Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Frankfurt: Condor degradiert Malediven auf saisonale Bedienung

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor nimmt im kommenden Jahr eine signifikante Flugplanänderung, die Passagiere, die ihre Urlaube auf den Malediven verbringen wollen, betrifft. Die Route wird nicht mehr ganzjährig bedient.  Im Sommerflugplan 2024 soll Malé laut vorliegenden Flugplandaten ab 1. Mai 2024 nicht angesteuert werden. Erst ab 14. September 2024 hat man wieder zwei wöchentliche Frequenzen im Programm. Derzeit ist geplant, dass im Winterflugplan 2023/24 zwischen Frankfurt am Main und der Malediven-Stadt geflogen werden soll. Bislang hatte Condor dieses Ziel – abgesehen von kurzen Unterbrechungen – auch im Sommer im Programm. 

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Belgien: Flughafen Ostende wegen Sanierung fast drei Monate geschlossen

Der belgische Flughafen Ostende wird ab 25. Jänner 2024 bis voraussichtlich 28. März 2024 zu Sanierungszwecken vom Netz gehen. Die einzige Runway des Regio-Airports wird vollständig saniert.  Der Reisekonzern Tui teilte mit, dass die für diesen Zeitraum geplanten Verbindungen ab Brüssel durchgeführt werden. Andere Carrier setzen während dieser Phase ihre Verbindungen aus oder aber führen die ab anderen Airports durch. Betroffene Passagiere sollten daher im Bedarfsfall ihre Fluggesellschaft kontaktieren und die weitere Vorgehensweise abklären. 

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Manchester: Ryanair-737 musste wegen gewalttätigem Passagier rücklanden

Am 18. September 2023 musste Ryanair-Flug FR4052 auf dem Weg von Manchster nach Faro zum Ursprungsort zurückkehren, weil sich an Bord der Maschine ein Passagier gewalttätig gegenüber einer Frau zeigte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EBK bereits rund zwei Stunden in der Luft. Offiziellen Angaben nach soll sich der Mann plötzlich aggressiv gegenüber einer Frau gezeigt haben. Als er von einer Dame, die ihn begleitete, verbal zurechtgewiesen wurde, verlor er offenbar komplett die Fassung. Der unruly PAX soll daraufhin mehrfach seiner Begleiterin hart ins Gesicht geschlagen haben. Andere Fluggäste und die Besatzung schritten ein. Ein Flugbegleiter informierte umgehend den Kapitän, der dann entschied, dass aus Sicherheitsgründen der Flug nach Faro abgebrochen wird und man nach Manchester zurückkehren wird. Über Funk wurde die Flugsicherung über den Vorfall informiert. In der weiteren Folge sollen sich gar kampfartige Szenen ereignet haben, denn der Störenfried wollte sich nicht beruhigen lassen. Auch aus diesem Grund wurde die Unterstützung durch die Polizei am Flughafen Manchester angefordert. Kurz nach der Rücklandung betrat die Exekutive den Mittelstreckenjet und führte den unruly PAX ab. Laut offiziellem Statement der Polizei habe diese gegen 6 Uhr 25 Lokalzeit vom Vorfall erfahren bzw. der Vorgesetzte habe entschieden, dass ein Einsatz notwendig ist. Dazu heißt es unter anderem seitens der Greater Manchester Police: „Als das Flugzeug zum Flughafen Manchester zurückkehrte, wurde ein Mann in den Dreißigern wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Flugzeug, zweifacher Körperverletzung und Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung (Section 4a) verhaftet und bleibt zur

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SMBC Aviation bestellt 25 weitere B737-Max-8

Der in Irland ansässige Leasinggeber SMBC Aviation Capital hat eine weitere Bestellung bei Boeing getätigt. Das Finanzunternehmen hat sich für 25 zusätzliche B737-Max-8 entschieden.  Damit erhöht sich der Auftragsbestand auf 81 Exemplare dieses Typs. „Wir freuen uns, diesen weiteren Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing abschließen zu können, und wir freuen uns auf die künftige enge Zusammenarbeit mit Boeing. Diese Transaktion zeigt unser Engagement, unseren Kunden die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, da sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen und die Betriebskosten senken wollen“, sagte Peter Barrett, CEO von SMBC Aviation Capital. „Unsere Kunden haben eine klare, langfristige Nachfrage nach der 737 MAX gezeigt, und unsere erweiterte Auftragspipeline positioniert SMBC Aviation Capital für zukünftiges Wachstum vor dem Hintergrund einer starken weltweiten Erholung des Luftverkehrs.“ 

