Amely Mizzi

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Amely Mizzi

SunExpress nimmt Direktflüge nach Edremit ab Hannover und München auf

Die Fluggesellschaft SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, erweitert ihr Streckennetz in die Türkei. Im Sommerflugplan 2026 werden die deutschen Flughäfen Hannover und München neu mit der türkischen Ägäisregion um Edremit verbunden. Damit forciert die Airline den Ausbau ihrer saisonalen Direktflugangebote in weniger bekannte Regionen der Türkei. Nach vorliegenden Informationen plant SunExpress, die neuen Routen zweimal wöchentlich zu bedienen. Die Flüge richten sich an Reisende, die den Westen der Türkei ansteuern möchten. Zielort ist der Flughafen Balıkesir-Koca Seyit (EDO), der sich etwa zehn Kilometer nordwestlich der Stadt Edremit befindet. Dieser Flughafen wird primär für Inlandsflüge genutzt, weshalb die neuen Verbindungen aus Deutschland die internationale Anbindung des Standorts stärken. Als Fluggerät für die neuen Strecken setzt SunExpress auf das Muster Boeing 737-800. Dieser Flugzeugtyp bildet das Rückgrat der SunExpress-Flotte, die insgesamt über 55 Exemplare des Musters sowie weitere moderne Boeing 737-8 verfügt. Die Airline fokussiert sich mit der Aufnahme von Edremit in den Flugplan auf touristische Gebiete abseits der großen Drehkreuze Antalya und Izmir, wodurch ein neues regionales Ziel für deutsche Urlauber erschlossen wird. SunExpress hat in den letzten Jahren kontinuierlich sein Streckennetz zwischen Deutschland und der Türkei ausgebaut. Mit der neuen Verbindung von Hannover und München nach Edremit erweitert das Unternehmen sein Angebot im Segment der Direktflüge zu den türkischen Küstenregionen. Edremit selbst ist bekannt als Tor zur Ägäisküste und gilt als beliebtes Ziel für Urlauber, die eine Mischung aus Natur und Geschichte suchen.

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Air Corsica erweitert Europa-Netz um München und Wien

Die korsische Regionalfluggesellschaft Air Corsica nimmt im Sommerflugplan 2026 zwei neue saisonale Direktverbindungen in den deutschsprachigen Raum auf. Die Airline fliegt künftig München und Wien an, um die französische Mittelmeerinsel Korsika besser an den zentralen europäischen Markt anzubinden. Für die neuen Strecken setzt das Unternehmen Maschinen aus der Airbus-A320-Familie ein. Die Verbindung zwischen dem Flughafen München und Ajaccio (AJA), der Hauptstadt Korsikas im Südwesten der Insel, soll zweimal pro Woche angeboten werden. Der Flugplan sieht die Bedienung dieser Route von Juni bis Ende September 2026 jeweils am Donnerstag und Sonntag vor. Die Flugzeit wird mit rund 1 Stunde 25 Minuten angegeben. Parallel dazu führt Air Corsica zwei neue Routen ab dem Flughafen Wien-Schwechat ein. Ab Juni 2026 wird Wien mit den korsischen Städten Ajaccio und Bastia verbunden. Die Hauptstadt Ajaccio wird einmal pro Woche jeweils am Sonntag angeflogen. Die Verbindung in die nördliche Stadt Bastia erfolgt zweimal wöchentlich am Mittwoch und Sonntag. Diese saisonalen Flüge sind ebenfalls für den Zeitraum Juni bis Anfang Oktober 2026 geplant. Die Erweiterung des internationalen Streckennetzes zielt darauf ab, die Erreichbarkeit der viertgrößten Mittelmeerinsel für Reisende aus Deutschland und Österreich zu verbessern. Korsika, mit seinen Küstenabschnitten, dem kulturellen Zentrum Ajaccio und den inneren Berglandschaften, wird damit leichter für Kurzreisen und längere Aufenthalte zugänglich. Die Flugdauer von Wien aus beträgt rund eineinhalb Stunden. Die Fluggesellschaft bietet die Tickets für die neuen Strecken ab einem Einstiegspreis von 99 Euro (einfache Strecke) an.

