Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Aeroflot stockt internationalen Widebody-Flugverkehr auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot stockt auf mehreren internationalen Strecken die Frequenzen auf. Beispielsweise fliegt man ab November 2022 zehnmal wöchentlich mit Boeing 777 von Moskau (SVO) nach Malé.  Nach Colombo geht es ab 9. September 2023 dreimal wöchentlich mit Airbus A330. Auch in Richtung Dubai stockt man auf. Diese Route soll ab 29. Oktober 2023 bis zu dreimal täglich mit Widebodies der Typen A330 und B777 bedient werden.   Neu ist eine Nonstopverbindung zwischen Moskau-SVO und Abu Dhabi. Diese soll laut Mitteilung des russischen Carriers am 29. Oktober 2023 aufgenommen werden. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Boeing 737-800 erfolgen. 

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Rumänien: Airline soll sich für insolvente Blue Air interessieren

Für die rumänische Blue Air, die sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren befindet, soll es laut einem lokalen Medienbericht einen Kaufinteressenten, der hartnäckig Interesse am Kauf zeigen soll, geben. Mittlerweile sind Verhandlungen mit dem Masseverwalter und den Behörden aufgenommen worden. Die Zeitung „Gândul“ berichtet ohne weitere Namensnennung, dass es sich um eine Fluggesellschaft handeln soll. Auch bestätigte AAAS-Behördenleiter Daniel Geantă gegenüber der Zeitung, dass es wiederholte Gespräche gegeben habe. Er nannte den Interessenten nicht namentlich, jedoch umschrieb er es mit den Worten, dass es sich „um eine Mischung aus Spanien und Portugal“ handeln würde. World2Fly, die in beiden genannten Staaten Flugbetriebe unterhält, wollte die Berichterstattung genauso wenig kommentieren wie andere Anbieter, die über AOCs in beiden Staaten unterhalten. Man wolle sich an Spekulationen grundsätzlich nicht beteiligen oder aber schrieb das eine oder andere Unternehmen dediziert, dass es sich wohl um eine andere Firma handeln müsse, denn für sich selbst könne man Interesse an Blue Air ausdrücklich ausschließen. Der Grund warum die staatliche Behörde AAAS überhaupt in das Blue-Air-Insolvenzverfahren involviert ist, ist folgender: Aufgrund diverser Steuerschulden hat die Regierung sämtliche Aktien gepfändet und ins Staatseigentum überführt. Das konnte aber nicht verhindern, dass nachdem der Flugbetrieb eingestellt wurde und einige Lessoren ihre Flugzeuge zurückgeholt haben, dass im März dann auch formell Insolvenz angemeldet werden musste. In Rumänien scheint man es aber besonders genau zu nehmen, denn der Behördenleiter sagte auch, dass er die Daten des Unternehmens, das sich für die Blue-Air-Übernahme interessieren soll, an das Amt für Finanzkriminalität weitergeleitet habe. Dieses

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Juli 2023: Flughafen Brüssel mit 2,3 Millionen Passagieren

Der Flughafen Brüssel wurde im Juli 2023 von 2,3 Millionen Passagieren genutzt. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man damit um etwa fünf Prozent zulegen. Das Cargoaufkommen war um acht Prozent rückläufig.  Im Juli begrüßte der Flughafen Brüssel 2.333.665 Passagiere, was einem Anstieg von 5 % im Vergleich zum Juli 2022 entspricht. In diesem Jahr war die Ferienabwanderung stärker gestaffelt, da die Sommerferien an den französischsprachigen Schulen eine Woche später begannen als an den niederländischsprachigen Schulen. Da dies der Beginn der Sommerferien war, gab es mehr abreisende als ankommende Fluggäste. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag im Juli bei 13 %. Ein geringerer Prozentsatz als in anderen Monaten, was auf die hohe Zahl belgischer Urlaubsreisender zurückzuführen ist.  Im Juli ging das geflogene Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel um 8% auf insgesamt 48.193 Tonnen zurück. Das Gesamtfrachtaufkommen ist im Vergleich zum Juni 2022 um 11 % auf insgesamt 57 272 Tonnen gesunken. Dieser Rückgang ist größtenteils auf einen Rückgang der per Lkw beförderten Mengen um 24 % zurückzuführen. Das Vollfrachtsegment verzeichnete einen Rückgang von 12 %, was dem globalen Trend entspricht, während die Beiladung einen leichten Rückgang von 3 % verzeichnete, ebenso wie die Expressdienste (-6 %). 

