Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Linz verstärkt nationales Tagungs-Netzwerk

Der Tourismusverband Linz wird per 2025 neues Mitglied im Austrian Convention Bureau (ACB), dem Dachverband der österreichischen Kongreß- und Tagungsbranche. Mit diesem Schritt führt die oberösterreichische Landeshauptstadt einen Akteur in das österreichweite Netzwerk ein, welcher den Standort mit einer Betonung auf Innovation und unkonventionelle Lösungen in der Veranstaltungsbranche positioniert. Linz versteht sich als eine Synthese aus Industrie, Kultur und Kreativität, eingebettet in die Donaulandschaft, und möchte Meetings und Kongresse jenseits des herkömmlichen Schemas gestalten. Die oberösterreichische Metropole setzt dabei auf ungewöhnliches Denken, um „Räume zu schaffen, in denen Neues entsteht“. So beschreibt Marie-Louise Schnurpfeil, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes, das Profil der Stadt. Das dortige Convention Team agiert unter dem Motto „Tage lieber ungewöhnlich“ und bietet Veranstaltern kostenfreie, objektive Hilfestellung bei der Suche nach Hotels und Locations, der Terminprüfung und der Programmgestaltung. Die Geschäftsführerin des ACB, Marie Lechner, begrüßte den Beitritt mit der Erklärung, Linz lade dazu ein, positive Zukunftsbilder zu entwerfen und damit „Menschen mehr als einen Ort zu bieten, sondern einen Ermöglichungsraum zu öffnen, der verbindet und Transformation möglich macht.“ Die ACB-Mitgliedschaft wird als ein deutliches Bekenntnis zu Weiterentwicklung und Vernetzung innerhalb der Branche gewertet. Die oberösterreichische Destination nutzte bereits das Tagungslabor ACB Convention4u, welches im Jahre 2024 in Linz stattfand, für den Austausch von Wissen und neuen Perspektiven. Renate Androsch-Holzer, Präsidentin des ACB, unterstrich, daß der Verband in dem neuen Partner einen wichtigen Beitrag zur Vision sieht, Österreich zur „chancenreichsten Begegnungsplattform der Welt“ zu entwickeln. Mit dem Tourismusverband Linz gewinnt das nationale Netzwerk einen Partner, der lebendig und am

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Billund wird zur „Drehscheibe“ für Norwegian

Der Flughafen Billund in Mitteljütland, Dänemark, erlebt eine tiefgreifende Verschiebung in der Besetzung seiner wichtigsten Fluggesellschaften. Nur wenige Monate, nachdem der bisher größte Betreiber, die irische Billigfluggesellschaft Ryanair, die Schließung ihrer Basis am Standort bekannt gegeben hatte, kündigte die skandinavische Norwegian Air Shuttle die Wiedereröffnung ihrer eigenen Basis in Billund an. Dieser strategische Schritt von Norwegian, der am 1. Oktober 2025 veröffentlicht wurde, beinhaltet die Einführung von zehn neuen Routen zum Sommerflugplan 2026, hauptsächlich zu Zielen in Südeuropa. Die Expansion von Norwegian füllt nicht nur die entstandene Lücke, sondern demonstriert auch den Wachstumskurs der Fluggesellschaft nach ihrer finanziellen Sanierung und der jüngsten Flottenerweiterung. Norwegians Rückkehr und zehn neue Routen Die Wiederaufnahme der Basis Billund durch Norwegian Air ist ein klares Zeichen für das wiedererlangte Vertrauen in die eigene finanzielle Stärke und die Marktchancen in Dänemark. Bereits im Jahr 2019 hatte der skandinavische Anbieter eine Basis in Billund etabliert, musste diese jedoch aufgrund der globalen Luftfahrtkrise, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, und der damit verbundenen notwendigen Redimensionierung des Betriebs wieder aufgeben. Trotz der Basisauflösung behielt Norwegian jedoch einige wichtige Strecken bei und fliegt weiterhin nonstop nach Málaga, Alicante, Oslo, London-Gatwick und saisonal nach Palma de Mallorca. Mit der Ankündigung für den Sommer 2026 erweitert Norwegian ihr Angebot in Billund nun massiv um zehn neue Nonstop-Verbindungen. Der Fokus liegt klar auf attraktiven Reisezielen in Südeuropa, die den Bedarf an Sonnenzielen und Städtereisen in Dänemark bedienen sollen. Die neuen Routen umfassen: Die Wiederbelebung der Basis ist eng mit der allgemeinen Wachstumsstrategie von Norwegian verbunden,

