nach der Landung in Riga aufgrund des positiven Atemalkoholtests, der durch eine Blutanalyse verifiziert wurde, zunächst verhaftet. Das Gericht bewertete bei der Urteilsfindung entlastend, dass die Flugbegleiterin keine Vorstrafen hatte und auch ihre Personalakte der Fluggesellschaft makellos gewesen sein soll. Erschwerend wirkte sich aber aus, dass sie in ihrer Funktion als Kabinenmitarbeiterin für die Sicherheit von vielen Menschen verantwortlich ist. Das Gericht entschied unter Abwägung aller Umstände, dass es mit einer 40-tägigen Bewährungsstrafe und einem Bußgeld das Auslangen finden kann. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Flugbegleiterin noch Rechtsmittel einlegen können.

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Juli 2023: Flughafen Zürich mit 2.915.279 Passagieren

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im Juli 2023 2.915.279 Passagiere. Damit lag man um 16 Prozent über dem Vorjahresmonat, jedoch um sieben Prozent unter dem Aufkommen, das man im Juli 2019 melden konnte. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Juli 2023 bei 2.121.942. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 27 Prozent, was 787.370 Passagieren entspricht. Am 30. Juli reisten 107.969 Passagiere über den Flughafen Zürich, was die höchste Anzahl Passagiere pro Tag seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent auf 23.748 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 92 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 142 Fluggästen 1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 84 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juli 30.121 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Juli 2019 wurde 20 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

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Lufthansa Technik mit zahlreichen neuen Lehrlingen

Bei Lufthansa Technik haben über 300 junge Menschen ihre Lehrausbildung in verschiedenen Berufen angetreten. Der Wartungskranich teilte mit, dass man aufgrund steigendem Bedarf heuer in Deutschland deutlich mehr Lehrlinge aufgenommen hat. Auch soll es noch offene Ausbildungsplätze in folgenden Bereichen geben: Mechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme sowie Ingenieure, Nachwuchskräfte für die Logistikabteilung. „Spannende Aufgaben, gute Führungskräfte und Kollegen, Karriereperspektiven und Arbeitsplatzsicherheit, das setzen Mitarbeiter heute voraus“, erklärt Andrea Jacobsen, Head of Entry Programs bei Lufthansa Technik. „Darüber hinaus erwarten sie eine umfassende Betreuung während der Ausbildungszeit. Diese Merkmale werden höher von ihnen gewichtet als ein hohes Ausbildungsgehalt oder Vorteile wie beispielsweise vergünstigtes Fliegen oder ein internationales Umfeld.“

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OTA-Dauerstreit: Ryanair mit kleinem Etappensieg gegen Kiwi.com

Der Billigflieger Ryanair hat vor einem Zivilgericht im italienischen Mailand eine Art Etappensieg gegen den Online-Travel-Agent Kiwi.com erzielt. Der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die die „OTA-Verifizierung“ unterbinden soll, wurde abgelehnt. Bereits seit vielen Jahren geht Ryanair gerichtlich gegen OTAs vor. Das Unternehmen wirft diesen vor, dass man Kunden durch vermeintlich niedrigere Preise anlocken würde und anschließend auf Zusatzleistungen wie die Aufgabe von Gepäckstücken saftige Zuschläge erheben würden. Besonders stößt sich Ryanair daran an, dass viele Online Travel Agents die wahren Kontaktdaten des Passagiers nicht weitergeben, sondern E-Mail-Adressen und Telefonnummern des OTAs eintragen würden. Informationen der Airline können den Passagier gegebenenfalls nicht erreichen und ein Gericht hat mittlerweile entschieden, dass die Fluggesellschaft dann dennoch im Falle des Falles Ausgleichleistungen zu bezahlen hat. „Wir begrüßen dieses Gerichtsurteil, das sicherstellt, dass Passagiere, die über OTAs gebucht haben, weiterhin unsere verbesserten Sicherheits-Check-in-Verfahren nutzen können, um persönlich bei Ryanair einzuchecken und über wichtige Sicherheits- und Gesundheitsprotokolle informiert zu werden und die Kontaktdaten der Passagiere zu korrigieren“, sagte Dara Brady, Direktorin für Marketing & Digital bei Ryanair. Weiters betonte die Managerin, dass der Billigflieger keine Geschäftsbeziehungen zu OTAs unterhalten würde und auch Kiwi.com kein autorisierter Vertriebspartner wäre. Ein Sprecher von Kiwi.com sagte: „Es ist enttäuschend, dass das Gericht keine einstweilige Verfügung erlassen und das neue Überprüfungsverfahren von Ryanair ausgesetzt hat, das sowohl den Verbrauchern als auch den OTAs schadet. Bei Kiwi.com glauben wir an eine vereinfachte Erfahrung für Reisende, bei der der Kunde an erster Stelle steht, und dieses unnötig übertriebene und invasive Verfahren

