Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2024: Corendon will es langsam angehen

Nach einer gescheiterten Expansion im Sommerflugplan 2022 war Corendon in der warmen Jahreszeit dieses Jahres auf Sparflamme unterwegs. Auch im Sommer 2024 wird man es weiterhin ruhiger angehen. Neu legt man aber eine Nonstopverbindung zwischen Köln/Bonn und Tel Aviv auf. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region wird der Corendon-Konzern mit Sommerflugplan 2024 seine Dienstleistungen ab insgesamt 29 Flughäfen anbieten. Etwa drei Millionen Sitzplätze in Richtung Türkei, Spanien, Griechenland, Marokko und Ägypten wird man anbieten. Neu im Programm: Zwei wöchentliche Umläufe, die zwischen Köln/Bonn und Tel Aviv bedient werden sollen. „Da wir mit einer stabilen Nachfrage rechnen, werden wir unseren Kunden mit Blick auf Reiseziele und angebotene Sitzplatzkapazität auch im nächsten Sommer Verbindungen in gewohntem Umfang präsentieren“, sagt Mine Aslan, kaufmännische Direktorin von Corendon Airlines. „Aufgrund der herausfordernden globalen wirtschaftlichen Entwicklungen haben wir uns entschlossen, den Flugplan stabil zu halten und sicheren Betrieb zu gewährleisten“, führt Aslan weiter aus. Derzeit geht man bei Corendon davon aus, dass die Nachfrage im Bereich des ethnischen Verkehrs steigen wird. Das hat zur Folge, dass man das Angebot in Richtung Türkei ausbauen wird. Deshalb hat Corendon Airlines die Laufzeiten für diese Fluganbindungen ausgeweitet: Sie starten früher im Jahr und laufen länger. Im kommenden Jahr will Corendon Airlines in erster Linie die eigene Flotte beschäftigen. Es gebe durchaus Überlegungen für Wet-Lease-Einsätze, voraussichtlich aber in nur in geringem Umfang, erläutert Mine Aslan. In Zukunft rechnet Corendon Airlines wieder mit deutlich mehr Wachstum. So plant die Airline, die Flotte von Corendon Dutch Airlines zu erneuern und nimmt eine Boeing 737-9 in

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Trotz Sanktionen: Über Tarnfirmen und Zwischenhändler gelangen Ersatzteile nach Russland

Eigentlich sollte kein einziges Ersatzteil, das für westliches Fluggerät, das in Russland im Einsatz ist, in die Russische Föderation gelangen. So sehen es zumindest die Sanktionen, die unter anderem seitens der USA und der EU praktiziert werden, vor. In der Realität ist aber das Gegenteil der Fall, denn über Zwischenhändler kommen russische Carrier weiterhin an benötigte Teile. Das russische Portal „Wjorstka“, das als regierungskritisch gilt, berichtet unter anderem, dass seit Jahresanfang bis etwa Ende Juli 2023 die Carrier Rossiya, Pobeda, S7 Airlines und Aeroflot Ersatzteile für Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing im Wert von etwa 110 Millionen U.S.-Dollar in die Russische Föderation einführen konnten. Doch wie ist das eigentlich möglich, wenn aufgrund der Sanktionen eigentlich keine Teile mehr ins Land geliefert werden dürfen? Dazu bedienen sich die russischen Carrier eigens gegründeten Tochtergesellschaften, die im Ausland angesiedelt sind. Diese erwerben über Zwischenhändler die begehrten Ersatzteile und „exportieren“ diese dann in die Russische Föderation. Als Beispiel nennt der Nachrichtenbericht die Fluggesellschaft S7, die über eine Tochtergesellschaft namens „Globus“ über ein chinesisches Unternehmen namens „DLA (GZ) Technology Co“ auf Einkaufstour gegangen ist. Nachgewiesen wurde, dass Triebwerke für die A320-Reihe so nach Russland gelangt sind. Für den Maschinentyp Embraer 170 konnte man General-Electric-Antriebe über eine Konstruktion in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommen. Auch über Armenien gelangten Teile nach Russland. Zum Beispiel fungierte eine Firma namens A Trade Service als Zwischenhändler für Honeywell-Teile, die Pobeda haben wollte. Rossiya Airlines bediente sich für benötigte Druckmessgeräte, die in den USA gefertigt wurden, der chinesischen Firma Yunnan

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Oslo: Norwegian mit zwei neuen Inlandsstrecken

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die Aufnahme zweier neuer Inlandstrecken ab Oslo angekündigt. Diese sollen nach Bardufoss und Lakselv führen. Die zuerst genannte Stadt will man ab 1. Feber 2024 bis zu 17 Mal pro Woche mit der Hauptstadt verbinden. Lakselv soll ab 1. April 2024 bedient werden. Auf beiden Routen will man Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 einsetzen.

