Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Österreich stärkt Luftraumverteidigung: Kauf von zwölf Leonardo M-346 Jets fixiert

Die österreichische Bundesregierung hat den Kauf von zwölf neuen Trainings- und leichten Kampfjets des Typs Leonardo M-346 finalisiert. Die modernen Flugzeuge sollen die in die Jahre gekommene Saab 105 Flotte ersetzen und bis zum Jahr 2028 ausgeliefert werden. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro ist diese Beschaffung ein zentraler Pfeiler des umfassenden „Aufbauplans 2032+“ des Österreichischen Bundesheers. Die Investition umfasst nicht nur die Flugzeuge selbst – wobei ein Einzelstück mit rund 80 Millionen Euro veranschlagt wird –, sondern auch die zugehörige Bewaffnung, Munition, einen Simulator, das Wartungspaket sowie die Ausbildung der Piloten und des Technikpersonals. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob die strategische Bedeutung der Beschaffung hervor. Sie betonte, dass die neuen zweisitzigen Jets die Luftstreitkräfte wesentlich verstärken und dem Schutz des Friedens, der Neutralität und der Bevölkerung dienen. Das Flugzeugmuster M-346 wird als hochflexibles Trainingsgerät angesehen, das auch für die Luftraumüberwachung und -verteidigung eingesetzt werden kann. Die Entscheidung für einen Government-to-Government-Deal mit Italien soll laut Ministerin Tanner höchste Transparenz und Nachvollziehbarkeit im gesamten Beschaffungsprozess gewährleisten. M-346: Technologischer Sprung für die Luftstreitkräfte Die Ablösung der seit Jahrzehnten im Dienst stehenden Saab 105 durch die Leonardo M-346 markiert einen signifikanten technologischen Generationswechsel in der österreichischen Luftwaffe. Die Saab 105, die ursprünglich in den 1970er Jahren eingeführt wurde, war in ihren Fähigkeiten und ihrer Technologie längst an ihre Grenzen gestoßen. Der M-346 Master, ein von Leonardo in Italien entwickelter und hergestellter Jet, gilt als einer der modernsten fortgeschrittenen Trainer der Welt. Das Flugzeug ist mit digitalen Flugkontrollsystemen (Fly-by-Wire) und einer hochmodernen Avionik

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Eurowings führt Meilenzahlung ein und erweitert Bordangebot

Die Fluggesellschaft Eurowings, die Value-Airline der Lufthansa Group, führt mit Anfang Dezember ein neues Service-Feature ein, das das Sammeln und Einlösen von Miles & More Meilen an Bord vereinfacht. Passagiere können ihre Einkäufe, darunter Snacks, Getränke und ausgewählte Produkte, künftig direkt mit ihrem Meilenguthaben bezahlen. Gleichzeitig sammeln sie beim Kauf von Bordprodukten weiterhin Meilen. Dieser Schritt zielt darauf ab, insbesondere Gelegenheitsreisenden eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihre Meilen ohne Mindestmenge oder strenge Einlösefristen sinnvoll zu nutzen. Parallel zur Einführung der Meilenzahlung hat Eurowings ihr kulinarisches Angebot mit einem Wein-Upgrade aufgewertet. Seit November sind zwei Premium-Weine des Pfälzer Traditionsweinguts Motzenbäcker im Sortiment. Das Familienweingut, das für seine Handwerkskunst und charakterstarke Weine bekannt ist, liefert einen Riesling des Jahrgangs 2024 sowie einen Pinot Noir des Jahrgangs 2023. Die neuen Weine sollen das gastronomische Erlebnis über den Wolken bereichern und werden als passende Begleitung zur ebenfalls neuen L’Osteria-Pasta an Bord angeboten. Darüber hinaus führt Eurowings in Zusammenarbeit mit Eurowings Holidays eine spezielle Marketingaktion ein. Zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026 wird auf Flügen der neue „Pauschal Airfrischt“-Sitz platziert. Dieser besondere Sitz, erkennbar an einem gebrandeten Schonbezug an der Kopfstütze, beschert dem zufälligen Inhaber ein kleines Extra: ein kostenloses, alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Die Maßnahme soll für eine „Airfrischung“ und Leichtigkeit während des Fluges sorgen und das Angebot von Eurowings Holidays bewerben. Eurowings, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 5.500 Mitarbeitern Direktflüge zu etwa 150 europäischen Zielen anbietet, festigt damit ihre Position als Value-Carrier. Die Airline bedient von 13

