Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Magie der Metropole: Zagreb entfaltet sich zwischen Märkten, Musik und verborgenen Höfen

Die kroatische Hauptstadt Zagreb präsentiert sich als eine europäische Metropole von besonderem Reiz, die eine faszinierende Verbindung aus reicher Geschichte, tief verwurzelter Kultur und pulsierendem modernem Leben eingeht. Fernab der bekannten Küstenattraktionen des Landes hat sich Zagreb als ein eigenständiges urbanes Juwel etabliert, dessen einzigartiger Charme sich in lebendigen Alltagsritualen und hochkarätigen Kulturevents entfaltet. Die Stadtführung setzt auf die gezielte Inszenierung der städtischen Atmosphäre und Architektur, um sowohl Einheimische als auch internationale Besucher zu begeistern. Von den frühen Morgenstunden auf den Märkten bis zu den späten Sommernächten auf den Plätzen, an denen die klassische Musik erklingt, bietet Zagreb eine Dichte an Erlebnissen, die das Lebensgefühl der Region authentisch widerspiegeln. Im Zentrum der Zagreber Identität steht das bewusste Zelebrieren des öffentlichen Raumes, wo Begegnung, Kunst und Kulinarik nahtlos ineinander übergehen. Die sorgfältige Pflege der Tradition, gepaart mit einer offenen Haltung gegenüber zeitgenössischer Kunst und Performance, macht die Stadt zu einem kulturellen Anziehungspunkt in Zentraleuropa. Dolac: Der pulsierende Mittelpunkt des Alltags Der Dolac Markt ist unbestritten das emotionale und kulinarische Herz Zagrebs, ein Ort von immenser historischer Bedeutung und ungebrochener Alltagsrelevanz. Seit über 80 Jahren, in unmittelbarer Nähe zur majestätischen Zagreber Kathedrale, versorgt dieser Freiluftmarkt die Stadt mit frischen Produkten. Die ikonischen, leuchtend roten Sonnenschirme, die den Markt überdachen, sind zu einem visuellen Markenzeichen der Metropole geworden und bieten nicht nur Schutz, sondern auch eine farbenprächtige Kulisse für das tägliche Treiben. Der Markt gliedert sich traditionell in einen oberen Teil, den Bauernmarkt, und einen unteren, überdachten Teil, wo unter anderem Fisch und

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„Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt startet in die dritte Saison

Das „Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt beginnt am Donnerstag, den 30. Oktober, seine dritte Ausgabe. Bis zum 14. November bietet die Veranstaltung in den Kasematten sechs Abende mit neuartigen Konzertformaten, die klassische Musik mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpfen. Kuratiert wird das Festival vom Klarinettisten Christoph Zimper. Der Auftakt erfolgt am 30. Oktober mit „Mendelssohn As I Know Him Featuring Anna Mabo“. Dabei wird Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett in Es-Dur op. 20 mit Songs der österreichischen Liedermacherin und Theaterregisseurin Anna Mabo kombiniert. Ein weiteres Highlight ist am darauffolgenden Tag Igor Strawinskys Ballettmusik „Der Feuervogel“, die vom Freestyle Orchestra in Verbindung mit Zirkusakrobatik interpretiert wird. Cellisten und Geiger spielen dabei in akrobatischer Manier in luftiger Höhe und erzählen eine Geschichte von Widerstand und Erneuerung. In der zweiten Festivalwoche stehen weitere interdisziplinäre Formate auf dem Programm. So vereint die meditative Reise „Kirtan – oder die Magie der Geschichten“ am 7. November das kulturelle Erbe Indiens, Brasiliens und Österreichs und beinhaltet musikalische Interaktion mit dem Publikum. Am 8. November können Besucher sich im Rahmen von „Austria Has Got Talent“ frei durch die Kasematten bewegen und neun junge Ensembles mit musikalischen Kostproben erleben. Das Finale am 14. November bildet der „Persian Ecstatic Dance“, ein grenzenloser Tanz, der von iranischen Musikerinnen begleitet wird. Ein weiteres innovatives Format ist die Neuinterpretation von Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf 2.0“ am 13. November, bei der das White Lake Collective und die Sandkünstlerin Anna Vidyaykina Musik, Kunst und Erzählung in einer neuen Dimension verbinden. Die historische Location der Kasematten

