Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ita Airways steckt tief in den roten Zahlen

Die Fluggesellschaft Ita Airways musste das Geschäftsjahr 2022 mit einem Nettoverlust in der Höhe von rund 486 Millionen Euro abschließen. Der Umsatz wird mit 1,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Indes befinden sich die Verhandlungen mit dem Kaufinteressenten Lufthansa in einer heißen Phase. Ita Airways führte im Vorjahr rund 97.000 Linienflüge durch. An Bord hatte man etwa 10,1 Millionen Fluggäste. Da der Carrier erst im Herbst 2021 gestartet ist, war das Jahr 2022 das erste vollständige Betriebsjahr. Insofern fehlt es an Vergleichsdaten. Die Umsätze wurden in den ersten Monaten durch die Pandemie beeinträchtigt und die Ergebnisse wurden durch den anschließenden Anstieg der Treibstoffkosten und den Ausbruch des russisch-ukrainischen Konflikts „erheblich beeinträchtigt“. Für das Jahr 2023 erwartet Ita Airways ein „weiteres deutliches Wachstum“, das durch eine Erweiterung der Flotte erreicht werden soll, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, mehr Ziele anzufliegen. Lufthansa und die italienische Regierung verhandeln derzeit über eine vierzigprozentige Beteiligung an Ita Airways. Dazu reist auch Kranich-Konzernchef Carsten Spohr nach Rom. Lokale Medien spekulieren, dass Lufthansa nicht mehr als 200 Millionen Euro auf den Tisch legen möchte. Damit liegt das Angebot deutlich unter den Preisvorstellungen der Regierung.

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Dublin: Mann gelangte ohne Bordkarte und Reisepass in Aer-Lingus-Flugzeug

Am Flughafen Dublin ist es am 27. März 2023 zu einer schweren Sicherheitspanne gekommen, denn einem 48-jährigen Mann ist es gelungen ohne Bordkarte und Reisepass in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Obendrein konnte er sogar einen Aer-Lingus-Flug nach Birmingham betreten. An Bord der Maschine war allerdings Schluss, denn es kam zu Unstimmigkeiten mit einem Passagier bezüglich dem Sitzplatz. Das Kabinenpersonal führte einen so genannten Headcount durch und stellte fest, dass eine Person zu viel an Bord ist. Die Exekutive wurde alarmiert und rasch stellte sich heraus, dass der 48-Jährige unrechtmäßig an Bord war. Bereits am 28. März 2023 wurde er vom zuständigen Untersuchungsrichter angehört. Vorgeworfen wird Abul A., dass er sich unbefugt in den Sicherheitsbereich begeben habe und zwar in der Absicht eine Straftat zu begehen. Dabei geht es nicht um terroristische Dinge, sondern darum, dass er ohne Ticket fliegen wollte. Weiters muss er sich dafür verantworten, dass er als Drittstaatenangehöriger ohne Reisepass oder ID-Card versucht hat Irland zu verlassen. Der Untersuchungsrichter verhängte aufgrund der Vermögensverhältnisse Geldstrafen in der Höhe von 350 Euro pro strafbarem Vergehen. Weiters droht dem Mann die Abschiebung, denn sein offizieller Wohnsitz befindet sich in Newcastle (Vereinigtes Königreich). Die Fluggesellschaft Aer Lingus bestätigte auf Anfrage den Vorfall und verweist auf die Zuständigkeit der Strafverfolgungsbehörden. Mit diesen würde man umfassend kooperieren und habe diesen alle vorliegenden Informationen zur Verfügung gestellt. Der Flughafen Dublin, in dessen Terminal 2 sich die Sache ereignet hatte, erklärte wie folgt: „Aus offensichtlichen Gründen äußern wir uns nicht zu Sicherheitsfragen. Wir nehmen zur Kenntnis,

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Flughafen Hamburg stiftet 30 Apfelbäume