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Psychischer Notfall führt zu Flugstornierung: KLM-Passagier in Atlanta festgenommen

Ein Flug der niederländischen Fluggesellschaft KLM von Atlanta nach Amsterdam musste am Abend des 25. November 2025 gestrichen werden, nachdem ein Passagier an Bord für erhebliche Unruhe gesorgt und einen Notausgang geöffnet hatte. Der 47-jährige Johannes Van Heertum wurde festgenommen, nachdem er unmittelbar vor dem Start behauptet hatte, einen bewaffneten Mitreisenden gesehen zu haben. Infolgedessen öffnete der Mann eine Notausgangstür an dem bereits rollenden Flugzeug, wodurch die aufblasbare Notrutsche ausgelöst wurde. Die örtliche Polizei von Atlanta (APD) nahm den Passagier fest und begründete die Maßnahme offiziell mit einem mutmaßlichen psychischen Gesundheitsvorfall. Obwohl keine Waffe an Bord des Flugzeugs gefunden wurde, führte der Vorfall zur sofortigen Annullierung des Langstreckenflugs KL622. Für die niederländische Fluggesellschaft resultierte daraus ein Schaden, der sich voraussichtlich im sechsstelligen Dollarbereich bewegen wird. Der Vorfall unterstreicht erneut die Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaften im Umgang mit Fluggästen, die mentale Krisen durchleben, und den daraus resultierenden erheblichen operativen und finanziellen Konsequenzen gegenübersehen. Dramatische Szene vor dem Start in Atlanta Der besorgniserregende Zwischenfall ereignete sich am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport (ATL), einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Flug KL622, eine Boeing 777-200ER mit dem Kennzeichen PH-BQI, hatte das Gate verlassen und rollte in Richtung Startbahn, als Van Heertum plötzlich lautstark erklärte, ein anderer Passagier führe eine Waffe mit sich. Berichten des lokalen Senders Fox 5 zufolge soll der Mann zudem den Notruf 911 vom Inneren des Flugzeugs aus gewählt und die Behörden über seine angebliche Beobachtung informiert haben. Kurz darauf bewegte sich der Passagier in einem Zustand, den Mitreisende als

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Airbus A320 Familie: Großteil der Flugzeuge nach Sicherheitsanweisung modifiziert

Der Flugzeughersteller Airbus hat ein Update zur Umsetzung einer dringenden Sicherheitsanweisung für einen Teil seiner A320-Familie veröffentlicht. Nach einer am 28. November herausgegebenen Alert Operators Transmission (AOT), die sofortige Vorsichtsmaßnahmen anwies, hat die überwiegende Mehrheit der potenziell betroffenen rund 6.000 Flugzeuge die notwendigen Modifikationen erhalten. Die AOT war Berichten zufolge aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit bestimmter Bauteile im Flugsteuerungssystem ergangen, wobei technische Mängel an Stellantrieben der Höhenruder eine Rolle spielten. Airbus arbeitet derzeit eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um die verbleibenden Anpassungen an weniger als 100 Flugzeugen vorzunehmen, damit diese schnellstmöglich wieder in den Dienst gestellt werden können. Es ist davon auszugehen, dass die notwendigen Arbeiten zur Behebung der Mängel in den Wartungsplänen der Airlines priorisiert wurden. Die Notwendigkeit der kurzfristigen Maßnahmen hatte bei einigen Betreibern zu temporären Flugausfällen und Verzögerungen geführt. Der Konzern entschuldigte sich bei Passagieren und Fluggesellschaften für die durch die notwendigen Maßnahmen entstandenen Herausforderungen und Verzögerungen. Airbus dankte seinen Kunden, den Behörden und Mitarbeitern für die Unterstützung bei der raschen Implementierung der Sicherheitsanweisungen. Der Hersteller betonte, dass die Entscheidung, die Sicherheit über alle anderen Überlegungen zu stellen, oberste Priorität habe. Die A320-Familie, zu der die Modelle A318, A319, A320 und A321 gehören, ist eine der weltweit am häufigsten eingesetzten Flugzeugserien im Kurz- und Mittelstreckenverkehr. Die schnelle Reaktion von Airbus und den Betreibergesellschaften auf die technische Sicherheitsanweisung war entscheidend, um die Auswirkungen auf den globalen Flugbetrieb zu minimieren. Die Flugaufsichtsbehörden weltweit überwachen die vollständige Umsetzung der von Airbus angeordneten Maßnahmen.