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Flugverbindungen zwischen Indien und China werden wieder aufgenommen

Der bilaterale Luftverkehr zwischen Indien und China steht vor einer Wiederbelebung. Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo kündigte am 2. Oktober 2025 die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Welt an. Dieser Schritt, der im Einklang mit breiteren diplomatischen Bemühungen zur Normalisierung der Beziehungen steht, markiert das Ende einer fünfjährigen Unterbrechung des direkten Flugverkehrs, die durch militärische Konfrontationen an der umstrittenen Himalaya-Grenze ausgelöst wurde. Ab dem 26. Oktober 2025 plant IndiGo, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, tägliche Non-Stop-Flüge zwischen Kolkata (CCU) und Guangzhou (CAN) anzubieten. Die Wiederherstellung der Luftbrücke gilt als ein wesentliches Zeichen für die Entspannung zwischen Delhi und Peking und soll den Warenaustausch, strategische Geschäftspartnerschaften und den Tourismus signifikant fördern. Diplomatische Annäherung als Auslöser Die Unterbrechung der direkten Flugdienste seit 2020 war eine direkte Folge der militärischen Auseinandersetzungen an der schlecht definierten Grenzlinie, der Line of Actual Control (LAC). Bei den Zusammenstößen entlang der 3.440 Kilometer langen Grenze, die seit langem Gegenstand überlappender territorialer Ansprüche ist, kam es zu den ersten tödlichen Vorfällen zwischen indischen und chinesischen Soldaten seit 1975, was die bilateralen Beziehungen stark belastete und zu einem weitgehenden Einfrieren der diplomatischen und wirtschaftlichen Kontakte führte. In den letzten Jahren haben jedoch beide Seiten konzertierte Anstrengungen unternommen, um die Beziehungen wieder aufzubauen. Berichten zufolge fanden mehrere Runden von Gesprächen hochrangiger Beamter statt, um die Spannungen an der Grenze abzubauen und die geschäftlichen Beziehungen neu zu beleben. Ein entscheidendes Signal für diese Annäherung war der Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in China im August 2025. Modi nahm am

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Hostel-Kette A&O expandiert nach London

Die A&O Hostels, eigenen Angaben zufolge die führende Hostelkette Europas, setzt ihren Wachstumskurs mit dem Erwerb eines Standortes in London fort. Mit der Übernahme des ehemaligen „DoubleTree by Hilton – Docklands Riverside“ erreicht das Unternehmen die Zahl von 44 Hostels in Europa. Die Eröffnung als „A&O London Docklands Riverside“ ist für Ende November geplant, Buchungen sind bereits jetzt möglich. Nach den Häusern in Edinburgh und Brighton ist dies der dritte Standort in Großbritannien. Das in der Pressemeldung erwähnte Gebäude liegt im Stadtteil Southwark südlich der Themse und war ursprünglich ein Hafengebäude aus dem 17. Jahrhundert. Das neue Hostel soll künftig rund 500 Zimmer und 2.100 Betten bieten. Die A&O Hostels sehen für die schrittweise Modernisierung des Objekts eine Investition von 25 Millionen Euro vor. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein besonderes Merkmal des Standortes ist der hauseigene Pier, von welchem aus eine eigene Fähre in nur zwei Minuten den modernen Stadtteil Canary Wharf mit seinen Bürotürmen auf der anderen Seite der Themse erreicht. Von dort aus ist das Zentrum Londons mit der Tower Bridge in etwa 20 Minuten erreichbar. Der CEO der A&O Hostels, Oliver Winter, bezeichnete die Eröffnung in London als ein wichtiges Statement für das Unternehmen, das damit sein Top-Niveau unterstreiche. London sei für die Kette eine Top-Destination sowohl für Individualreisende als auch besonders für Schul- und Sprachreisegruppen. Die Hostelkette hatte bereits im Frühjahr des Jahres 2024 in Partnerschaft mit ihren Eigentümern, der StepStone Group und Proprium Capital Partners, ein Investitionsbudget von 500 Millionen Euro für