Der Hamburger Flughafen hat im Rahmen der Aktion „HAM hilft“ 30 Bäume für die Streuobstwiese in Niendorf gestiftet. Es handelt sich um alte Apfelsorten, die schon fast in Vergessenheit geraten sind. Diese sollen nun eine Parkanlage begrünen. „Wenn alles gut wächst, könnte schon in drei Jahren das erste Obst von den Bäumen fallen“, sagt Ingo Fehr von der Umweltabteilung des Hamburger Flughafens. „Aber nicht nur die Anwohner sollen von der Pflanzaktion profitieren. Streuobstwiesen gelten als besonders wertvolle Nahrungsgeber auch für Tiere wie Vögel, Bienen, Hornissen und andere Insekten. Damit können wir zugleich einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten.“ Dazu dient auch das Insektenhotel, eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe vor allem für die in der Natur unverzichtbaren Wildbienen. Eine Infotafel informiert über Einzelheiten. Rund die Hälfte der 585 Wildbienenarten in Deutschland steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. 40 Arten sind bereits ausgestorben, weitere 100 vom Aussterben bedroht. Für das Engagement zum Schutz der Wildbienen auf dem eigenen Gelände hatte Hamburg Airport in der Vergangenheit bereits eine UN-Auszeichnung erhalten.

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NSPA bestellt weiteren Airbus A330MRTT

Die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) hat einen weiteren Airbus A330 Multi-Role Tanker Transport (MRTT) bestellt und damit die multinationale MRTT-Flotte (MMF) auf zehn Flugzeuge aufgestockt. Diese Ankündigung folgt auf die Entscheidung Belgiens, die Anzahl seiner Flugstunden in dem Programm mit zusätzlichen 1.100 Flugstunden pro Jahr zu erhöhen. Die multinationale MRTT-Flotte (Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, MMF) bietet den sechs teilnehmenden Nationen strategische Transport-, Luftbetankungs- und medizinische Evakuierungsfähigkeiten: Belgien, die Tschechische Republik, Deutschland, Luxemburg, die Niederlande und Norwegen. Diese Nationen unterzeichneten eine Absichtserklärung, die es ihnen ermöglicht, die Kosten anteilig entsprechend der nationalen Verpflichtung der Flugstunden pro Jahr zu teilen. „Seit der Auslieferung des ersten Flugzeugs im Jahr 2020 und insbesondere seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine schützt das MMF die europäische Souveränität und stellt seine Fähigkeiten als Mehrzweck-Tankflugzeug unter Beweis“, sagte Jean Brice Dumont, Leiter des Geschäftsbereichs Military Air Systems bei Airbus Defence and Space. „Mit diesem neuen Auftrag hat die NSPA bereits einen von vier optionalen MRTTs erworben, die über die neun zuvor bestellten Flugzeuge hinaus angefordert wurden, was die hohe Kundenzufriedenheit unterstreicht.“

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April 2023: Eindhoven rechnet mit 590.000 Fluggästen

Der niederländische Flughafen Eindhoven, der stark von Ryanair, Wizz Air und anderen Billigfluggesellschaften genutzt wird, rechnet damit, dass man im April 2023 rund 590.000 Fluggäste haben wird. Angemeldet sind etwa 3.600 Flugbewegungen. Im April dieses Jahres ist die Zahl der Flugbewegungen und Passagiere höher als im letzten Jahr (2022: 3332 Flugbewegungen und 540.000 Passagiere). Der Grund dafür ist der Nacheis-Effekt der Corona, der dazu führte, dass weniger Flugtickets verkauft wurden. In der letzten Aprilwoche und der ersten Maiwoche (Maiferien) rechnet der Flughafen mit etwa 430 abfliegenden Flügen pro Woche (etwa 61 pro Tag). Im Monat Juli (Sommerferien) steigt diese Zahl auf etwa 440 Abflüge pro Woche (etwa 63 pro Tag). Die verkehrsreichsten Tage sind montags, freitags und sonntags.