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Kitzbühel rüstet sich mit zahlreichen Neuerungen für die Wintersaison

Der Kitzbühel Tourismus präsentiert zum Start in die Wintersaison 2025/2026 eine Fülle an Neuerungen in der Region. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Destination zeigt sich in Umbauten, neuen Gastronomiekonzepten sowie im Einzelhandel. Die Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser unterstrich die hohe Qualität und Dynamik der Angebote, mit denen Kitzbühel bestens vorbereitet in die kalte Jahreszeit starte. Im Hotelsektor sticht das am See gelegene Seebichl Hotel & Restaurant hervor, das umfassend umgebaut wird. Das Haus, einst in die Historie von Alfons Walde und Leni Riefenstahl eingebettet, erhält eine vergrößerte Terrasse und einen ganzjährig beheizten Open-Air-Pool. Ab dem 11. Januar 2026 wird das Hotel zum „Adults Only Space“. Ebenfalls neu im Beherbergungsbereich sind die renovierten Löw Chalet Suites im historischen Lacknerhaus in der Altstadt. Die Gastronomieszene in Kitzbühel erweitert ihr Spektrum: Das 1482 gegründete Gasthaus Schwarzer Adler in Jochberg feiert nach Neueröffnung Ende Oktober 2025 mit bodenständiger österreichischer Küche unter Küchenchef Mario Naschenweng. Zusätzlich kehrt das beliebte japanische Premium-Restaurant ZUMA erneut in das 5-Sterne-Hotel Weisses Rössl zurück. Für Liebhaber mediterraner Küche zieht der bekannte Beach Club Casa Jondal aus Ibiza den Winter über nach Kitzbühel. Neue italienische Akzente setzt auch das Ristorante – Pizzeria Mamma Mia. Der Treffpunkt Hornköpflhütte startet nach Neuübernahme mit regional inspirierten Gerichten. Zudem erlebt die Kitzbüheler Innenstadt einen Aufschwung im Luxus- und Lifestyle-Segment. Die Pariser Luxusmarke Hermès eröffnet ihre dritte Boutique in Österreich. Auch Ralph Lauren bezieht einen Standort in der Gamsstadt. Das Traditionslabel Strenesse feiert sein Comeback mit einem neuen Geschäft, und der niederländische Hersteller von Premium-Winterjacken Airforce zieht

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Nürnberger Flughafen erwartet starken Passagierandrang in Herbstferien

Der Flughafen Nürnberg rechnet in den bayerischen Herbstferien mit einem hohen Fluggastaufkommen. Es werden bis zu 140.000 Passagiere erwartet, bei rund 950 geplanten Starts und Landungen. Diese Zahlen markieren einen starken Abschluss des Herbstgeschäfts, nachdem bereits seit Ende der bayerischen Sommerferien eine Steigerung von 15 Prozent mehr Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet wurde. Als Top-Urlaubsziel führt weiterhin das türkische Antalya die Beliebtheitsliste an, mit über 23.000 erwarteten Fluggästen während der Ferien. Es folgen das ägyptische Hurghada mit über 13.000 Passagieren und die Baleareninsel Mallorca mit über 10.000 Fluggästen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hob hervor, dass der starke Herbst in den bevorstehenden Winterflugplan überleite. Mit Beginn der Herbstferien tritt auch der Winterflugplan mit über 40 Direktverbindungen in Kraft. Dieser zeichnet sich durch ein deutlich erweitertes Angebot in Richtung Ägypten aus. Neu im Programm ist Sharm el-Sheikh, das ab dem 4. November erstmals angeflogen wird. Die Verbindung nach Hurghada wird mit bis zu 20 wöchentlichen Flügen so stark bedient wie nie zuvor in der Wintersaison. Darüber hinaus bleiben auch die Kanaren, Italien, Griechenland und die Türkei attraktive Ziele für milde Temperaturen. Für Reisende, die kürzere Städtetrips bevorzugen, stehen Metropolen wie Barcelona, London, Paris, Amsterdam und Istanbul zur Verfügung. Im Osten Europas hat Wizz Air ihr Streckennetz um die rumänischen Ziele Temeswar (Timișoara) und Kronstadt (Brașov) erweitert. Auch Verbindungen nach Moldawien, Nordmazedonien und Bulgarien sind weiterhin gefragt. Die allgemeine Nachfrage nach Flugreisen vom Airport Nürnberg bleibt somit auf hohem Niveau.