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Regionales Bündnis für Fluganbindung: Skyhub PAD kooperiert mit Reisebürokette WUR

Die Skyhub PAD GmbH & Co. KG, die als Initiative von regionalen Unternehmen und Privatpersonen die Flugverbindung vom Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) nach München (MUC) betreibt, hat eine Kooperationsvereinbarung mit der Reisebürokette Wend Urlaubsreisen (WUR) geschlossen. Die Partnerschaft soll den Service für die Passagiere in Ostwestfalen-Lippe (OWL) stärken und die Buchungsabwicklung der Strecke Paderborn-München zentralisieren. Im Zuge der Vereinbarung übernimmt WUR künftig den Service vor Ort am Flughafen Paderborn/Lippstadt sowie die Bearbeitung von Buchungsanfragen. Damit wird ein regionaler Ansprechpartner für die logistischen und serviceorientierten Belange der Flugverbindung geschaffen. Die Kette WUR betreibt sieben Reisebürostandorte in der Region. Die Initiative Skyhub PAD hatte den Linienflugbetrieb nach München erst am 1. September 2025 aufgenommen, nachdem die Lufthansa die Strecke zuvor aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt hatte. Die Verbindung Paderborn-München, die als essenziell für die heimische Wirtschaft gilt, wird von Skyhub PAD in Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) durchgeführt. Zum Einsatz kommen Turboprop-Flugzeuge des Typs ATR 72-600 mit 70 Sitzplätzen, die montags bis freitags sowie sonntags dreimal täglich verkehren. Durch ein abgeschlossenes Interline-Abkommen zwischen DAT und der Lufthansa Group können Reisende über das Drehkreuz München mehr als 260 Destinationen weltweit erreichen, wobei das Gepäck durchgecheckt wird. Das Geschäftsmodell von Skyhub PAD ist in Deutschland einzigartig, da die Fluggesellschaft durch eine breite Basis an Gesellschaftern aus dem regionalen Mittelstand finanziert wird, die die Anschubfinanzierung für die Wiederaufnahme der Strecke sicherstellen. Mittlerweile zählt die Initiative rund 60 Unternehmer und Privatpersonen zu ihrem Unterstützerkreis. Mit der Service-Kooperation wird der Versuch unternommen, die Kundenbindung in

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Kulturelle Zwangspause: Odeon des Herodes Atticus schließt für dreijährige Generalsanierung

Das Odeon des Herodes Atticus, eines der ikonischsten und meistgenutzten antiken Theater Griechenlands, wird nach dem Ende der aktuellen Kultursaison für rund drei Jahre seine Pforten schließen. Das griechische Kulturministerium hat umfassende Restaurierungsarbeiten angekündigt, die ab Mitte Oktober beginnen und voraussichtlich bis zum Jahr 2028 andauern werden. Diese dreijährige Zwangspause ist notwendig, um das fast 1900 Jahre alte Bauwerk vor dem fortschreitenden Verfall zu bewahren. Das Herodion, wie es in Griechenland genannt wird, ist nicht nur eine bedeutende architektonische Sehenswürdigkeit am Fuß des Akropolishügels in Athen, sondern auch die zentrale Spielstätte des renommierten Athen- und Epidauros-Festivals. Die Schließung markiert einen schweren, wenn auch vorübergehenden Verlust für das kulturelle Leben Athens und den internationalen Tourismus. Der Zahn der Zeit nagt am antiken Erbe Die Notwendigkeit der umfassenden Sanierung des Odeons ergibt sich aus einer Reihe von Schäden, die sich über Jahrhunderte und insbesondere in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben. Experten des Kulturministeriums und der Nationalen Technischen Universität Athen haben festgestellt, dass das Bauwerk unter Abnutzung, Rissbildungen, Materialverlusten und der Zerstörung durch Mikroorganismen leidet. Darüber hinaus hat Feuchtigkeit dem antiken Mauerwerk und den Marmorstrukturen zugesetzt. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Folgen früherer Reparaturen. Das Odeon wurde zwar bereits in den Jahren 1952 und 1953 umfassend restauriert, um es für den Theaterbetrieb wieder nutzbar zu machen, doch haben die dabei angewandten Methoden und Materialien den Test der Zeit an einigen Stellen nicht bestanden und erfordern nun eine Korrektur. Das Odeon, das 161 nach Christus von dem wohlhabenden athenisch-römischen Magnaten Herodes Atticus zum Gedenken

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Gefahr am Himmel über Schottland: Ryanair-Flugzeug landet mit Treibstoff für nur sechs Minuten