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Iberia nimmt Level-Flüge nach Miami auf

Unter der Marke Level wird das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia ab 31. März 2024 Kurs auf Miami nehmen. Diese Route wird ab Barcelona, der Homebase des Level-Brands, angeboten. Nach der Pleite der österreichischen Level Europe und der Schließung der französischen Openskies bietet die IAG die Marke Level nur noch in Barcelona an. Die Flüge werden von Iberia durchgeführt, da Level selbst nur eine Vertriebsmarke, die über keine eigenen Zertifikate verfügt, ist. Nach Miami soll es ab 31. März 2024 mit dem Maschinentyp Airbus A330-200 gehen. Derzeit ist vorgesehen, dass drei Umläufe pro Woche angeboten werden.

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Bis 2034: Ryanair will Marktpräsenz in Deutschland erheblich ausbauen

Die Ryanair Group will bis zum Geschäftsjahr 2034 die Flotte stark ausbauen. Derzeit verfügt man über 537 Maschinen. In rund zehn Jahren sollen es 800 Stück sein, wobei momentan geplant ist, dass diese allesamt vom Hersteller Boeing stammen sollen. Im Zuge des jüngsten Investorentages stellte Ryanair die Flottenstrategie, in der die Boeing 737-Max-10-Großbestellung berücksichtigt ist, vor. Im Geschäftsjahr 2034 will man 290 Boeing 737-800, 210 B737-Max-200 und 300 B737-Max-10 betreiben. Die schrittweise Reduktion des momentanen Rückgrats, der B737-800, soll im Geschäftsjahr 2028 beginnen. Ab diesem Zeitpunkt will man die derzeit 411 vorhandenen Exemplare auf 290 Stück, die man ab 2034 betreiben will, schrittweise zurückfahren. Die offensichtlichsten Auswirkungen wird die Strategie auf die Tochtergesellschaft Lauda Europe haben. Diese verfügt derzeit über 28 Airbus A320, die angesichts der starken Boeing-Dominanz in der Firmengruppe ein bisschen als „Exoten“ gelten. Die Airbus-Flotte soll im Geschäftsjahr 2027 auf 23 Exemplare, dann in 2028 auf 18 Stück, 2029 auf neun Stück und 2030 auf ein Exemplar zurückgefahren werden. Ab dem Geschäftsjahr 2031 wird Lauda Europe nicht mehr mit Airbus A320ceo fliegen. Lauda Europe trennt sich schrittweise von A320-Flotte Endgültig vom Tisch ist die Einflottung von Airbus A320neo noch nicht. Allerdings gibt es derzeit auch keine sonderlich intensiven Gespräche zwischen der Ryanair Group und dem europäischen Flugzeugbauer. Bereits vor einiger Zeit sagte Konzernchef Michael O’Leary, dass Lauda Europe auf Boeing 737 umgestellt wird, wenn man sich mit Airbus nicht einig werden soll. Die jüngste Flottenstrategie, die seitens der Firmengruppe vorgestellt wurde, deutet stark darauf hin, dass man

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Sommer 2024: British Airways stockt Langstreckenangebot ab Gatwick auf

Ab London-Gatwick erhöht British Airways im Sommerflugplan 2024 auf einigen Langstreckenverbindungen die Frequenzen. Unter anderem soll es häufiger nach Kingston, Orlando und Las Vegas gehen. Per 31. März 2024 erhöht man auf der Orlando-Strecke ab Gatwick die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf 14 Stück. Nach Las Vegas soll es ab diesem Tag zunächst fünfmal pro Woche gehen, ehe man mit 1. Juli 2024 auf vier Rotationen zurückfährt. Kurs auf Jamaika nimmt man während dem Hochsommer 2024 in den Monaten Juli und August 2024 viermal pro Woche. Auch ab London-Heathrow kommt es zu einer Aufstockung, denn ab 20. April 2024 sollen die Umläufe nach San Diego verdoppelt werden. Künftig will der Carrier 14 Flüge pro Woche anbieten.

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Cargolux und Gewerkschaften sind sich einig

Bei der Frachtfluggesellschaft Cargolux wurde eine Einigung mit den Gewerkschaften OGBL und LCGB erzielt. Diese sieht unter anderem vor, dass die Gehälter um durchschnittlich 5,5 Prozent erhöht werden. Weiters wurde ein Indexierungsschutz für die Bezüge vereinbart. Zuvor ist es zu einem Streik gekommen. Dieser wurde unmittelbar nach Abschluss des Kompromisses beendet. Die Arbeitnehmervertreter haben ihre Mitglieder dazu aufgerufen ihre Arbeit unverzüglich wieder aufzunehmen.