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Busfahrverbot im Wiener Advent 2025: Zufahrt zur Innenstadt nur mit Sonderkarte

Die Stadt Wien wendet auch im Advent 2025 das bewährte Buskonzept an den vier Einkaufssamstagen (29. November, 6., 13. und 20. Dezember) an, um das erhöhte Verkehrsaufkommen durch Tagestouristen zu koordinieren. Demnach gilt in den Bezirken 1 sowie 6 bis 9 von 6:00 bis 20:00 Uhr ein generelles Busfahrverbot. Ausgenommen sind lediglich Linienomnibusse und Busse mit einer gültigen, im Voraus beantragten Einfahrtskarte. Ziel der Maßnahme ist es, sowohl Besuchern gesicherte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten zu bieten als auch die Belastung der Anrainer und die Behinderung des Individualverkehrs zu minimieren. Ein zentraler Punkt des Konzepts ist die Sperrung der Zufahrt zum Schwedenplatz für Busse ohne Einfahrtskarte. Busse, die von Süden kommen, werden zum Praterstern umgeleitet, solche aus Norden zum Gürtel. Dort müssen die Fahrgäste auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Die Anzahl der sogenannten Tageseinfahrtskarten für die Innere Stadt ist auf maximal 350 pro Adventsamstag limitiert, um die Kapazitäten zu steuern. Die Karten müssen online beantragt und bezahlt werden und sind auf das jeweilige Kennzeichen beschränkt. Sie berechtigen zur Nutzung der Aus- und Einstiegsstellen am Museumsplatz sowie eines zugeordneten Gratis-Parkplatzes. Für das Abholen der Gäste am Museumsplatz stehen drei wählbare Zeitfenster zur Verfügung. Busse ohne eine solche Einfahrtskarte müssen auf alternative Ein- und Ausstiegsstellen außerhalb der Fahrverbotszone ausweichen, etwa am Karlsplatz, am Pierre-de-Coubertin-Platz oder in der Vorgartenstraße nahe der U2-Station Stadion. Auch für den Bereich Schloss Schönbrunn wurden spezielle Regelungen getroffen: Das Ein- und Aussteigen sowie Parken für Busse ist dort nur auf dem Parkplatz gegenüber der Orangerie gestattet.

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Discover Airlines: Strategische Expansion im Langstreckensegment mit neuen Zielen ab Frankfurt und München

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa Group, hat am vergangenen Sonntag einen weiteren Schritt in ihrer Expansionsstrategie vollzogen. Mit den nahezu ausgebuchten Erstflügen von Frankfurt auf die Seychellen und von München nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik demonstriert die Airline ihre Entschlossenheit, die Marktposition im deutschen Ferienflugsegment auszubauen. Die pünktlichen Starts der Flüge 4Y156 nach Mahé und 4Y4 in die Karibik markierten den offiziellen Beginn des Winterflugplans und unterstrichen die strategische Bedeutung beider Abflughäfen für die Langstreckenpläne der Fluggesellschaft. Die Aufnahme neuer, attraktiver Urlaubsdestinationen, darunter die erste direkte Verbindung der Lufthansa Group auf die Seychellen, zielt darauf ab, die Nachfrage deutscher Reisender nach hochwertigen Nonstop-Flügen in die Ferne zu bedienen und die Präsenz des Konzerns in diesem wachsenden Marktsegment zu verstärken. Die Erweiterung des Streckennetzes ist eine direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Reiselust der Bevölkerung, insbesondere in den Wintermonaten, in denen Ziele wie die Karibik und der Indische Ozean Hochsaison haben. Die schnelle Entscheidung, die ursprünglich saisonal geplante Seychellen-Verbindung aufgrund der starken Buchungslage auf ganzjährigen Betrieb umzustellen, ist ein Indikator für den Erfolg der Neuausrichtung und die Attraktivität der neuen Flugziele. Die Seychellen: Ganzjährige Direktverbindung etabliert Mit der neuen Route von Frankfurt auf die Seychellen (Mahé) hat Discover Airlines ein Ziel in den Flugplan aufgenommen, welches das bestehende Angebot an Direktflügen aus Deutschland auf das Inselparadies im Indischen Ozean aufwertet. Der Erstflug 4Y156, der um 21:45 Uhr abhob, wurde am Zielort herzlich empfangen. Die Seychellen, bekannt für ihre weißen Strände, Granitfelsen und luxuriösen Resorts, galten lange

