Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air India Express plant Kapazitätsverdoppelung und stärkeren Fokus auf Inlandsflüge

Die indische Billigfluggesellschaft Air India Express strebt eine massive Expansion an und plant unter der Führung von Geschäftsführer Aloke Singh eine Verdoppelung ihrer Kapazität innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre. Die ambitionierten Pläne sehen vor, die Flotte auf mehr als 200 Flugzeuge zu erweitern, wobei der Schwerpunkt der Expansion auf dem inländischen indischen Markt liegen wird. Die geplante Kapazitätsverdoppelung ist eng verknüpft mit dem Großauftrag des Mutterkonzerns Air India Group über 470 Flugzeuge bei Boeing und Airbus, wovon ein großer Teil der Schmalrumpfflugzeuge an Air India Express geht. Die Billigflugtochter, die sich in einem Fusionsprozess mit AIX Connect (ehemals AirAsia India) befindet, erwartet die Auslieferung von insgesamt 190 Boeing 737 Max bis zum Jahr 2030. Die derzeitige Flotte von Air India Express, die sowohl A320- als auch B737-Muster umfasst, liegt bei über 110 Flugzeugen. Im Zuge der Flottenmodernisierung führt die Airline auch eine neue Kabinenausstattung mit ergonomisch gestalteten Sitzen, mehr Beinfreiheit und USB-Ladeanschlüssen ein. Geschäftsführer Aloke Singh kündigte an, dass die Inlandskapazität der Fluggesellschaft schneller wachsen werde als die Kapazität auf Kurzstrecken-Auslandsflügen, die traditionell auf die Golfregion und Südostasien ausgerichtet sind. Künftig soll die Kapazität innerhalb Indiens auf etwa 60 Prozent der Gesamtkapazität ausgeweitet werden, während derzeit die Aufteilung zwischen Inlands- und Auslandsflügen noch nahezu ausgeglichen ist. Mit der strategischen Verschiebung hin zum Binnenmarkt will Air India Express die steigende Nachfrage indischer Passagiere bedienen und ihre Position als wichtiger Akteur im aufstrebenden indischen Luftverkehrssektor stärken. Die Fluggesellschaft wird damit ihre primären Drehkreuze in Bengaluru, Hyderabad und Delhi weiter ausbauen.

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Tui Group beruft Melvin Mak zum Group Director Sustainability & ESG

Die Tui Group, einer der weltweit führenden Touristikkonzerne, hat Melvin Mak zum neuen Group Director Sustainability & ESG ernannt. Mak übernimmt die Leitung des internationalen Nachhaltigkeitsteams zum 1. November 2025. In seiner neuen Funktion wird er direkt an Thomas Ellerbeck, Mitglied des Group Executive Committee und Chief Sustainability Officer der Tui Group, berichten. Die Ernennung von Melvin Mak unterstreicht die Bedeutung, die der Tui Group dem Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) beimisst. Mak verfügt über eine langjährige Expertise in diesem Sektor; er ist seit über 14 Jahren für die nachhaltige Transformation des Unternehmens tätig. Zunächst war er als Nachhaltigkeitsmanager für Tui Niederlande verantwortlich, später leitete er die Nachhaltigkeit in der Region West und war seit 2020 als Head of Sustainability Strategy and Technology tätig. Mit der Neubesetzung rüstet sich der Konzern für die Umsetzung seiner Nachhaltigkeits- und ESG-Roadmap und positioniert sich für verschärfte Anforderungen, die Investoren und die Öffentlichkeit zunehmend an Unternehmen stellen. Die Tui verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die auf die drei Säulen People, Planet und Progress ausgerichtet ist und konkrete Ziele zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung der ökonomischen Teilhabe in den Urlaubsdestinationen beinhaltet. Die direkte Berichtslinie zum Chief Sustainability Officer und Group Executive Committee signalisiert die strategische Verankerung des Themas innerhalb der Konzernführung.