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Österreich: APF erkämpfte für Passagiere 1.603.428 Euro

Im Jahr 2022 konnte die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte in ihren Schlichtungsverfahren insgesamt 1.603.428 Euro an Entschädigungen und Erstattungen für Reisende erwirken. Der größte Anteil entfällt mit 1,5 Millionen Euro auf den Flugsektor, gefolgt vom Bahnbereich mit 114.600 Euro und vom Busbereich mit 3.300 Euro. Im Schnitt bedeutet dies für die Fahr- und Fluggäste eine Leistung von 448 Euro pro abgeschlossenem APF-Verfahren. „Angesichts des gestiegenen Reiseaufkommens im Jahr 2022 war leider auch mit einem Anstieg an Unregelmäßigkeiten zu rechnen“, zieht Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der APF, Bilanz. „Ein Großteil des erwirtschafteten Betrags für Reisende kommt aus Verfahren zu kurzfristigen Flugausfällen. Im Bahnbereich hatten wir noch nie so viele Anfragen und Schlichtungsverfahren wie im letzten Jahr. Es freut mich besonders, dass wir die überwiegende Mehrheit dieser Verfahren unbürokratisch, außergerichtlich, schnell und absolut kostenlos für Passagiere lösen konnten. Die gestiegenen Antragszahlen zeigen deutlich den Stellenwert der APF in der österreichischen Schlichtungslandschaft.“ „Die Reiselust war 2022 groß und insbesondere einige Fluglinien und Flughäfen waren gefordert – und mitunter überfordert –, die Reisenden an ihr Ziel zu bringen. Fliegen wurde insgesamt wieder (zeit-)aufwendiger. Aber auch im Bahnbereich überstieg die Nachfrage an einigen besonders starken Reisetagen fallweise die Kapazität der angebotenen Züge. All dies bescherte der Apf vermehrten Zulauf. Es ist erfreulich zu sehen, dass die Erfolgsquote erneut hoch war und die Expertinnen und Experten der Apf im weitaus größten Teil der Schlichtungsfälle eine Einigung zwischen den Parteien herbeiführen konnten“, so Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne). Überwiegende Mehrheit betraf die Luftfahrt Die meisten Verfahren wurden im

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Ryanair hat Berlin-Billund aufgenommen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit Anfang dieser Woche drei wöchentliche Flüge zwischen Berlin und Billund an. Diese werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag durchgeführt. Am Flughafen BER nutzt der Carrier für den Check-in das Terminal 2. Das Angebot ab diesem Airport wurde Unternehmensangaben nach um sieben Prozent erhöht. Die im Winterflugplan 2022/23 neu aufgenommene Route nach Banja Luka wird fortgeführt. Nach Pisa, Palermo, Bari, Alicante, East Midlands, Manchester, Dublin und Valencia hat Ryanair die Frequenzen aufgestockt.

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Swiss sucht Erste Offiziere mit Vorerfahrung

Die Lufthansa-Tochter Swiss wird entgegen der vormaligen Praxis in den kommenden Jahren auch Erste Offiziere, die bereits über die vollständige Pilotenausbildung verfügen, einstellen. Man ist sowohl an Personen mit und ohne gültigem Typerating interessiert. Aus verschiedenen Gründen pausierte Swiss während der Coronapandemie die Ausbildung von Flugzeugführerin. Dies hat auch negative Auswirkungen, denn man hat zu wenige Nachwuchspiloten aus der konzerneigenen Kaderschmiede. Um den Bedarf an zusätzlichen Piloten sicherstellen zu können, nimmt man nun auch Erste Offiziere mit Vorerfahrung auf. „Wir freuen uns, bald auch erfahrene Co-Pilotinnen und Co-Piloten neu bei uns begrüßen zu dürfen. Die Ausbildung neuer Piloten dauert rund zwei Jahre. Um auch mittelfristig einen stabilen Flugbetrieb sicherzustellen, sind wir darauf angewiesen, bereits ausgebildete First Officer einzustellen“, so Stefan-Kenan Scheib, Head of Flight. Für die Tätigkeit als Piloten bei Swiss sind neben einem einwandfreien Leumund sowie einer integren, reifen sowie loyalen Persönlichkeit mit Sozialkompetenz und Führungspotential verschiedene Kriterien zu erfüllen, die Anforderungsbedingungen finden sich auf der Homepage des Carriers. Erfahrene Bewerber mit einem gültigen Airbus Type Rating werden bevorzugt behandelt. Die positiv assessierten First Officer erhalten einen unbefristeten Arbeitsvertrag, die Ausbildung erfolgt bei Lufthansa Aviation Training in Glattbrugg.

