Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Delta setzt auf Embraer-Jets für Aspen-Flüge

Delta Air Lines führt auf ihren Inlandsstrecken zur renommierten Wintersportdestination Aspen (Colorado) neue Flugzeuge ein. Ab November werden die Flüge von den großen Drehkreuzen Atlanta und Los Angeles auf Embraer-Jets umgestellt. Diese ersetzen die bisher auf diesen Verbindungen eingesetzten Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ-700. Die Umstellung erfolgt rechtzeitig zum Beginn der Skisaison und wird in Zusammenarbeit mit dem Partner SkyWest Airlines durchgeführt, der die Flüge unter dem Markennamen Delta Connection betreibt. Die Maßnahme zielt darauf ab, das Reiseerlebnis für Passagiere zu verbessern, die in die hoch gelegenen Rocky Mountains reisen. Die Embraer-Jets, bei denen es sich um den Typ E175 handelt, bieten im Vergleich zur CRJ-700 mehrere Vorteile. Dazu gehört ein deutlich größerer Frachtraum, was speziell für Reisende mit Skiern, Snowboards und anderem sperrigen Wintergepäck einen großen Nutzen darstellt und sogenannte „Bulk-Out“-Probleme verringern soll. Zudem verfügen die neuen Flugzeuge über modernere Kabinen, größere Fenster und sollen eine ruhigere und komfortablere Reise ermöglichen. Über den reinen Passagierkomfort hinaus sind die Embraer E175 auch auf die speziellen Anforderungen des Flughafens Aspen/Pitkin County (ASE) zugeschnitten. Der Flughafen, der auf rund 2.380 Metern Höhe liegt, erfordert aufgrund seiner geografischen Lage und der wechselhaften Gebirgswetterbedingungen Flugzeuge mit erhöhter Stabilität und Zuverlässigkeit. Die E175 sind für Flüge in großer Höhe und unter anspruchsvollen Bedingungen besser geeignet, was zu einer potenziell höheren Betriebsstabilität und weniger wetterbedingten Störungen führen kann. Die E175 hat zudem eine höhere Sitzkapazität, mit der Delta die Möglichkeit erhält, das Passagieraufkommen zu erhöhen. Die E175 verfügen über 33 Prozent mehr Sitze in der First

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Deutschlands neues Tor zur Welt: Terminal 3 in Frankfurt vor der Eröffnung

Der Flughafen Frankfurt am Main, das größte Luftverkehrsdrehkreuz in Deutschland, steht vor einer historischen Erweiterung. Mit der offiziellen behördlichen Abnahme des neuen Terminal 3 hat die Fraport AG, Betreiberin des Flughafens, einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Das rund vier Milliarden Euro teure Bauprojekt, das größte privat finanzierte Infrastrukturvorhaben Europas, soll am 22. April 2026 feierlich eröffnet werden. Mit einer anfänglichen Kapazität von 19 Millionen zusätzlichen Passagieren jährlich soll der Neubau die künftigen Wachstumsanforderungen des Luftverkehrsstandortes Deutschland sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Frankfurter Flughafens im internationalen Vergleich stärken. Nach zehn Jahren Bauzeit beginnt nun die finale Phase der Inbetriebnahme, die von umfangreichen technischen Installationen und einem großangelegten Testbetrieb geprägt sein wird. Technischer Abschluss und Start der finalen Vorbereitungen Mit der Erteilung der behördlichen Genehmigungen, die unter anderem den strengen Brandschutz umfassen, hat das neue Terminal offiziell den Status einer Baustelle verlassen. Für die Fraport AG und ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS), markiert dies den Übergang zur Betriebsvorbereitung. Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte würdigte den Abschluss des Großprojekts als „ganz besonderen Moment“ und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten und Behörden. Die verbleibenden Monate bis zur geplanten Eröffnung sind ausgefüllt mit der Endinstallation modernster Technologie. Dazu gehört die Ausstattung der insgesamt 21 Sicherheitskontrollspuren mit Computertomographen. Diese Geräte gelten als technologischer Fortschritt und sollen die Abfertigungszeiten deutlich verkürzen. Parallel dazu werden die Geschäfte, Bars und Restaurants fertiggestellt, um den Passagieren ein modernes Serviceangebot zu bieten. Das Herzstück der Abläufe, die Gepäckförderanlage, wird ebenfalls fortlaufend erprobt, um die reibungslose Logistik

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Winterzauber im Kaukasus: Georgiens Traditionen und der Reiz des kalten Abenteuers