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1A Vista Reisen reagiert auf steigende Nachfrage mit Charter der „River Diamond“

Der Kölner Flusskreuzfahrtveranstalter 1A Vista Reisen baut sein Angebot im stark frequentierten Vier-Sterne-Segment signifikant aus. Ab der Saison 2027 wird das Unternehmen ein zusätzliches Schiff für die Hauptreiserouten auf Rhein und Donau chartern. Bei dem Neuzugang handelt es sich um die „River Diamond“ aus der Flotte von Starling Fleet. Der Chartervertrag wurde zunächst für drei Jahre abgeschlossen, mit der Option auf eine Verlängerung um zwei weitere Saisons. Dieser strategische Schritt erfolgt als direkte Reaktion auf die kontinuierlich steigende Nachfrage in der Flusskreuzfahrtbranche, insbesondere im gehobenen Segment. Die „River Diamond“ ist ein sogenannter Twin Cruiser, eine spezielle Bauart, die verspricht, das Fahrerlebnis der Passagiere durch eine physische Trennung von Maschinen- und Passagierbereich zu optimieren. Die Flottenerweiterung unterstreicht die Wachstumsstrategie von 1A Vista Reisen, die bereits im Sommer des aktuellen Jahres mit der Hinzunahme eines zweiten Boutique-Schiffs für die Saison 2026 begann. Die Kölner planen zudem weiteres langfristiges Wachstum und führen nach eigenen Angaben weiterhin Gespräche über einen möglichen Neubau eines eigenen Schiffs. Die Flusskreuzfahrtbranche in Europa erlebt seit Jahren eine Renaissance und positioniert sich als eine attraktive Alternative zu Hochseekreuzfahrten. Die „River Diamond“: Ein Twin Cruiser für hohen Fahrkomfort Das im Jahr 2007 in Dienst gestellte Flusskreuzfahrtschiff „River Diamond“ soll künftig die Flotte von 1A Vista Reisen ergänzen. Die Besonderheit des Schiffes liegt in seiner Konstruktionsweise als Twin Cruiser. Bei dieser Bauart werden der Maschinenraum und die Antriebsanlagen baulich vom Passagierbereich getrennt. Diese technische Maßnahme dient dem Ziel, ein „besonders ruhiges und geräuscharmes Fahrgefühl“ zu gewährleisten, was von der Reederei und

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Air-India-Chef Campbell Wilson nimmt öffentlich Stellung zu AI171-Tragödie

Der CEO von Air India, Campbell Wilson, hat sich am Mittwoch auf dem „Aviation India and South Asia Summit & Exhibition“ in Neu-Delhi erstmals ausführlich zum tragischen Absturz von Flug AI171 am 12. Juni 2025 geäußert. Der Unfall einer Boeing 787-8 Dreamliner kurz nach dem Start vom Sardar Vallabhbhai Patel International Airport (amd) in Ahmedabad forderte 260 Todesopfer an Bord und 19 Opfer am Boden und wurde damit zum tödlichsten Flugzeugunglück des letzten Jahrzehnts. Wilson beschrieb das Ereignis als „erschütternd“ und bekräftigte das Engagement der Fluggesellschaft, die Betroffenen der Tragödie zu unterstützen. Der Zwischenbericht zur Unfallursache, der von Indiens Aircraft Accident Investigation Bureau (aaib) geleitet wird, deutet auf einen kritischen Fehler im Cockpit hin: Die Treibstoffschalter für beide Triebwerke wurden Sekunden nach dem Abheben auf die Stellung cutoff (aus) umgelegt, was zum Verlust des Schubs und letztlich zum Absturz des Flugzeugs führte. Wilson betonte in seinen Ausführungen, dass der vorläufige Untersuchungsbericht keinen Mangel am Flugzeug oder seinen Triebwerken festgestellt habe und auch „nichts mit den Betriebsabläufen oder Praktiken der Fluggesellschaft“ zu tun habe, was einer sofortigen Änderung bedürfe. Die öffentliche Stellungnahme des Air-India-Chefs erfolgt in einer Zeit erhöhter öffentlicher und regulatorischer Kontrolle, die die ambitionierten Umstrukturierungs- und Wachstumspläne der indischen Flag-Airline überschattet. Wilson hatte bereits einen Monat nach dem Unglück die Öffentlichkeit eindringlich gebeten, voreilige Schlussfolgerungen über die Absturzursache zu vermeiden – ein Aufruf, der auch von der Vorsitzenden des National Transportation Safety Board (ntsb), Jennifer Homendy, unterstützt wurde, die darauf hinwies, dass Untersuchungen dieser Größenordnung Zeit in Anspruch nehmen.