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Österreich: Bundesheer bekommt vier Embraer C-390

Nach jahrelangen Diskussionen hat die österreichische Bundesregierung am Mittwoch, den 20. September 2023, verkündet, dass man die in die Jahre gekommenen Transportflugzeuge des Typs Lockheed C-130 „Herkules“ durch Embraer C-390 ersetzen wird. Vor etwa 20 Jahren haben die damaligen Entscheidungsträger des Verteidigungsministeriums beschlossen, dass gebrauchte C-130 angeschafft werden. Mittlerweile haben diese schon ein stolzes Alter von bis zu 56 Jahren auf dem Buckel. Während man in der Zivilluftfahrt von historischem Fluggerät sprechen würde, kommt es beim Militär durchaus vor, dass Flugzeuge sehr lange Dienstzeiten haben. Völlig unabhängig davon weiß man sowohl beim Bundesheer als auch beim Verteidigungsministerium schon lange, dass die Oldies ersetzt werden müssen. Dieser Vorgang ist bislang nur sehr schleppend vorangegangen. Nun hat man bekanntgegeben, dass die Entscheidung für das brasilianische Muster Embraer C-390 gefallen ist. Man wird alle Planungen auf dieses Modell ausrichten, gaben Generalmajor Harald Vodosek und Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. „Getreu unserem Motto ‚Mission Vorwärts‘ können wir nun endlich einen weiteren großen Meilenstein für unsere Luftstreitkräfte verkünden. Seit 2003 haben die drei ‚Hercules‘-Flugzeuge viele Einsätze bewältigt und waren stets ein verlässliches Transportgerät für unsere Soldatinnen und Soldaten. Nun ist es Zeit, dass die Embraer C-390 die C-130 ‚Hercules‘ ablöst. Das Flugzeugsystem von Embraer ist das einzige, in der 20-Tonnen Klasse, das alle von uns gestellten Anforderungen erfüllt. Mit dieser Beschaffung machen wir einen weiteren großen Schritt hin zu einer modernen Armee und somit zu mehr Sicherheit für die österreichische Bevölkerung“, so Tanner. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst vier

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Stuttgart: Tuifly legt Marsa Alam auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly wird im Frühling 2024 temporär Nonstopflüge zwischen Stuttgart und Marsa Alam anbieten. Diese sollen für einen Zeitraum von rund einem Monat je einmal wöchentlich bedient werden.  Mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 will der Carrier zwischen 20. März und 24. April 2024 ab Stuttgart das Kurspaar X36022 / X36023 bedienen. Flugscheine sind unter anderem im Rahmen von Pauschalreisen der Konzernmutter Tui erhältlich. 

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Comeback: Tui gräbt Marke First Choice aus

Die seit einiger Zeit schlummernde Marke First Choice soll als Buchungsplattform ihr Comeback feiern. In Kooperation mit Byway will sich Tui damit auch auf Reisen, die eine An- bzw. Abreise mit dem Zug beinhalten, fokussieren.  Die Traditionsmarke First Choice wurde im Jahr 2007 von Tui übernommen und schrittweise vom Markt genommen. Nach der Wiederbelebung soll diese aber nicht in Reisebüros, sondern nur im Direktvertrieb über das Internet und Hotlines verfügbar gemacht werden. 

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Flughafen Wien mit neuem Airport-Jingle

Der Flughafen Wien-Schwechat hat sich mit „Welcome to Vienna Airport“ einen neuen Jingle zugelegt. Dieser wurde am Abend des 18. September 2023 im Rahmen eines Live-Events von Schick Sisters und Opus Band im Office Park IV präsentiert. Das neue Album bietet mit 14 Songs eine überraschende Bandbreite an Arrangements. Abgeleitet von einem neuen Album-Song entstand auch der Airport-Jingle, der künftig bei allen Audioauftritten am Flughafen zu hören sein wird. Dieser lautet „“Whenever you come. Wherever you fly. I’m am waiting for you in Vienna. Whenever you need me, Whenever you try. You are always welcome in Vienna!“. „Als akustische Visitenkarte für den Flughafen Wien eignet sich nichts besser als ein Song von bekannten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern. Ich freue mich daher sehr über diese Kooperation mit den Austropop-Stars Schick Sisters und Opus Band“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Auf dem neuen Album der Schick Sisters und Opus Band enthalten ist auch die Vorlage für den neuen Airport-Jingle: Aus einer Ableitung des Songs „Welcome To Vienna“ entstand der neue Jingle „Welcome To Vienna Airport“, der mit klassischer Streichmusik und moderner Interpretation auf die Leichtigkeit des Reisens sowie die historische und künstlerische Destination Wien eingeht. Der neue Airport-Jingle ist ab sofort in der zentralen Telefonvermittlung des Flughafen Wien zu hören und wird bei Veranstaltungen, bei Videoproduktionen und anderen Gelegenheiten eingesetzt.

