Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Halbzeitpause bei Hamburger Pistensanierung

Der Hamburger Flughafen konnte Mitte der vergangenen Woche den ersten Teil der großangelegten Pistensanierung erfolgreich abschließen. Die Runway 05/23 (Niendorf/Langenhorn) verfügt nun über eine erneuerte Deckschicht. Das Projekt befindet sich nun in der „Halbzeitpause“, denn nach den aufkommenstarken Sommerferien 2023 wird auch die Start- und Landebahn 15/23 (Norderstedt/Alsterdorf) erneuert. Diese wird dazu voraussichtlich im Zeitraum von 30. August bis 27. September 2023 gesperrt. Die Flüge werden dann über die jüngst saniere 05/23 geleitet. Wenn die Arbeiten vollständig abgeschlossen sind, werden in den Folgejahren voraussichtlich weniger kurzfristige Erhaltungsmaßnahmen an den Start- und Landebahnen erforderlich sein. „Die Bauarbeiten an der Start- und Landebahn 05/23 (Niendorf/Langenhorn) sind nach Plan verlaufen, sodass wir die Pistensperrung pünktlich beenden konnten“, sagt Martin Borstelmann, Projektleiter Tiefbau am Hamburg Airport. „Im September, also nach den Sommerferien, stehen die gleichen Arbeiten an der anderen Piste an: Dann erneuern wir die oberste Deckschicht der Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf). Voraussichtlich werden wieder Nachtarbeiten notwendig sein, weil wir erneut am Pistenkreuz, also der Schnittstelle beider Start- und Landebahnen, arbeiten müssen. Das Pistenkreuz können wir tagsüber nicht sperren, da immer eine Bahn für den Flugbetrieb zur Verfügung stehen muss.“ Fünftägige Pistensperrung im Juli inklusive genehmigter Nachtarbeiten Vor der 28-tägigen Pistensperrung im September 2023 sind vorbereitend weitere Erhaltungsmaßnahmen notwendig. Dafür wird die Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) voraussichtlich vom 3. bis 7. Juli 2023 für fünf Tage gesperrt. Auch hier sind wieder Arbeiten am Pistenkreuz notwendig. Diese müssen nachts stattfinden, damit von 6 bis 23 Uhr stets eine Piste für den Flugbetrieb zur

weiterlesen »

ACI-Award: Flughafen-Wien-Klimabemühungen erreichen zweiten Platz

Der Flughafen Wien-Schwechat hat seitens des Airport Council International unter anderem für seine Photovoltaik-Anlage eine Auszeichnung verliehen bekommen. Man machte hinter dem Gatwick-Airport den zweiten Platz. Übergeben wurde der Award im Rahmen der ACI Hauptversammlung am 27. Juni 2023 in Barcelona. „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind wichtige Unternehmensziele der FWAG. Seit Anfang 2023 führt der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral. Mit seiner 24 Hektar großen Photovoltaikanlage hat der Flughafen Wien nicht nur ein österreichisches Vorzeigeprojekt geschaffen, sondern auch international Benchmarks gesetzt. Unsere Klimaschutzoffensive setzen wir konsequent weiter fort. Mit der derzeit in Bau befindlichen Verdoppelung unserer PV-Kapazitäten werden wir künftig rund 50% des benötigten Strombedarfs aus Sonnenenergie beziehen“, so die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner. Seit 2011 verfolgt der Flughafen Wien seine Klimaschutzstrategie und hat dabei erfolgreich zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. So betreibt der Airport Österreichs größte Photovoltaikanlage und setzt auf E-Mobilität, Geothermie, intelligentes Gebäudemanagement und vieles mehr. In Bau ist bereits die Ausweitung der Flughafen-Sonnenstromproduktion von bisher 24 auf rund 45 Hektar. Damit wird der Strombedarf des Flughafenstandortes künftig zu rund 50% selbst produziert. Das nächste Nachhaltigkeits-Ziel steht schon fest: Bis 2033 plant der Flughafen Wien seine CO2-Emissionen aus dem Betrieb auf Netto Null zu reduzieren.

weiterlesen »