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Air Asia schließt historische Umstrukturierung ab und strebt nach neuer Marktführerschaft

Der asiatische Luftfahrtkonzern Capital A, die Muttergesellschaft der Air Asia-Fluglinien, hat am 30. Oktober 2025 die abschließenden Schritte eines langwierigen und komplexen Restrukturierungsprozesses erfolgreich vollzogen. Diese tiefgreifende Umstrukturierung ermöglicht die Konsolidierung aller Airline-Geschäfte unter dem Dach der bisherigen Langstrecken-Tochtergesellschaft AirAsia X (AAX). Mit diesem Schritt beendet Capital A ein fast sechsjähriges Kapitel finanzieller Turbulenzen, das durch die covid-19-pandemie ausgelöst wurde und das Unternehmen in den als kritisch geltenden PN17-Status der malaysischen Finanzregulierung gezwungen hatte. Die Entscheidung, sämtliche Kurz- und Mittelstrecken-Fluggesellschaften in Malaysia, Thailand, Indonesien, den Philippinen und Kambodscha bis Dezember 2025 unter einem einzigen, zentralisierten Management zu vereinen, ist der Kern der neuen Unternehmensstrategie. Ziel ist es, die Betriebsführung zu vereinfachen, Synergien zu heben und eine nahtlose Integration von regionalen Kurzstreckenflügen und interkontinentalen Langstreckenverbindungen zu schaffen. Dieser Abschluss des Umwandlungsprozesses ebnet Capital A den Weg, formell die Aufhebung seines PN17-Status zu beantragen und damit ehrgeizige, lange aufgeschobene Investitionspläne in Angriff zu nehmen. Die erfolgreiche Überwindung der finanziellen und regulatorischen Hürden markiert für den Konzern den Übergang von der Krisenbewältigung zur aggressiven Markt- und Expansionsoffensive im südostasiatischen Raum. Der beschwerliche Weg aus der finanziellen Notlage Der sogenannte PN17-Status (Practice Note 17), der in Malaysia Unternehmen kennzeichnet, die sich in ernsten finanziellen Schwierigkeiten befinden oder kurz vor der Insolvenz stehen, war für Capital A eine unmittelbare Folge der globalen Reiseeinschränkungen während der pandemie. Da der Konzern stark vom grenzüberschreitenden Passagierverkehr in Asien abhängig ist, führten die monatelangen Lockdowns und Grenzschließungen zu einem fast vollständigen Erliegen des Geschäftsbetriebs und massiven Verlusten. Die Konsequenz

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Centralny Port Komunikacyjny (CPK) vergibt Vertrag für hochmodernes Gepäckabfertigungssystem

Die polnische Projektgesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat in Warschau offiziell den Vertrag für die Planung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung des Gepäckabfertigungssystems (BHS) für den neuen Großflughafen in Zentralpolen unterzeichnet. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium unter Führung der Vanderlande Logistics GmbH. Das Auftragsvolumen für das Gepäckfördersystem beläuft sich auf 115 Millionen Euro, zuzüglich Kosten für Betrieb und Wartung. Das Gepäckförderzentrum, das als Herzstück des Terminals gilt, wird eine Fläche von rund 80.000 Quadratmetern umfassen und etwa 16 Kilometer Förderbänder beinhalten. Das System basiert auf der hochmodernen Individual Carrier System (ICS)-Technologie, bei der jedes Gepäckstück in einem eigenen Behälter transportiert wird. Laut CPK-CEO Dr. Filip Czernicki soll diese Technologie vom ersten Tag an einen effizienten und zuverlässigen Betrieb gewährleisten und Wartezeiten sowie Abfertigungsfehler minimieren. Maciej Lasek, stellvertretender Infrastrukturminister, hob hervor, dass der neue polnische Flughafen über modernste Gepäckabfertigungstechnologien verfügen werde, die höchsten internationalen Standards entsprächen. Die Partnerschaft zwischen CPK und dem Vanderlande-Konsortium wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken und soll dem Flughafen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das System ist modular erweiterbar, um künftiges Passagieraufkommen zu bewältigen und ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung des Gepäcks für Mitarbeiter und Fluggäste. Der Bau des CPK-Passagierterminals soll 2026 mit den Tiefgründungsarbeiten beginnen. Die Inbetriebnahme des Flughafens ist für Ende 2032 geplant. Der CPK gilt als strategische Investition, die darauf abzielt, das Transport-, Logistik- und Mobilitätsrückgrat Mitteleuropas durch die effiziente Integration von Luft-, Schienen- und Straßennetzen zu stärken.