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Kasachstan: Fly Arystan kündigt China-Flüge an

Fly Arystan, die Billigfluggesellschaft von Air Astana, wird ab September 2023 auch Kurs auf die Volksrepublik China nehmen. Zunächst wird man zweimal wöchentlich zwischen der kasachischen Hauptstadt und Urumqi fliegen. Die Durchführung der Flüge soll jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag erfolgen. Im Vorverkauf hat man eine sehr hohe Nachfrage registriert, so dass Fly Arystan bereits eine mögliche Erhöhung der Frequenzen in Aussicht stellt. China ist – neben Aserbaidschan, Georgien, Indien, Kirgistan, der Türkei, Usbekistan und den Vereinigten Arabischen Emiraten – bereits das achte Land, das FlyArystan außerhalb des kasachischen Heimatmarktes bedient. Erst im Mai 2023 hat die Airline neu die Flüge zwischen Schymkent und Delhi (Indien) sowie Astana und Ankara (Türkei) aufgenommen. Im Juni 2023 folgten die Erstflüge von Astana nach Baku (Aserbaidschan), von Almaty nach Kutaissi (Georgien) sowie die Wiederaufnahme der Route Astana-Bischkek (Kirgistan). Seit Juli 2023 schließlich ergänzen die Flüge zwischen Astana und Taschkent (Usbekistan) den Flugplan. Die Verbindung zwischen Astana und Urumqi ist somit die sechste internationale Route, die FlyArystan seit Mai 2023 neu bedient.

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Pauschalreisen vs. Individualreisen: Das sind die Vor- und Nachteile

Die Entscheidung über die Art der bevorstehenden Reise ist oft ein Balanceakt zwischen Bequemlichkeit und Freiheit. Pauschalreisen und Individualreisen sind die beiden Hauptoptionen, die Reisenden zur Verfügung stehen. Während beide Ansätze ihre eigenen Vor- und Nachteile haben, hängt die Wahl letztendlich von den persönlichen Präferenzen, dem Reiseziel und dem Budget ab. Der nachstehende Artikel soll einen groben Überblick über die Unterschiede der beiden Reiseformen bieten. Eingangs gilt es darauf hinzuweisen, dass bei der Buchung so genannter „verbundener Reiseleistungen“ gemäß Pauschalreiserichtlinie formell auch eine Pauschalreise entstehen kann. Einfach gesagt lässt sich aber der Hauptunterschied wie folgt ausmachen: Bei Pauschalreisen wird von einem Reiseveranstalter aus einer Hand gekauft. Dieser ist dann für die ordnungsmäßige Durchführung verantwortlich und haftet für Mängel. Bei Individualreisen stellt man sich alles selbst zusammen und muss sich im Reklamationsfall auch selber an Hotel, Airline und Co wenden. Nur, weil man bei Pauschalreisen gesetzliche Ansprüche hat, heißt das noch lange nicht, dass sich der eine oder andere Tour Operator nicht versucht zum Beispiel auf die Airline auszureden. Pauschalreisen Pauschalreisen bieten eine bequeme Rundumversorgung für Reisende, die sich weniger um die Details kümmern möchten. Sie beinhalten oft Flüge, Unterkunft, Transfers und manchmal sogar Mahlzeiten und Aktivitäten. Hier sind einige Vor- und Nachteile von Pauschalreisen: Vorteile: Nachteile: Individualreisen Individualreisen bieten Reisenden die Möglichkeit, ihre Reise nach eigenen Vorlieben und Interessen zu gestalten. Hier sind einige Vor- und Nachteile von Individualreisen: Vorteile: Nachteile: Rechte der Reisenden und Reklamationsverfahren Unabhängig von der Art der Reise haben Reisende bestimmte Rechte und Schutzmechanismen. Bei Pauschalreisen,