Georgien, eingebettet zwischen dem Schwarzen Meer und den majestätischen Gipfeln des Kaukasus, offenbart sich im Winter als ein Land tief verwurzelter Traditionen und herzlicher Gastlichkeit. Abseits der sommerlichen Wanderpfade und Weinregionen präsentiert sich die kaukasische Republik in den kalten Monaten mit einer lebendigen Festkultur und einer wärmenden Küche, die Besucher in ihren Bann zieht. Die Winterzeit ist geprägt von religiösen Feierlichkeiten nach dem Julianischen Kalender und der georgischen Supra, dem traditionellen Festmahl, das Gemeinschaft und Geselligkeit zelebriert. Eine Reise in dieser Saison bietet die Möglichkeit, das kulturelle Erbe des Landes in einer besonders authentischen und atmosphärischen Weise zu erleben. Die winterlichen Festtage der Orthodoxie Die festliche Saison in Georgien orientiert sich am Kalender der georgisch-orthodoxen Kirche, was zu einer zeitlichen Verschiebung der Hauptfeierlichkeiten im Vergleich zur Westkirche führt. Das Weihnachtsfest wird nicht am 25. Dezember, sondern am 7. Januar begangen. Dieser Tag, der als gesetzlicher Feiertag gilt, ist ein tief religiöses Ereignis, das die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Ein zentraler und farbenprächtiger Brauch ist die Alilo-Prozession. Diese festliche Wanderung, deren Ursprung bis ins 5. Jahrhundert zurückreichen soll, zieht durch die Straßen der Hauptstadt Tbilisi und anderer georgischer Städte. Die Gläubigen, oft in festlichen Gewändern und begleitet von Priestern, singen traditionelle Weihnachtslieder und sammeln Spenden und Geschenke für Bedürftige. Die Alilo-Prozession symbolisiert die Verkündigung der Geburt Christi und den Geist der Nächstenliebe und ist ein eindrucksvolles Zeichen der tiefen Verankerung des orthodoxen Glaubens in der georgischen Gesellschaft. Anders als in vielen westlichen Kulturen ist Weihnachten in Georgien primär ein kirchliches

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Emirates und Flydubai fördern bargeldlosen Zahlungsverkehr in Dubai

Die Fluggesellschaften Emirates und Flydubai haben Absichtserklärungen mit dem Finanzministerium Dubais (DOF) unterzeichnet, um die Digitalisierung von Zahlungen voranzutreiben. Die Kooperation ist ein strategischer Schritt zur Beschleunigung der sogenannten «Dubai Cashless Strategy», welche vorsieht, dass bis 2026 mehr als 90 Prozent aller Transaktionen im Emirat digital abgewickelt werden. Die Initiative konzentriert sich dabei primär auf internationale Touristen, die über die Fluglinien in die Stadt reisen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die gesamte Reisekette der internationalen Besucher in Dubai stärker in den digitalen Zahlungsverkehr einzubinden. Dies beginnt bei der Flugbuchung und erstreckt sich auf diverse Services vor Ort. Dubai verfolgt mit der Cashless Strategy, die Teil der Wirtschaftsagenda D33 ist, das Ziel, sich als globales Zentrum der digitalen Wirtschaft zu positionieren und die Nutzung von FinTech-Innovationen zu fördern. Durch die Einbindung der beiden größten Fluggesellschaften, die über ein gemeinsames Netzwerk von mehr als 240 Zielen verfügen, soll die Akzeptanz digitaler Lösungen bei den Millionen von internationalen Ankünften pro Jahr erhöht werden. Die Maßnahme der Fluggesellschaften zur Unterstützung der Regierungsstrategie unterstreicht das Engagement des privaten Sektors in Dubai für die digitale Transformation. Bereits zuvor hatte das Transportministerium Dubais (RTA) bekannt gegeben, dass ein Großteil seiner Dienstleistungen, wie etwa bei öffentlichen Verkehrsmitteln, bereits digital abgewickelt wird. Emirates selbst hat zudem angekündigt, das Angebot an digitalen Zahlungsmethoden wie Kryptowährungen bis 2026 auszuweiten. Die nun geschlossenen Absichtserklärungen sollen sicherstellen, dass die Besucher von Dubai schon bei der Ankunft und während ihres gesamten Aufenthalts ein reibungsloses und sicheres digitales Zahlungserlebnis vorfinden. Die verstärkte Konzentration auf digitale

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Finanzielle Notlandung: Tunisair versucht Rettung durch milliardenschwere Anleiheemission