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EuroAirport schränkt Betrieb wegen Pistensanierung 2026 ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg steht im Frühjahr 2026 vor einer umfangreichen Sanierung seiner Hauptpiste 15/33, was eine temporäre Schließung des wichtigsten Teils des Flugfeldes notwendig macht. Die Bauarbeiten, die dem Ziel dienen, die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 dauern. In dieser Zeit wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Betroffen ist die Erneuerung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste sowie des parallel verlaufenden Rollwegs Taxiway Bravo. Die Umstellung auf die Sekundärpiste hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Aufgrund der geringeren Länge der Querbahn ist deren Nutzung nur eingeschränkt möglich. Viele Langstreckenflüge und größere Maschinen können unter Umständen nicht oder nur mit stark reduziertem Startgewicht operieren. Infolgedessen haben die Fluggesellschaften ihre Flugpläne für diesen Zeitraum stark angepasst und reduziert. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass ausschließlich die Fluggesellschaft easyJet ein angepasstes Flugprogramm aufrechterhalten wird. Das reduzierte Angebot von easyJet soll dennoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Feriendestinationen sicherstellen. Während alle anderen Airlines ihre Flüge zum EuroAirport in der Zeit der Sanierung voraussichtlich komplett einstellen werden, plant easyJet täglich rund 25 Flüge über die Querpiste abzuwickeln, sofern die meteorologischen Bedingungen dies erlauben. Ursprünglich war die Sanierung für den Sommer 2026 geplant, wurde aber zeitlich präzisiert. Reisende, die bereits Buchungen für den Zeitraum vom 15. April bis 20. Mai 2026 getätigt haben, sollten sich proaktiv an ihre jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseanbieter wenden, um sich über etwaige Flugstreichungen, Verlegungen oder Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren. Der Flughafenbetreiber stellt aktuelle Informationen zum

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Hapag-Lloyd Cruises vereinfacht Tarifsystem und inkludiert Softdrinks

Die Luxusreederei Hapag-Lloyd Cruises führt mit Wirkung zum 2. Dezember dieses Jahres ein neues, vereinfachtes Tarifmodell für alle Neubuchungen ein. Das bisherige dreistufige System wird auf zwei klar definierte Tarife reduziert: Platin und Silber. Der bisherige Gold-Tarif entfällt. Diese Weiterentwicklung sei ein gezielter Schritt, um die Tariflogik zu vereinfachen und dem Wunsch der Gäste nach mehr Flexibilität und Übersichtlichkeit in der individuellen Reiseplanung Rechnung zu tragen, wie Clas Eckholt, Vice President Commercial bei TUI Cruises, betonte. Als zusätzliche Leistungsverbesserung werden für alle Abreisen ab dem 3. Januar 2026 an Bord eine Auswahl an Softdrinks ganztägig ohne Aufpreis für alle Gäste verfügbar sein, unabhängig vom gebuchten Tarif. Diese Anpassung basiert auf dem Erfolg ähnlicher Inklusivkonzepte bei der Konzernschwester TUI Cruises und reagiert auf die Angebote internationaler Luxusreedereien. Die umfangreichen bestehenden Inklusivleistungen der Reederei, wie Champagner zur Begrüßung, die täglich gefüllte Minibar, der 24-Stunden-Suiten-Service und die Gourmetküche, bleiben in den neuen Tarifen erhalten. Der neu gestaltete Platin-Tarif zeichnet sich durch erweiterte Flexibilitätsoptionen aus. Gäste profitieren künftig von einer einmaligen kostenfreien Umbuchung des Reisetermins bis zu 90 Tage vor Abreise. Zudem ist ein Reiserücktritt bis 180 Tage vor Reisebeginn gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr möglich. Die Stornokostenversicherung ist nicht mehr automatisch im Platin-Tarif inbegriffen, kann aber optional hinzugebucht werden. Mit dieser Anpassung reagiert Hapag-Lloyd Cruises auf Vorschläge von Reisebüros und die Tatsache, dass viele Kunden bereits über eigene Versicherungen verfügen. Der Silber-Tarif behält seinen bisherigen Leistungsumfang bei, wobei Kabine/Suite und Deck von der Reederei zugewiesen werden. Die neue Tarifstruktur dient auch dazu, den Beratungs-

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Tieffliegende Frachtmaschine reißt Dachziegel ab: Anwohner in Beek betroffen