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Widerøe will München-Bergen auch im Winter 2023/24 anbieten

Die norwegische Regionalfluggesellschaft Widerøe beabsichtigt auch im Winterflugplan 2023/24 Bergen mit der bayerischen Landeshauptstadt München zu verbinden. Allerdings soll die Route nicht durchgehend bedient werden.  Aus den Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass man ab 27. Jänner 2024 zweimal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen möchte. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Regionaljets des Typs Embraer 190-E2 erfolgen. Zwischen September 2023 und 27. Jänner 2024 sind keine Flüge auf dieser Strecke geplant. 

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Nouvelair nimmt Tunis-Frankfurt auf

Die tunesische Billigfluggesellschaft Nouvelair beabsichtigt ab 10. September 2023 dreimal wöchentlich zwischen Tunis und Frankfurt am Main zu fliegen. Bereits zuvor hat der Carrier immer wieder einzelne Flüge zum größten Airport Deutschlands angeboten.  Nun plant Nouvelair Tunisie die beiden Flughäfen ganzjährig miteinander zu verbinden. Die drei wöchentlichen Umläufe sollen an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 durchgeführt werden. 

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Southwest will große Crewbasis in Nashville eröffnen

Die Billigfluggesellschaft Southwest hat angekündigt, dass im kommenden Jahr eine neue Crew-Base im U.S.-amerikanischen Nashville errichtet werden soll. Diese ist von Anfang an größer geplant und soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 in Betrieb genommen werden. Zunächst will Southwest etwa 150 bis 250 Piloten in Nashville beschäftigten. Man teilte aber gleichzeitig mit, dass man Wachstum für etwa 500 bis 600 Piloten beabsichtigt. Bei den Flugbegleitern will man mit etwa 700 Personen beginnen und entsprechend ausbauen. Derzeit unterhält der Lowcoster in den USA elf Stationen, an denen fliegendes Personal stationiert ist. Nashville wird die zwölfte Basis sein. An diesem Airport ist man bereits aktiv, denn man führt bereits jetzt 51,2 Prozent aller wöchentlichen Abflüge durch. In Zahlen: 910 Starts zu 53 Destinationen pro Woche. Mit der Crewbasis soll das Angebot noch weiter ausgebaut werden.

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Wizz Air dünnt ab Deutschland und Basel aus

Der Billigflieger Wizz Air stellt ab September bzw. Oktober 2023 ab Deutschland sowie ab Basel einige Strecken ein. Betroffen sind Frankfurt-Hahn, Memmingen und Karlsruhe Baden-Baden.  Die Pristina-Flüge ab dem zuletzt genannten Airport werden zum 10. September 2023 eingestellt. Ab Basel trifft es diese Destination schon am 2. September 2023. Ebenso ab dem Euro-Airport vom Rotstift betroffen: Ohrid, das ab 28. Oktober 2023 nicht mehr bedient wird.  Die ab Memmingen angebotenen Flüge nach Plovdiv werden mit selbigem Datum aufgegeben. Frankfurt-Hahn wird ab 30. Oktober 2023 nicht mehr mit Tuzla verbunden sein. Streckennetzweit kommt es im September und Oktober 2023 zu Ausdünnungen im Flugplan. Hintergrund ist, dass außerplanmäßige Überprüfungen von Triebwerken vorgenommen werden müssen. 

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