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Flughafen Linz: Reh blieb in Tor stecken

In der Nacht vom vergangenen Freitag auf den vergangenen Samstag musste die Freiwillige Feuerwehr Hörsching zu einem ungewöhnlichen Einsatz zum Flughafen Linz ausrücken. Gebrannt hat es nicht, aber ein Reh benötigte dringend die Hilfe der Florianis.  Laut Mitteilung der Feuerwehr hat sich das Tier versucht durch ein Tor des Airports zu quetschen. Das Vorhaben ging schief und das Reh blieb stecken. Wie lange es auf die Befreiung durch die Feuerwehr Hörsching warten musste, ist unklar. Jedenfalls haben Anrainer das Tier zufällig bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. 

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Latam: Dreamliner-Kapitän auf Toilette kollabiert und verstorben

Auf dem Latam-Flug LA505 ist es am 14. August 2023 auf dem Weg von Miami nach Santiago de Chile zu einem tragischen Todesfall gekommen. Einer der beiden Kapitäne ist auf der Toilette kollabiert und verstarb in weiterer Folge.  Der Vorfall ereignete sich an Bord der Boeing 787-9 mit der Registrierung CC-BGI. Der Flug wurde mit zwei Kapitänen und einem Copiloten durchgeführt. Einer der beiden zuerst genannten soll sich unwohl gefühlt haben und unter anderem aus diesem Grund das WC aufgesucht haben. In diesem soll er kollabiert sein.  Während die Kabinenbesatzung Wiederbelebungsversuche durchgeführt hat, haben der andere Kapitän und der Erste Offizier eine Notlandung auf dem Flughafen Panama City durchgeführt. Dort konnte leider nur noch der Tod des Flugzeugführers festgestellt werden.  Verständlicherweise hat sich dann die gesamte Besatzung für dienstunfähig erklärt. Für die Passagiere hatte dies den Nebeneffekt, dass diese zunächst in Panama-City gestrandet sind, denn eine Ersatzcrew musste erst eingeflogen werden. In sozialen Medien kritisieren einige Reisende, dass Latam Airlines kaum Informationen an die Passagiere weitergegeben haben soll und vor Ort auch kein Bodenpersonal zur Verfügung gestanden habe. 

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Toulouse: BEA untersucht „Runwayverkürzung“ von Easyjet-Flug

Weil die Cockpit-Crew von Easyjet-Flug U28414 am 30. Juli 2023 auf dem Flughafen Toulouse an der falschen Stelle der Piste 32R gestartet ist, wurde ein Ermittlungsverfahren durch die Flugunfalluntersuchungsstellen von Frankreich und UK eingeleitet.  An besagtem Tag war der Airbus A320 mit der Registrierung G-EJCI im Einsatz. Die Maschine gelangte über den Rollweg N4 auf die Runway 32R und startete anschließend. Gegen 19 Uhr 44 landete der Mittelstreckenjet unbeschadet auf dem Flughafen London-Gatwick. Wo war also das Problem?  Laut Mitteilung der BEA soll der Besatzung bereits vor dem Start ein sicherheitsrelevanter Fehler unterlaufen sein. Man habe irrtümlich den Rollweg N4 genutzt und damit eine zu kurze Beschleunigungsfläche auf der Piste 32R zur Verfügung gehabt. Einfacher ausgedrückt: Die Piloten haben die falsche Abzweigung genommen und dadurch war die Runway zu kurz.   Die G-EJCI konnte dennoch sicher abheben. Der Verstoß wurde auch erst nachträglich bemerkt, denn die BEA eröffnete erst am 10. August 2023 aufgrund einer Mitteilung der britischen AAIB ein Verfahren. Konkret wird vorgeworfen, dass bedingt durch den Umstand, dass weniger Runway zur Verfügung gestanden hatte, die Sicherheitsanforderungen für diesen Airport verletzt wurden. Beide Behörden haben den Vorfall als schwerwiegend eingestuft. 

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Air Serbia: Erster Marathon-E195 angekommen

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airways hat mit einem Embraer 195, der mit 118 Sitzplätzen bestuhlt ist, einen Wetlease-Auftrag für Air Serbia aufgenommen. Die Maschine trägt die Livery des Auftraggebers.  Die Besonderheit an dieser ACMI-Zusammenarbeit ist, dass der Regionaljet zunächst von Marathon Airways betrieben wird. Zu einem späteren Zeitpunkt will Air Serbia die Maschine selbst leasen und diesen E195 in den Eigenbetrieb übernehmen. Das Flugzeug trägt momentan die griechische Registrierung SX-RMA. 