Ein Flug der irischen Fluggesellschaft Ryanair geriet am 3. Oktober 2025 in eine kritische Situation, nachdem mehrere Landeversuche in Schottland wegen des schweren Sturmtiefs Amy fehlschlugen. Die Boeing 737-800 mit der Flugnummer FR3418 von Pisa nach Glasgow-Prestwick musste auf den Flughafen Manchester ausweichen und landete dort nach über vier Stunden Flugzeit mit einer Treibstoffreserve, die nur noch für etwa sechs weitere Flugminuten reichte. Nach geltenden europäischen Sicherheitsvorschriften muss bei der Landung eine Mindestreserve für 30 Flugminuten vorhanden sein. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde (AAIB) hat den Vorfall als „schweren Zwischenfall“ eingestuft und eine eingehende Untersuchung eingeleitet. Der dramatische Flugverlauf Die Boeing 737-800 mit dem Kennzeichen 9H-QBD startete am 3. Oktober in Pisa (Italien) mit dem Ziel Glasgow-Prestwick (Schottland). Die reguläre Flugzeit für diese Strecke beträgt etwa 2 Stunden und 20 Minuten. Bei Annäherung an die schottische Küste geriet das Flugzeug in das Einflussgebiet des schweren Sturmtiefs Amy, das Nordwesteuropa mit starkem Regen und Windböen von über 150 Stundenkilometern überzog. Der erste Landeversuch am Zielflughafen Glasgow-Prestwick scheiterte an den widrigen Wetterbedingungen. Nachdem die Piloten eine halbe Stunde auf eine Besserung der Lage gewartet hatten, wurde ein zweiter Versuch unternommen, der ebenfalls erfolglos blieb. Angesichts der anhaltenden Wetterkapriolen entschied sich die Crew, zum Ausweichflughafen Edinburgh abzudrehen. Die Verzögerungen durch die fehlgeschlagenen Landeversuche und die Umwege hatten zu diesem Zeitpunkt bereits rund eine Stunde zusätzliche Flugzeit verursacht. Auch in Edinburgh war eine Landung aufgrund des Sturms nicht möglich. Zu diesem Zeitpunkt, nach weiteren Flugminuten in Warteschleifen und Umleitungen, mussten die Piloten die Entscheidung treffen, einen

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Fünfmonatige Nachtschließungen für Start- und Landebahnsanierung in London Luton

Der London Luton Airport (LTN) beginnt am 3. November 2025 mit umfangreichen, fünfmonatigen Sanierungsarbeiten an seiner Start- und Landebahn. Das 18 Millionen Pfund teure Projekt ist laut Flughafenleitung notwendig, um die Sicherheit und Betriebseffizienz des Flughafens langfristig zu gewährleisten und allen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen weiterhin nachzukommen. Die Arbeiten sind ein zentraler Bestandteil der laufenden langfristigen Infrastrukturinvestitionen des LTN. Um den regulären Passagierverkehr am viertgrößten Londoner Flughafen, der 2024 über 16,7 Millionen Passagiere abfertigte, so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, finden die Bautätigkeiten ausschließlich nachts statt. Die Start- und Landebahn wird montags bis freitags zwischen 0:01 Uhr und 05:45 Uhr für den gesamten Flugverkehr gesperrt. Das Vorhaben soll bis Ende März 2026 abgeschlossen sein. Das beauftragte Unternehmen ist Lagan Aviation and Infrastructure, ein auf Flugplatzprojekte spezialisierter Auftragnehmer. Die umfassende Modernisierung umfasst nicht nur die Erneuerung der Asphaltoberfläche der Piste, sondern auch den Austausch der Bodenbeleuchtung und die Neumarkierung der Roll- und Startflächen. Die Arbeiten werden jedoch zu zeitweisen Einschränkungen führen. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Nachtschließungen insbesondere den Frachtflugbetrieb und Express-Logistikunternehmen, die auf nächtliche Zeitfenster angewiesen sind, betreffen. Hinzu kommt eine temporäre Herabstufung des Instrumentenlandesystems (ILS) von CAT III auf CAT I, was bei schlechtem Wetter das Risiko von Flugumleitungen erhöht. Der Flughafen hat mehr als 25.000 Haushalte in der Umgebung über die anstehenden Bauarbeiten informiert, da mit Lärmbelästigung und Lichtemissionen zu rechnen ist. Die Flughafenbetreiber betonen, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um die Störungen auf ein Minimum zu reduzieren, und dass die Lärmpegel während der gesamten Projektdauer engmaschig überwacht werden.