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Fraport AG: Vertragsverlängerung für Stefan Schulte

Der Aufsichtsrat der Fraport AG hat beschlossen, dass der Vertrag mit Vorstandsvorsitzendem Stefan Schulte vorzeitig verlängert wird. Das neue Mandat läuft von 1. September 2024 bis 31. August 2027. „Stefan Schulte hat Fraport mit einer nachhaltigen Strategie zu einem der weltweit führenden internationalen Flughafenbetreiber gemacht. Fraport ist erfolgreich und auf dem richtigen Weg“, sagte Michael Boddenberg, Hessischer Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG. „Trotz der erheblichen Turbulenzen während der Coronavirus-Pandemie hat sich Dr. Schulte für wichtige Zukunftsprojekte eingesetzt und deren Umsetzung deutlich vorangebracht.“

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Sommer 2024: Condor kündigt Frankfurt-San Antonio an

Im Sommerflugplan 2024 wird die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor ab Frankfurt am Main auch Kurs auf San Antonio im U.S.-Bundesstaat Texas nehmen. Der Carrier behauptet, dass es sich um die bislang einzige Nonstopverbindung ab Europa handeln soll. Derzeit plant die Fluggesellschaft das neue Ziel saisonal zwischen Mai und September 2024 zu bedienen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Airbus A330-900 zum Einsatz kommen. Seit einiger Zeit ersetzt Condor die in die Jahre gekommenen Boeing 767 durch werksneue Airbus A330neo. Weiters verfügt man auch über einige A330-200. Angaben der Fluggesellschaft nach soll die Route Frankfurt-San Antonio im Sommer 2024 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient werden. Neben San Antonio wurde auch Miami, Florida mit drei wöchentlichen Verbindungen neu in den Sommerflugplan 2024 aufgenommen. Außerdem kehrt Calgary, Alberta mit zwei wöchentlichen Flügen zurück. „Nordamerika steht bei Reisenden besonders hoch im Kurs, weshalb wir unseren Gästen gerne noch mehr Möglichkeiten für ihren Flug zur Verfügung stellen. So bieten wir im Sommer 2024 zusätzliche Destinationen sowie weitere Verbindungen zu den beliebtesten Zielen Nordamerikas an. Neu im Flugplan findet sich San Antonio in Texas, das wir als einzige Airline ab Europa direkt anfliegen“, erklärt Geschäftsführer Ralf Teckentrup.

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Nach langer Standzeit: Erste Tu-204 von Cubana ist wieder flugfit

Die Fluggesellschaft Cubana und ihre Tu-204-Flotte haben eine durchaus eigentümliche Geschichte, denn die Maschinen haben zwischen 15,3 und 16,1 Jahren auf dem Buckel, standen sich jedoch jahrelang die Räder platt. Nun wurde die erste Einheit in Russland gewartet und ist mittlerweile zurück in Kuba. Die Tupolew Tu-204-Flotte von Cubana besteht aus drei Exemplaren. CU-T1701, CU-T1702 und CU-T1703. Diese wurden ab Werk übernommen und werden über eine russische Leasinggesellschaft geleast. Allerdings: Sonderlich effektiv hat der kubanische Carrier die Maschinen noch nie eingesetzt, denn sie stehen sich schon seit vielen Jahren die Räder regelrecht platt. Einen offiziellen Grund dafür gibt es freilich nicht. Inoffiziell weiß man aber, dass es an Ersatzteilen mangelte und die Ursache hierfür dürfte auch sein, dass nicht ausreichend Finanzmittel zum Ankauf dieser zur Verfügung gestanden haben. Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass Cubana anstrebt die drei Tu-204 wieder in den Liniendienst zu stellen. Ein konkreter Termin wurde dafür nicht kommuniziert. Das Projekt scheint nun weiter fortgeschritten zu sein, denn Anfang Juli 2023 wurde die CU-T1702 zu Wartungszwecken nach Russland überstellt. Am 18. September 2023 ist die Maschine auf den Flughafen Havanna zurückgekehrt. Die Voraussetzungen für den Wiedereinsatz im Linien- und Charterbetrieb dürften gegeben sein, aber das Unternehmen äußerte sich noch nicht zum Comeback dieses Musters. Während die beiden Tu-204 mit den Registrierungen CU-T1702 und CU-T1701 mit 12 Sitzen in der Business-Class und 164 in der Economy-Klasse bestuhlt sind, handelt es sich bei der CU-T1703 um ein reines Frachtflugzeug. Auch dieses steht schon sehr lange. Beispielsweise stand jene

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