Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Berlin setzt auf künstliche Intelligenz am Vorfeld

Am Flughafen Berlin-Brandenburg soll so genannte künstliche Intelligenz im Bereich der Abfertigung künftig eine große Rolle spielen. Als erster deutscher Airport setzt man auf eine spezielle Software, von der man sich Optimierungen erwartet. Der BER will mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz erreichen, dass die Servicequalität, Pünktlichkeit und Effizienz gesteigert werden können. Gleichzeitig sieht man sich als Vorreiter, da man sich als erster deutscher Flughafen für eine solche Software-Lösung entschieden hat. Ob diese sich dauerhaft bewährt, muss aber noch unter Beweis gestellt werden. „Mit stabilen Prozessen und verlässlichen Flugplänen trägt ein Flughafen als Infrastrukturbetreiber zu einem guten Reiseerlebnis der Fluggäste bei. Am BER setzen wir in Zukunft auf eine KI-basierte Lösung, um die Stabilität des Netzwerks und die Pünktlichkeitswerte weiter zu steigern. Wir versprechen uns durch das maschinelle Lernen der Software wertvolle Erkenntnisse, die uns zusätzliche Impulse für eine Weiterentwicklung der Prozesse im operativen Flughafenbetrieb ermöglichen“, erklärt Thomas Hoff Andersson, Chief Operations Officer Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Während sich die zuletzt eingeführten digitalen Produkte des BER primär auf den Terminalbetrieb fokussierten, stehen nun die 49 terminalnahen Vorfeldpositionen des Hauptstadtflughafens im Fokus. Zusammen mit dem Unternehmen Assaia implementiert die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH flächendeckend ein System – die digitale TurnaroundControl-Lösung – mit dem Abfertigungsprozesse auf dem Vorfeld mit Hilfe einer selbst lernenden Software analysiert und relevante Handlungsempfehlungen erteilt werden. Dadurch können die Arbeitsschritte am Flugzeug optimiert werden, was zu einer höheren Stabilität im Flugplan und einer gesteigerten Pünktlichkeit führt. Das Produkt wird in den kommenden Monaten stufenweise eingeführt. Auf dem Vorfeld

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Auch Condor musste unfreiwilligen „Frankfurt-Rundflug“ durchführen

Nach Lufthansa hat auch der Konkurrent Condor kürzlich einen langen Flug von Frankfurt am Main nach Frankfurt am Main durchgeführt. Die D-ANRI befand sich auf dem Weg nach Vancouver, musste jedoch nach etwa 2,5 Stunden Flugzeit umkehren und am Ursprungsort rücklanden. Die Landung konnte sicher durchgeführt werden. Ursache für den ungewöhnlichen Rundflug war ein technischer Defekt. Die Piloten hätten einen merkwürdigen Geruch im Cockpit wahrgenommen, so dass diese sich aus Sicherheitsgründen für die Rückkehr nach Frankfurt am Main entschieden hätten, so das Unternehmen. Betroffen war der Condor-Flug DE2454, der am 18. September 2023 mit dem Airbus A330-900 mit der Registrierung D-ANRI durchgeführt wurde. Rund fünf Stunden nach dem Start ist die Maschine sicher in Frankfurt am Main gelandet. Erst kürzlich ist es bei Lufthansa zu einem vergleichbaren „Rundflug“ gekommen.

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Air France-KLM tätigt Airbus-A350-Großbestellung

Der Air France-KLM-Konzern hat sich mit Airbus auf eine Bestellung von 50 A350-900/-1000 sowie Optionen für 40 weitere Exemplare geeinigt. Diese sollen zwischen 2026 und 2030 ausgeliefert werden und die Firmengruppe zum weltweit größten Operator dieses Maschinentyps machen. Primär werden die Neuzugänge in die Jahre gekommene Maschinen der Typen Airbus A330 und Boeing 777 ersetzen. Die Neubestellung wird auf Air France und KLM aufgeteilt. Das zuerst genannte Unternehmen hat bereits vor einiger Zeit 41 A350-900 bestellt. Von diesen wurden bislang 22 Exemplare übergeben. „Dieser neue Auftrag ist ein wichtiger Schritt bei der Erneuerung der Flotte der Gruppe. Der Airbus A350 ist ein hochmodernes Flugzeug mit einer ausgezeichneten Erfolgsbilanz bei Air France, wo es sich seit seiner Indienststellung im Jahr 2019 schnell zu einem Favoriten bei Passagieren und Crew entwickelt hat. Er passt perfekt zu den Netzanforderungen der Gruppe und zeichnet sich durch hervorragende Leistungen aus: Er ist leiser, treibstoffeffizienter und kostengünstiger als frühere Flugzeuggenerationen. Es wird die Gruppe maßgeblich dabei unterstützen, unsere ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, darunter -30 % CO2-Emissionen pro Passagierkilometer bis 2030“, erklärt Konzernchef Benjamin Smith. Der Air France-KLM-Konzern setzt auch außerhalb der Passagierflüge stark auf den A350. Beispielsweise zählt man zu den ersten Kunden der Frachtvariante A350F. Man hat bislang acht Exemplare bestellt. Rechnet man sämtliche Aufträge zusammen, so hat die Firmengruppe bis zu 99 A350 in verschiedenen Varianten bestellt.