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Wechsel in der Führung der Europ Assistance

Die Europ Assistance GmbH hat zum 1. Oktober 2025 Alexandra Hailzl in die Geschäftsführung berufen. Frau Hailzl, eine studierte Juristin, war bereits als Director Human Resources Teil der Geschäftsleitung des Unternehmens und hat in dieser Funktion bedeutende Akzente gesetzt sowie die Firmenentwicklung vorangetrieben. Diese Beförderung würdigt ihre bisherige Arbeit und ihre langjährige Expertise im Personalwesen und in der Unternehmensentwicklung. Die neue Geschäftsführerin verfügt über eine umfassende Berufserfahrung in leitenden HR-Abteilungen und hat sich insbesondere auf die Gebiete Recht, Personal- und Organisationsentwicklung fokussiert. Sie begleitete umfangreiche Prozesse der Transformation und Digitalisierung in nationalen und internationalen Konzernen. Vor ihrem Einstieg bei Europ Assistance war Frau Hailzl in der Unternehmensberatung tätig. Zu ihren früheren beruflichen Stationen zählen renommierte Namen wie BEXity, mobilkom austria, Schneider Electric und Kühne + Nagel, wo sie führende Rollen innehatte. Pascal Baumgarten, der als CEO Home, Mobility, Northern and Eastern Europe der Europ Assistance fungiert, bemerkte, daß mit Alexandra Hailzl eine erfahrene Kollegin das Führungsteam ergänze, die das Unternehmen erfolgreich mitgestaltet. Die Europ Assistance Group ist ein weltweit agierender Anbieter von Assistance-Dienstleistungen und gilt seit ihrer Gründung im Jahre 1963 als Pionier dieses Konzepts. Sie ist Teil der Generali Group und unterstützt Klienten in mehr als 200 Ländern und Regionen unter anderem mit medizinischer Hilfe auf Reisen, Mobilitäts- und Pannenhilfe, Services rund ums Zuhause sowie Seniorenbetreuung.

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Neue Flugverbindung von Bremen nach Antalya zur Herbstferienzeit

Die Fluggesellschaft Air Anka erweitert temporär das Flugangebot am Airport Bremen. Ab Freitag, den 10. Oktober 2025, startet die türkische Airline achtmal von der Hansestadt zur Türkischen Riviera. Ziel ist Antalya, von wo aus bekannte Urlaubsorte wie Belek, Side oder Alanya schnell erreichbar sind. Die temporäre Route ist insbesondere zur Bedienung der hohen Nachfrage während der Herbstferien eingerichtet worden und wird bis zum 1. November 2025 aufrechterhalten. Die Air Anka, welche nach vorliegenden Informationen hauptsächlich Maschinen des Typs Airbus A330 in ihrer Flotte führt, bedient mit der neuen Verbindung ab Bremen ihre Expansionsstrategie im Deutschlandgeschäft. Die türkische Gesellschaft hat nach Medienberichten eine Reihe weiterer deutscher Städte in ihr Streckennetz nach Antalya aufgenommen. Der Bremer Flughafen bekräftigt durch die neue Route seine Rolle als wichtiger Verkehrsfaktor für den Nordwesten Deutschlands, der ein Einzugsgebiet von rund 13 Millionen Menschen umfaßt. Der Flughafen Bremen unterstreicht indessen seine internationale Bedeutung nicht allein durch die Urlaubsflüge. Täglich bestehen zahlreiche Anbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien, welche mehr als 500 weltweite Destinationen mit nur einem Umstieg erreichbar machen. Darüber hinaus gilt der Bremer Airport als bedeutender kombinierter Luft- und Raumfahrtstandort in Europa, wo innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt sind, darunter auch Airbus, die ArianeGroup und die OHB.

