Am 31. März 2024 soll KM Malta Airlines plc die Nachfolge der defizitären Air Malta plc antreten. Gegenüber den Kunden soll der neue Staatscarrier weiterhin als Air Malta auftreten. Allerdings kommt es hinsichtlich der Tickets dann doch zu einem Schnitt, denn Buchungen, die die „old company“ nicht mehr erfüllen kann, sollen erstattet werden. Schon seit längerer Zeit sucht die maltesische Regierung nach einem Weg wie man die staatliche Fluggesellschaft Air Malta wieder mit frischem Geld versorgen kann. Da man das Unternehmen, das für hohe Löhne und hohen Personalstand bekannt war, in der Vergangenheit immer wieder subventioniert hat, weil erhebliche Verluste eingeflogen wurden, gab es aus Brüssel für eventuelle Corona-Hilfen kein grünes Licht. Hintergrund ist, dass im Zuge der letzten staatlichen Kapitalspritze ein Moratorium für weitere Zuschüsse angeordnet wurde. Nur noch acht Flugzeuge und 400 Mitarbeiter Der Personalstand der Air Malta wurde in mehreren Schritten stark reduziert, wobei den Beschäftigten angeboten wurde, dass diese künftig für die öffentliche Hand bei identen Bezügen arbeiten können. Das Problem an der Sache: Die Gehälter der Beamten in den staatlichen Dienststellen sind niedriger. Dies führte durchaus zu Streitigkeiten. Für jene, die noch für Air Malta tätig sind, könnte es durchaus knapp werden, denn das Nachfolgeunternehmen soll nur noch etwa 400 Mitarbeiter haben, so Finanzminister Clyde Caruana während einer Pressekonferenz. Damit soll KM Malta Airlines plc erheblich schlanker aufgestellt werden als das bestehende Unternehmen. Die Flotte soll übernommen werden, jedoch will man künftig nur noch mit acht Maschinen des Typs Airbus A320/A320neo in der Luft sein.