Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Bundesheer: Eurofighter trainieren Luft-Boden-Schießen

Die österreichischen Eurofighter-Piloten führen von 27. bis 31. März 2023 ein Luft-Boden-Schießen am Truppenübungsplatz Allentsteig durch. Im Rahmen einer Ausbildungskooperation mit Deutschland nehmen an diesem Schießen auch Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwader 74 der Luftwaffe aus Neuburg an der Donau teil. Die Flüge für das Schießtraining finden immer wochentags statt, trainiert wird nur tagsüber. Für das Training der Eurofighter-Piloten ist der laufende und sichere Umgang mit der Bordkanone – auch im scharfen Schuss – wichtig und notwendig. Bei der Übung wird aus diesem Grund die 27-Milimeter-Bordkanone eingesetzt. Geflogen wird mit zwei österreichischen und bis zu vier deutschen Eurofightern. Im Rahmen der Übung kommt es zu keinen Zwischenlandungen deutscher Eurofighter in Österreich. Zwischen den deutschen und den österreichischen Luftstreitkräften besteht seit Jahrzehnten eine intensive Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen. Nach der Einführung des Waffensystems Eurofighter wurde diese noch weiter intensiviert. Im Rahmen dieser Kooperation ist neben dem Austausch von Erfahrungen eine weitere Vertiefung der Fähigkeiten geplant. Im Gegenzug absolvieren die österreichischen Eurofighter-Piloten ein Luft-Luft-Schießen über offenem Meer in Deutschland.

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Turbulenzen: Verletzte nach TAAG-Flug

Nach der Landung von TAAG-Flug DT652, durchgeführt von Hifly Malta mit der 9H-HFA, musste rund ein Dutzend Passagiere in Lissabon von medizinischen Teams versorgt werden. Hintergrund ist, dass es am 23.März 2023 starke Turbulenzen gab. Der Operating Carrier steht im Kreuzfeuer der Kritik, denn die Turbulenzen sollen sich bereits im Luftraum der Demokratischen Republik Kongo ereignet haben. Obwohl es einige verletzte Passagiere gab wurde der Flug bis zum planmäßigen Zielort Lissabon fortgesetzt. TAAG gab am Donnerstagabend eine offizielle Erklärung ab, in der die Situation an Bord mit „schlechten Wetterbedingungen auf der Strecke“ erklärt wird.

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OLG Stuttgart: Eintreiben von Stornokosten durch Reisebüros kann rechtswidrig sein

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat festgestellt, dass Reisebüros, die versuchen für einen Tour Operator unrechtmäßige Forderung einzutreiben, rechtswidrig handeln. Hintergrund ist eine von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eingebrachte Klage. Zu Beginn der Corona-Pandemie sind viele Reisende in eine „Falle“ getappt: Wegen der unklaren Lage stornierten viele ihre Urlaube selbst und wurden von den Tour Operators dann mit Stornokosten bedacht. in zahlreichen Fällen haben die Reiseveranstalter kurz darauf die Durchführungen von sich aus abgesagt. Im konkreten Fall stornierte ein Mann eine noch vor der Pandemie gebuchte Flusskreuzfahrt und verwies auf die damals gültige Reisewarnung des deutschen Außenministeriums. Der Veranstalter wollte ihm keine kostenfreie Stornierung gewähren und stellte Kosten in Rechnung. Das vermittelnde Reisebüro versuchte im Auftrag des Tour Operators die Forderung einzutreiben und drohte bei Nichtbezahlung mit einer Klage. Der Konsument wandte sich an die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, die zunächst den Reiseveranstalter und die Agentur abmahnte. Auf das Schreiben erhielt man keine Reaktion, so dass vor dem zuständigen Landgericht eine Klage eingebracht wurde. In erster Instanz obsiegten Tour Operator und Reisebüro, jedoch war das Oberlandesgericht Stuttgart anderer Ansicht. Dieses entschied, dass das Reisebüro als Gehilfe des Veranstalters agiert habe und durch die Androhung rechtlicher Schritte zu dessen Verbraucherrechtsverstoß Hilfe geleistet habe.

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Flughafen Eindhoven: Polizei verhaftet Klimakleber

Der Flughafen Eindhoven wurde Ende der vergangenen Woche von rund 80 Klimaklebern heimgesucht. Diese verschafften sich durch das Aufschneiden eines Zauns Zugang zum Sicherheitsbereich und suchten Privatjets auf. Die niederländische Polizei nahm Verhaftungen vor. Die Klima-Aktionsgruppe blockierte nach eigenen Angaben den Platz für Privatjets zwischen Fast Forward Freight und Prust Holding. Insgesamt nahmen etwa drei- bis fünfhundert Menschen an der Demonstration teil.