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Wiederholter Alarm im Luftraum: Drohnensichtung legt Flughafen München lahm

Eine erneute Störung des zivilen Luftverkehrs durch unbefugt fliegende Drohnen hat den Flughafen München in der Nacht zum Freitag vorübergehend stillgelegt. Nach Berichten über gesichtete Drohnen im Nahbereich und später auch über dem Flughafengelände entschied die Deutsche Flugsicherung (DFS) am späten Donnerstagabend, die Start- und Landebahnen zu sperren. Die Folge war der Ausfall von 17 Flügen und die Umlenkung von 15 ankommenden Maschinen zu umliegenden Flughäfen wie Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt. Insgesamt waren rund 3.000 Passagiere direkt von den Beeinträchtigungen betroffen, von denen Hunderte die Nacht auf Feldbetten in den Terminals verbringen mussten. Trotz eines Großeinsatzes von Landes- und Bundespolizei sowie eines Polizeihubschraubers konnten weder die Drohne(n) noch mutmaßliche Verursacher aufgefunden werden. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die wachsende Verletzlichkeit der kritischen Verkehrsinfrastruktur gegenüber dem illegalen Einsatz von unbemannten Flugobjekten. Chronologie einer nächtlichen Störung Die Ereignisse nahmen am Donnerstagabend ihren Lauf, als der Flughafen München, das zweitgrößte Luftverkehrsdrehkreuz Deutschlands, durch die Meldung mehrerer Personen über eine Drohne in der Nähe des Geländes in Alarmbereitschaft versetzt wurde. Spätere Sichtungen erfolgten direkt über dem kontrollierten Luftraum. Ob es sich dabei um ein einzelnes oder mehrere Flugobjekte handelte, konnte zunächst nicht geklärt werden. Die Deutsche Flugsicherung reagierte mit der Standardmaßnahme in solchen Gefahrensituationen, um die Sicherheit des Flugbetriebs zu gewährleisten: der Sperrung des gesamten Flugraums. Die sofortige Folge war die Unterbrechung des laufenden Abfertigungsbetriebs. Einige Flugzeuge, die sich bereits auf dem Rollfeld zur Startfreigabe befanden, mussten zum Terminal zurückkehren, was die Passagiere zusätzlich in ihrer Reiseplanung beeinträchtigte. Die Sperrung des Flughafens München,

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Air Canada setzt auf Freibier in der Economy-Class

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada kündigte eine signifikante Aufwertung ihres Bordangebots an. Ab sofort erhalten Passagiere auf allen Flügen und in allen Kabinenklassen, einschließlich der Routen nach Mexiko und in die Karibik, kostenloses Bier, Wein und Snacks. Dieser strategische Schritt des kanadischen Flagcarriers, der am 1. September 2025 lanciert wurde, verfolgt das Ziel, das Reiseerlebnis in der Economy Class deutlich zu verbessern. Air Canada positioniert sich damit als erste nordamerikanische Fluggesellschaft, die alkoholfreies Heineken an Bord anbietet, was das erneuerte Engagement zur Steigerung der Passagierzufriedenheit unterstreicht. Erweitertes Angebot mit kanadischem Akzent Die Initiative geht über die reine Bereitstellung von kostenlosen Getränken hinaus. Air Canada führte ein neues Speise- und Getränkemenü ein, das einen starken Fokus auf kanadische Marken legt. Scott O’Leary, Vice President, Loyalty & Product bei Air Canada, kommentierte die Erweiterungen: „Im Rahmen unserer Verpflichtung zur Verbesserung des Bord-Erlebnisses freuen wir uns, noch mehr aufregende neue Optionen in unsere Menüs aufzunehmen. Diese Upgrades bieten für jeden etwas und stellen stolz kanadische Marken zur Schau, so daß unsere Kunden sich zurücklehnen, entspannen und ihre Reisen beginnen können, egal wohin sie unterwegs sind.“ Das aktualisierte Menü bietet den Passagieren eine Auswahl, die sich nach der Flugzeit richtet: Unabhängig von der Uhrzeit werden weiterhin beliebte kanadische Snacks wie TWIGZ Craft Pretzels und Leclerc’s Celebration Cookies angeboten. Ergänzend dazu erweiterte Air Canada sein Bistro-Menü um mehr kanadisch hergestellte Optionen, darunter Summer Fresh Hummus & Crackers, Quaker Maple & Brown Sugar Oatmeal Cups und die Smarties. Die Kosten des Komforts in der Luft Die

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Oman Air: Strategische Ausweitung der Europaverbindungen und Allianzbeitritt