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Passagierflüge entfallen: Air Belgium muss Gläubigerschutz beantragen

Die im belgischen Charleroi ansässige Air Belgium hat mit Wirksamkeit zum 3. Oktober 2023 sämtliche Passagierflüge abgesagt. Man will sich künftig auf die Erbringung von Fracht- und ACMI-Aktivitäten konzentrieren. Weiters hat man am 18. September 2023 einen Antrag auf Gläubigerschutz beim zuständigen Gericht eingebracht. Bereits seit längerer Zeit befindet sich Air Belgium in Schieflage. Immer wieder dementierte das Unternehmen lokale Medienberichte, in denen von einer stark angespannten Finanzlage die Rede war. Zuletzt hieß es gar, dass man einen neuen Investor gefunden habe, der dem Carrier unter die Flügel greifen wird. Nun will sich Air Belgium im Rahmen eines Gläubigerschutzverfahrens neu aufstellen. Um die Kosten so rasch wie möglich reduzieren zu können, stellt man per 3. Oktober 2023 sämtliche Passagierflüge auf eigene Rechnung ein. Zu den Ursachen, die zum Gang zu Gericht geführt haben, schreibt das Unternehmen unter anderem, dass man in den letzten Jahren beispielsweise wegen der Corona-Pandemie und den nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs stark gestiegenen Treibstoffpreise erheblich geschwächt worden wäre. Auch bekomme man zu spüren, dass die galoppierende Inflation die Kaufkraft im Heimatmarkt regelrecht entwertet hätte. Dies würde sich massiv negativ auf die Nachfrage auswirken. Alles in allem: Der Vorstand habe keine andere Wahl gehabt und müsse das gesamte Geschäftsmodell umgestalten, um Air Belgium zu retten. Man habe alle zur Verfügung stehenden Optionen geprüft, wäre aber zum Schluss gekommen, dass man lediglich die Möglichkeit habe die Linienflüge einzustellen und sich auf Fracht- und Wetlease-Dienstleistungen zu konzentrieren. Auf eigene Rechnung wird man ab 3. Oktober 2023 keine Passagierflüge mehr

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Inlandsflüge: Volotea hat Air France in Frankreich überholt

Wenn man an Inlandsflüge in Frankreich denkt, fällt wohl der erste Gedanke auf Air France bzw. die Tochtergesellschaft Transavia France. Doch mittlerweile hat die spanische Billigfluggesellschaft Volotea den Platzhirsch überholt und das obwohl die Hauptstadt Paris im Streckennetz eine nur untergeordnete Rolle spielt. Keine andere Airline bedient so viele Point-to-Point-Routen innerhalb Frankreichs wie Volotea. Man ist darauf spezialisiert Regionen miteinander zu verbinden. In der Hauptstadt Paris ist man am Flughafen Orly vertreten, jedoch bietet man nur eine einzige Route innerhalb Frankreichs an. Diese führt nach Lourdes/Tarbes. Alle anderen Domestic-Routen haben keinen Bezug zur Hauptstadt, sondern verbinden einzelne Regionen miteinander. Geschickt ist man in Lücken, die der Air-France-Konzern durch die Ausflottung kleinerer Maschinen und gescheiterten Experimenten wie Hop hinterlassen hat, geschlüpft. Auch konnte Volotea die eine oder andere PSO-Ausschreibung für sich entscheiden. Vom „Kurzstreckenverbot innerhalb Frankreichs“ ist man aufgrund der Routenprofile nicht betroffen. Mittlerweile bereitet der spanische Billigflieger auch den Börsengang vor. Laut lokalen Medienberichten soll man Morgan Stanley und Barclays Capital mit den entsprechenden Vorbereitungen beauftragt haben. Man will künftig an der Börse von Madrid gelistet sein. Allerdings: Man war im Jahr 2016 schon kurz davor diesen Schritt zu setzen und hatte das Vorhaben auch schon offiziell kommuniziert, machte jedoch einen kurzfristigen Rückzieher. Somit bleibt es abzuwarten, ob Volotea im zweiten Anlauf die Börsenlistung gelingen wird. Im Jahr 2016 scheiterte man aber nicht an den Voraussetzungen, sondern sagte den Schritt freiwillig und auf eigenen Wunsch ab.

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