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DAT reaktiviert Karup-Kopenhagen

Mitte April 2023 soll die Flugstrecke zwischen Karup und Kopenhagen reaktiviert werden. Es handelt sich um eine subventionierte PSO-Strecke. Die Wiederaufnahme der von DAT durchgeführten Flüge ist für den 17. April 2023 angekündigt. Damit wird der Flughafen Karup aus dem Dornröschenschlaf erweckt, denn der letzte kommerzielle Flug fand am 9. Dezember 2022 statt. Danish Air Transport hat damals die Route eingestellt, weil man der Ansicht war, dass diese ohne Zuschüsse finanziell nicht mehr tragbar ist. Die nunmehrige Vereinbarung zwischen der DAT und dem Flughafen Karup Midtjylland gilt bisher nur für ein Jahr.

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Eastern Airways erhöht Präsenz in Paris-Orly

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways legt im Sommer 2023 drei Strecken nach Paris-Orly auf. Diese sollen Mitte April 2023 aufgenommen und mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Ab East Midlands und Southampton nimmt Eastern Airways ab 14. April 2023 je einmal täglich Kurs auf den französischen Flughafen Paris-Orly. Ab 21. April 2023 will man in selbiger Frequenz auch von Cardiff aus den Orly-Airport anfliegen. Auf allen drei Routen kommen Turbopropflugzeuge des Typs ATR 72 zum Einsatz.

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Winter 2023/24: Air Canada stockt Toulouse auf

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird im Winterflugplan 2023/24 häufiger zwischen Montreal und Toulouse fliegen als ursprünglich angekündigt. Man plant nun mit vier Umläufen pro Woche. Ab 1. Juni 2023 wird Air Canada fünfmal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Für den Winter 2023/24 hatte man ursprünglich mit drei Umläufen pro Woche geplant. Aufgrund hoher Nachfrage will der Carrier ab 29. Oktober 2023 vier Flüge wöchentlich anbieten.

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Varna: Bulgaria Air legt zwei Charterstrecken auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Bulgaria Air ab Varna zwei neue Strecken anbieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Enfidha und Dalaman. Diese werden im Rahmen so genannter regelmäßiger Charterflüge bedient. Enfidha soll im Zeitraum von 22. Mai bis 19. Juni 2023 jeweils an Montagen mit Boeing 737-300 angesteuert werden. Mit selbigem Maschinentyp nimmt man zwischen 22. September und 27. Oktober 2023 an Freitagen Kurs auf Dalaman.

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München: Cityjet fliegt mit CRJ-1000 für Lufthansa

Die irische Fluggesellschaft Cityjet wird künftig auch Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-1000 betreiben. Mit Lufthansa konnte man den ersten Wetlease-Kunden gewinnen. Die eingemieteten Maschinen werden ab München für den Kranich-Konzern fliegen. Aus dem Reservierungssystem von Lufthansa geht hervor, dass die von Cityjet betriebenen Bombardier CRJ-1000 nebst einmaligen Einsätzen ab München hauptsächlich diese Destinationen bedienen werden: Birmingham, Bordeaux, Kopenhagen, Dresden, Danzig, Marseille, Nizza, Stuttgart, Tallinn und Warschau.

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9H-NEE: Air Malta hat ersten A320neo in neuer Livery übernommen

Mit der 9H-NEE hat Air Malta ihren fünften Airbus A320neo übernommen. Es handelt sich um die erste Maschine, die die überarbeitete Livery ab Werk trägt. Im Gegenzug wird man den A320 mit der Registrierung 9H-AEQ ausflotten. Der Auslieferungsflug vom Airbus-Werk in Toulouse zum internationalen Flughafen Malta wurde mit einem Gemisch aus nachhaltigem Flugbenzin (SAF) durchgeführt und von Kapitän Patrick Calleja und dem Ersten Offizier Mark Attard geleitet. Für Kapitän Calleja war dies der letzte Flug mit Air Malta, nachdem er mehr als 31 Jahre lang für die Air Malta tätig war. Die neue 9H-NEE wurde mit einer neuen, modernen Lackierung ausgeliefert, die in Zusammenarbeit mit Airbus SA entworfen wurde. Diese kostengünstigere Lackierung greift die Farben und Elemente der maltesischen Flagge auf und macht sie sofort als die nationale Fluggesellschaft der maltesischen Inseln erkennbar. Während der Carrier die Einflottung der jüngsten Maschine feiert, ist die Zukunft der Fluggesellschaft unklar. Für den von der Regierung beabsichtigten Zuschuss hat man bislang kein grünes Licht aus Brüssel erhalten. Im Hintergrund wird an einer Neugründung gearbeitet. Diese könnte auch die Konzernschwester Malta MedAir ersetzen.

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