Lot mit Auslastung ab Warschau-Radom zufrieden

Die polnische Fluggesellschaft Lot ist mit der Auslastung der im Mai 2023 ab Radom aufgenommenen Nonstopflüge zufrieden. Der Carrier kündigt an, dass man die Destinationen Paris und Rom auch im Winterflugplan 2023/24 bedienen wird. Der Radom-Airport befindet sich rund 100 Kilometer von der Hauptstadt Warschau entfernt. In der Vergangenheit wurde dieser nur selten für regelmäßige Linienflüge, die sich dazu bislang nicht dauerhaft etablieren konnten, genutzt. Lot teilte mit, dass man auf den Routen nach Paris-CDG und Rom-FCO, die im Mai 2023 aufgenommen wurden, eine Auslastung von „deutlich über 80 Prozent“ erreicht habe. Dies soll der ausschlaggebende Punkt dafür sein, dass die beiden Städte auch im Winterflugplan 2023/24 bedienen wird. Tashkent wird ab Warschau-Chopin aufgenommen Von der Homebase Warschau-Chopin aus wird man ab 23. Feber 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf Tashkent nehmen. Diese Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag bedient werden. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 eingesetzt werden. Der Abflug ab dem globalen Drehkreuz der Fluggesellschaft, dem Chopin-Flughafen Warschau, erfolgt jeweils um 23 Uhr, die Landung in Taschkent ist nach 6:05 Stunden Flugzeit um 9:05 Uhr am nächsten Morgen. Die Flüge von Taschkent nach Warschau starten jeden Montag, Donnerstag und Samstag um 10:15 Uhr und erreichen die polnische Metropole um 13 Uhr (6:45 Stunden Flugzeit). Man bietet Passagieren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Zubringer- bzw. Anschlussflüge an.

weiterlesen »

Bukarest: GlobalX fliegt mit A320 für Wizz Air Malta

Ab der Basis Bukarest-Otopeni ist seit Mitte Juni 2023 ein von der U.S.-amerikanischen GlobalX betriebener Airbus A320 auf Routen von Wizz Air Malta im Einsatz. Die Maschine trägt die Registrierung N278GX und wurde über Bangor und Keflavik in die rumänische Hauptstadt überstellt. Es handelt sich um den zweiten Wetlease-Auftrag, den der U.S.-amerikanische Carrier im Sommer 2023 in Europa an Land ziehen konnte. Wie bereits im Vorjahr wird man mit zwei Airbus A320 im Auftrag der niederländischen Tuifly unterwegs sein. Für Wizz Air Malta wird man zumindest während der Hochsaison ab der Basis Bukarest fliegen.

weiterlesen »

Belfast City: Emerald Airlines hat alle Sommerstrecken aufgenommen

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat am Flughafen Belfast-City eigenen Angaben nach sämtliche Routen, die für den Sommerflugplan 2023 geplant sind, aufgenommen. Man bietet insgesamt 13 Routen an. Die überwiegende Mehrheit der Ziele befindet sich im Vereinigten Königreich. Emerald Airlines ist als Franchisenehmer unter der Marke Aer Lingus Regional aktiv. Man betreibt eine Turbopropflotte, die aus Maschinen des Typs ATR72-600 besteht. Zu den Zielen, die vom Flughafen Belfast City aus angeflogen werden, gehören Birmingham, Cardiff, East Midlands, Edinburgh, Exeter, Glasgow, Jersey, Isle of Man, Leeds Bradford, Manchester, Newcastle, Newquay und Southampton. Der Ticketvertrieb läuft über Aer Lingus.

weiterlesen »

Play vermarktet Provinzflughafen als „Toronto“

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat in der vergangenen Woche den ersten Flug zwischen Keflavik und „Toronto“ durchgeführt. Es handelt sich um die erste kanadische Destination, die seitens des Lowcosters angeboten wird. In der kanadischen Stadt steuert Play jedoch weder den Flughafen Toronto-Pearson noch den Billy Bishop Toronto City Airport an, sondern vermarktet den Flughafen Hamilton John C. Munro als „Toronto“. Dieser befindet sich nicht gerade stadtnah, sondern rund 60 Kilometer südwestlich. In den USA handhabt man es in New York ähnlich, denn man steuert den Stewart International Airport und nicht etwa Newark, JFK oder LaGuardia an. „Unser erster Flug von Toronto aus ist ein großer Meilenstein für Play. Wir haben lange an der Einführung dieser Destination gearbeitet und ich bin sehr stolz darauf, dass die harte Arbeit meiner Play-Kollegen nun Früchte trägt. Überall, wo wir hingehen, bemühen wir uns, die niedrigsten Preise anzubieten. Wir werden der Konkurrenz in Toronto einen Strich durch die Rechnung machen, was letztendlich den guten Menschen im Großraum Toronto zugute kommen wird, die nun einen erschwinglichen Weg nach Island und weiter nach Europa nutzen können“, so Birgir Jónsson, CEO von Play.

weiterlesen »