Ein Anwohner in Beek, nahe dem Maastricht Aachen Airport (MST) in den Niederlanden, erlitt am Montagabend erheblichen Sachschaden, als eine Turkish Cargo Boeing 777 im Landeanflug hunderte Dachziegel von seinem Schuppendach riss. Der Tiefflieger, eine Frachtmaschine mit der Registrierung TC-LJL aus Miami, verursachte durch die starken Luftwirbel ihrer Triebwerke einen enormen Schaden. Nach Angaben des betroffenen Anwohners, Peter Op ’t Veld, hörte er einen „riesigen Lärm“, bevor er seinen Hof mit zersplitterten Dachziegeln bedeckt vorfand. Schätzungen zufolge wurden zwischen 200 und 300 Dachziegel vom Schuppendach gerissen, wodurch mehrere Löcher entstanden und das Gebäude einsturzgefährdet wurde. Der Vorfall ist am Maastricht Aachen Airport kein Einzelfall: Die Flughafensprecher bestätigten, dass solche durch starke Luftwirbel (Vortices) verursachten Schäden zehn bis 15 Mal pro Jahr vorkommen, insbesondere bei Tiefflügen. Der Flughafen reagierte umgehend auf die Meldung und schickte einen Dachdecker, doch die Reparaturen konnten aufgrund der Dunkelheit und des Regens nicht sofort durchgeführt werden. Ein zweiter Versuch am Dienstag scheiterte an der Höhe und der Instabilität des beschädigten Daches. Ironischerweise nimmt Peter Op ’t Veld seit dem Sommer an einem Forschungsprojekt zu flugzeuginduzierten Wirbeln teil, wofür Messgeräte auf seinem Dach installiert sind. Eine Auswertung der Flugdaten ergab, dass die türkische Frachtmaschine zwei Landeversuche unternahm. Beim zweiten, niedrigeren Anflug überflog das Flugzeug das Wohnhaus in einer Höhe von nur etwa 400 Fuß (ca. 120 Meter). Die Flughafenvertreter sagten zu, gemeinsam mit dem Eigentümer den Schaden zu bewerten und zu beheben.

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ITA Airways erhält Airbus A220-300 von Aviation Capital Group

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat einen Schritt in ihrer ambitionierten Flottenmodernisierungsstrategie vollzogen: Das Unternehmen nahm den ersten von insgesamt 20 bestellten Airbus A220-300 vom US-amerikanischen Leasinggeber Aviation Capital Group (ACG) in Empfang. Diese Auslieferung, die erste aus dem 2022 platzierten Auftrag von ACG bei Airbus, markiert den Beginn einer Phase der raschen Verjüngung der Flotte. Die Indienststellung dieser hochmodernen Flugzeuge soll die italienische Airline ihrem erklärten Ziel näherbringen, bis 2027 über eine der jüngsten und standardisiertesten Flugzeugflotten Europas zu verfügen. ITA Airways, die Nachfolgerin der früheren Alitalia, setzt konsequent auf eine reine Airbus-Flotte. Die nun erfolgte Übernahme des A220-300 aus dem kanadischen Mirabel reiht sich ein in eine Serie strategischer Lieferungen, zu denen unter anderem die Modelle A350-900, A330-900neo, A320neo, A321neo und die kleinere Variante A220-100 gehören. Die Auslieferung von ACG umfasst zunächst fünf A220-300 in den kommenden Monaten und dient als wichtiger Impuls für die operative Umgestaltung der Kurz- und Mittelstreckennetze. Die neue Flottenstruktur von ITA Airways Das Management von ITA Airways hat das Ziel ausgegeben, bis 2027 rund 90 Prozent der gesamten Flotte aus Flugzeugen der neuen Generation zu bilden. Diese Strategie der Vereinheitlichung auf den Hersteller Airbus bringt erhebliche betriebliche Vorteile mit sich, etwa in Bezug auf Wartung, Pilotenschulung und Ersatzteilhaltung. Die Konzentration auf die Airbus-Familie (A220, A320neo-Familie und A330/A350) ermöglicht eine vereinfachte und kohärente Steuerung der gesamten Flugzeugflotte. Der Airbus A220-300 ist hierbei für die kurz- und mittelstreckigen Feeder-Routen konzipiert und ergänzt ideal die Kapazitäten der A320neo-Familie. Während die A320-Varianten die Hauptrouten innerhalb Europas und

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KLM verdoppelt Frequenz Ljubljana-Amsterdam im Sommer 2026