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Air Asia will wieder auf Expansionskurs gehen

Aufgrund der in einigen asiatischen Staaten besonders restriktiven Coronamaßnahmen, die nur schleppend aufgehoben wurden, hatte es der Billigflieger Air Asia besonders schwer. Nun profitiert man aber von hoher Nachfrage und denkt wieder an Expansion. Capital-A-Konzernchef Tony Fernandes geht davon aus, dass es bis Ende dieses Jahres gelingen wird die Anzahl der eingesetzten Flugzeuge auf 204 zu erhöhen. Momentan hat man 175 Stück in der Luft. Damit hat man dann fast die gesamte Flotte wieder in Betrieb, jedoch verzichtet man weiterhin auf den planmäßigen Einsatz von 20 weiteren Exemplaren. Dies begründet man unter anderem mit langen Wartzeiten auf Ersatzteile, so dass man diese als Reserveflugzeuge in Bereitschaft halten möchte.

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Jet-Airways-Neustart mit neuerlichen Problemen

Über dem angekündigten Neustart der indischen Jet Airways, der schon mehrfach abgesagt und verschoben wurde, steht neuerlich kein guter Stern. Ein Gläubigerausschuss behauptet, dass noch immer kein Geld von den Käufern überwiesen worden wäre. Konkret geht es um Altlasten, die im Zuge der Übernahme durch das Jalan-Kalrock-Konsortium mitübernommen wurden. Das zuständige Insolvenzgericht hat schon mehrfach Stundungen gewährt, um Verhandlungen zu ermöglichen. Die Gruppierung behauptet nun, dass man nun versuchen will die noch vorhandenen Vermögenswerte verwerten zu lassen, falls der Käufer auch weiterhin keine Zahlungen leisten sollte. Das Committee of Creditors habt auch hervor, dass kürzlich ein Gericht in Liechtenstein nicht näher bezeichnete Vermögenswerte des Konsortiums eingefroren habe. Rechtsmittel, die dagegen ergriffen wurden, wären abgelehnt worden. Weiters läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft. Die Verhandlungsbasis zwischen dem Komitee und dem Käufer-Konsortium scheint immer weiter angespannt zu sein. Einst war Jet Airways eine Beteiligung von Etihad Airways. Im April 2019 musste man aber den Flugbetrieb einstellen und Konkurs anmelden. Etwa 1,5 Jahre später ging das Jalan-Kalrock-Konsortium als Käufer der Insolvenzmasse hervor. 99 Prozent der Gläubiger hatten ihre Zustimmung erteilt, denn es wäre zugesagt worden, dass etwa 1,8 Milliarden U.S.-Dollar an Altlasten übernommen und an die Gläubiger ausbezahlt werden. Das Committee of Creditors behauptet gegenüber lokalen Medien, dass man bislang keine Zahlungen von den Käufern erhalten habe, sondern monatliche Kosten in der Höhe von 2,8 Millionen Euro habe. Dabei soll es sich um Finanzmittel handeln, die Jet Airways benötigen würde. Dem gegenüber steht aber, dass das Jalan-Kalrock-Konsortium erklärt hat, dass man unmittelbar nach der

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Ethiopian Airlines tankt künftig in Rom nach

Aus technischen Gründen muss Ethiopian Airlines auf den Flügen zwischen Addis Abeba und Zielen in den USA und Kanada Tankstopps durchführen. Bislang absolviert man dies im irischen Dublin. Das wird sich jedoch in Kürze ändern. Laut Ethiopian Airlines wird man bei Flügen nach Washington Dulles, Toronto, Atlanta und Chicago künftig in Rom-Fiumicino nachtanken. Die Änderung wird mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 wirksam.