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Abschied vom Passstempel: Frankfurter Flughafen führt neues digitales Einreisekontrollsystem ein

Am Frankfurter Flughafen beginnt seit diesem Mittwoch schrittweise die Einführung eines neuen, umfassenden digitalen Kontrollsystems für Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb des Schengen-Raums haben. Mit der Inbetriebnahme dieses Entry/Exit System (EES) entfällt das bisherige Verfahren mit dem physischen Passstempel, da die Ein- und Ausreisedaten künftig elektronisch erfasst werden. Das Ziel der EU-Kommission ist es, die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen, Kriminalität effektiver zu bekämpfen und unerlaubte Aufenthalte besser zu verhindern. Das neue EES erfordert von Bürgern aus Nicht-Schengen-Ländern künftig eine elektronische Selbsterfassung vor der eigentlichen Grenzkontrolle, wie die Bundespolizei mitteilt. Diese Registrierung umfasst neben den üblichen Angaben aus dem Reisepass auch die Erstellung und Speicherung biometrischer Daten, namentlich Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Die Einführung des Systems erfolgt gestaffelt: Wenige Tage vor Frankfurt war bereits der Flughafen Düsseldorf an den Start gegangen. Bis zum 10. April 2026 soll das EES dann flächendeckend an allen Übergangsstellen der europäischen Außengrenzen in den 29 beteiligten Staaten (25 EU-Mitglieder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) vollständig funktionieren. Das System soll laut der Bundespolizei an der Flughafendirektion eine digitale, zuverlässige und lückenlose Erfassung der Grenzbewegungen gewährleisten. Am Frankfurter Flughafen stellt der Betreiber Fraport die nötigen Flächen für insgesamt 218 Self-Service-Schalter bereit, die den Registrierungsprozess erleichtern sollen. Das EES ist eine zentrale Komponente des umfassenden EU-Reformpakets für das Grenzmanagement, das unter anderem auch das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) umfasst, welches voraussichtlich 2025/2026 starten wird. ETIAS wird eine Reisegenehmigung für Bürger visafreier Drittstaaten einführen und gemeinsam mit dem EES die Kontrolle der Außengrenzen modernisieren

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Wien im Lichterglanz: Weihnachtsmärkte als zentraler Wirtschaftsmotor und europäischer Begegnungsraum

Wien steht einmal mehr vor dem Start in eine umsatzstarke und atmosphärisch aufgeladene Adventszeit: Mit der Öffnung des ersten Marktes am 6. November 2025 und der vollständigen Inbetriebnahme aller Standorte bis zum 21. November beginnt in der österreichischen Hauptstadt die Saison der Christkindl- und Weihnachtsmärkte. Insgesamt 14 Märkte mit mehr als 900 Ständen verwandeln die Stadt in eine der führenden Weihnachtsmetropolen Europas. Diese Dichte und Vielfalt an Märkten zieht jährlich Millionen von Besuchern an und markiert laut Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, den entscheidenden Startschuss für das gesamte Weihnachtsgeschäft. Die Märkte sind weit mehr als nur saisonale Attraktionen; sie sind ein zentraler, sichtbarer Wirtschaftsfaktor. Im vergangenen Jahr generierten die Wiener Weihnachtsmärkte einen Gesamtumsatz von rund 140 Millionen Euro. Diese Zahl umfasst explizit nur die direkten Umsätze an den Ständen und lässt die signifikanten Ausgaben des Tourismus in der Stadt noch unberücksichtigt. Schätzungen zufolge tätigen allein die Wiener Bevölkerung im Durchschnitt vier Besuche pro Person, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch bei etwa 30 Euro liegen. Wien: Europas Weihnachtsmetropole und Tourismusmagnet Die internationale Anziehungskraft Wiens zur Weihnachtszeit ist unbestritten. Die Stadt belegt in europäischen Rankings regelmäßig Spitzenplätze als eine der schönsten Städte in der Vorweihnachtszeit. Diese Reputation wird maßgeblich durch das Engagement der Betriebe und Standbetreiber getragen. Das festliche Ambiente, die aufwendige Beleuchtung und die historische Kulisse, beispielsweise am Rathausplatz, am Schönbrunner Schloss oder am Spittelberg, erzeugen jene besondere Stimmung, die Touristen aus ganz Europa und Übersee anlockt. Die Märkte fungieren als direkter Besuchermagnet, der einen

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Bundesheer setzt auf Nachwuchs: Lehrlingstage 2025 mit Fokus auf Fachwissen und Gemeinschaft