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Sundair weitet Chartergeschäft ab Leipzig/Halle aus

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair hat Ende September ihr Charterangebot am Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) signifikant erweitert. Mit dem Beginn des Herbstes wurden vier neue touristische Routen in den Flugplan aufgenommen. Die zusätzlichen Verbindungen werden mit einer Boeing 737-800 durchgeführt und bedienen die beliebten Urlaubsziele Antalya (Türkei) sowie Heraklion, Kos und Rhodos (Griechenland). Die neuen Charterflüge sind primär zur Abdeckung der Spätsommer- und Herbstferien-Nachfrage konzipiert. Konkret umfasst das zusätzliche Angebot viermal wöchentlich die Strecke nach Antalya und ebenfalls viermal pro Woche nach Heraklion auf Kreta. Die griechischen Inseln Kos und Rhodos werden jeweils zweimal bzw. dreimal pro Woche angeflogen. Die Strecken wurden sukzessive ab dem 27. und 28. September aufgenommen. Die Flüge stellen eine temporäre Erweiterung des Netzwerks am mitteldeutschen Flughafen dar. Die Saison endet auf den griechischen Inseln Kos und Rhodos bereits zum 25. Oktober, während die Verbindung nach Heraklion bis zum 30. Oktober und die Strecke nach Antalya voraussichtlich bis zum 2. November Bestand haben soll. Sundair, bekannt für sein Engagement in Nischenmärkten und bei der Übernahme ehemaliger Germania-Strecken, ist bereits an anderen deutschen Flughäfen wie Dresden und Berlin präsent und nutzt für die zusätzlichen Kapazitäten Flugzeuge des Typs Boeing 737-800.

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Paderborn/Lippstadt rechnet mit 60.000 Fluggästen in den Herbstferien

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) erwartet für die anstehenden Herbstferien in Nordrhein-Westfalen rund 60.000 Fluggäste. Das Passagieraufkommen stabilisiert sich damit auf einem hohen Niveau, liegt jedoch unter dem Spitzenwert des Vorjahres, als 65.819 Reisende gezählt wurden. Die höchsten Kapazitäten im Flugplan sind den klassischen Baderegionen gewidmet: Antalya in der Türkei und Palma de Mallorca in Spanien. Die Betreiber des Regionalflughafens weisen darauf hin, dass die Vergleichbarkeit mit dem Passagierergebnis von 2024 eingeschränkt ist. Damals trug die mittlerweile eingestellte Lufthansa-Verbindung nach München in ihrem „eingeschwungenen Zustand“ noch maßgeblich zu den Zahlen bei. Nach dem Wegfall dieser wichtigen Anbindung im Mai 2025 wurde die Strecke in einem einmaligen regionalen Kraftakt durch die Initiative Skyhub PAD wieder aufgenommen. Die von Unternehmern und Privatpersonen gegründete Gesellschaft Skyhub PAD betreibt die Verbindung nach München seit dem 1. September 2025 in Zusammenarbeit mit der dänischen DAT (Danish Air Transport) mit einer ATR 72. Im ersten Monat verzeichnete der neue Dienst 4.297 Passagiere und schloss kurz nach dem Start ein Interline-Abkommen mit fünf Airlines der Lufthansa Group ab, was internationale Weiterflüge über das Drehkreuz München wieder ermöglicht. Derzeit befindet sich das Angebot jedoch noch im Aufbau. Im direkten Vergleich mit den großen nordrhein-westfälischen Drehkreuzen fällt die Passagierprognose am PAD erwartungsgemäß kleiner aus. Der Flughafen Köln/Bonn prognostiziert für die Herbstferien einen Andrang von rund 650.000 Reisenden. Die beliebtesten Ziele sind auch hier Antalya und Palma de Mallorca, aber auch Griechenland verzeichnet einen deutlichen Zuwachs. Der Düsseldorfer Airport rechnet mit der höchsten Passagierzahl: Bis zu 1,3 Millionen Fluggäste werden vom

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Krisentreffen bei Lufthansa: Spitzengespräch soll Pilotenstreik abwenden