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Air Canada flottet auch Boeing 787-10 ein

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada beabsichtigt die Langstreckenflotte mit bis zu 30 weiteren Boeing 787 aufzustocken. Zunächst sollen 18 B787-10 gekauft werden. Gleichzeitig sicherte sich das kanadische Luftfahrtunternehmen Optionen für 12 weitere Exemplare. „Air Canada hat die Investition in das Flugerlebnis zu einer der wichtigsten Prioritäten gemacht. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass unsere Kunden sehr gerne mit dem Dreamliner fliegen. Deshalb freuen wir uns, ihnen eine größere Version dieses beliebten Flugzeugs anbieten zu können, die erstmals ein neues, hochmodernes Kabinendesign aufweist. Wichtig ist auch, dass die 787 sehr treibstoffeffizient ist und betriebliche Einsparungen ermöglicht sowie unsere Nachhaltigkeitsziele zur Reduzierung von Emissionen unterstützt“, so Air-Canada-Chef Michael Rousseau. Bereits seit längerer Zeit setzt das kanadische Luftfahrunternehmen auf die Boeing-787-Reihe. Bislang hat man die Varianten -8 und -9 in Betrieb. Mit der Einflottung der -10-Version wird man künftig ein Operator, der sämtliche Größenoptionen der Dreamliner-Familie sein. Unter anderem aus diesem Grund hat die Entscheidung für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing ein gewisses Prestige. Das erste Exemplar der 12 fix bestellten B787-10 soll voraussichtlich im vierten Quartal 2025 übergeben werden. Die Auslieferungen sollen bis zum ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Derzeit besteht die Dreamliner-Flotte von Air Canada aus acht B787-8 und 30 B787-9. In Kürze soll man zwei weitere Einheiten des zuletzt genannten Modells ausgeliefert bekommen. „Mit der 787 Dreamliner-Familie wird Air Canada bald eine der modernsten und effizientesten Großraumflotten der Welt betreiben“, so Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Die 787-10 wird Air Canada mehr Flexibilität und Gemeinsamkeiten in ihrem ausgedehnten Streckennetz

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Swiss hat vierten A321neo eingeflottet

Mit der HB-JPD hat die Fluggesellschaft Swiss kürzlich einen weiteren Airbus A321neo übernommen. Damit ist die Teilflotte auf vier Exemplare angewachsen. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke verfügt der Carrier über zehn Exemplare der Neo-Reihe. Dabei handelt es sich um vier A321neo und sechs A320neo. Das jüngste Modell wurde auf den Namen „Carouge“ getauft.

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Basel: Chair Airlines nimmt Pristina-Flüge auf

Im Auftrag des Reisebüros Air Prishtina wird die Fluggesellschaft Chair Airlines im Winterflugplan 2023/24 Nonstopflüge zwischen Basel und Pristina durchführen. Air Pristhina ist der Mehrheitseigentümer des Carriers, der aus der Germania Flug AG hervorgegangen ist. Die Kosovo-Flüge sollen ab 29. Oktober 2023 täglich bedient werden. Dazu wird Chair Airlines eine Maschine in Basel stationieren.

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Air Baltic mit weiteren neuen Sommerstrecken

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt die Aufnahme von Nonstop-Flügen ab Tallinn nach Burgas sowie von Tampere nach Palma de Mallorca ab Tampere für den Sommerflugplan 2023 an. Insgesamt wird man 13 neue Routen aufnehmen. „Während wir die Marktdynamik und die Passagiernachfrage weiter beobachten, ist Air Baltic bestrebt, sein Streckennetz zu erweitern und die Konnektivität in den baltischen Staaten und Tampere (Finnland) zu verbessern. Diesmal haben wir die Gelegenheit erkannt, unser Netz in Mittel- und Südosteuropa insgesamt zu erweitern. Die Aufnahme von Burgas und Palma de Mallorca macht unser Angebot noch attraktiver und diversifizierter“, so Firmenchef Martin Gauss. Überblick über die neuen Routen: Destination served Flight frequency Start date Riga (Latvia) – Alicante (Spain) 2 flights weekly February 27, 2024 Riga (Latvia) – Tirana (Albania) 2 flights weekly May 1, 2024 Riga (Latvia) – Sofia (Bulgaria) 3 flights weekly May 2, 2024 Riga (Latvia) – Ljubljana (Slovenia) 2 flights weekly May 2, 2024 Riga (Latvia) – Skopje (North Macedonia) 2 flights weekly May 2, 2024 Riga (Latvia) – Chisinau (Moldova) 2 flights weekly May 4, 2024 Riga (Latvia) – Pristina (Kosovo) 2 flights weekly May 4, 2024 Tallinn (Estonia) – Billund (Denmark) 2 flights weekly May 2, 2024 Tallinn (Estonia) – Malta 1 flight weekly May 4, 2024 Tallinn (Estonia) – Burgas (Bulgaria) 2 flights weekly May 1, 2024 Vilnius (Lithuania) – Krakow (Poland) 2 flights weekly May 3, 2024 Palanga (Lithuania) – Amsterdam (the Netherlands) 2 flights weekly May 29, 2024 Tampere (Finland) – Palma de Mallorca (Spain) 2

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