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eröffnete am Mittwoch, dem 29. Oktober 2025, die Lehrlingstage 2025 des Österreichischen Bundesheeres. Die dreitägige Veranstaltung in Wien und Niederösterreich versammelt rund 140 Lehrlinge sowie 40 Ausbilder und betont die Rolle des Bundesheeres als einer der größten Lehrlingsausbilder im öffentlichen Dienst in Österreich. Mit aktuell 270 Lehrlingen, die in 37 verschiedenen Berufen ausgebildet werden, zeigt das Bundesheer sein Engagement für die Jugendförderung und die berufliche Bildung in allen neun Bundesländern. Die Veranstaltung, die vom 29. bis 31. Oktober stattfindet, dient dem Austausch und der Weiterbildung des Nachwuchses. Zum Auftakt in der Rossauer Kaserne wurden die Lehrlinge Hanna Pfeiffer und Josias Uiblein für ihren ausgezeichneten Abschluss als Verwaltungsassistenten durch die Ministerin persönlich geehrt. Das Programm der Tage ist vielseitig gestaltet und verbindet militärische Einblicke mit wichtigen gesellschaftlichen Themen. So stand nach einem Besuch im Heeresgeschichtlichen Museum am Donnerstag die Vorstellung des Jagdkommandos in Wiener Neustadt auf dem Plan. Am Seminarzentrum Reichenau wurden die Teilnehmer zu gesunder Ernährung informiert und konnten an Mitmachaktionen teilnehmen. Die inhaltliche Ausrichtung der Lehrlingstage legt einen Schwerpunkt auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen. Der Freitagvormittag widmet sich zentralen Themen wie Suchtmittel- und Gewaltprävention sowie der Nutzung der Aus- und Weiterbildungsplattform WISE-UP, bevor die Lehrlinge umfassende Informationen zu den vielfältigen Karrierewegen innerhalb des Bundesheeres erhalten. Neben den jährlichen Lehrlingstagen organisiert das Heerespersonalamt zur Attraktivierung der Lehre regelmäßig weitere Veranstaltungen wie Bewerbungstrainings und Lehrlingssporttage. Das Bundesheer konkurriert mit anderen Großbetrieben des öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektors um den Nachwuchs. Das Angebot von 37 verschiedenen Lehrberufen, das von

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Fiji Airways: Gericht verurteilt charternde Parteien zur Zahlung ausstehender Gebühren nach Israel-Rückholaktion

Die staatliche Fluggesellschaft Fiji Airways ist einem bedeutenden finanziellen Anspruch einen Schritt nähergekommen. Das High Court in Suva, Fidschi, hat die Verteidigungsvorbringen von drei der beklagten Parteien in einem Rechtsstreit um ausstehende Chartergebühren in Höhe von 3,16 Millionen Fidschi-Dollar (etwa 1,4 Millionen US-Dollar) abgewiesen. Die Klage von Fiji Airways bezieht sich auf die Kosten einer Notfall-Rückholaktion für fidschianische Pilger aus Israel im Oktober 2023, nachdem dort kriegerische Auseinandersetzungen ausgebrochen waren. Der amtierende Richter Liyanage Kashyapa Wickramasekara verfügte am 17. Oktober die Streichung der Einreichungen von wabs Pacific pte ltd, Kane Holding pte ltd und Michael Martin Enele Sturtin Mausio. Die Gerichtsentscheidung basiert auf der wiederholten Missachtung von Gerichtsanordnungen und der Nichterfüllung prozessualer Pflichten durch die Beklagten seit Beginn des Verfahrens im März. Das Gericht wertete das Verhalten der Beklagten, insbesondere den mehrfachen Anwaltswechsel kurz vor Verhandlungsterminen, als offensichtliche Verzögerungstaktik. Der Hintergrund: Notfall-Repatriierung aus einer Konfliktzone Der Rechtsstreit hat seinen Ursprung in einer im September/Oktober 2023 durchgeführten Charterreise, die 255 fidschianische Pilger nach Israel transportierte. Die Situation spitzte sich dramatisch zu, als am 7. Oktober 2023 in Israel Krieg ausbrach und die Pilgergruppe dringend repatrieriert werden musste. Fiji Airways führte die Rückholaktion durch und stellte den charternden Parteien anschließend die Kosten in Höhe von FJD 3.163.013,70, zuzüglich Zinsen und Prozesskosten, in Rechnung. Da die Zahlung ausblieb, sah sich die Fluggesellschaft gezwungen, im März das Gerichtsverfahren einzuleiten und beantragte später ein summarisches Urteil, um eine schnelle Entscheidung zu erwirken. Der Fall beleuchtet die immensen logistischen und finanziellen Risiken, die mit Notfalleinsätzen in

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