Im festgefahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und ihrer Stammpiloten ist kurzfristig Bewegung eingetreten: An diesem Donnerstag treffen sich Vertreter des Managements und der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem Spitzengespräch. Ziel des hochrangigen Treffens ist es, einen drohenden Streik abzuwenden, nachdem die Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung für die rund 4800 Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft und der Lufthansa Cargo in sieben Runden gescheitert waren. Die Piloten sind seit der vergangenen Woche nach einer erfolgreichen Urabstimmung formell streikbereit. Die VC hatte die Urabstimmung Mitte September eingeleitet, nachdem die Fluggesellschaft laut Gewerkschaft kein „verhandlungsfähiges Angebot“ zur Altersvorsorge vorgelegt hatte. Die Gewerkschaft, deren Mitglieder mit deutlicher Mehrheit für einen möglichen Arbeitskampf stimmten, fordert eine angemessene Absicherung und kritisiert, dass ein seitens des Arbeitgebers eingeführtes kapitalmarktfinanziertes Modell das frühere Niveau deutlich verfehle. Die Altersvorsorge gilt als zentraler Baustein der Lebensplanung der Piloten. Die Erwartungshaltung der Arbeitnehmerseite ist klar: „Unsere klare Erwartung ist, dass Lufthansa ein neues, aber vor allem verhandlungsfähiges Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vorlegt“, betonte VC-Präsident Andreas Pinheiro. Die Lufthansa selbst lehnte eine Stellungnahme zum aktuellen Vorgang ab. Personalvorstand Michael Niggemann hatte in den vergangenen Wochen mehrfach darauf verwiesen, dass der finanzielle Spielraum der derzeit defizitären Airline begrenzt sei. Der Konflikt steht somit zwischen der Forderung der Piloten nach einer adäquaten Absicherung und dem Sanierungskurs des Lufthansa-Konzerns, der unter anderem auch den Abbau von Verwaltungspersonal und die Verlagerung von Kurz- und Mittelstreckenflügen auf konzerneigene Töchter wie Discover und City Airlines vorsieht. Angesichts der Herbstferien in vielen Bundesländern könnten Streiks an den Drehkreuzen Frankfurt

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TAAG Angola Airlines schließt Umzug an neuen Luanda-Flughafen ab

Die angolanische Nationalfluggesellschaft TAAG Angola Airlines wird ihren gestaffelten Umzug in den neuen Dr. António Agostinho Neto International Airport (AIAAN) in Luanda am 19. Oktober abschließen. An diesem Tag verlegt die Airline alle verbleibenden internationalen Flugoperationen vom bisherigen Flughafen 4 de Fevereiro an den neuen Standort. Die endgültige Verlagerung erfolgt damit etwa einen Monat später als ursprünglich im Juni geplant, nachdem es im September zu einer kurzfristigen Verschiebung aufgrund der notwendigen Optimierung betrieblicher Bedingungen am neuen Airport gekommen war. Der neue Flughafen, offiziell im November 2023 eröffnet und benannt nach dem ersten Präsidenten Angolas, ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der Regierung. Er liegt im Stadtbezirk Icolo e Bengo, rund 40 Kilometer südöstlich der Hauptstadt. Mit dem Umzug bündelt TAAG sämtliche Flugaktivitäten unter einem Dach, nachdem bereits seit November 2024 Inlands- und Regionalflüge, etwa nach Brazzaville und Kinshasa, vom AIAAN aus abgewickelt werden. Die neue Anlage, die schätzungsweise 3,8 Milliarden US-Dollar kostete, ist konzipiert für jährlich 15 Millionen Passagiere, wovon 10 Millionen auf internationalen Verkehr entfallen sollen. Die Verlegung der gesamten internationalen Flotte auf den AIAAN, der über zwei parallele Start- und Landebahnen verfügt, soll die betriebliche Effizienz der Nationalairline deutlich erhöhen und das Flottenmanagement sowie das Passagiererlebnis verbessern. Zu den Langstreckenzielen, die ab dem 19. Oktober ausschließlich vom neuen Airport angeflogen werden, zählen europäische und globale Metropolen wie Lissabon, São Paulo und Havanna sowie afrikanische Destinationen wie Johannesburg, Kapstadt, Lagos, Windhoek, São Tomé und Nairobi. Um Passagieren von Partner-Airlines, die ihren Betrieb noch nicht verlagert haben, den Übergang zu erleichtern, bietet

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