KLM Royal Dutch Airlines baut ihre Verbindung zwischen dem Flughafen Ljubljana (LJU) und dem Drehkreuz Amsterdam Schiphol (AMS) im Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Fluggesellschaft wird die Strecke mit einem zusätzlichen täglichen Flug verstärken und damit die Frequenz von derzeit einem auf zwei tägliche Flüge verdoppeln. Die Erweiterung zielt darauf ab, Passagieren aus Slowenien eine bessere Erreichbarkeit des globalen KLM-Netzwerks zu ermöglichen und Geschäftsreisen effizienter zu gestalten. Der bestehende tägliche Abflug um 12:35 Uhr wird durch einen neuen Morgenflug um 6:00 Uhr ergänzt, sodass Passagiere bereits kurz vor 8:00 Uhr in Amsterdam ankommen. Der Rückflug wird um einen Abendflug um 21:00 Uhr erweitert, zusätzlich zum bisherigen Vormittagsflug. Diese neuen Flugzeiten mit frühem Abflug und spätem Rückflug optimieren die Tagesplanung, insbesondere für Geschäftsreisende, und verbessern die Anschlussmöglichkeiten zu über 160 Zielen im KLM-Netzwerk. Auf der Strecke werden Flugzeuge vom Typ Embraer E175 (88 Sitze) und Embraer E190 (100 Sitze) eingesetzt. Razvan Radut, Country Sales Manager von Air France und KLM, betonte, dass der erweiterte Flugplan slowenischen Passagieren den Zugang zu Metropolen in Europa und der Welt so einfach wie nie zuvor mache. Passagiere profitieren nun von noch besseren Anschlussmöglichkeiten zu Langstreckenzielen, beispielsweise in Nordamerika (Atlanta, New York, Los Angeles) und Asien (Bangkok, Peking). Auch beliebte südamerikanische Destinationen wie Lima und Santiago sowie die karibischen Inseln Aruba und Curaçao, die zum Königreich der Niederlande gehören, sind nun komfortabler erreichbar. Die Frequenzerhöhung stärkt die Präsenz der Air France-KLM-Gruppe in Slowenien, die bereits tägliche Flüge zwischen Ljubljana und Paris mit Air France anbietet. Diese

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Schwerer Arbeitsunfall am Flughafen Dallas/Fort Worth: Bodenmitarbeiter von rollendem American Airlines Jet erfasst

Am Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) ereignete sich ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem ein Bodenmitarbeiter von einem anrollenden Großraumflugzeug der American Airlines erfasst wurde. Der tragische Vorfall, der sich beim Rollen eines Boeing 787 Dreamliners in Richtung Gate zutrug, wurde durch Aufnahmen dokumentiert, die in sozialen Medien geteilt wurden. Nach Berichten von Luftfahrt-Insidern befindet sich der verletzte Mitarbeiter in einem Krankenhaus und liegt auf der Intensivstation. Die genauen Umstände, die dazu führten, dass der Angestellte in den Bewegungspfad des Flugzeugs geriet, sind Gegenstand laufender Untersuchungen. Der Vorfall unterstreicht die inhärenten Risiken, die mit der Bodenabfertigung auf einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Vereinigten Staaten verbunden sind. Das DFW-Drehkreuz von American Airlines ist ein Komplex, in dem täglich Hunderte von Flugbewegungen stattfinden, was höchste Präzision und strikte Einhaltung der Sicherheitsprotokolle erfordert. Der Hergang des Unglücks Das Unglück ereignete sich, als das American Airlines Großraumflugzeug, eine Boeing 787, nach der Landung in Dallas/Fort Worth auf dem Weg zum Terminal war. Das Video, das den Vorfall festhielt, zeigt, wie der sogenannte „Wing Walker“ von der rollenden Maschine erfasst wird. Der Begriff „Wing Walker“ (Flügel-Einweiser) bezieht sich in diesem Kontext auf Bodenpersonal, dessen Aufgabe es ist, Flugzeuge während des Rollens, des Zurückstoßens (Pushback) oder beim Einparken in die endgültige Parkposition zu begleiten. Ihre primäre Funktion ist es, als zusätzliche Augen für die Cockpitbesatzung zu dienen, um sicherzustellen, dass die Flügel, das Heck oder andere Teile des Flugzeugs nicht mit am Boden befindlichen Objekten, Fahrzeugen oder anderen Personen kollidieren. Dies ist auf den stark frequentierten und

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