Die tunesische Staatsairline Tunisair steuert inmitten tiefgreifender finanzieller Turbulenzen auf eine Kapitalerhöhung zu. Die Aktionärsversammlung genehmigte am 10. September 2025 die Ausgabe einer Anleihe im Wert von 150 Millionen tunesischen Dinar (umgerechnet rund 51,5 Millionen US-Dollar). Diese Maßnahme, die in einer oder mehreren Tranchen über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfolgen soll, ist ein verzweifelter Versuch, die Liquidität des angeschlagenen Unternehmens zu sichern und den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Die tunesische Regierung hat der nationalen Fluggesellschaft Anfang 2025 ultimative Fristen für die Vorlage eines umfassenden Sanierungsplans gesetzt, was den enormen Druck auf das Management verdeutlicht. Das Unternehmen kämpft seit Jahren mit chronischen Verlusten und einem massiven Eigenkapitaldefizit, dessen Wurzeln bis zum „Arabischen Frühling“ von 2011 zurückreichen. Die Chronik des finanziellen Niedergangs Die finanzielle Schieflage von Tunisair ist ein seit Langem bekanntes Problem, das weit über normale wirtschaftliche Schwankungen hinausgeht. Die offengelegten Zahlen zeichnen ein düsteres Bild: Der kumulierte Eigenkapitalfehlbetrag der Airline überschritt zuletzt die Marke von 1,8 Milliarden tunesischen Dinar (etwa 620 Millionen US-Dollar). Bereits zum Stichtag des 31. Dezember 2021 lag das Eigenkapital der Fluggesellschaft unter der Hälfte des Grundkapitals. Allein für das Geschäftsjahr 2021 verbuchte Tunisair einen Nettoverlust von 266 Millionen Dinar (91,5 Millionen US-Dollar). Diese prekäre Lage, die die bilanzielle Überschuldung der staatlichen Fluggesellschaft manifestiert, zwingt das Management zu drastischen Schritten. Die nun genehmigte Anleiheemission soll die finanziellen Ressourcen stärken, um dringende Verpflichtungen zu erfüllen. Die Ermächtigung zur Festlegung der genauen Konditionen wurde dem Verwaltungsrat übertragen. Im Zuge der Bemühungen zur Wiederherstellung der Transparenz hat Tunisair die Bestellung

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Avita Therme Bad Tatzmannsdorf feiert 30 Jahre als Motor des burgenländischen Tourismus

Mit einem Festakt in Bad Tatzmannsdorf feierte die Avita Therme ihr 30-jähriges Bestehen und blickte auf eine Entwicklung zurück, die aus der einstigen „Burgenland Therme“ eines der führenden Thermenresorts Österreichs gemacht hat. Die Feierlichkeiten, an denen neben dem langjährigen Geschäftsführer Peter Prisching auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnahmen, würdigten die Bedeutung des Unternehmens als einen zentralen Leitbetrieb und Impulsgeber für die gesamte Region. Seit der Eröffnung im Jahr 1995 hat das Resort durch kontinuierliche Investitionen und Erweiterungen seine Position im österreichischen Wellness-Segment gefestigt. Die Bilanz von über 5,3 Millionen Thermengästen und eine zentrale Rolle für die Nächtigungszahlen im Burgenland unterstreichen den wirtschaftlichen Einfluss des Standorts. Die Feier war dabei nicht nur ein Rückblick auf die Unternehmensgeschichte, sondern auch ein Bekenntnis zu zukünftiger Innovation und regionaler Verankerung. Eine Erfolgsgeschichte von der Bohrung zum Premium-Resort Die Geschichte der Avita Therme, die am 26. Oktober 1995 als „Burgenland Therme“ ihre Pforten öffnete, ist eng mit der erfolgreichen Thermalwasser-Bohrung in Bad Tatzmannsdorf verbunden. Das Heilwasser, das aus 896 Metern Tiefe mit 34 Grad Celsius zu Tage tritt, bildet bis heute die Grundlage des Angebots. Was mit der Therme begann, wurde über drei Jahrzehnte hinweg durch visionäre Entscheidungen zu einem umfassenden Resort. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung des Avita Hotels im Jahr 2003, die es ermöglichte, den Gästen ein durchgängiges Wellnesserlebnis aus einer Hand zu bieten. In den folgenden Jahren wurde konsequent in die Infrastruktur investiert und das Angebot auf Premium-Niveau ausgebaut. Zu den bedeutendsten Erweiterungen der letzten 20 Jahre zählen die

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Die wachsende Bedrohung aus der Luft: Europas Flughäfen fordern staatliche Drohnenabwehr