Die nationale Fluggesellschaft des Sultanats Oman, Oman Air, hat ihr Engagement für den europäischen Markt mit einer Reihe strategischer Initiativen bekräftigt. Im Zentrum dieser Expansionsstrategie stehen die Aufnahme neuer und die Erweiterung bestehender Flugziele in Europa sowie der Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld. Diese Schritte sollen europäischen Reisenden eine größere Auswahl und einen höheren Komfort bei Flügen nach Maskat und zu den weiterführenden Zielen des Netzwerks bieten. Mit der Erhöhung der Direktflüge auf über 53 pro Woche zwischen Oman und Europa und der Erreichbarkeit von über 900 zusätzlichen Zielen weltweit sieht sich die Fluggesellschaft klar auf Wachstum ausgerichtet. Netzwerkerweiterung in Europas Schlüsselmärkte Europa spielt in der Netzwerkstrategie von Oman Air eine zentrale Rolle. Dies wird durch die Aufnahme von neuen Direktverbindungen und die Frequenzerhöhung auf bestehenden Strecken unterstrichen. Zu den konkreten Erweiterungen gehören: Kelpesh Patel, der Regional Manager – Sales (UK & Europe) von Oman Air, betonte die strategische Bedeutung dieser Schritte: „Die Verbindung zwischen Oman und Europa ist seit jeher stark, und Europa spielt eine zentrale Rolle in unserer Netzwerkstrategie.“ Die Ausweitung der Präsenz zielt darauf ab, Reisenden aus Europa den Zugang zu Maskat und dem Netzwerk in Asien, Afrika und dem Nahen Osten zu vereinfachen. Die Fluggesellschaft unterstreicht damit ihren langfristigen Ansatz und das Ziel des kontinuierlichen Wachstums. Oneworld-Allianz und Multilateraler Zugang Ein strategischer Meilenstein ist der Beitritt von Oman Air zur Oneworld® Allianz. Die Mitgliedschaft eröffnet Reisenden aus Europa, auch aus Städten, die nicht direkt angeflogen werden (wie etwa in Spanien oder den nordischen Ländern), mühelosen Zugang

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Flugzwischenfall in Nizza löst diplomatischen Streit aus

Ein schwerwiegender Flugzwischenfall am Flughafen Nizza Côte d’Azur Ende September 2025 hat zu einem politischen Streit zwischen Frankreich und Tunesien geführt. Auslöser war die Landung eines Airbus A320 der tunesischen Fluggesellschaft Nouvelair, welcher auf der falschen Piste aufsetzte und dabei gefährlich nahe an eine startbereite Maschine der Easyjet Europe geriet. Berichten zufolge soll der Nouvelair-Jet auf Piste 04R statt der ihm zugewiesenen Piste 04L gelandet sein, wobei er sich der Easyjet-Maschine, die auf derselben Piste auf den Start wartete, bis auf wenige Meter näherte. Der französische Abgeordnete Éric Ciotti reagierte scharf auf den Beinahe-Zusammenstoß, der sich am späten Abend des 21. September bei schlechter Sicht ereignete. Er forderte in einem Brief an Premierminister Gabriel Attal die sofortige Suspendierung der Fluglizenz von Nouvelair in Frankreich. Zudem verlangte Ciotti eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsstandards und des Crew-Trainings bei der tunesischen Fluggesellschaft. Die französische Untersuchungsbehörde BEA (Bureau d’Enquêtes et d’Analyses) hat bereits eine offizielle Untersuchung des als ernsthafter Vorfall eingestuften Ereignisses eingeleitet. In Tunesien stieß die Forderung des französischen Politikers auf scharfe Kritik und wurde als politisch motiviert zurückgewiesen. Die tunesische Abgeordnete Fatma Mseddi bezeichnete das Vorgehen als übereilt und mahnte an, die offizielle Untersuchung abzuwarten. Sie hob zudem hervor, daß auch technische Mängel oder eine Fehlleistung seitens des Flughafens Nizza eine Rolle gespielt haben könnten. Die Nouvelair selbst betonte in einer ersten Stellungnahme, daß ihre Besatzung in voller Übereinstimmung mit den Sicherheitsverfahren gehandelt habe und das Durchstartmanöver Teil der Standardverfahren sei, das die greifende Sicherheitskultur zeige.

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