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Monaco als exklusives Ziel für die Kulturliebhaber des Winters

Monaco, bekannt als Hotspot des Glamours, des Motorsports und der mediterranen Lebensart, präsentiert sich außerhalb der Hochsaison als ein Ziel mit besonderem Reiz. Fernab des sommerlichen Hochbetriebs entfaltet das kleine Fürstentum an der französischen Riviera in den kühleren Monaten seinen einzigartigen Charme. Eine kurze Auszeit, beispielsweise ein 48-Stunden-Trip, offenbart eine reiche Palette an historischen Schauplätzen, exquisiten kulinarischen Genüssen, bedeutenden Kunstinstitutionen und ikonischen Sehenswürdigkeiten. Bei milden Temperaturen lässt sich eine Dichte an Erlebnissen entdecken, die von den mittelalterlichen Gassen der Altstadt bis hin zum opulenten Monte-Carlo reicht und vor allem kulturinteressierte Kurzurlauber anspricht, die das authentische Flair und die Geschichte des Zwergstaates in Ruhe erkunden möchten. Historische Spuren und monarchische Tradition Der historische Kern Monacos, bekannt als Le Rocher oder auch Monaco-Ville, bildet den idealen Ausgangspunkt für die Erkundung des Fürstentums. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen, gesäumt von mittelalterlichen Bauten, vermittelt ein tiefes Gefühl für die jahrhundertealte Geschichte der Grimaldi-Familie, die seit 1297 über den Felsen herrscht. Die Kathedrale Notre-Dame-Immaculée, im romanisch-byzantinischen Stil errichtet, ist ein zentraler Ort der monegassischen Identität und dient als letzte Ruhestätte zahlreicher Mitglieder der Fürstenfamilie, darunter Fürst Rainier III. und die legendäre Fürstin Gracia Patricia (Grace Kelly). Ihr Grab zieht bis heute Besucher aus aller Welt an. Gleich in der Nähe thront der Fürstenpalast, die offizielle Residenz der Grimaldis. Täglich um 11:55 Uhr wird auf dem Place du Palais die traditionelle Wachablösung zelebriert. Dieses präzise inszenierte Zeremoniell bietet einen eindrucksvollen Einblick in die militärische und monarchische Historie Monacos, die bis zur Gründung der Palastwache im

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Gehölzpflege am Airport Nürnberg sichert Flugverkehr

Der Flughafen Nürnberg führt in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Nürnberg, im Herbst Hiebsmaßnahmen entlang des Flughafenzauns im Nürnberger Reichswald durch. Die notwendigen Arbeiten dienen primär der Gewährleistung der Flugsicherheit und sollen gleichzeitig zur gezielten Waldbewirtschaftung beitragen. Die Maßnahmen beginnen voraussichtlich noch im Oktober und werden rund vier Wochen in Anspruch nehmen. Die Baumfällarbeiten sind eine zwingende Konsequenz aus der gesetzlich vorgeschriebenen Verkehrssicherungspflicht nach internationalem Luftfahrtrecht. Die Vorschriften sehen vor, dass Bäume einen definierten Sicherheitsabstand zum Flughafenzaun nicht unterschreiten dürfen, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und eine mögliche Gefährdung des Flugverkehrs auszuschließen. Bäume, die in den vorgeschriebenen Schutzbereich hineinwachsen oder diesen zu unterschreiten drohen, müssen daher entfernt werden. Über die reine Sicherheitsmaßnahme hinaus verfolgen die Bayerischen Staatsforsten forstwirtschaftliche Ziele. Durch die Entnahme von Kiefern wird gezielt Licht und Raum für die Entwicklung von Eichenbeständen geschaffen. Die Eiche gilt im Reichswald als eine ökologisch besonders wertvolle Baumart, deren Förderung Teil der Waldbewirtschaftungsstrategie der Staatsforsten ist. Ziel ist eine strukturelle Verbesserung des Waldes. Für die Durchführung der Hiebsmaßnahmen kommt moderne Forsttechnik, insbesondere Harvester, zum Einsatz, um eine effiziente und zügige Abwicklung zu ermöglichen. Während der Dauer des Holzeinschlags ist der Weg entlang des Flughafenzauns für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Forstbetrieb Nürnberg bemüht sich, die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren.