Die jüngsten und sich häufenden Zwischenfälle mit unbemannten Fluggeräten, sogenannten Drohnen, in der Nähe europäischer Flughäfen haben die Debatte um die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs neu entfacht. Speziell der Vorfall am Flughafen München, bei dem der Flugbetrieb aufgrund mehrerer Drohnensichtungen zeitweise eingestellt werden musste und Tausende Passagiere betroffen waren, dient als ein dringender sicherheitspolitischer Alarmruf. Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) sieht in der zunehmenden Zahl von Störungen eine reale und wachsende Bedrohung und fordert den Staat eindringlich auf, die Verantwortung für die Drohnendetektion und -abwehr zu übernehmen und diese zentral zu finanzieren und zu koordinieren. Die Zwischenfälle in München, aber auch an anderen europäischen Drehkreuzen wie Kopenhagen und Oslo, zeigen auf, dass die bisherigen Maßnahmen und Zuständigkeiten nicht ausreichen, um die kritische Infrastruktur effektiv zu schützen. Bis Ende August 2025 wurden allein an deutschen Flughäfen 144 Drohnenstörungen registriert – eine Tendenz, die laut ADV stark steigend ist. Eskalation der Bedrohungslage: Zunehmende Vorfälle und weitreichende Folgen Die Vorkommnisse mit illegalen Drohnen in sensiblen Lufträumen haben in jüngster Zeit stark zugenommen und reichen von versehentlichen Verletzungen der Flugverbotszonen durch Freizeitpiloten bis hin zu mutmaßlich gezielten Störaktionen oder gar Ausspähversuchen über militärischen und kritischen zivilen Anlagen. Berichte aus dem ersten Quartal 2025 zeigen auf, dass in einigen deutschen Bundesländern, wie Schleswig-Holstein oder Brandenburg, eine Verdreifachung der Drohnensichtungen über militärischen Anlagen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen war. Dies nährt die Sorge vor einer hybriden Bedrohungslage. Im Kontext von Flughäfen stellen Drohnen ein direktes Sicherheitsrisiko dar. Ein Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug, insbesondere während

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Donau-Kreuzfahrt im Fokus: Passauer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Abwasser-Grenzwerte

Die Flusskreuzfahrtbranche an der Donau sieht sich mit ernsthaften juristischen Konsequenzen konfrontiert. Nach wiederholten Meldungen über deutlich überschrittene Schadstoff-Grenzwerte im Abwasser von Passagierschiffen hat die Staatsanwaltschaft Passau in einem ersten Fall die Ermittlungen übernommen. Seit dem Frühjahr 2025 wurden bei Kontrollen der Verkehrspolizei Passau in mindestens sieben Verdachtsfällen erhebliche Verstöße gegen die zulässigen Einleitungsvorschriften festgestellt. Im Zentrum des Interesses steht derzeit eine namentlich nicht genannte, deutsche Reederei, deren Schiffe allein in diesem Jahr bereits viermal negativ aufgefallen sind. Dies hat zur Weitergabe der Ermittlungsakte von der Polizei an die Staatsanwaltschaft geführt. Die Vorwürfe drehen sich um ein schweres Delikt, das in Pressemitteilungen der Polizei als „schweres Umweltdelikt“ bezeichnet wird. Die Ermittlungen sollen sich nicht nur auf das eine Unternehmen beschränken, sondern mindestens eine weitere Reederei betreffen, da sich zusätzliche Verfahren noch im Zuständigkeitsbereich der Verkehrspolizei Passau befinden. Die Vorfälle beleuchten ein strukturelles Problem in Teilen der europäischen Flusskreuzfahrtflotte, das im Zusammenhang mit der Technologie älterer Kläranlagenmodelle steht. Die technischen Defizite: Wenn ältere Systeme an ihre Grenzen stoßen Das wiederkehrende Problem resultiert aus den eingesetzten Kläranlagensystemen auf zahlreichen, insbesondere älteren, Flusskreuzfahrtschiffen. Obwohl diese Anlagen zertifiziert und zugelassen sind, umfassen sie oft nicht die modernste Technologie, um in Ausnahmesituationen die strikten Einleitungsvorschriften konstant zu garantieren. Wie eine mit der Sachlage vertraute Quelle aus der Reedereibranche vertraulich mitteilte, besteht die Schwachstelle der älteren Kläranlagenmodelle darin, dass sie die Grenzwerte nur unter routinemäßigen und regelmäßigen Bedingungen einhalten können. Tritt an Bord der Schiffe jedoch in bestimmten Betriebssituationen gleichzeitig ein hohes Aufkommen an Abwasser auf,

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Aeroflot zerlegt Boeing-Flugzeuge zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs

Die russische Luftfahrtindustrie sieht sich infolge der umfassenden westlichen Sanktionen in eine beispiellose Krise gezwungen, deren jüngstes und drastischstes Zeichen die sogenannte Kannibalisierung von Flugzeugen ist. Berichten zufolge bereitet die russische Flaggschiff-Airline Aeroflot die Zerlegung von insgesamt acht Boeing-Flugzeugen vor, um Ersatzteile für die restliche Passagierflotte zu gewinnen. Der kolportierte Vorgang soll im Rahmen eines Geschäfts im Wert von rund zehn Milliarden russischen Rubeln ($130 Millionen) erfolgen und die Notwendigkeit unterstreichen, die Flugsicherheit und Einsatzbereitschaft der russischen Flotte aufrechtzuerhalten, nachdem der Zugang zu Originalersatzteilen und zertifizierter Wartung durch die Sanktionen praktisch unterbunden wurde. Bei den betroffenen Maschinen handelt es sich um sechs Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 737-800BCF der ATRAN und zwei Boeing 747-400 der Air Bridge Cargo, beides ehemalige oder noch bestehende Tochtergesellschaften der Charter-Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines. Beschaffung aus dem eigenen Lager: Der Mechanismus der Kannibalisierung Die Zerlegung intakter Flugzeuge zur Gewinnung von Ersatzteilen, bekannt als Kannibalisierung, ist eine extreme Maßnahme in der zivilen Luftfahrt. Sie wird angewandt, um kurzfristig funktionstüchtige Komponenten aus älteren oder stillgelegten Flugzeugen zu entnehmen und in aktive Maschinen einzubauen. Dies spart zwar Zeit und Geld im Vergleich zur langwierigen und in Russland derzeit unmöglichen Beschaffung von Originalteilen der Hersteller Boeing und Airbus, birgt jedoch erhebliche langfristige Nachteile. Der Vorgang in Russland wäre laut Berichten der erste, bei dem passagierführende Fluggesellschaften wie Aeroflots Ultra-Low-Cost-Carrier Pobeda und die auf St. Petersburg gestützte Rossiya Russian Airlines aktiv Frachtflugzeuge für Ersatzteile zerlegen. Die acht Spenderflugzeuge sollen im Rahmen von Leasingverträgen mit Mitteln aus dem Nationalen Wohlfahrtsfonds Russlands erworben werden.

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Deutschland: Ryanair und Wizz Air streichen zahlreiche Winter-Frequenzen

Die Billigfluglinien Ryanair und Wizz Air reduzieren ihren geplanten Winterflugplan ab deutschen Flughäfen drastisch. Ryanair bestätigte auf Nachfrage „signifikante Kürzungen fast überall in Deutschland“. Die Streichungen betreffen demnach vor allem die Zeiträume November, die ersten Dezemberwochen und den Januar, wobei der Flughafen Memmingen prozentual am stärksten betroffen ist. Flugplanauswertungen zufolge fallen in Deutschland im Januar bis zu 30 Prozent der ursprünglich geplanten Ryanair-Frequenzen weg, wobei große Standorte wie Berlin und Köln ebenfalls deutliche Einschnitte verzeichnen. Die massiven Reduzierungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem anhaltenden Streit um die deutschen Standortkosten. Ryanair hatte die Bundesregierung in den vergangenen Monaten mehrfach zur Abschaffung der Luftverkehrsteuer und zur Halbierung der Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren aufgefordert. Im Gegenzug stellte die irische Airline eine Verdoppelung ihres Passagieraufkommens in Deutschland auf 34 Millionen in Aussicht. Die Regierung hatte zwar eine Absenkung der Luftverkehrsteuer im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt, diese Zusage jedoch zuletzt revidiert. Schon im Sommer hatte Ryanair auf die hohen Abgaben reagiert und das Flugangebot an einigen deutschen Flughäfen gekürzt. Die ungarische Wizz Air zieht ebenfalls nach und passt ihren Winterflugplan von und nach Deutschland nachträglich an. Auch diese Billigfluglinie reduziert zahlreiche Frequenzen an nahezu allen deutschen Standorten. Konkret werden unter anderem Verbindungen an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, Dortmund und Stuttgart gestrichen oder reduziert. Die aktuellen Reduzierungen der beiden Low-Cost-Carrier folgen auf die anhaltende Kritik der gesamten Branche an den im internationalen Vergleich hohen staatlichen Belastungen im deutschen Luftverkehr. Diese Kostenbelastung treibt Fluggesellschaften nachweislich dazu, Kapazitäten in kostengünstigere Märkte außerhalb Deutschlands zu verlagern.

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