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Larnaka: Teenager nach Dosenwurf in Tus-Airways-Kabine verhaftet

Für sechs Teenager aus Israel endete der Rückflug von Larnaka nach Tel Aviv noch in Zypern, denn aufgrund erheblichem Fehlverhalten holte die Besatzung von Tus-Airways-Flug U8104 noch vor dem Start die Polizei.  Die jungen Passagiere sollen unter anderem die Startvorbereitungen der Kabinencrew gestört haben und unter anderem einen weiblichen Fluggast mit einer Getränkedose beworfen haben. Dazu soll es lautes Gelächter und Gegröle gegeben haben. Der Kapitän entschied dann, dass zurück zum Terminal gerollt wird und die Polizei angefordert wird.  Die Exekutive führte die sechs jungen Störenfriede ab und verhaftete diese zunächst. Mit der 5B-DDP hob Tus Airways dann mit rund 50 Minuten Verspätung ab, jedoch ohne die Gruppe von „unruly PAX“. Der betroffene Carrier bestätigte den Vorfall und betont unter anderem, dass man bei solchem Fehlverhalten, das sicherheitsrelevant ist, keinerlei Toleranz zeige. 

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Juli 2023: Flughafen Malta mit neuem Monatsrekord

Der Juli 2023 war für den maltesischen Airport Luqa besonders erfolgreich, denn man konnte mit 848.716 Reisenden einen neuen Monatsrekord aufstellen. Man übertraf die bisherige Höchstmarke, die um August 2019 erreicht wurde, um 25.000 Fluggäste.  Seitens der Fluggesellschaften wurde überwiegend größeres Fluggerät eingesetzt. Dies hat dazu geführt, dass die Kapazität im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenwert um 3,8 Prozent erhöht war. Die durchschnittliche Auslastung sank aber um 2,1 Prozentpunkte auf 89,1 Prozent.   Die Geschäftsleitung der maltesischen Flughafen-Wien-AG-Tochter geht davon aus, dass man im August den jüngsten Rekord nochmals übertreffen kann. Besonders starke Reisetage werden diese und nächste Woche mit zum Teil über 32.000 Fluggästen pro Tag sein. 

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Österreich lässt wieder chinesische Reisegruppen einreisen

Seit Mitte der vergangenen Woche gestattet Österreich chinesischen Reisegruppen wieder die Einreise. Zuvor war dies seit dem Beginn der Corona-Pandemie untersagt. Individualreisende durften jedoch schon wesentlich früher einreisen.  Chinesische Touristen waren 2019 für 1,5 Millionen Nächtigungen verantwortlich und damit stärkster asiatischer Fernmarkt. Im Jahr 2020 gab es durch die Corona-bedingten Einschränkungen einen Rückgang von 92 Prozent, 2021 sogar um 98 Prozent der Nächtigungen. Allein 2019 nahm Österreichs Tourismus 280 Millionen Euro durch chinesische Gäste ein, das Fernbleiben chinesischer Gruppen hat in den letzten Jahren zu großen Einbußen von oftmals sehr zahlungskräftigen Gästen geführt. Davon war besonders der Städte- sowie Kulturtourismus betroffen, zumal Sehenswürdigkeiten, das Kulturangebot sowie die Naturlandschaften die Hauptmotive chinesischer Gäste für einen Österreich-Urlaub sind.  Während Individualreisende schon längere Zeit uneingeschränkt nach Österreich einreisen konnten, waren Gruppenreisen bislang noch nicht möglich. „Der österreichische Tourismus profitiert insbesondere von den chinesischen Gruppenreisen, weshalb wir uns auf bilaterale Ebene stets um einen uneingeschränkten Reiseverkehr zwischen China und Österreich bemüht haben. In diesem Sinne möchte ich mich auch bei Außenminister Alexander Schallenberg für seine Bemühungen in dieser Sache bedanken“, so Kraus-Winkler.  „China ist als größter asiatischer Herkunftsmarkt für den österreichischen Tourismus von enormer Bedeutung. Mit dem Wegfall der letzten Einschränkungen fallen auch die Wettbewerbsnachteile gegenüber jenen Ländern, die bereits vor Österreich für chinesische Gruppenreisen offen waren und lassen die Branche wieder aufatmen“, zeigt sich Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler erfreut. 

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