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Neue Ära der Polarreisen: Expeditionskreuzfahrt mit dem Pionierschiff „Captain Arctic“

Der Schweizer Reiseveranstalter Background Tours nimmt für seine «Abenteuer Spitzbergen»-Expedition im Mai 2027 das neue Schiff «Captain Arctic» der Reederei SELAR in sein Programm auf. Das für hochwertige Polarexpeditionen konzipierte Schiff schliesst eine Marktlücke und bietet Raum für maximal 36 Gäste in 19 Kabinen. Damit reagiert Background Tours auf eine wachsende Nachfrage nach exklusiven, komfortablen Reisen in kleinen Gruppen in die polaren Regionen. Bisher dominierte der Markt entweder einfache Schiffe für rund 30 Personen oder sehr grosse Expeditionsschiffe mit bis zu 500 Passagieren. Die «Captain Arctic» positioniert sich als Pionierschiff der nächsten Generation von Expeditionsreisen. Das Konzept der Reederei SELAR setzt auf eine geringe Passagierzahl und hohe Qualität. Trotz des Expeditionscharakters bietet das Schiff zeitgemässen Komfort und luxuriöse Annehmlichkeiten, die sonst vorrangig auf grösseren Schiffen zu finden sind. Dazu zählen helle Kabinen, gemütliche Aufenthaltsräume, eine Bar, eine Sauna sowie eine Lounge mit Panoramablick. Ein spezieller „Mud Room“ für Expeditionsausrüstung unterstreicht die Ausrichtung auf intensive Landgänge. Die elftägige Route führt entlang der Westküste Spitzbergens und wird flexibel an die aktuellen Wetter-, Eis- und Tierbeobachtungsbedingungen angepasst. Neben Zodiac-Ausflügen und Wanderungen bietet die Reise einen hohen Wissenstransfer: Die renommierte Polar-Expertin und Autorin Birgit Lutz begleitet die Expedition und hält Fachvorträge über die Arktis. Die Passagiere haben so die Möglichkeit, Wale, Walrosse und Seevögel in einer familiären Atmosphäre zu erleben. Die Kombination aus innovativem Design, hohem Komfort und dem Fokus auf intensive Naturerlebnisse rechtfertigt laut Anbieter einen höheren Reisepreis.

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Österreich verlängert Bundesheer-Auslandseinsätze

Der Ministerrat hat am 22. Oktober 2025 die Verlängerung aller Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres beschlossen. Damit setzt Österreich sein Engagement in zwölf internationalen Missionen auf drei Kontinenten fort, die von der Westbalkanregion über den Nahen Osten bis nach Afrika reichen. Aktuell sind rund 550 Soldaten im Ausland stationiert, wobei die grössten Kontingente bei friedenserhaltenden Einsätzen in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und im Libanon tätig sind. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Bedeutung der Einsätze als Zeichen der Professionalität, Solidarität und Verlässlichkeit Österreichs als internationaler Partner. Der Einsatz der österreichischen Soldaten wird als Ausdruck gelebter Verantwortung für die internationale Stabilität gewertet. Österreichische Kontingente leisten in den Einsatzgebieten einen Beitrag mit militärischem Fachwissen, logistischen Fähigkeiten, Pionierarbeit und humanitärer Hilfe. Zu den wichtigsten Missionen zählen die KFOR-Truppe im Kosovo, die UNIFIL-Mission im Libanon sowie EUFOR/Althea in Bosnien-Herzegowina. Die Regierung verlängerte die Mandate des Bundesheeres bis Ende 2026. Das Engagement Österreichs in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der NATO-Partnerschaft für den Frieden verdeutlicht, dass die österreichische Neutralität die internationale Kooperation nicht ausschliesst, sondern diese Position verstärkt. Die Tradition der Auslandseinsätze reicht bis ins Jahr 1960 zurück, als Österreich erstmals ein UNO-Kontingent in den Kongo entsandte. Seither waren über 100.000 Uniformierte in mehr als 100 Missionen tätig.

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