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Air Astana mit Aufstockungen im Sommer 2023

Die kasachische Air Astana bietet im Sommerflugplan ein deutlich ausgebautes Angebot an. Zahlreiche internationale Routen ab der Hauptstadt sowie der Wirtschaftsmetropole Almaty wurden aufgestockt. Diese können auch als Umsteigeverbindungen über die beiden Drehkreuze für die täglichen Flüge ab Frankfurt genutzt werden – oder Passagiere legen einen Zwischenstopp in Astana oder Almaty mit dem attraktiven „Stopover Holidays“-Programm ein. So offeriert Air Astana im Sommer 2023 beispielsweise bis zu 14 Flüge pro Woche ab Almaty und fünf wöchentliche Flüge ab Astana nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Auch beliebte Ferienorte wie die thailändische Insel Phuket erreichen Reisende bis zu viermal in der Woche ab Almaty. Die Verbindung Bangkok-Almaty wird dreimal in der Woche angeboten. Weitere Frequenzerhöhungen werden auf folgenden Strecken vorgenommen: Folgende saisonale Verbindungen werden im Sommerflugplan wieder aufgenommen:

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Graz feiert Comeback der Berlin-Strecke

Lange musste der Grazer Flughafen auf das Comeback der Berlin-Verbindung warten, aber nun wird diese Route von Eurowings vorerst viermal wöchentlich bedient. Anfang Mai 2023 kommt eine fünfte Rotation hinzu. Geflogen wird jeweils an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag (ab Mai) und Sonntag. Eingesetzt werden Mittelstreckenjets der Typen Airbus A319 und A320. Die Flugzeit beträgt rund 75 Minuten. Vor der Corona-Pandemie hatten unter anderem SkyWork Airlines und Easyjet diese Stecke, die damals noch nach Tegel führte, im Portfolio. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt erstmals von Graz direkt nach Berlin fliegen“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Mit der neuen Strecke binden wir die Steiermark stärker als zuvor an die bundesdeutsche Hauptstadtregion an. Gleichzeitig können jetzt viele Berliner und Brandenburger wesentlich einfacher den Süden Österreichs entdecken. Gleiches gilt für die Metropolregion Hamburg: Am 5. Mai startet die neue Verbindung zwischen Graz und der Hansestadt mit 4 wöchentlichen Rotationen. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Flughafen Graz über den erfolgreichen Ausbau unseres Streckennetzes.“ Eurowings baut ihre Präsenz am Flughafen Graz in diesem Jahr deutlich aus. Neben Berlin starten im Mai eine neue Flugverbindung 4 Mal pro Woche nach Hamburg. Mit der Stationierung eines Flugzeugs in Graz werden auch Flüge in beliebte Urlaubsziele wie Chania (Kreta) und Larnaca (Zypern), sowie Hurghada, Karpathos, Korfu, Kos und Rhodos angeboten. Die Flüge nach Palma de Mallorca werden auf 3 wöchentliche Flüge aufgestockt und ab 14. Mai an den Flugtagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag angeboten. „Der Start der Berlin-Verbindung ist der Auftakt einer umfangreichen Angebotserweiterung der

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