Icelandair hat Keflavik-Tel Aviv aufgenommen

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat in der Vorwoche eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Tel Aviv aufgenommen. Diese soll bis zumindest 29. Oktober 2023 dreimal wöchentlich bedient werden. Die rund siebenstündige Route wird im Regelfall mit Boeing 737-Max-8 bedient. Das Kurspaar FI552/3 soll jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag angeboten werden. Dazu Firmenchef Bogi Nils Bogason: „Tel Aviv passt gut in unser Streckennetz. In den letzten Jahren haben Touristen aus der Region großes Interesse an einem Besuch in Island gezeigt, und diese neue Strecke wird neue Möglichkeiten für den isländischen Tourismus eröffnen. Außerdem gibt es eine große Nachfrage nach Flügen zwischen Tel Aviv und Nordamerika“.

weiterlesen »

Volaris legt „All-You-Can-Fly“ neu auf

Die Billigfluggesellschaft Volaris legt wieder ein All-You-Can-Fly-Angebot auf. In der Einführungsphase kostet dieses umgerechnet rund 215 Euro und später dann werden etwa 425 Euro verlangt. Gültig sind die Pässe ab 16. August 2023 im gesamten Streckennetz für ein Jahr. Allerdings gibt es einen bedeutenden Haken: Die Steuern und Gebühren müssen bei jedem Flug extra bezahlt werden. Konkret bedeutet das Angebot, dass man für ein Jahr lediglich vom Netto-Air-Fare befreit ist, jedoch für alles andere trotzdem bezahlen muss. Das macht das Angebot ein bisschen zu einem Nepp, denn zum Teil werden „höhere Taxen“ verlangt als bei regulären Buchungen ausgewiesen werden.

weiterlesen »

Karl Markgraf wird neuer CEO der FTI Group

Mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2023 bekommt die FTI Group mit Karl Markgraf einen neuen Geschäftsführer. Der Manager bekleidet bislang die Funktion des CIO, die er parallel zu seiner neuen Aufgabe als CEO beibehalten wird. Sein Vorgänger Ralph Schiller wechselt in den Aufsichtsrat und wird künftig als stellvertretender Vorsitzender fungieren. Mehrheitseigentümer Naguib S. Sawiris erklärt dazu: „Als global agierendes, datengetriebenes Unternehmen ist die digitale Transformation entscheidend für den Erfolg unserer Gruppe. Mit seiner umfangreichen Erfahrung in den Bereichen IT und Digitalisierung ist Karl Markgraf die ideale Besetzung, um unser Unternehmen in die Zukunft zu führen und sicherzustellen, dass die bereits angelaufenen Change-Initiativen greifen. Seine Doppelrolle als CEO und CIO wird signifikant dazu beitragen, unsere Transformation zu beschleunigen. Ich gratuliere Karl Markgraf herzlich zur Ernennung und wünsche ihm viel Erfolg bei dieser neuen Aufgabe.“

weiterlesen »

Australien: Virgin Australia hat erste B737-Max-8 abgeholt

Am Dienstag hat die Fluggesellschaft Virgin Australia ihre erste von vorerst 33 Boeing 737-Max übernommen. Damit ist die Flottenerneuerung eingeleitet, denn man wird im Gegenzug schrittweise ältere NG-Modelle ausflotten. Der Carrier hat den neuen Mittelstreckenjet ab Werk übernommen. Bis zur künftigen Basis, Brisbane, musste die Maschine rund 12.000 Kilometer zurücklegen. Diese Boeing 737-Max-8 trägt die Registrierung VH-8IA. Virgin Australia hat acht Einheiten dieses Typs sowie 25 Exemplare der Max-10 bestellt. „Diese neuen Flugzeuge werden es uns ermöglichen, die Kapazität zu erhöhen und effizientere Jet-Dienste anzubieten. Und, was besonders wichtig ist, sie werden die Emissionen im Vergleich zur 737-800 NG-Flotte um mindestens 15 Prozent pro Flug reduzieren und damit unser Ziel unterstützen, bis 2050 netto emissionsfrei zu sein“, so Stuart Aggs, Chief Operating Officer bei Virgin Australia. Der Neuzugang soll in Kürze auf der neuen Route Cairns-Haneda in den aktiven Liniendienst gestellt werden. Eigentlich wollte man mit der Boeing 737-Max-8 die Neuaufnahme bereits eröffnen, jedoch ist es seitens des Herstellers zu einer Lieferverzögerung gekommen. Die neue Route zwischen Australien und Japan hat man dennoch pünktlich aufgenommen, jedoch mit einem anderen Fluggerät.

weiterlesen »